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KREIS BORKEN. Wie kann die biologische Vielfalt im Spannungsfeld zwischen Landschaft, Ernährung und Energie erhalten und gefördert werden? Diese nach wie vor hochaktuelle Frage beantwortet die Naturfördergesellschaft seit 2002 durch ihr Programm „Feldstreifen für die Artenvielfalt“. Dabei arbeitet die NFG mit der Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken und mit der Kreisjägerschaft Borken zusammen. Auch im Jahr 2021 wird dieses erfolgreiche Projekt weiter fortgeführt.

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Wie der NFG-Vorsitzende Martin Hillenbrand berichtet, geht es um die Anlegung mehrjähriger Brachestreifen auf Ackerflächen, die mit einer strukturreichen Wildkräutermischung eingesät werden. So entstehen Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten, die zugleich der ökologischen Vernetzung dienen. Den Tieren bieten sie Nahrung und Deckung.

Die Streifen sollen beidseitig von Acker umgeben und 6 m bis 12 m breit sein. Die Naturfördergesellschaft stellt das Saatgut zur Verfügung und zahlt eine jährliche Förderung von 0,10 €/qm. Die aktuellen Bestimmungen der EU bezüglich der Flächenprämie sind zu beachten. Interessierte Landwirte können sich bei der Naturfördergesellschaft bis zum 31.3.2021 für einen Vertrag mit vierjähriger Laufzeit bewerben. Die Einsaat sollte dann für Mai eingeplant werden. Im Außenbereich von Vreden wurde bereits ein Vertrag für eine Fläche von 2500 m² abgeschlossen.

Weitere Informationen im Internet unter nfg-borken (unter „Maßnahmen und Projekte“ auf Feldstreifen gehen). Dort findet sich das Infoblatt „Feldstreifen für die Artenvielfalt“, dem alle für die Antragstellung wichtigen Punkte zu entnehmen sind. Auskunft erteilt auch Frank Fischer Tel.: 02861/681-7159. (pd/kre)