“Die Kinder der Utopie: Was gibt uns die Schule mit für unser Leben?”

Aktionsabend am kommenden Mittwoch (15. Mai) ab 18 Uhr, im Kino Center Borken.

Der Film "Die Kinder der Utopie" zeigt unter anderem, wie Inklusion an Schulen gelebt werden kann. Foto: S.U.M.O. Film Hubertus Siegert

Borken. Bianca Tarulli, stellvertretende Schulleiterin der Montessori-Gesamtschule, ist es gelungen, den bewegenden Dokumentarfilm “Die Kinder der Utopie” von Regisseur Hubertus Siegert nach Borken zu holen. Bei dem exklusive Kino-Ereignis wird der aktuelle Dokumentarfilm zum Thema Inklusion in Form eines bundesweiten Aktionsabends in mehr als 100 Kinos überall in Deutschland zu sehen sein.

Stellvertretend für den Verein Montessori Borken e.V. hat Bianca Tarulli die Patenschaft für den Kinofilm übernommen. Im Anschluss an die Vorführung findet eine kurze Gesprächsrunde zum Thema Inklusion mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Montessori-Gesamtschule statt, die in diesem Jahr bereits ihr 30. Jahr erfolgreichen inklusiven Lernens vollendet.

Gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt

Der Film “Die Kinder der Utopie” zeigt sechs junge Erwachsene, drei mit und drei ohne Behinderung, die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wiedertreffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: sein Film “Klassenleben” (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten. Das war vor 14 Jahren noch außergewöhnlicher als heute. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Sie sind entschlossen, ihre Zukunft anzupacken und dabei voller Träume und Zweifel und voller Respekt füreinander. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, wie die Generation Y heute die Inklusion lebt. Sie sind “Die Kinder der Utopie”.