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BORKEN/GEMEN. Hausbewohner in Borken und Gemen müssen im Zeitraum vom 23. August bis 1. Oktober mit kurzfristigen Beeinträchtigungen beim Abwasser rechnen. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten an den öffentlichen Kanälen in 18 Straßenzügen, wovon auch die anliegenden Hausanschlussleitungen betroffen sind, so schreibt die Stadt Borken in einer Presseerklärung.

Die Stadt überprüft aufgrund gesetzlicher Vorgaben regelmäßig die öffentliche Kanalisation. Die hierbei festgestellten Schäden müssen innerhalb vorgegebener Fristen saniert werden. Die jetzige Sanierung der Hauptkanäle werde nicht in konventioneller Weise in einer offenen Baugrube, sondern in “geschlossener Bauweise” mittels Schlauchlinerverfahren durchgeführt, so die Stadt. Bei einem Schlauchliner wird ein Schlauch von Schacht zu Schacht eingezogen, mit Druckluft beziehungsweise Wasser aufgestellt und ausgehärtet. Die Sanierung wird von den Schächten aus durchgeführt.

Durch die Sanierung der Anschlussstutzen im Hauptkanal werden die Hausanschlussleitungen für einige Stunden kurzfristig außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit sollte kein Abwasser durch die betroffenen Haushalte eingeleitet werden. Die betroffenen Haushalte werden rechtzeitig darüber informiert.

„Die Verfahren der geschlossenen Bauweise werden vermehrt aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit eingesetzt. Darüber hinaus wird für die Anwohnerinnen und Anwohner die Belästigung durch die Bautätigkeiten (Lärm und Schmutz) auf ein Minimum reduziert. Der erforderliche Baustellenbetrieb kann allerdings trotzdem zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen führen“, schreibt die Stadt.

Folgende Straßen sind in Borken betroffen: Alter Kreuzweg, Auf der Flüt, Burloer Straße, Fedor-Sommer-Straße, Horaper Weg, Nonnenfettweide, Nünningsweg, Parkstraße und Rupert-Mayer-Weg. In Gemen wird der Kanal in der Heinrich-Herz-Straße. Für Rückfragen steht Christian Hölter vom Fachbereich Tiefbau und Abwasserbeseitigung der Stadt Borken unter Tel. 02861/939-188 zur Verfügung. (pd/kre)