RHEDE. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung bei einem 41-jährigen in Rhede wohnhaften Mann wurde in der vergangenen Woche ein Impfausweis gefunden, der Fälschungsmerkmale aufwies. Die zwischenzeitliche Überprüfung des sichergestellten Papiers bestätigte den Verdacht, sodass den Mann nun ein Strafverfahren erwartet.

In zahlreichen Gruppen des Messengerdienstes Telegram, im Darknet, einer Plattform für illegale Geschäfte oder auf der Straße werden Impfausweise zum Kauf angeboten. Doch das Fälschen und der Erwerb sind keine Bagatelldelikte. Sie erfüllen den Tatbestand der Urkundenfälschung. (pd)