Sie einigten sich auf den Projektnamen „Münster-Land-Wirt Erle“: (v.l.) die Vorstände Oliver Jahnich und Andreas Grotendorst, Pächter André Wachtmeister und Marketingexperte Norbert Maria Braun. Foto: privat

ERLE. „Münster-Land-Wirt Erle“ soll der Projektname für den neuen Gastronomie in der Erler Mitte lauten. Das gaben jetzt der Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle und der Pächter der zukünftigen Dorfgaststätte André Wachtmeister bekannt. Sie hatten sich gestern (11. Mai) mit dem Marketingexperten Norbert Maria Braun beraten und auf den Namen verständigt.

Das Wortspiel soll das zukünftige Konzept der Marke wiedergeben. Das Wort „Münsterland“ verkörpere die Heimat sowie die Verbundenheit und Identität der Erler mit dem Projekt. Der „Landwirt“ stehe für die Förderung von Natur und Produkt, der „Wirt“ für Gefühl und Tradition. Norbert Maria Braun, der deutschlandweit Gastronomiebetriebe berät, formulierte es so: “Viele Menschen aus Erle und der Region engagieren sich mit Geld und Ideen. Diesen begeisterten Menschen gilt es mit dem Münster-Land-Wirt ein kleines Zeichen zu setzen und danke zu sagen.”

Der Vorstand der Bürgergenossenschaft beschäftigte sich aber laut Pressemeldung nicht nur mit dem Projektnamen, sondern erörterte auch den aktuellen Stand der Planungen. Zahlreiche Gespräche seien geführt worden – mit dem Pächter, mit der Gemeinde Raesfeld, der Lebensmittelüberwachung, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, dem Bauamt, dem Brandschutzingenieur, Fachleuten für technische Gebäudeausstattung, mit Steuerberater, Gastronomie- und Küchenausstattern, der DeHoGa, und vielen mehr. Vorsitzender Andreas Grotendorst sagt hierzu: “Der Teufel steckt im Detail – und wir sind froh, dass wir bei der Abstimmung aller Gewerke tatkräftig von Bernfried Lammersmann und Tobias Göbel von unserem Architekturbüro Thieken und Partner aus Dorsten unterstützt werden.”

Sorgen machen den Genossen die steigenden Preise im Bausektor. Oliver Jahnich, Stellvertretender Vorsitzender: “Wir prüfen bis ins kleinste Detail, wie wir Kostensteigerungen durch Umplanungen auffangen können. Das erfordert unzählige Abstimmungen und viel Zeit, reduziert aber hoffentlich auch das Risiko weiterer Kostensteigerungen. Deshalb bitten wir alle um Verständnis, dass diese Planungen noch einige Zeit dauern werden.” (pd/kre)