Foto: AdobeStock

KREIS BORKEN. Das Coronavirus hielt seit März wochenlang die Menschen im Kreisgebiet in Atem. Aktuell steigen die Zahlen stetig, wenn auch auf überschaubarem Niveau. Befürchtet wird zudem ein erhöhtes Infektionsgeschehen in den nun folgenden, kälteren Monaten. Nach wie vor sollte man daher die bekannten Schutzmaßnahmen einhalten, um die Ausbreitung nicht wieder ansteigen zu lassen. Die HALLO-Redaktion gibt an dieser Stelle regelmäßig den aktuellen Sachstand wieder und meldet, wenn es wichtige neue Entwicklungen gibt. (kre/vr)

Zwei weitere Tote

Samstag, 31. Oktober: Erneut sind die Infektionen in den letzten 24 Stunden stark gestiegen. Die Statistik des Kreises zählt 74 neue Fälle auf. Aktuell sind somit 745 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Die “7-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 118,2 pro 100.000 Einwohner.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion sind in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Personen verstorben: eine 85-jährige Frau aus Gescher und ein 92-jähriger Ahauser.

Die Ansteckungen verteilen sich über die gesamte Region, vor allem aber in den größeren Städten gibt es mehr Infektionen. Den stärksten Anstieg verzeichnet Bocholt mit 27 neuen Fällen und kommt so auf 203 aktuell Infizierte. Ahaus (aktuell gesamt 75 Infizierte) und Gronau haben jeweils neun neue Ansteckungsfälle (158) seit gestern gemeldet. In Borken gab es zehn neue Fälle, hier sind derzeit 87 Personen nachweislich Träger des Virus.

Im direkten Umland ist das Infektionsgeschehen niedrig, Heiden (gesamt 8) und Velen (17) haben keine neuen Fälle; Raesfeld (13) und Reken(11) je einen neuen Fall seit gestern.


Zusätzliche Infekt-Sprechstunden

Freitag, 30. Oktober: Gerade in den Herbst- und Wintermonaten wird es in den Wartezimmern der niedergelassenen Ärzte spürbar voller. Neben der flächendeckenden Versorgung von Infekt-Patienten an Werktagen werden daher nun ausgewählte Arztpraxen an Samstagen zusätzliche Infekt-Sprechstunden anbieten. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr können sich dort Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen. Dieser Service der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird nach Bedarf und lokalem Infektionsgeschehen angepasst. Das heißt, nicht überall und an jedem Samstag bieten Praxen die Infekt-Sprechstunden an. Betroffene sollen in jedem Fall vorher in der jeweiligen Praxis anrufen, um sich anzumelden. Standorte und Öffnungszeiten der aktuell teilnehmenden Praxen gibt es unter https://www.kvwl.de/patient/corona/

Am morgigen Samstag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr übernehmen diese Sprechstunde im Kreis Borken die Gemeinschaftspraxis Dres. Amin und Janina Osman, Ahauser Straße 117, 46325 Borken, Tel.: 02861/9032536, die Praxis Oliver Beutel, Büssinghook 5, 46395 Bocholt, Tel.: 02871/182424 und die Gemeinschaftspraxis Dres. Wolters und Wolf, Ammelner Weg 4, 48683 Ahaus, Tel.: 02561/98280.

Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten aber bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.

671 aktuell infizierte Personen

Freitag, 30. Oktober: Die Infektionszahlen im Kreisgebiet steigern weiter stark an. Seit gestern kamen 84 Infizierte dazu, 21 Menschen sind wieder „coronafrei“. Damit sind aktuell 671 Menschen im Kreis Borken nachweislich infiziert.

Die Infektionen verteilen sich über alle Städte und Kommunen, die meisten Ansteckungen registrierte man in Bocholt (+22 auf nun 171 Infizierte). Auch Gronau (+11 auf 151) hat weiterhin hohe Zahlen, zuletzt aber auch viele Gesundungen. In Borken kamen gestern vier neue Fälle hinzu, hier sind derzeit 78 Menschen infiziert. Je zwei neue Infektionen wurden aus Heiden (aktuell 8 Infizierte), Raesfeld (12), Reken (10) und Velen (17) gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 108,5 infizierten Personen auf 100.000 Einwohner.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im März liegt heute bei 2.281. Davon sind 1.564 Personen inzwischen gesundet. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion ist leider ein 81-jähriger schwer vorerkrankter Gronauer verstorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf 46.

Die Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln, liegen heute folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland für dessen Krankenhaus-Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn vor: Stationär behandelt werden dort derzeit 27 Patienten, einer davon befindet sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 19 Patienten behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Ingesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, sieben können ergänzt werden.

Aufgrund der aktuell weiter steigenden Anzahl von Neuinfektionen hat das Klinikum Westmünsterland seine Besucherregelung verschärft. Ab Montag gilt in allen Krankenhäusern wieder ein generelles Besuchsverbot. Diese soll mindestens so lange gelten, wie der sogenannte Inzidenzwert im Kreis Borken über 100 liegt. Wenn der Wert für mindestens sieben Tage unter dieser Marke liegt, sehen die aktuellen Planungen vor, das bisherige eingeschränkte Besuchsrecht wieder einzuführen.


Inzidenz von 103,4 erreicht

Donnerstag, 29. Oktober: Von gestern auf heute meldet der Kreis Borken 62 neue Ansteckungsfälle. Die meisten davon gab es in Bocholt, wo 21 neue Fälle hinzukamen. Auch in Gronau, hier gibt es seit vielen Tagen die höchsten Werte, kamen erneut elf Infektionen dazu. 21 Personen im Kreis haben die Infektion überstanden und wurden entsprechend wieder gesund gemeldet. Damit sind aktuell 611 Menschen nachweislich Träger des Corona-Virus, 41 mehr als gestern. Die vom Gesundheitsamt errechnete 7-Tage-Inzidenz kletterte auf 103,4 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Der immer um einen Tag verzögerte Wert des Landeszentrums Gesundheit beträgt heute 102.9.

In Borken gab es fünf neue Ansteckungen, insgesamt sind hier nun 72 Personen nachweislich mit dem Virus belastet. Raesfeld verzeichnete fünf neue Infektionen (gesamt 12), Reken eine (8). Aus Heiden (6) und Velen (16) wurden keine neuen Fälle gemeldet.


7-Tage-Inzidenz nähert sich 100

Mittwoch, 28. Oktober: 563 Menschen im Kreisgebiet sind aktuell nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Von gestern auf heute gab es 52 neue Ansteckungsfälle, denen stehen 19 genesene Patienten gegenüber. Die vom Kreis berechnete 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 93,2 pro 100.000 Einwohner. Der zeitlich immer etwas nachgehende Meldewert des Landeszentrums Gesundheit liegt derzeit bei 78,4.

Das Infektionsgeschehen verteilt sich weiterhin über den gesamten Kreis. Die höchsten Zuwächse hat die Kreisstadt Borken mit elf neuen Fällen. Hier sind derzeit 66 Personen infiziert. In Bocholt gab es neun neue Fälle, aktuell infiziert sind hier 125 Menschen. Die meisten Betroffenen hat weiterhin Gronau (+7) mit aktuell 155 Infizierten.

Wie sieht es im Verbreitungsgebiet der HALLO aus? In Heiden (aktuell 6 Infizierte) und Raesfeld (7) gab es je zwei neue Ansteckungsfälle. Reken (8) und Velen (15) haben keine Neuinfizierten.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 2100 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 1492 sind wieder gesundet. Erfreulicherweise gibt es keine neuen Todesfälle.

Nach Angaben des Klinikums Westmünsterland werden derzeit 20 COVID-19-Patienten an den Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn behandelt, zwei davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 17 Patienten behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, sieben können ergänzt werden.


