Foto: Olaf Fischer

WESEKE. Nur bittere Ironie hat HALLO-Leser Olaf Fischer für einen Zeitgenossen übrig, der zum wiederholten Mal seinen Müll in der Natur entsorgte. An der Straße in der Meehe kurz vor dem Isingweg hat Fischer erneut Unrat gefunden.

Anzeige

„Der unbekannte Künstler Drecksau nutzte schon in der Vergangenheit diesen Ort, um seine Installationen aus den verschiedensten Materialien der Öffentlichkeit zu präsentieren“, schreibt Fischer. Der Künstler habe bereits mit den unterschiedlichsten Materialien gearbeitet. Mal mit einer Kollektion von Materialien aus dem Handwerksbereich, dann wieder mit einer Mischung aus Hausmüll oder mit einer Sammlung von Lebensmitteln.

„Was will uns dieser Unbekannte Künstler mit dieser Installation sagen?“, fragt Fischer. „Ist es eine reine Kritik an der Lebensweise seiner Mitmenschen? Trennt mehr Müll! Ich scheiße auf die Umwelt. Fu….ck Friday for Future? Mir ist der Weg zur kostenfreien Entsorgungsstelle zu weit?“ Möglicher stecke aber auch ein Hilferuf dahinter, weil die betreffende Person den Weg zur regulären Entsorgungsstelle nicht finde.

„Leider wurden die Kunstwerke dieses Künstlers Drecksau immer wieder von den Behörden entfernt. Vielleicht steckt hinter diesen Installationen eine Kritik an dem System, in dem wir leben“, mutmaßt Fischer. Möglicherweise müsse der Künstler auch um sein Leben fürchten und präsentiere deshalb seine Kunstwerke der Öffentlich stets heimlich. Fischer jedenfalls hat seine eigene Meinung dazu: „Über Kunst kann man diskutieren, aber bitte nur an den dafür vorgesehenen Orten, nicht in der Natur!“ (pd/kre)