Einsatz in Tschechien

Mariengardener Jugendliche unterstützen in den Ferien tschechische Familien als „Workshipper“

Die Schüler und Lehrer unterstützen ehrenamtlich hilfsbedürftige Privathaushalte rund um das tschechische Manetin durch konkrete Arbeitseinsätze, wie hier beim Kohleschippen. Foto: Privat

Borken. Seit knapp einer Woche schon unterstützen zehn Schüler des Gymnasiums Mariengarden und zwei Betreuer soziale Projekte im tschechischen Manetin. Sie sind damit Teil des diesjährigen Projektes „Workship 2018“ der mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten. Die etwa 70 freiwilligen „Workshipper“ aus Tschechien, Deutschland und der Slowakei unterstützen tschechischen Bürgern unentgeldlich bei Arbeiten, die sie alleine nicht verrichten können.

Die „Workshipper 2018 “ aus Mariengarden vor der Abreise (hinten: Gabriel von Dehn, Stefanie Schulz, Elisa Bramkamp, Janne Heselhaus, Marlon Tenhagen, Leonhard Schmidt, Lehrerin Anne de Beukelaar; vorne: Ann-Sophie Hartmann, Cedric Haselhoff, Marie Schütte, Roland Spang). Foto: Privat

Das englische Wortspiel aus „work“ (= Arbeit) und „worship“ (= Lobpreis) verrät schon die Grundidee: In der Liebe zum Nächsten erweist sich die Liebe zu Gott. „Gelebte Glaubensgemeinschaft“ nennen das die Oblaten. Zumal neben der körperlichen Arbeit wie Kohlen-Schippen, Anstreichen oder Gartenarbeiten in täglich wechselnden Gruppen ein weiterer Schwerpunkt auf persönlicher Begegnung, gemeinsamem Austausch, Gottesdiensten und gesellig verbrachten Abenden liegt. Schon jetzt schwärmen die Jugendlichen von der Gastfreundschaft der tschechischen Familien- und haben sichtlich Spaß bei der Sache, wie Berichte und Bilder auf dem täglich aktualisierten Facebook-Tagebuch unter https://www.facebook.com/workship.manetin zeigen.

Die „Workshipper“ schwärmen von der herzlichen Gastfreundschaft der tschechischen Familien. Foto: Privat

Zum Abschluss der Woche besucht die Burloer Gruppe um Lehrerin Anne de Beukelaar und Schwester Kristin Leister die tschechische Hauptstadt Prag.