Drei weitere Tote

Dienstag, 27. Oktober: 33 neue Ansteckungsfälle lassen die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 544 ansteigen. Parallel dazu gab es seit gestern vier Gesundmeldungen. Die vom Gesundheitsamt des Kreises errechnete 7-Tage-Inzidenz liegt bei 89,1 pro 100.000 Einwohner. Der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit liegt derzeit bei 80,0. Leider gibt es drei weitere Tote zu beklagen, die bereits am 24. bzw. 25. Oktober im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstarben – eine 49-jährige vorerkrankte Gronauerin, ein 91-jähriger Gronauer sowie ein 80-jähriger vorerkrankter Ahauser.

Weiterhin verzeichnet Gronau mit 171 Menschen die meisten Infizierten, gefolgt von Bocholt mit jetzt 113 Infizierten. Ahaus kommt auf 56 Fälle, Borken liegt unverändert bei 57 aktuellen Ansteckungsfällen. Ein unverhältnismäßig hohes Aufkommen gemessen an der Einwohnerzahl gibt es in Isselburg, wo aktuell 33 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Im Verbreitungsgebiet der HALLO Borken ist das Infektionsgeschehen gemäßigt. Während in Borken (aktuell 57 Infizierte), Heiden (4) und Raesfeld (5) zuletzt keine neuen Ansteckungen entdeckt wurden, verzeichneten Reken (+2 auf 10) und Velen (+1 auf 16) neue Infektionsfälle.

Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie im März liegt heute bei 2045. 1456 Menschen im Kreisgebiet sind wieder gesundet und 45 verstorben.


Inzidenzwert klettert auf 88,6

Montag, 26. Oktober: Am Sonntag hat das Kreisgesundheitsamt 24 neue Infektionen und zwei Gesundungen erfasst. Demnach sind aktuell 530 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die vom Kreis errechnete 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 88,6 pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Das Land meldet aktuelle eine Inzidenz von 104,8 für Gesamt-NRW. Die eigentliche Zahl dürfte noch höher liegen, da der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit immer eine Verzögerung von ein bis zwei Tagen aufweist. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 2014 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt.

Die meisten Infektionen gibt es weiterhin in Gronau, 169 Menschen sind hier aktuell infiziert, zehn mehr als gestern. 100 Ansteckungsfälle gibt es in Bocholt (+6), je 57 in Ahaus (+2) und Borken (+2) sowie 30 in Isselburg. Rhede (+1) und Vreden weisen heute 18 infizierte Personen aus. In Heiden (aktuell 4 Infizierte), Raesfeld (5), Reken (8) und Velen (16) gab es zuletzt keine neuen Ansteckungen.


22 neue Fälle allein in Borken

Sonntag, 25. Oktober: Derzeit gibt es 509 aktuell infizierte Personen im Kreisgebiet. Das sind 58 mehr als Freitag. Es gab 14 Gesundmeldungen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt also noch höher, bei 72. Insgesamt wurden siet Ausbruch der Pandemie 1.988 bestätigte Fälle, 1.437 Gesundete und 42 Todesfälle erfasst. Die „7-Tage-Inzidenz“ liegt aktuell bei 81,6 pro 100.000 Einwohner. In Borken gab es 22 neue Fälle, der höchste Zuwachs in einer Kommune seit gestern. In Heiden wurden zwei, in Velen eine neue Ansteckung verzeichnet. Raesfeld und Reken meldeten kein neues Infektionsgeschehen.


39 neue Infektionsfälle

Samstag, 24. Oktober: Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken seit Ausbruch der Pandemie im März liegt heute bei 1.914. Das sind 39 Infektionsfälle mehr als gestern. Dem stehen 19 Gesundungen gegenüber. Infiziert sind derzeit im Kreisgebiet 449 Personen. Die neuen Ansteckungsfälle verteilen sich flächendeckend über den gesamten Kreis. Am stärksten belastet ist weiterhin Gronau. In Borken gab es fünf neue Fälle, in Velen zwei. In Heiden, Raesfeld und Reken gab es kein neues Infektionsgeschehen. Erstmals seit vielen Tagen hat Legden wieder einen Infizierten gemeldet.

Die “7-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, beträgt im Kreis Borken laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 71,9 pro 100.000 Einwohner. Der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit liegt derzeit bei “62,7”, ist aber immer etwas nachlaufend.

Krisenstab hat Maßnahmen abgestimmt

Samstag, 24. Oktober: Der Krisenstab des Kreises Borken befasste sich gestern unter Leitung von Kreis-Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow mit dem hochdynamischen Coronavirus-Infektionsgeschehen im Westmünsterland. Dem Gremium gehören neben Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster sowie leitenden Mitarbeitern der Kreisverwaltung aus dem Gesundheits-, Ordnungs-, Sozial-, Jugend- und Schulbereich Vertreter des Rettungsdienstes, der Krankenhäuser, der niedergelassenen Ärzte, der Feuerwehr, des DRK, der Malteser, der Polizei und der Bundeswehr an. Außerdem wirkt ein niederländischer Verbindungsbeamter mit.

Aktuell gebe es speise sich die Coronavirus-Ausbreitung aus vier Quellen, so Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: 1.) Große (Familien-)Feiern auch außerhalb des Kreises, an denen hiesige Bewohner teilgenommen haben. 2.) Infektionseinträge aus den Niederlanden insbesondere aufgrund von familiären grenzüberschreitenden Beziehungen. 3.)

Ansteckungsfälle im engen privaten/persönlichen Umfeld – nicht zuletzt auch im Rahmen von Fahrgemeinschaften, Besprechungen u. ä. 4.) “diffuse” Einzeleinträge, d. h. konkrete Infektionsketten sind nicht zu erkennen.

Laut Annette Scherwinski, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, melden sich immer rmehr Patienten bei den Hausärzten mit Corona-typischen Krankheitssymptomen wie Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns, Fieber und Husten. Der Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wies auf die “Infekt-Sprechstunde” an Samstagen hin. Morgen (24.10.2020) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr übernimmt sie im Kreis Borken die Gemeinschaftspraxis Dres. Axel und Thorsten Dost in Borken, Neutor 28 – 33, Tel.: 02861/5858. Informationen zur “Infekt-Sprechstunde” mit weiteren Adressen gibt es im Internet unter diesem Link: https://www.kvwl.de/patient/corona/. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten aber bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.

Weitere Maßnahmen: Das bereits 30 Kräfte umfassende Team des Kreisgesundheitsamtes wird weiter verstärkt. Das DRK, das für den Kreis Borken eine “Zentrale Abstrichstelle” betreibt und auch Großtestungen vor Ort übernimmt, hat seine Kapazitäten zwischenzeitlich deutlich ausgeweitet. Für Alten- und Pflegeheimen sowie den ambulanten Pflegediensten gibt es besondere Schutzmaßnahmen. Für die weiterführenden Schulen gebe es aktuell die Vorgabe des Landes in Sachen Maskenpflicht im Unterricht. Für die Schulen wie Kindertagesstätten gelte überdies die dringende Bitte, Durchmischungen von Klassen bzw. Gruppen zu vermeiden. Die Inzidenzzahl in der Regio Twente liegt derzeit um das 6-Fache höher als im Westmünsterland, in der Regio Achterhoek ist sie aktuell dreimal so hoch. Von Reisen in die Niederlande sollte man daher besser absehen.


82 Neuinfektionen / Höchster Anstieg seit Ausbruch der Pandemie

Freitag, 23. Oktober: Der Kreis Borken verzeichnet von gestern auf heute den höchsten Anstieg bei den Corona-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im März. 82 neue Fälle weist die aktuelle Statistik aus. Denen stehen lediglich fünf Gesundungen gegenüber. Damit gibt es aktuell im Kreisgebiet 426 Menschen, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind. Das ist ebenfalls die höchste Zahl seit Ausbruch der Pandemie. Im April war das bisherige Maximum von 392 Infizierten erreicht worden.

