Klimaschutzmanager Dominik Tebbe präsentiert eine Karte, die beim richtigen Heizen und Lüften helfen kann. Foto: Stadt Borken

BORKEN. Das Lüften während der kalten Jahreszeit ist kein Vergnügen. Dennoch bietet regelmäßiges Stoßlüften sowohl Vorteile in der Energie- und Kosteneinsparung als auch für die Gesundheit. Da durch die weit geöffneten Fenster der Luftaustausch schnell stattfindet, kühlt der Raum nicht vollständig aus, vor allem im Winter durch die große Temperaturdifferenz reichen fünf Minuten aus. Während des Lüftens schaltet man die Heizung am besten aus.

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Wie es mit dem Raumklima bestellt ist, darüber geben die Raumklimakarten Auskunft, die jetzt von der Stadt angeboten werden. „Sie informieren die Bürgerinnen und Bürger über die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in ihren vier Wänden”, so Klimamanager Dominik Tebbe. Über ein Folienthermometer wird die Raumtemperatur über aufleuchtende Zahlen angezeigt, die Luftfeuchtigkeit färbt ein quadratisches Messfeld dunkelblau (trocken), hellblau (optimal) oder rosa (feucht). Die Raumklimakarten stehen im Rathaus an der Rathaus-Information während der Öffnungszeiten kostenlos für interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Aufgrund der begrenzten Anzahl gibt es nur eine Raumklimakarte pro Person.

Tebbe hat noch einen Heiztipp für alle, die tagsüber nicht zu Hause sind. „Würden Sie während Ihrer Abwesenheit die Heizung ausschalten, müssten Sie am Spätnachmittag, wenn Sie nach Hause kommen, einen kalten Raum aufheizen. Das verbraucht viel Energie. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die Heizkörper durchlaufen zu lassen“, so Tebbe. Für diese Zeit wählt man am besten eine niedrige Heizstufe. (pd/kre)