Getränke Quelle Wilger ist ausgezeichnet generationenfreundlich!

Zertifikatsübergabe an das Borkener Unternehmen.

Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.n.r.): Bernd Wilger (Wilger), Karin Eksen (Handelsverband), P. Bollrath (Wilger), Heiner Wilger (Wilger). Foto: Handelsverband NRW

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Borken. Mit dem Thema Generationenfreundlichkeit hat sich die Familie Wilger bereits im E-Center erfolgreich befasst, so dass es nicht verwunderte, dass auch der neue Getränkemarkt den Kriterien entsprechen sollte. Nach Auswertung des Prüfberichtes kann Karin Eksen, Geschäftsführerin des Handelsverbandes NRW Westfalen-Münsterland, bestätigen: „Der Getränkemarkt ist nicht nur sehr ansprechend gestaltet, er ist auch ausgezeichnet generationenfreundlich!“ Karin Eksen erläuterte in dem Zusammenhang, warum sich der Handelsverband Deutschland, der Einzelhandel und mit ihm die regionalen Handelsverbände für diese Zertifizierung stark machen: „Der regelmäßige Einkauf gehört für alle Menschen zum Alltag dazu. Aber nicht jedem ist es möglich, diesen Einkauf
auch ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. Wir haben dabei nicht nur den
demographischen Wandel und somit die älteren Verbraucher im Blick, sondern ebenso den Menschen mit einem Handicap oder zum Beispiel die Mutter/den Vater mit Kinderwagen. Mit dem Qualitätssiegel wird nach außen sichtbar, dass hier auch der Einkauf mit einem Rollator oder einem Kinderwagen ohne weiteres möglich ist. Wer sich der Zertifizierung Generationenfreundliches Einkaufen unterwirft, muss bundeseinheitliche Kriterien erfüllen. Getestet werden die angemeldeten Unternehmen von entsprechend geschulten Testern.“
Überprüft werden von der Eingangssituation bis zum abschließenden Kassiervorgang insgesamt 63 Kriterien, die wiederum nach Relevanz in A-, B- und C-Kriterien unterteilt sind. Nach der Art des Geschäftes wird differenziert: so spielt in einem Textilgeschäft die Umkleidekabine eine Rolle, die für den Lebensmittler kein Thema ist. Rolltreppen und Aufzüge gibt es naturgemäß in kleinen Geschäften nicht, werden aber, sofern sie vorhanden sind, auch in die Prüfung einbezogen.

Bernd Wilger: „In den Vorgesprächen zur neuen Verkaufsfläche haben wir immer wieder die Gangbreite, die Übersichtlichkeit der einzelnen Abteilungen und die Helligkeit des Getränkemarktes unterstrichen. Und das mit Erfolg! Seit der Eröffnung Ende Oktober letzten Jahres haben viele neue Kunden im hohen Alter es dankend angenommen.“

Karin Eksen: „Das Qualitätszeichen, das es nun seit 2010 gibt und von den Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Wirtschaft und Technologie mit dem HDE entwickelt wurde, macht Generationenfreundlichkeit im Einzelhandel zu gelebter Wirklichkeit. Erfolgreich geprüfte Einzelhandelsgeschäfte erhalten die Auszeichnung für drei Jahre und können diese mit einem Logo außen am Geschäft sichtbar machen. Aufgrund der befristeten Nutzbarkeit ist das Unternehmen gehalten, sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen, sondern das Thema immer weiter zu beachten.“