Den höchsten Anstieg gab es in Gronau, wo 32 neue Fälle die Gesamtzahl auf 147 ansteigen lassen. Aber auch Bocholt (+16 auf 80), Ahaus (+5 auf 53) und Borken (+10 auf 29) haben deutlich höhere Zahlen als in den Vortagen. Ein weiterer “Ausreißer” ist Isselburg mit sieben Neuinfektionen (aktuell 24 Infizierte). In Heiden (aktuell 4 Fälle) und Raesfeld (5) gab es seit gestern keine nachgewiesenen Neuansteckungen. In Reken kamen zwei Infizierte dazu (jetzt 9), in Velen ein Infizierter (jetzt 14). Legden ist als einzige Kommune im Kreis weiterhin “coronafrei”.

Die Gesamtzahl der Kreisbewohner mit einer bestätigten Infektion seit Ausbruch der Pandemie kletterte auf 1872. Davon sind 1404 wieder gesundet, 42 verstorben. Die vom Kreisgesundheitsamt berechnete 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 68,1 pro 100.000 Einwohner. Erneut ein deutlicher Anstieg.

In den Häusern des Klinikums Westmünsterland werden derzeit 18 Patienten auf COVID-19 behandelt, fünf davon liegen auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau gibt es aktuell 21 COVID-19-Patienten, eine Person davon wird intensivmedizinisch betreut.


Inzidenz liegt heute bei 55,7

Donnerstag, 22. Oktober: 32 neue Ansteckungsfälle lassen die Zahl der aktuell infizierten im Kreisgebiet auf 348 ansteigen. Dem stehen 13 Gesundungen gegnüber. Leider ist aber auch eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Dabei handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus Bocholt. Die vom Kreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 55,7 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Der immer ein wenig nachlaufende Meldewert des Landeszentrum Gesundheit liegt bei 53,1.

Die meisten Neuinfektionen (10) gab es erneut in Gronau. In Borken sind aktuelle 20 Personen mit dem Virus belastet, in Heiden 4, in Raesfeld 5 und in Reken 7. Die Zahlen stagnieren hier bzw. gehen durch Gesundungen leicht zurück. Lediglich in Velen gibt es eine nachgewiesene Neuinfektion seit gesten. Hier sind 13 Menschen derzeit infiziert.


Hilfe bei Verdacht auf Ansteckung

Mittwoch, 21. Oktober: Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Montags bis freitags ist sie von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Um auch angesichts der zahlreichen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer schnellstmöglich zu Testergebnissen zu kommen, sind die Öffnungszeiten der “Zentralen Abstrichstelle” angepasst worden: Dort werden jetzt von montags bis freitags zwischen 10 und 20 Uhr Abstriche gemacht. Wichtig dabei: Die Anmeldung dort erfolgt nur durch das Kreisgesundheitsamt.

Vier Patienten auf Intensivstation

Mittwoch, 21. Oktober: Das Klinikum Westmünsterland hat einen Überblick zu seinen Covid-19-Patienten und den Kapazitäten an den Krankenhaus-Standorten im Kreisgebiet mitgeteilt. Danach werden derzeit 15 Patienten stationär behandelt, vier davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

Regeln ab sofort wirksam

Mittwoch, 21. Oktober: Landrat Dr. Zwicker bittet die Bürgerinnen und Bürger im Kreis um Verständnis für die Einschränkungen, die jetzt mit dem Erreichen der „Gefährdungsstufe 2“ einhergehen. Gleichzeitig appelliert er an alle Bürgerinnen und Bürger, ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. Jeder Einzelne sei gefordert, sich achtsam zu verhalten und Kontakte zu reduzieren. Dazu zähle vor allem, sich konsequent an die “AHA+L-Regel” – Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften – zu halten. Hier noch einmal die Regeln, die ab sofort gelten:

• Maskenpflicht am Sitz- und Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und bei Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen – darüber hinaus hinaus wird überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, das Tragen einer Maske dringend empfohlen – das gilt insbesondere für die Fußgängerzonen

• Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen (Sport, Theater, Kino usw.) auf 100 Personen ab 4. Tag der Feststellung der “Gefährdungsstufe 2”, wenn kein besonderes Konzept beim Gesundheitsamt vorgelegt wurde (damit wäre sonst eine Teilnehmerzahl bis 500 im Freien bzw. 250 Innenraum möglich)

• Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, Grünanlagen u.ä.) auf maximal 5 Personen oder wie bisher Personen aus 2 häuslichen Gemeinschaften oder ausschließlich Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Eheleute, Lebenspartner

• Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr für Gastronomiebetriebe sowie für den gleichen Zeitraum ein generelles Verkaufsverbot von Alkohol

• Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Feste aus herausragendem Anlass auf 10 Teilnehmer im öffentlichen Raum (z. B. Gaststätten). Zudem wird dringend empfohlen, Treffen in privaten Räumen auf ein Minimum zu beschränken.

Am Freitag (23.10.) wird der Krisenstab des Kreises Borken zusammenkommen, um über die neue Lage zu beraten und erforderlichenfalls weitere Maßnahmen auf den Weg bringen.

327 Infizierte im Kreis – Gefährdungsstufe 2 erreicht

Mittwoch, 21. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken liegt heute nach eigener Rechnung bei 53.9 pro 100.000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert für das Kreisgebiet seit heute Morgen mit 50,1 an. Damit ist die Schwelle überschritten, ab der schärfere Schutzmaßnahmen gelten. In der sogenannten Gefährdungsstufe 2 dürfen sich im öffentlichen Raum (auch Gastronomie) nur noch maximal fünf Personen treffen. Das gilt nicht für Personen, die aus maximal zwei Haushalten kommen. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr müssen alle Lokale schließen. Mit der Sperrstunde geht ein Verkaufsverbot von Alkohol ein, das in der angegebenen Zeitspanne zum Beispiel auch für Tankstellen und Kioske gilt. Feste dürfen nur noch mit maximal 10 Personen gefeiert werden. Wenn der Inzidenzwert 50 nach zehn Tagen nicht zum Stillstand kommt, kann die Kommune weitere, zusätzliche Schutzmaßnahmen vorschreiben.

Aktuell gibt es 327 Infizierte im Kreisgebiet. Seit gestern kamen 39 neue Ansteckungsfälle hinzu, die sich auf den gesamten Kreis verteilen. Zehn Personen wurden von gestern auf heute wieder als gesund aus der Quarantäne entlassen.

Weiterhin hat Gronau die höchsten Infektionszahlen, derzeit 105, davon sind sechs Fälle neu. Neun neue Fälle gab es seit gestern in Bocholt, hier sind derzeit 69 Personen infiziert. Ahaus hat fünf neue Infektionsfälle und kommt auf aktuell 44 Infizierte.

In Borken gab es fünf neue Fälle seit gestern, hier liegt die Anzahl der Infizierten bei 22. Jeweils einen neuen Ansteckungsfall verzeichnen Heiden (insgesamt 5), Raesfeld (7), Reken (7) und Velen (12).

Zu viele Gäste in der Kneipe

Mittwoch, 20. Oktober: Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden sind angehalten, die Schutzmaßnahmen zu kontrollieren. Dazu zählt etwa die Maskenpflicht an bestimmten Orten, aber auch die Einhaltung von Hygieneregeln und Abständen in Einkaufszentren und in der Gastronomie. Letzteres passte am vergangenen Wochenende nicht in einem Lokal in Borken. Hier war die zulässige Gästezahl überschritten und die nötigen Abstände konnten nicht eingehalten werden. Der Wirt muss nun mit einer Geldstrafe rechnen, die bis zu 2000 Euro betragen kann.


Inzidenzwert nähert sich der Marke 50

Dienstag, 20. Oktober: Das Coronavirus breitet sich weiter im Kreisgebiet aus. Das Gesundheitsamt registrierte seit gestern 27 neue Fälle, die Zahlen vom Vortag wurden leicht modifiert. Somit sind heute 301 Menschen im Kreis mit dem Virus belastet. Allein 104 davon kommen aus Gronau. IN Borken (22), Heiden (5), Raesfeld (6) und Reken (6) gibt es kein neues Infektionsgeschehen, lediglich in Velen (11) wurde ein weiterer Fall gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz (Zahl der neugemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) liegt heute bei 48,2. Ab dem Wert 50 greifen strengere Maßnahmen. Entscheidend für den Eintritt der verschärften Schutzmaßnahmen ist allerdings der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit und der liegt derzeit bei 45,2.

