Landrat Dr. Kai Zwicker (li.) und Isselburgs Bürgermeister Michael Carbanje freuen sich über den Auftakt zum kreisweiten Knotenpunktsystem in Isselburg. Foto: pd

KREIS BORKEN. Der Kreis Borken wird mit Knotenpunkten ausgestattet: Das System für die touristische Radroutenführung wird derzeit in den ersten Städten und Gemeinden im Kreisgebiet installiert. Den Anfang machte Isselburg – dort ist die Beschilderung bereits fertiggestellt. Im Mai soll dies in allen Kommunen des Kreises erfolgt sein. Zum Auftakt stellten Landrat Dr. Kai Zwicker und Isselburgs Bürgermeister Michael Carbanje das Konzept nun am Knotenpunkt 65, an der Gruftkapelle in Isselburg-Anholt, vor. Insgesamt werden sich im Kreisgebiet 191 Knotenpunkte an rund 940 Kilometern Radwegen finden.

Das Knotenpunktsystem wird das bisherige “Wabennetz” ablösen. Es knüpft damit auch an die bereits vorhandenen Knotenpunkte in der niederländischen Grenzregion und Nachbarkreisen im Süden an. Konkret wird die bestehende rot-weiße Beschilderung an Kreuzungspunkten einen sogenannten Knotenpunkthut mit der Nummer des Punktes – von 1 bis 99 – in roter Farbe ergänzt. Außerdem gibt es an den jeweils angezeigten Fahrtrichtungen die Nummer des nächstliegenden Knotenpunktes. Hinzu kommen Übersichtstafeln an den Knotenpunkten, die das umgebende Netz darstellen. Jede Stadt und Gemeinde erhält im weiteren Verlauf zudem eine größere Übersichtstafel, die über das Radverkehrsnetz in der Umgebung, touristisch relevante Themenrouten sowie besondere Infrastrukturen und Highlights informiert.

“Wir freuen uns sehr über das Knotenpunktsystem im Kreis Borken”, betont Landrat Dr. Zwicker. “Es liefert einfache Orientierung für Radtouren in der Region – zum einen auf den bekannten Themen-Routen, aber auch für individuelle Strecken vor Ort oder in der Umgebung, bei denen man sich immer am Nummernsystem orientieren kann.” Die Knotenpunkte werden dann zudem im Tourenplaner Münsterland und dem Radroutenplaner NRW eingepflegt, um eine individuelle Routenplanung auch über Kreis- und Ländergrenzen hinweg noch einfacher zu machen. Bis das soweit ist, stellt der Kreis Borken eine Online-Karte auf seiner Website bereit, die zur offiziellen Inbetriebnahme im Mai fertiggestellt sein wird. Zum Start soll auch die “Radwanderkarte Borken” des Bielefelder Verlags mit dem integrierten System vorliegen. (pd/kre)