Die Band Uwaga spielt am 22. August in Dülmen. Foto: Ebbert & Ebbert

MÜNSTERLAND. Vier Crossover-Konzerte mit herausragenden Musikern stehen auf dem Programm der diesjährigen „Mommenta Münsterland“. Vier originell besetzte Ensembles mischen Klassik mit Balkan, Tango, Klezmer, Jazz oder Folk zu etwas je Eigenem und Neuem. Gespielt wird an besonderen Orten in Dülmen, Gescher, Münster und Stadtlohn.

Als Mozartovic tritt Wolfgang Amadeus Mozart im neuesten Programm der Kultband Uwaga! und ihres Percussi-onisten Philipp Zdebel auf. Und genau richtig ist die Weltmusik von „Mozartovic. Amadeus Goes Balkan Groove“ auf dem „Markt der Möglichkeiten“ in Dülmen, dem überdachten Außenareal des intergenerativen Begegnungszentrums einsA direkt am Rathaus. Zu sehen und zu hören am 22. August ab 18 Uhr.

„Gute Stücke – ohne Perücke“ mit dem Xenon Saxophonquartett gibt es am 27. August ab 19 Uhr auf dem Schulhof der Losbergschule in Stadtlohn. Mit Leidenschaft für Schönklang wie für Schräges, mit Beat im Blut und Sinn für betörende Melodien bringen die coolen Vier Welthits und Evergreens der Klassik auf die Bühne.

Skurril und ironisch, verträumt und verspielt, mit leisem Witz oder heißen Rhythmen kommt das Trio „Firasso“ daher, eine Post-Genre-Band, die ihre ganz eigene, kontrastreiche und farbige Musiksprache aus Klassik und Klezmer, Tango und Jazz entwickelt hat. „Tales. Alles hat eine Melodie“ lautet der Titel des Programms, das am 4. September ab 19 Uhr am Bunker am Hermannstadtweg in Münster gespielt wird.

Zum Abschluss der Reihe ist am 5. September das Duo Fortezza im Westfälischen Glockenmuseum Gescher zu sehen und das gleich zweimal. Das Programm „Fiesta. Tanz das Leben“ bietet sanft-süße Melancholie und mitreißend-heißen Spaß. Saxofonist Koryun Asatryan und Akkordeonist Enrique Ugarte greifen in die Schatzkiste der Tradition von Klassik und Klezmer, Jazz, Czardas und Tango. Das erste Konzert beginnt um 15 Uhr, das zweite um 18 Uhr.

Karten gibt es online unter www.adtickets.de, telefonisch unter 0180 6050400 sowie an diversen Vorverkaufstellen in den Spielorten. (pd/kre)