Krankschreibung am Telefon

Dienstag, 20. Oktober: Wegen steigender Infektionszahlen können sich Arbeitnehmer im Kreis Borken bei leichten Atemwegserkrankungen ab sofort wieder bis zu sieben Tagen von ihrem Arzt am Telefon krankschreiben lassen. Das teilte heute die AOK NordWest mit. Diese Sonderregelung ist zunächst bis zum 31. Dezember befristet. Eine entsprechende Regelung gab es bereits in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie von Anfang März bis Ende Mai.

Die Arztpraxis sendet die AU-Bescheinigungen für den Arbeitgeber und die Krankenkasse nach telefonischer Krankschreibung direkt an den Versicherten. Der Versicherte muss die elektronische Gesundheitskarte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.


Was ist erlaubt und was nicht?

Montag, 19. Oktober: Die derzeit im Kreisgebiet überschrittene 7-Tage-Inzidenz-Grenze von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat folgende Regelungen zufolge:
– Alle Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
– An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.
– Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
– Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
_Bereits seit vorletztem Sonntag gilt in NRW, dass sich im öffentlichen Raum nur noch zehn Personen gemeinsam aufhalten dürfen – unabhängig von den aktuellen Infektionszahlen und dem Inzidenzwert.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, und darauf steuert auch Kreis Borken zu, gilt die „Gefährdungsstufe 2“ mit folgenden Regeln:
– Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
– Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
– An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
– In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

72 Ansteckungsfälle in drei Tagen

Montag, 19. Oktober: Über das Wochenende sind die Zahlen erneut kräftig gestiegen. Gegenüber Freitag gibt es 72 neue Infektionsfälle im Kreisgebiet, Stand heute Nacht, 0 Uhr, sind aktuell 275 Menschen im Kreis Borken nachweislich Träger des Corona-Virus. Die Inzidenz liegt seit Samstag auch offiziell (maßgeblich ist die Zahl des Landeszentrums Gesundheit) über dem Schwellenwert 35, mit dem die Gefährdungsstufe 1 erreicht ist und schärfere Schutzmaßnahmen gelten. Stand heute liegt die vom Kreisgesundheitsamt errechnete 7-Tage-Inzidenz bei 45,8 pro 100.000 Einwohner. Bei einem Wert von 50 ist die Gefährdungsstufe 2 erreicht.

Seit Ausbruch der Pandemie sind 1684 Menschen im Kreis infiziert worden, 1368 gesundeten wieder, 41 Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. In Borken gibt es aktuell 22 Infizierte, in Heiden fünf, in Raesfeld und Reken je sechs, in Velen zehn. Die höchsten Zahlen weisen derzeit Gronau (96), Bocholt (55) und Ahaus (33) auf.


Infekt-Sprechstunde am Samstag

Freitag, 16. Oktober: Ausgewählte Arztpraxen in ganz Westfalen-Lippe bieten nun auch samstags Infekt-Sprechstunden an. Die Praxen sind von 9 bis 13 Uhr geöffnet, eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich. In der Region sind das an diesem Samstag:

Praxis Dr. med. Gerald Storcks
Kreuzstraße 7 in Ahaus
Telefon 02561 331

Praxis Dr. med. Charlotte Dischinger
Kalter Weg 43 in Stadtlohn
Telefon 02563 98800

Gemeinschaftspraxis Dres. med. Schrage und Balloff
Königstr. 1 in Legden
Telefon 02566 933960

Stufe 1 erreicht, aber Maßnahmen zunächst zurückgestellt

Freitag, 16. Oktober: Die „7-Tage-Inzidenz“ liegt heute bei 37 pro 100.000 Einwohner. Ab dem Wert 35 greift normalerweise die erste Stufe einer „Allgemeinverfügung“, nach der bestimmte Verhaltensvorgaben für die Bevölkerung wirksam werden. „Gestern Abend (15. Oktober) teilte das Landesgesundheitsministerium nun mit, dass vor dem Erlass kommunaler Allgemeinverfügungen die heutigen Beratungen des Landeskabinetts und eine etwaige Änderung der Coronaschutzverordnung abgewartet werden sollen“, schreibt heute die Pressestelle des Kreises. Diese Änderung solle dann landesweite gelten.

Die höhere 7-Tage-Inzidenz hat ihre Ursachen in erneut gestiegenen Infektionszahlen. Seit gestern haben sich (statistisch bereinigt) 32 weitere Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, fünf sind nach einer Ansteckung gesundet. Außerdem gibt es zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Bereits am 8. Oktober ist eine vorerkrankte 86-jährige Ahauserin im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben, deren Todesbescheinigung das Kreisgesundheitsamt erst jetzt erhielt. Zudem ist am 15. Oktober ein im Krankenhaus befindlicher 73-jähriger Bocholter verstorben. Damit sind nun insgesamt 41 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen, 1.612 steckten sich mit dem Virus an. Infiziert sind derzeit im Kreisgebiet 230 Personen.


29 neue Infektionsfälle

Donnerstag, 15. Oktober: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet steigt weiter kräftig an. Seit gestern wurden 29 neue Fälle registriert. Denen stehen sechs Gesundungen gegenüber. Aktuell sind damit 206 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Corona-Virus belastet, 23 mehr als gestern. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Borken liegt heute bei 1.581. Die “7-Tage-Inzidenz”, die ausschlaggebend für Anordnung der Schutzmaßnahmen ist, liegt mittlerweile bei 31,6 pro 100.000 Einwohner. Ab 35 gelten härtere Regeln zur Eindämmung der Pandemie.


183 Menschen im Kreis sind aktuell infiziert

Mittwoch, 14. Oktober: Stand heute haben sind 183 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es 18 neue gemeldete Fälle sowie zwei nachträglich registrierte. Dem stehen 20 gesundete Personen gegenüber, 14 davon wurden gestern noch nachgetragen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Borken liegt heute bei 1.552. Davon sind 1.330 Personen inzwischen gesundet. 39 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Die “7-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt im Kreis Borken laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 27,2 pro 100.000 Einwohner. Bei Erreichen eines Wertes von “35” greifen erste, über die schon geltenden Schutzmaßnahmen hinausgehende Vorgaben, bei dem Wert ab “50” verschärfen sie sich noch deutlich. Wichtig: Entscheidend für den Eintritt der verschärften Schutzmaßnahmen bei Erreichen des kreisweiten Wertes von “35” bzw. “50” ist aber nicht der vom Kreisgesundheitsamt berechnete Wert, sondern der Meldewert des Robert-Koch-Institutes, der erfahrungsgemäß zeitlich immer etwas nachläuft. Damit ist die vorgenannte Kreisberechnung als “Vorwarnung” zu verstehen.

Nach heutigem Stand gelten bei einem Wert ab “35” folgende zusätzliche Vorgaben: Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch an Sitz- und Stehplätzen bei Konzerten und Aufführungen in geschlossenen Räumen, bei sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen und für Zuschauer bei Sportveranstaltungen. Veranstaltungen und Versammlungen mit über 1.000 Teilnehmern sind untersagt. Für besondere Fälle gibt es Ausnahmeregelungen.


Landrat und Bürgermeister verständigen sich auf weiteres Vorgehen

Dienstag, 13. Oktober: Vor dem Hintergrund des aktuellen Coronavirus-Infektionsgeschehens im Kreis Borken – allein am vergangenen Wochenende kamen 40 neue Fälle hinzu – hatte Landrat Dr. Kai Zwicker heute die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen bzw. ihrer Vertreter zu einem Abstimmungstreffen ins Borkener Kreishaus eingeladen. Dabei ging es zum einen um eine gemeinsame Bewertung der Lage im Westmünsterland und zum anderen um die Festlegung des gemeinsamen Vorgehens im Fall eines weiteren Anstiegs der Infektionszahlen.

