Innovativer Name fürs Gründerzentrum gesucht

Die Stadt Borken führt in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Borken einen Wettbewerb zur Namensgebung und Logoentwicklung des neuen Gründerzentrums durch.

Die Schüler des Berufskolleg Borken machten sich bei dem Termin sogleich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten. Foto: V. Rickert

Borken. Um (Jung-) Unternehmern eine Starthilfe zu geben, wurde vor rund acht Jahren das Gründerzentrum Borken ins Leben gerufen. Dazu wurde die Gründerzentrum Borken GmbH gegründet, bei der die netgo GmbH, die Sparkasse Westmünsterland, die VR-Bank Westmünsterland sowie die Stadtverwaltung Borken Gesellschafter sind. In den Büroräumlichkeiten des Gründerzentrums an der Landwehr können seither frischgebackene Selbstständige an ihrer Geschäftsidee feilen.

Zeit für Veränderung

Nun, acht Jahre später, ist es Zeit für eine Veränderung. Das Gründerzentrum wird ab November dieses Jahres zusammen mit der Firma „netgo“ in neue Büroräumlichkeiten an die Weseler Straße ins „netgo Basecamp“ umziehen und erhält dabei zugleich ein neues Raumkonzept für die rund 400 Quadratmeter große Fläche. Es geht darum, einen Mix aus neuen modernen Arbeitsformen (Co-Working) sowie „klassischen, abschließbaren Büroeinheiten“ zu schaffen. So steht das Gründerzentrum nicht nur originären „Gründern“ zur Anmietung zur Verfügung, auch etablierte Firmen aus anderen Regionen, sollen hier die Möglichkeit einer Anmietung geboten bekommen, um den Standort Borken auf Markttauglichkeit zu „testen“.

Katrin Damme von der Wirtschaftsförderung, Julia Ohters, Geschäftsführerin der Gründerzentrum Borken GmbH sowie netgo-Geschäftsführer Patrick Kruse
erklärten den Schülern die besondere Aufgabe. Foto: V. Rickert

Schüler sind gefragt

Mit einem Tapetenwechsel geht unweigerlich auch ein neuer „Außenanstrich“ einher. So soll für das Gründerzentrum Borken ein neues Marketingkonzept erarbeitet werden. Hierfür wurden nun zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums sowie der Höheren Berufsfachschule für Technik involviert: „Für das neu gedachte Gründerzentrum suchen wir einen neuen Namen und benötigen ein neues Logo. Daher bitten wir die Schüler, in Arbeitsgruppen kreativ zu werden. Wir freuen uns auf einen Namen, der innovativ, jung, frisch, modern und zum Wirtschaftsstandort Borken passt. Das Logo sollte minimalistisch, einprägsam und im besten Fall zeitlos sowie für den Einsatz in Printmedien, auf Websites und in den sozialen Medien geeignet sein, das heißt für kleine Profilbilder ebenso wie für große Plakate“, berichtete Julia Ohters, Geschäftsführerin der Gründerzentrum Borken GmbH, nun im Rahmen der Übergabe der Aufgabe an die Schüler. Diese durften sich bei dem Termin mit Julia Ohters, Katrin Damme von der Wirtschaftsförderung sowie netgo-Geschäftsführer Patrick Kruse sogleich ein Bild der neuen Räumlichkeiten an der Weseler Straße machen. „Unsere Schüler freuen sich schon sehr auf diese besondere Aufgabe und“, teilten Studiendirektor Thomas Goderbauer sowie Lehrer Tobias Finke vom Berufskolleg mit.

Zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums sowie der Höheren Berufsfachschule für Technik wurden in die Namensfindung und Logoentwicklung involviert. Foto: V. Rickert

Umzug unter altem Namen

Nun haben die Schüler rund sieben Wochen bis zum 15. November Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. „Geplant ist, dass wir Anfang kommenden Jahres unter dem neuen Namen und mit dem passenden Logo durchstarten, sodass der Umzug des Gründerzentrums Anfang November noch ganz in Ruhe unter altem Namen vollzogen wird“, so Julia Ohters. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Gründerzentrum Borken GmbH, der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken sowie der Bürgermeisterin wird zeitnah nach der Abgabe den besten Vorschlag prämieren. (vr)