Hinter die sonst verschlossenen Türen der Jugendburg können Besucher am 13. Juni schauen. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Ann-Christin Ladermann

GEMEN. Über die kurvige Treppe in den Turm steigen, durch die geheime Tür im Rittersaal gehen… Verborgene Winkel und Räume können Besucher am Sonntag (13. Juni) auf der Jugendburg Gemen entdecken. Da der geplante „Tag der offenen Burg“ wegen der Pandemie ausfallen muss, haben sich Burgkaplan Ralf Meyer und die Belegschaft zum 75-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung des Bistums Münster ein corona-konformes Alternativprogramm mit dem Titel „Jugendburg: backstage“ einfallen lassen.

Von 10 bis 16 Uhr werden angemeldete Kleingruppen durch die Burg geführt. Pro Rundgang sind nur Personen aus einem Haushalt erlaubt. Damit nicht einer alles erzählen muss, stehen an verschiedenen Stationen weitere Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen und berichten über ihre Arbeitsfelder. „So können wir Gesicht zeigen und den Gästen unsere Burg präsentieren“, erklärt Hauswirtschaftsleiterin Julia Koppers, die den Einsatz der Angestellten koordiniert. Ein trubeliger Tag mit tausenden Besuchern wäre sicher schöner gewesen, aber zurzeit nicht denkbar. Das Burgteam ist deshalb froh, wenigstens kleineren Gruppen die historischen Gemäuer zeigen zu dürfen. Das Konzept für den 13. Juni ist selbstverständlich mit dem städtischen Ordnungsamt abgestimmt.

Anmeldungen sind ab dem 6. Juni nur online über die Homepage der Jugendburg www.jugendburg-gemen.de möglich. (pbm/gun).