Die “Sieben-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, liegt im Kreis Borken derzeit bei “24,8”. Bei Erreichen eines Wertes von “35” greifen dann erste, über die schon geltenden Schutzmaßnahmen hinausgehende Vorgaben, bei dem Wert von “50” verschärfen sie sich noch deutlich. “Soweit sind wir glücklicherweise nicht”, betonte eingangs Dr. Zwicker. Allerdings gebe es die große Sorge, dass die Zahl der Neuinfektionen weiter ansteigen werde. “Wir alle müssen uns daher unserer Eigenverantwortung bewusst sein und uns weiterhin an die ‚AHA+L-Regel‘ (Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften) halten”, richtete er gemeinsam mit den Spitzen der Städte und Gemeinden einen dringlichen Appell an die Bevölkerung. Allen müsse klar sein, dass jede einzelne Neuinfektion nicht nur persönliche Konsequenzen, sondern auch Auswirkungen auf viele Mitmenschen habe. Außerdem müsse das Kreisgesundheitsamt mit einem enormen Arbeitsaufwand alle Kontaktpersonen ermitteln und diese in Quarantäne schicken. Wenn die Hygiene- und Abstandsregeln missachtet würden, bestehe die Gefahr, dass das Gesundheitsamt die Verfolgung und Unterbrechung der Infektionsketten nicht mehr schaffe.

Hinsichtlich des weiteren Vorgehens verständigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens vorsorglich auf den Inhalt einer – so Stand heute – bei Überschreiten der Inzidenzwerte von “35” und “50” zu erlassenden “Allgemeinverfügung”. Diese enthält entsprechende Handlungsvorgaben für die Bevölkerung. “Wir haben damit bereits ein kreisweit einheitliches Konzept in der Pipeline, mit dem wir erforderlichenfalls sofort reagieren können”, konstatierte abschließend Landrat Dr. Zwicker.


Erstmals wieder ein Todesfall

Dienstag, 13. Oktober: Seit vielen Wochen gibt es erstmals im Kreisgebiet wieder einen Toten in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Eine vorerkrankte 87-jähriger Bocholterin verstarb gestern. Das Kreisgesundheitsamt meldet zudem 18 Neuinfektionen und eine Gesundung. Aktuell sind damit 183 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus belastet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 24,8 pro 100.000 Einwohner. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 1532 Menschen im Kreis Borken mit dem Virus angesteckt.

Die Neuinfektionen verteilen sich nahezu über alle Orte, die meisten Zuwächse gab es in Gronau (+5 auf 53) sowie Bocholt (+4 auf 40). Borken liegt unverändert bei 17 Infizierten, Heiden bei sechs. In Raesfeld gab es seit gestern zwei neue Ansteckungsfälle (gesamt 7). Je einen neuen Fall verzeichnen Reken (gesamt 4) und Velen (gesamt 5). Aktuell haben nur Legden und Rhede keine Infizierten.


18 neue Ansteckungsfälle seit Freitag

Montag, 12. Oktober: Über das Wochenende hat das Kreisgesundheitsamt 18 Neuinfektionen erfasst. Dem stehen sieben Gesundungen entgegen. Aktuell sind 165 Menschen im Kreisgebiet mit dem Corona-Virus infiziert. Die höchsten Zahlen verzeichnet Gronau (48), gefolgt von Bocholt (37) und Ahaus (25). In Borken tragen derzeit 16 Personen nachweislich das Virus, in Heiden sind es sechs, in Raesfeld fünf, in Reken drei und in Velen vier Personen. Seit Ausbruch der Pandemie im März haben sich im Kreisgebiet 1512 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus angesteckt, 1309 davon sind wieder gesundet, 38 Menschen verstarben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.


Kurve steigt stetig an

Freitag, 09. Oktober: Die Infektionszahlen klettern stetig weiter. Seit gestern verzeichnet die Statistik des Kreises elf neue Ansteckungsfälle, denen vier Gesundungen gegenüber stehen. Damit liegt die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet heute bei 137. In Borken gab es zwei neue Ansteckungsfälle, hier sind derzeit 16 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. In Heiden sind es sechs, in Raesfeld und Velen je vier. Hier gab es zuletzt keine neuen Fälle. Für Reken wurde eine neue Infektion gemeldet, hier sind aktuell drei Menschen nachweislich mit dem Coronavirus belastet.


12 Neuinfektionen

Donnerstag, 08. Oktober: Mit Stand von heute sind 129 Personen im Kreisgebiet mit dem Corona-Virus belastet, vier mehr als gestern. Es gab allerdings zwölf Neuinfektionen, denen acht Gesundungen gegenüber stehen. Die meisten Neuinfektionen gab es in Gronau (+5). Hier sind aktuell 35 Menschen infiziert. Auch Bocholt (+3, gesamt 19) und Ahaus (+2, gesamt 21) weisen mehrere neue Fälle auf. In Borken gibt es seit gestern einen neuen Ansteckungsfall, aber auch einen wieder gesundeten Patienten. Hier sind derzeit 15 Personen nachweislich Träger des Virus. In Heiden, Raesfeld, Reken und Velen blieben die Zahlen gegenüber gestern unverändert.


Keine Meldung mehr nötig bei kurzem NL-Besuch

Mittwoch, 07. Oktober: Die Corona- Einreise-Verordnung des Landes NRW wurde mit Wirkung von heute geändert. Danach müssen Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet (zum Beispiel in den Niederlanden) waren, sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden.

Für Pendlerinnen und Pendler gilt weiterhin das einmalige Meldegebot beim Gesundheitsamt des Kreises. Dazu gibt es unter https://kreis-borken.de/coronareise-grenzpendler ein Formular, in dem sie ihre Daten erfassen können.

Auch Personen, die länger in einem Risikogebiet gewesen sind, müssen sich nach Rückkunft beim Kreisgesundheitsamt melden. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Zudem müssen sie sich laut Corona-Einreise-Verordnung unverzüglich in häusliche Isolation begeben. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie dem Kreisgesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorgelegt haben. Angesichts der aktuellen Lage rät das Gesundheitsamt, Reisen in Risikogebiete zu unterlassen. Dazu zählen derzeit auch die Niederlande.

Neun neue Infektionsfälle

Mittwoch, 07. Oktober: Von Dienstag auf heute wurden neun Neuinfektionen im Kreisgebiet registriert, darunter je eine in Borken und Velen sowie zwei in Heiden. Aktuell tragen 127 Personen nachweislich das Corona-Virus. Drei Personen sind zwischenzeitlich wieder gesundet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle seit Ausbruch der Pandemie liegt heute bei 1448. In Borken sind derzeit 15 Personen infiziert, in Heiden 6, in Raesfeld 4, in Reken 2 und in Velen 4. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Gronau (31), Ahaus (22) und Bocholt (18).


Zahlen steigen weiter

Dienstag, 06. Oktober: Weitere elf Ansteckungsfälle lassen die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet auf 127 ansteigen. Das Infektionsgeschehen betrifft nahezu alle Kommunen. In Borken (aktuell 14 Infizierte) und Reken (3) kam je ein Ansteckungsfall hinzu. Die Zahlen für Heiden (4), Raesfeld (4) und Velen (3) änderten sich seit gestern nicht. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie nachweislich 1438 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus angesteckt.


Kindergarten in Stadtlohn geschlossen

Montag, 05. Oktober: Im Don-Bosco-Kindergarten in Stadtlohn ist eine Erzieherin im Rahmen der Routinetestungen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sich in der Einrichtung keine getrennten Gruppen ermitteln ließen, hat das Kreisgesundheitsamt wegen der “Durchmischung” durch das gruppenübergreifende Konzept vorsichtshalber entschieden, alle dort betreuten Kinder und die dort beschäftigten Erzieherinnen und Erzieher unter Quarantäne zu stellen und den Kindergarten so lange zu schließen. Die 14-tägige Quarantäne geht bis zum 19. Oktober 2020. In der Einrichtung werden rund 90 Kinder betreut. Der Kindergarten, die betroffenen Eltern sowie die Stadt Stadtlohn sind heute informiert worden.

