Gemeinsam stark

Osteoporose-Selbsthilfegruppe Borken engagiert sich im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Selbsthilfe“.

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Selbsthilfe" hat die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Borken eine Trockengymnastikeinheit mit Vortrag organisiert. Foto: Privat

Kreis Borken. Unter dem Motto „Wir verbindet, wir stärkt, wir hilft“ finden noch bis zum 26. Mai (Sonntag) bundesweit zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche „Selbsthilfe“ statt. Auch die Osteoporose-Selbsthilfegruppe Borken hat sich dem bundesweiten Aufruf angeschlossen. Die Wichtigkeit ihrer Arbeit beschreibt Sprecherin Elke Heckendorf mit einem Zitat von Pestalozzi wie folgt: „Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.“ Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Petra Bludau-Peschl leitet sie die Gruppe, die sich an Osteoporose Erkrankte und Mitmenschen richtet, die an Vorbeugemaßnahmen interessiert sind. Die Gruppe gibt es bereits seit fast 20 Jahren, sie hat aktuell 61 Mitglieder und ist Mitglied im Landesverband NRW und im Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.

Gegenseitige Unterstützung

Der Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen und die gegenseitige Solidarität und Unterstützung sind, da sind sich alle einig, der wichtigste Baustein der gemeinsamen Arbeit. Angeboten werden neben dem gemeinsamen Gespräch, Ausflügen und Informationsveranstaltungen mit Fachvorträgen auch das Funktionstraining im Wasser und Trockengymnastik. Die Entwicklung und Erhaltung der Bewegungsfähigkeit ist bei Osteoporose das grundlegende Ziel der Gymnastik. Beim gymnastischen Training geht es darum, die Flexibilität, Balance und Standstabilität zu stärken und so folgenschwere Stürze im Alltag zu vermeiden. Sturzprophylaxe ist wichtig, denn wer nicht stürzt, riskiert weniger mögliche Frakturen. Die Wichtigkeit von gymnastischen Übungen bei Osteoporose soll im Rahmen der Aktionswoche in den Fokus gerückt werden. Daher hat die Gruppe eine Übungseinheit mit Vortrag für ihre Mitglieder organisiert, an der sich rund 30 Mitglieder der Gruppe beteiligt haben. Diese Aktion und auch die Arbeit anderer Selbsthilfegruppen wird unterstützt von der paritätischen Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken.

Weitere Informationen zur Arbeit der Selbsthilfegruppe erhalten Sie über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken, tel. 02861/6053100 und unter selbsthilfe-coesfeld-borken@paritaet-nrw.org sowie über die Sprecherinnen der Gruppe: Elke Heckendorf, Tel. 02865/2025711 und Petra Bludau-Peschl, Tel. 02865/6409.