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Ist Borken schon ein Fahrradparadies?

Jetzt beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 abstimmen

BORKEN. Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten – im Rahmen eines Online-Tests des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Umfrage findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt und ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit. Auch die Kreisstadt macht mit. Bis Ende November kann man sich auf www.fahrradklima-test.de beteiligen und seine Einschätzung abgeben, ob man in Borken bereits paradiesische Zustände für Fahrradfahrer vorfindet.

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“Wir wollen einen nachhaltigen und klimafreundlichen Straßenverkehr, von dem alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Borken profitieren”, sagt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. “Dabei setzen wir unter dem Motto ‚Fietse first‘ auf das Fahrrad und haben beispielsweise in den letzten Jahren den Ausbau der Fahrradstraßen sowie den Bau von Querungshilfen und Fahrradabstellanlagen vorangetrieben”, so Borkens Bürgermeisterin. Um weitere Maßnahmen anzustoßen, benötigt die Stadt Borken die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger, denn sie wissen am besten, was sie brauchen, um im Alltag mehr mit dem Rad unterwegs zu sein.

2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1.000 Städten und Gemeinden. Die Stadt Borken, die seit 2020 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) ist, wurde dabei mit der Schulnote 3,3 bewertet und lag damit über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 3,9. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage werden im Frühjahr 2023 vorgestellt.

Der ADFC-Fahrradklima-Test fragt in 27 gleichbleibenden Fragen die Fahrradfreundlichkeit vor Ort ab. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendlerinnen und Pendler Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen. (pd/kre)

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