Besorgniserregender Anstieg

Montag, 05. Oktober: Über das Wochenende ist die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf nun 116 gestiegen. Freitag waren es noch 86 Personen, Donnerstag 71. Der Anstieg ist also durchaus besorgniserregend. Nahezu in allen Orten des Kreises gibt es derzeit Infektionsgeschehen, nur Heek und Legden sind aktuell “coronafrei”. Auch einige Schulen im Kreisgebiet sind mittlerweile betroffen.

Die Gesamtzahl der Personen im Kreisgebiet, die sich seit Ausbruch der Pandemie im März mit dem Corona-Virus angesteckt haben, liegt bei 1426. Davon sind 1272 Menschen wieder gesundet, 38 verstorben. Rund um Borken stellt sich die Situation wie folgt dar: In Heiden und Raesfeld gibt es je vier Infizierte, in Velen drei, in Reken zwei. In der Kreisstadt tragen aktuell 13 Menschen nachweislich das Virus in sich.

Um auch angesichts der zahlreichen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer schnellstmöglich zu Testergebnissen zu kommen, sind schon in der letzten Woche die Öffnungszeiten der “Zentralen Abstrichstelle” angepasst worden: Dort werden jetzt von montags bis freitags zwischen 10 und 20 Uhr Abstriche gemacht. Wichtig: Die Anmeldung dort erfolgt nur durch das Kreisgesundheitsamt (Hotline 02861/681-1616 ) und zwar von montags bis freitags von 8.30 bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.


Acht weitere Ansteckungsfälle

Mittwoch 30. September: Acht neue Ansteckungsfälle lassen die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreis auf 66 ansteigen. Drei Personen wurden als wieder gesund gemeldet. In Borken gab es zwei neue Infektionen, hier sind derzeit zehn Personen mit dem Corona-Virus belastet. Die höchsten Zahlen hat Gronau, wo nun 17 Menschen infiziert sind. Auch Bocholt (8) und Ahaus (7) haben noch einige Infizierte.


Aktuell 61 Menschen infiziert

Dienstag, 29. September: Fünf neue Fälle lassen die Anzahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet auf 61 ansteigen. Bemerkenswert: Die Ansteckungsfälle verteilen sich auf fünf Kommunen. Um Borken gab es seit gestern keine neuen Fälle. In der Kreisstadt sind aktuell acht Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, in Reken zwei und in Velen eine Person. Heiden und Raesfeld haben derzeit keine nachgewiesenen Infektionen.


19 neue Infektionsfälle seit Freitag

Montag, 28. September: Steigende Infektionszahlen geben Anlass zur Sorge. Über das Wochenende hat das Kreisgesundheitsamt 19 neue Infektionsfälle im Kreis Borken erfasst: Fünf in Gronau, je drei in Borken und Ahaus, je zwei in Bocholt, Gescher und Vreden sowie je einer in Isselburg und Rhede. Fünf Personen wurden als gesundet gemeldet. Aktuell sind damit 57 Menschen im Kreisgebiet infiziert.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 1.351. Davon sind 1.256 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Auch direkt hinter der holländischen Grenze im Bereich von Twente und im Achterhoek steigen die Zahlen. Landrat Dr. Kai Zwicker bittet daher, auch bei Besuchen in den Niederlanden achtsam zu sein und die AHA-Regel einzuhalten.

Um angesichts der zahlreichen Reiserückkehrer schnellstmöglich zu Testergebnissen zu kommen, sind die Öffnungszeiten der “Zentralen Abstrichstelle” des Kreises angepasst worden: Dort werden jetzt von montags bis freitags zwischen 10 und 20 Uhr Abstriche gemacht. Die Anmeldung dort erfolgt nur durch das Kreisgesundheitsamt. Die Telefon-Hotline ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Zu erreichen ist sie montags bis freitags von 8.30 bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.


Aktuell 43 Infektionsfälle

Freitag, 25. September: Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet liegt seit gestern unverändert bei 43. Dazu muss man allerdings wissen, dass (mit statistischer Nacherfassung) acht Neuansteckungen nachgewiesen wurden, denen ebenso viele gesund gemeldete Personen gegenüber stehen. Insgesamt haben sich nachweislich seit Ausbruch der Pandemie nun 1332 Menschen im Kreisgebiet mit dem Corona-Virus angesteckt. Davon sind 1.251 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Heiden, Raesfeld und Velen coronafrei

Donnerstag, 24. September: Drei neue Infektionsfälle in Bocholt (1) und Südlohn (2) sowie je eine gesundete Person in Raesfeld und Gronau lassen die Zahl der aktuell mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 43 steigen. Heiden, Raesfeld und Velen haben derzeit keine nachgewiesenen Infektionsfälle. In Borken sind es sechs, in Reken vier. Die Gesamtzahl liegt laut Statistik des Kreises jetzt bei 1324 .

Stabile Lage

Mittwoch, 23. September: Die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet liegt unverändert bei 42. Drei neuen Infektionen in Bocholt (2) und Borken (1) stehen drei gesundete Personen In Raesfeld, Velen und Gronau gegenüber. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus seit Ausbruch der Pandemie stieg somit auf 1.320.

Aktuell 42 Personen infiziert

Dienstag, 22. September: Je ein neuer Fall in Borken, Rhede und Gronau lassen die Zahl der Infektionen im Kreisgebiet auf 42 steigen. Aus Velen und Bocholt wird je eine Person als gesundet angegeben. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus seit Ausbruch der Pandemie liegt heute bei 1.317.

Sieben neue Infektionsfälle

Montag, 21. September: Im Verlauf des Wochenendes hat das Kreisgesundheitsamt sieben neue Infektionsfälle registriert: einen in Ahaus, zwei in Borken und vier in Gronau. Eine Person in Bocholt wurde als gesund gemeldet. Aktuell sind damit 41 Personen im Kreisgebiet mit dem Corona-Virus infiziert. Die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie kletterte auf 1314. Davon sind 1235 Personen inszwischen gesundet, 38 verstorben.


35 Infizierte

Freitag, 18. September: Das Gesundheitsamt des Kreises meldet heute keine neuen Infektionen, aber eine gesundete Person. Damit sind aktuell 35 Bürger des Kreises nachweislich infiziert.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am Donnerstag die beiden niederländischen Provinzen Nord- und Südholland aufgrund des dortigen Coronageschehens zu Risikogebieten erklärt. Der Kreis hat das zum Anlass genommen, noch einmal auf die Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten hinzuweisen. Diese müssen sich unverzüglich in häusliche Isolation begeben und zudem beim Kreisgesundheitsamt melden. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Alternativ haben sie auch die Möglichkeit, sich per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer 02861/681-1616 (heute bis 16 Uhr und Samstag von 14 bis 17 Uhr erreichbar) zu wenden. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis vom Kreisgesundheitsamt nach Vorliegen des Testergebnisses über das weitere Vorgehen entschieden ist. Um schnellstmöglich zu Testergebnissen zu kommen, wird die “Zentrale Abstrichstelle” auch am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr tätig werden – wichtig dabei: Die Anmeldung dort erfolgt nur durch das Kreisgesundheitsamt. Angesichts der aktuellen Lage rät das Gesundheitsamt, von Reisen in die Risikogebiete abzusehen.

Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung kann ebenfalls angerufen werden. Sie ist unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.


Aktuell 36 Infizierte

Donnerstag 17. September: Die Gesamtzahl der aktuell mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Kreisgebiet liegt unverändert bei 36. Dahinter verbergen sich allerdings fünf neue Infektionsfälle aus den letzten 24 Stunden, denen ebenso viele Gesundungen gegenüber stehen. Die Gesamtzahl der nachweislich Infizierten seit März klettert damit auf 1307 Personen. Davon sind 1233 wieder gesundet, 38 leider verstorben.


