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BURLO. Schluss mit lustig. Ab sofort ist der Klostersee für Badende tabu. Das Verbot, das eigentlich schon immer galt, wird nun durch die Borkener Verwaltung in Absprache mit dem Eigentümer des Sees durchgesetzt. Das meldet soeben die Pressestelle der Stadt.

„Das Klosterseegelände in Borken Burlo steht aktuell aufgrund des hohen Besucheraufkommens unter besonderer Beobachtung. Leider wird die Tatsache, dass es sich um ein Privatgelände mit einem nicht für das Baden freigegebenen See handelt, von vielen Besucherinnen und Besuchern missachtet“, schreibt Pressesprecher Markus Lask.

Vor dem Hintergrund, dass die umliegenden Freibäder, der Pröbstingbadesee und der Bocholter Aasee sowie ganz aktuell der Meddosee in Winterswijk gesperrt oder reglementiert sind, registrierten die Verantwortlichen bei der Stadt Borken in den letzten Tagen ein eklatant höheres Besucheraufkommen. Verschärfend sei hinzugekommen, dass die aktuelle Corona-Situation auch in Borken wieder steigende Fallzahlen aufweist und somit größere Menschenansammlungen unbedingt zu vermeiden seien. Die ohnehin als kritisch anzusehende Situation hat damit ein Ausmaß erreicht, dass die Stadt die öffentliche Sicherheit und Ordnung als gefährdet ansieht.

„Um dieser Situation zu begegnen, wird der Eigentümer die Zugänge zum Klostersee in Abstimmung mit der Stadt vollständig absperren. Der Zugang wird anschließend überwacht. Ergänzend wird die Stadt in den angrenzenden Straßen ein absolutes Halteverbot verhängen und die Regelung konsequent überwachen“, so die Pressestelle. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing bitte um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen. (pd/kre)