Kleintraktor versinkt im Klostersee (Update)

Fahrzeug des Bauhofes rollte bei Häckselarbeiten ins Wasser

BURLO. Das im Klostersee versunkene Gespann des Borkener Bauhofs aus Kleinschlepper und angehängtem Holzhäcksler konnte am Montagabend (21.3.) gegen 20.30 Uhr mithilfe einer Bergewinde circa zehn Meter vom Ufer entfernt in etwa vier Metern Tiefe geborgen werden. Da die Fahrzeuge tief im Schlick am Grund des Sees lagen, bliebt zuvor der Einsatz von Luft-Hebekissen, die dem Gespann Auftrieb geben sollten, erfolglos. Auch ein Autokran konnte den Kleintraktor mit Anhänger aufgrund der Reichweite nicht aus dem See holen. Nachdem das Gespann durch die Bergewinde geborgen wurde, konnte es am Ufer mit dem Autokran auf einen Tieflader gehoben und abtransportiert werden. Um die Geräte aus dem Wasser zu holen, musste die Rheder Straße zeitweise auf einem Teilstück gesperrt werden.

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Bei der Bergung ist leider auch etwas Betriebsstoff ausgelaufen. Aufgrund der zuvor eingerichteten Ölsperre und mithilfe von Ölbindemittel konnte eine Ausbreitung des Öls über den gesamten See unterbunden und auf den unmittelbaren Unfallbereich beschränkt werden, sodass das Ökosystem mitsamt seinen Tieren und Pflanzen keinen Schaden davonträgt. Das Ölbindemittel wird nun zeitnah durch ein Fachunternehmen abgesaugt und entsorgt.

Der Kleinschlepper war Montagvormittag in den Klostersee gerollt und komplett versunken. Zwei Mitarbeiter der Fachabteilung Grün hatten den Kleinschlepper im Rahmen von Aufräumarbeiten am Rundweg abgestellt und waren am hinten angehängten Holzhäcksler mit der Zerkleinerung von Baumschnitt beschäftigt. Aus bislang ungeklärter Ursache war das Gespann plötzlich ins Rollen gekommen. Glücklicherweise wurde niemand dabei verletzt. (pd/kre)

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