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Lückenlos von Heiden nach Ramsdorf

Rad- und Gehweg entlang der K55 wird komplettiert

HEIDEN. Vor einem Jahr kam der Förderbescheid, nun soll der Lückenschluss für den Rad- und Gehweg entlang an der Ramsdorfer Straße (K44) erfolgen. Heute machten Landrat Dr. Kai Zwicker, Heiden Bürgermeister Patrick Voßkamp, Rainer Hilgenberg vom Kreisbetrieb und Marc Borgmann, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Siering aus Hopsten den ersten Spatenstich an der Kreuzung mit der Römerseestraße. Schon ab morgen beginnen die Arbeiter der Firma Siering Straßenbau aus Hopsten, das 1,6 Kilometer lange Teilstück in einer Breite von 2,5 Metern auszubauen. Bis Weihnachten soll der Rad- und Gehweg fertig sein.

Bis dato mussten Radfahrer aus Heiden kommend bis zum Campingplatz Römersee noch auf die reguläre Fahrbahn nutzen. Die ist aber durchaus belebt, wie man auch beim heutigen Ortstermin feststellen konnte. „Der Lückenschluss ist also insbesondere hinsichtlich der Verkehrssicherheit für Schüler und Pendler wichtig“, so Landrat Dr. Kai Zwicker. An über 75 Prozent der Kreisstraße gebe es übrigens Radwege.

Dr. Patrick Voßkamp hob auch auf die Bedeutung für Freizeitfahrer und Touristen ab. „Tatsächlich erreichen uns zum Thema Baustart Radweg die meisten Nachfragen. Denn an dieser Stelle gibt es kaum Möglichkeiten, mit dem Fahrrad auf Wirtschaftswege auszuweichen“, so Heidens Bürgermeister Voßkamp. Auch die Bewohner des Campingplatzes am Römersee würden profitieren.

Das Zeitfenster vom Förderbescheid über Ausschreibung bis zum Baubeginn entspreche dem üblichen Rahmen, machte Peter Sonntag; Leiter des Kreisbetriebs der Kreisverwaltung Borken, deutlich. Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine seien alle Projekte hinsichtlich Materialbeschaffung und Kosten schwerer zu planen. Der Teilabschnitt des Radweges werde etwa 25 Prozent teurer werden, als ursprünglich veranschlagt, und rund 818.000 Euro kosten. 80 Prozent davon übernimmt der Bund. Zehn Prozent steuert das Land bei, je fünf Prozent der Kreis Borken und die Gemeinde Heiden.

Besondere Herausforderungen beim Bau sieht Rainer Hilgenberg als zuständiger Mitarbeiter des Kreisbetriebes nicht auf sich zukommen. Allerdings müsse die Seelink-Leitung und der Wichertbach überquert werden. Im Rahmen des Ausbaus sei das Tempolimit bereits auf 50 km/h reduziert worden. Zudem sei mit einseitigen Sperrungen der Fahrbahn zu rechnen, so Hilgenberg. (kre)

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