Vier neue im Kreisgebiet

Mittwoch, 16. September: Zwei neue Fälle in Reken sowie je einer in Bocholt und Gronau prägen das Infektionsgeschehen von gestern auf heute. Zugleich sind sechs Personen im Anschluss an eine nachgewiesene Corona-Infektion wieder gesundet. Damit sind zurzeit 36 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 1302 Personen.


38 Menschen im Kreisgebiet sind aktuell infiziert

Dienstag, 15. September: Das Infektionsgeschehen im Kreis Borken setzt sich fort, wenn auch auf niedrigem Niveau. Seit gestern sind sehcs weitere Ansteckungsfälle nachgewiesen worden, 38 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert. Die Gesamtzahl der seit März bestätigten Fälle liegt bei 1298. 1222 Personen haben die Infektion überstanden.


13 Neuinfektionen seit Freitag

Montag, 14. September: Über das Wochenende wurden 13 neue positive Covid-Fälle im Kreisgebiet registriert. Abzüglich der Gesundeten (5 Personen) stieg die Zahl der akut infizierten Personen auf 32 an. Darunter sind vier neue Fälle in Bocholt, zwei in Borken und je einer in Reken und Velen. Die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie Infizierten liegt bei 1292, davon sind 1222 Menschen wieder gesundet.


10 von derzeit 24 Infizierten sind Reiserückkehrer

Freitag, 11. September: Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute bei 1.279. Das sind zwei mehr als gestern. Vier weitere Personen sind seit gestern gesundet, damit sinkt die Zahl im Kreisgebiet auf 24 Personen. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, sind davon zehn Personen Reiserückkehrer.


Zahl sinkt auf 26 Infizierte

Donnerstag, 10. September: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet ist von zuletzt 33 auf aktuell 26 gesunken. Acht infizierte Personen haben die Krankheit unbeschadet überstanden und sind wieder coronafrei. Es gibt aber auch eine Neuinfektion in Raesfeld. Hier werden derzeit sechs Personen gezählt, die das Virus tragen. In Borken gibt es aktuell sieben belastete Personen, in Heiden keine, in Reken vier und in Velen eine Person.


Weiterhin schwaches Infektionsgeschehen

Montag, 07. September: Stand heute sind 33 Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Damit bleibt das Infektionsgeschehen schwach. Die Gesamtzahl stieg über das Wochenende um einen Fall auf nun 1275 Personen, die sich seit Ausbruch der Pandemie angesteckt haben. Davon sind 1.204 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Drei neue Infektionsfälle

Freitag, 21. August: Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute bei 1.245. Davon sind 1.139 Personen inzwischen gesundet. Derzeit sind im Kreisgebiet 68 Personen infiziert.

Die Zahlen kommen durch je eine Neuinfektion in Bocholt (nun 17), Borken (18) und Vreden (4) zustande. Dagegen steht eine Gesundung in Vreden. Im Verbreitungsgebiet der HALLO sieht die Lage so aus. In Heiden und Reken gibt es weiterhin keinen aktuellen Infektionsfall, in Velen einen und in Raesfeld drei.

Mittwochnachmittag (19.08.) wurden das Personal und die Kinder einer Kita in Gemen – alle befinden sich zurzeit in Quarantäne – erneut getestet. Wie gemeldet, war die Einrichtung aufgrund von zwei Coronavirus-Infektionsfällen bei Kita-Kindern in der letzten Woche vorsorglich geschlossen worden – zunächst bis zum morgigen Samstag (22.08). Wie Landrat Dr. Kai mitteilt, liegt nun das Ergebnis dieser zweiten Testung vor. Danach ist nur noch eines der beiden erkrankten Kinder weiterhin positiv. Alle anderen Abstriche sind negativ. Die Kita bleibt wie angekündigt bis Samstag geschlossen. Bis dahin gilt – aufgrund der möglichen Inkubationszeit – auch die Quarantäne.


Aktuell 66 Infektionsfälle

Donnerstag, 20. August: Der Kreis meldet heute je einen neuen Infektionsfall in Bocholt, Rhede und Schöppingen. Dem gegenüber stehen fünf gesundete Personen. Damit sind heute noch 66 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit Ausbruch der Pandemie im März beläuft sich auf 1242. Auffällig ist, dass sich das Infektionsgeschehen wieder über mehr Orte verteilt, wenn auch auf niedrigem Niveau.


Nun 68 Personen infiziert

Mittwoch, 19. August: Gegenüber dem Vortag gibt es zehn neue Ansteckungsfälle im Kreisgebiet, darunter je zwei in Raesfeld und Rhede sowie einen Fall in Velen. Die meisten Infizierten gibt es derzeit in Bocholt (19), Borken (17) und Gronau (14). Insgesamt sind es 68 Personen, die aktuell nachweislich das Coronavirus tragen. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 1239 Personen. Davon sind 1.133 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Reiserückkehrer sorgen für hohe Zahlen

Mittwoch, 19. August: Das Kreisgesundheitsamt Borken hat jetzt die jüngsten Infektionsfälle im Kreisgebiet analysiert. “Von den letzten 56 Coronavirus-infizierten Personen waren 33 Rückkehrer aus Risikogebieten”, fasst Landrat Dr. Kai Zwicker das Ergebnis dieser Recherche zusammen und ergänzt: “Hinzu kommen einige, die mit diesen Personen Kontakt hatten – in der Familie oder beispielsweise bei Feierlichkeiten.”

Vor diesem Hintergrund erinnert der Landrat noch einmal nachdrücklich an die Pflicht von Rückkehrern aus Risikogebieten: “Lassen Sie sich sofort testen und begeben Sie sich bei Rückkehr unmittelbar in häusliche Absonderung, bis Ihr Testergebnis vorliegt!” Auch in der eigenen Familie müsse man sich dann sehr umsichtig verhalten, um niemanden anzustecken. Dr. Zwicker unterstreicht: “Dieses Vorgehen ist zwingend, damit die Lockerungen der vergangenen Wochen nicht zurückgenommen werden müssen.”


Weiter steigende Zahlen

Dienstag, 18. August: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet steigt weiter an. In Borken kam ein neuer Ansteckungsfall hinzu, in Gronau haben sich zwei weitere Menschen infiziert. Damit sind heute 61 Menschen nachweislich mit dem Coronovirus belastet. Die Zahl der Gesundeten liegt unverändert bei 1130.

Vor dem Hintergrund der wieder ansteigenden Infektionszahlen richtet Landrat Dr. Kai Zwicker einen Appell an die Bevölkerung im Westmünsterland: „Bitte seien Sie weiterhin achtsam und beachten Sie vor allem die AHA-Regel!“ Das bedeutet: Abstand halten, Hygienevorgaben einhalten, vor allem häufiges Händewaschen, und die Alltagsmasken, also die Mund-Nase-Bedeckung, dort tragen, wo es angebracht ist, insbesondere in engen Räumen, in denen man sich mit anderen Personen aufhält.

Dr. Zwicker: „Es ist wichtig, dass wir uns alle weiterhin diszipliniert verhalten, damit nicht wieder die Regeln verschärft werden müssen. Denn das wollen wir alle nicht!“


Kräftiger Anstieg der Fallzahlen über das Wochenende

Montag, 17. August: Seit Freitag ist die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet erneut angestiegen – nun um insgesamt zehn Personen auf 58. Insgesamt wurden acht Personen gesund gemeldet und es gibt 18 neue positive Fälle. Von den 58 aktuellen Fällen kommen allein 20 aus Bocholt und 16 aus Borken. In Gronau gibt es aktuell neun Infizierte, in Ahaus vier, in Vreden drei, in Isselburg und Stadtlohn je zwei und in Rhede sowie Raesfeld je eine.

Auf dem Gemüsehof in Borken befinden sich inzwischen keine infizierten Personen mehr. Die dort zuletzt betroffenen kürzlich eingetroffenen Mitarbeiter aus Osteuropa konnten nach der letzten Kontrolltestung, deren Ergebnis negativ ausfiel, aus der Quarantäne entlassen werden.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 1226 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 38 davon sind verstorben.


