Ein „Dritter Ort“ für Borken

Das Land NRW fördert die von der Musikschule ausgehende Kulturachse in Borken.

An welcher Stelle der Kulturachse die Musikschule künftig ihren Standort haben wird, steht derzeit noch nicht fest. Foto: Stadt Borken

Borken. Kultur als Motor für die Stadtentwicklung: Dieses Ziel verfolgt das Land NRW mit seinem Förderprogramm „Dritte Orte“, für die sich mehr als 150 Kommunen beworben haben. „Dritte Orte“ sollen Plätze des Zusammentreffens sein und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Auch die Stadt Borken hat sich für die Förderung eines solchen „Ortes der Begegnung“ beworben und gehört zu den insgesamt 17 Kommunen, deren Projekte nun von einer Jury ausgewählt wurden. „Nachdem im Hinblick auf den kulturellen Entwicklungsplan der Stadt Borken schon lange über einen neuen, festen Standort für die Musikschule gesprochen wird, können wir nach der Zusage der Förderung nun endlich mit konkreteren Planungen beginnen“, freut sich Simon Schwerhoff, Kulturkoordinator der Stadt Borken, der das Projekt gemeinsam mit Musikschulmanager Simon Welsing betreut.

Ein Jahr für die Konzepterstellung

Mit einem Budget von bis zu 50.000 Euro hat die Planungsgruppe im Rahmen der ersten Förderphase nun ein Jahr lang Zeit, das Konzept für die von der Musikschule ausgehende Kulturachse zu erstellen. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude für die Einrichtung, sprich der Weiterentwicklung der bestehenden Kultureinrichtung zu einem „Dritten Ort“. „Wo soll dieser ,Dritte Ort’ sein und was soll er bieten?’ – es sind viele Fragen, die wir uns derzeit stellen. Wobei wir hierbei noch ziemlich am Anfang stehen“, teilt Simon Schwerhoff mit. (vr)