Daumen hoch für die neue Schulhofgestaltung. Fotos. E. Kremer

BORKEN. Die Kinder finden es prima und viele Eltern waren beim Schulstart verblüfft. Der Schulhof der Johann-Walling-Schule ist nicht wiederzuerkennen. Der graue Asphalt von einst ist passé. Stattdessen laden Holzstämme und große Sandsteinblöcke zum Sitzen ein. Beete säumen den eigentlichen Schulhof, der von einem großen, gepflasterten Kreis dominiert wird. Alte Eichen und Walnussbäume spenden Schatten. Fußballfeld, Kletterwald und Spielplatz laden zum Spielen ein.

Für rund 300.000 Euro hat die Stadt in den letzten Monaten das Außengelände der Grundschule umgestaltet. Dabei, so machten Bürgermeisterin Mechthild Schulze-Hessing, ihr Technischer Beigeordneter Jürgen Kuhlmann und Schulleiterin Evelin Peplinski beim heutigen Pressegespräch deutlich, seien auch die Wünsche und Bedürfnisse der Schulkinder eingeflossen. Der große gepflasterte Kreis, der Assoziationen an eine Gokart-Bahn weckt, entspricht beispielsweise dem Grundriss des Schulzirkuszeltes “Tausendtraum”, welches alle drei bis vier Jahre hier aufgebaut wird. Es bildet zusammen mit einer dreistufigen Treppenanlage zugleich den Raum für ein “Grünes Klassenzimmer”.

Eine Balancier- und Kletterlandschaft war schon 2017 erstellt worden, der Mini-Bolzplatz 2018. Sträucher und Stauden werden im Spätherbst gepflanzt. Auch der Spielturm wird noch saniert. “In einem Jahr wird das hier aber alles richtig grün aussehen”, so Schulleiterin Evelin Peplinski, die sich herzlich bei den Verantwortlichen der Stadt bedankte. Die zum Fototermin geholten Kinder drückten ihr Lob auf ihre Art aus. Sie hoben den Daumen. (kre)