Die LWL-Tagesklinik in Borken. Foto LWL

Borken. Die LWL-Tagesklinik Borken für Kinder-und Jugendpsychiatrie nimmt wieder Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen zur Behandlung auf. Für entsprechende Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist gesorgt. So tragen alle Teammitglieder einen Mund-Nasen-Schutz. Auch für die jungen Patienten stehen entsprechende Masken zur Verfügung. Die Patientenanzahl wird bis auf Weiteres auf sechs Kinder und Jugendliche begrenzt.

„Gerade Kinder und Jugendliche, die ohnehin mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, sind in der gegenwärtigen Situation sehr belastet. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir unsere Türen wieder öffnen und professionelle Hilfe für diese jungen Patienten und ihre Familien anbieten können“, so Dr. Rüdiger Haas, Ärztlicher Direktor der Marler Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Als eine von sechs tagesklinischen Einrichtungen der LWL-Klinik Marl-Sinsen bietet die LWL-Tagesklinik Borken mit Sitz an der Bocholter Straße 5 im Normalfall mit zwölf Behandlungsplätzen professionelle Hilfe für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen im Alter von sieben bis achtzehn Jahren. Dabei nehmen die jungen Patienten tagsüber an unterschiedlichen Therapieangeboten teil und besuchen die Schule innerhalb der Tagesklinik. Am Abend geht es dann zurück in die Familie. (pd/kre)