Gesprächsabend zu Missbrauchsfällen in Rhede

Infoveranstaltung am kommenden Mittwoch (13. November) in Rhede.

Der stellvertretende Generalvikar Dr. Jochen Reidegeld (li.) wird – wie vor einem Jahr – neben Pfarrer Thorsten Schmölzing bei dem Gesprächsabend am 13. November in Rhede dabei sein. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Gudrun Niewöhner

Rhede. Ein Jahr, nachdem der sexuelle Missbrauch eines ehemaligen, inzwischen verstorbenen Kaplans in der Rheder Pfarrei „Zur Heiligen Familie“ öffentlich geworden ist, lädt die Pfarrei St. Gudula am kommenden Mittwoch (13. November) erneut zu einem Gesprächs- und Diskussionsabend ein. Dieser beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrheim „Zur Heiligen Familie“. Gemeinsam soll darauf geschaut werden, was in den zurückliegenden Monaten sowohl auf Pfarrei- als auch auf Bistumsebene in Sachen Aufklärung und Aufarbeitung erreicht wurde, erläutert Pfarrer Thorsten Schmölzing.

Auf dem Podium wird als Betroffener Martin Schmitz Platz nehmen. Er berichtet über das Engagement der Selbsthilfegruppe. Außerdem kommt, wie vor einem Jahr, der stellvertretende Generalvikar Dr. Jochen Reidegeld nach Rhede, um aus Bistumssicht die angelaufenen Prozesse darzustellen. Der Interventionsbeauftragte des Bistums Münster, Peter Frings, wird an diesem Abend seine Aufgaben vorstellen sowie Fragen aus dem Plenum beantworten. Michael Rössing vertritt den Pfarreirat in der Podiumsrunde.

In verschiedenen Arbeitsgruppen haben sich Verantwortliche und Mitglieder aus den Leitungsgremien der Rheder Pfarrei in den vergangenen zwölf Monaten intensiv mit dem Thema Missbrauch, Leid und die Folgen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse wird Pfarrer Schmölzing am 13. November präsentieren. (pbm/gun/vr)