Jetzt 48 Infizierte

Freitag, 14. August: Zwei neue Fälle in Borken und ein Ansteckungsfall in Bocholt lassen die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 48 ansteigen. Gestern haben wir noch 42 aktuelle Fälle gemeldet. Zwischenzeitlich waren dem Kreisgesundheitsamt drei Infizierte nachgemeldet worden, die den entsprechenden Vortagen zugeordnet wurden. Grund für die nachträglichen Meldungen: Laborbefunde von Reiserückkehrern, die sich an der Grenze oder am Flughafen haben testen lassen, werden zum Teil mit Verzögerung übermittelt.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Kreis Borken liegt heute bei 1.208. Davon sind 1.122 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Im Falle einer am Ahauser Krankenhaus tätigen Ärztin, die sich im privaten Bereich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist die Quarantäne aufgehoben worden. Das gilt auch sechs weitere Personen aus dem Infektionsgeschehen. Die Abschlussteste waren sämtlich negativ.

Ein weiteres Kind infiziert aus Kita in Gemen ist infiziert

Freitag, 14. August: Ein weiteres Kind aus der Kita in Gemen, in denen es vor einigen Tagen einen Ansteckungsfall gab, ist mit dem Coronavirus infiziert. Das ist das Ergebnis der Testung von Personal und Kinder. Von 79 entnommenen Abstrichen sind 77 negativ, ein Befund ist nicht auswertbar und einer positiv. Bei einigen wenigen Nachtestungen von Personen, die gestern nicht getestet werden konnten, steht das Ergebnis noch aus. Nach Prüfung vor allem der Frage, welche Kontakte das infizierte Kind in den letzten Tagen zu anderen in der Einrichtung besaß, hat das Kreisgesundheitsamt Borken entschieden, die Kita bis zum übernächsten Samstag (22. August) zu schließen. Für das Personal wie für die Kinder wird für diesen Zeitraum häusliche Quarantäne angeordnet. Kita-Kinder, die die Einrichtung in der letzten und dieser Woche nicht besucht haben, sind von der Quarantäne ausgenommen. Für sie versucht die Stadt Borken zusammen mit anderen Trägern, für den Zeitraum der Kita-Schließung andere Betreuungsmöglichkeiten anzubieten.


Zehn neue Infektionsfälle

Donnerstag, 13. August: Frisches Infektionsgeschehen in Borken und Bocholt lässt die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus belasteten Personen im Kreisgebiet von gestern 34 auf heute 42 anwachsen. In Borken gab es sieben neue Fälle, in Bocholt drei. Dem stehen zwei gesundete Personen gegenüber.

Wie gestern gemeldet, ist ein Kleinkind, das in der vergangenen Woche einen Kindergarten in Borken besucht hat, nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Kreisgesundheitsamt Borken hat daher gestern sofort nach Bekanntwerden des Infektionsfalls vorsorglich die Kinder aus dem unmittelbaren Umfeld sowie die betreuenden Erzieherinnen unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig wurden alle Kinder und Mitarbeiterinnen der Kita auf Covid-19 zu testen. Wenn das Laborergebnis vorliegt, wird über das weitere Vorgehen entschieden – ggf. müssen dann weitere Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.


Kita-Kind in Borken mit Coronavirus infiziert

Mittwoch, 12. August: Ein Kleinkind, das in der vergangenen Woche einen Kindergarten in Borken besucht hat, ist nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Ansteckung erfolgte nach ersten Ermittlungen über ein Familienmitglied. Das meldet heute Nachmittag die Pressestelle des Kreises Borken.

Das Kind hat demnach zuletzt am Freitag die Kita besucht, danach ist es nicht mehr dort gewesen. Die übrigen Kinder aus der in der vergangenen Woche noch durchgeführten eingeschränkten Betreuung sind allerdings Anfang dieser Woche wieder auf ihre regulären Kindergruppen verteilt worden.

Das Kreisgesundheitsamt Borken hat daher sofort nach Bekanntwerden des Infektionsfalls vorsorglich die Kinder aus dem unmittelbaren Umfeld sowie die betreuenden Erzieherinnen unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig hat es angeordnet, alle Kinder und Mitarbeiterinnen der Kita noch heute auf Covid-19 zu testen. Das DRK unter Leitung von Jürgen Rave hat die Abstrichproben inzwischen genommen. Wenn das Laborergebnis vorliegt, wird über das weitere Vorgehen entschieden – ggf. müssen dann weitere Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Zu erreichen ist sie montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr.

Vier neue Fälle in Bocholt

Mittwoch, 12. August: Die Zahl der bestätigten aktuell infizierten Menschen im Kreis Borken liegt unverändert bei 34. Allerdings gibt es vier neue Ansteckungsfälle in Bocholt, die statistisch von vier nun gesundeten Personen im Kreisgebiet aufgewogen werden. In Borken sind derzeit noch sieben Personen infiziert, in Raesfeld eine. Heiden, Reken und Velen weisen seit Tagen keine neuen Ansteckungen mehr auf. Insgesamt haben sich seit März nachweislich 1192 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus angesteckt, davon sind 1120 wieder gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


34 Personen haben das Virus

Dienstag, 11. August: Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute bei 1.188. Davon sind 1.116 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet 34 Personen infiziert, das sind bei bereinigter Statistik drei mehr als gestern.

Auf dem Gemüsehof in Marbeck befanden sich aus dem ursprünglichen Coronavirus-Infektionsgeschehen nur noch eine infizierte Person und eine Kontaktperson in Quarantäne. Beide wurden am Samstag erneut getestet. Die Befunde sind negativ. Die Betroffenen werden damit aus der Quarantäne entlassen. Jetzt befinden sich nur noch drei infizierte Personen und eine Kontaktperson aus der Gruppe der kürzlich neu eingetroffenen Mitarbeiter aus Osteuropa in Quarantäne. Sie werden Mitte dieser Woche erneut getestet und können dann bei negativem Befund Ende der Woche ebenfalls aus der Quarantäne entlassen werden.

Bislang hatte die Testung des Umfeldes einer am Ahauser Krankenhaus tätigen Ärztin, die sich im privaten Bereich mit dem Coronavirus infiziert hat, nur negative Ergebnisse. Bevor die infizierte Ärztin sowie sechs weitere Kontaktpersonen am Donnerstag aus der Quarantäne entlassen werden können, müssen sie noch einmal getestet werden.

Am Montagabend haben sieben DRK-Kräfte unter Leitung von Jürgen Rave 142 Bewohner und Mitarbeiter einer Senioreneinrichtung in Legden wie angekündigt erneut getestet, darüber hinaus Personen in Heek. Insgesamt wurden 160 Abstrichproben genommen.


31 Personen aktuell infiziert

Montag, 10. August: Zwei neue Ansteckungsfälle in Gronau sowie je ein neuer Fall in Bocholt und Isselburg ließen über das Wochenende die Zahl der aktuell im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infizierten Personen auf 31 ansteigen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 1184 Menschen im Kreis positiv auf das Virus getestet worden. Davon sind 1.115 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Auf dem Gemüsehof in Marbeck befinden sich aus dem ursprünglichen Coronavirus-Infektionsgeschehen nur noch eine infizierte Person und eine Kontaktperson in Quarantäne. Beide wurden am Samstag erneut getestet. Bei negativem Ergebnis können sie aus der Quarantäne entlassen werden. Zudem befinden sich noch drei infizierte Personen und eine Kontaktperson aus der Gruppe der kürzlich neu eingetroffenen Mitarbeiter aus Osteuropa in Quarantäne. Sie werden Mitte dieser Woche erneut getestet und können dann bei negativem Befund Ende der Woche ebenfalls aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell haben Bocholt (10) und Gronau (9) die höchsten Infektionszahlen. In Borken sind noch fünf Menschen mit dem Virus belastet.

Regelungen für Reiserückkehrer

Montag, 10. August: Seit Samstag haben Personen, die in Risikogebieten waren, die Pflicht, sich bei Einreise nach Deutschland testen zu lassen und unverzüglich in häusliche Isolation zu begeben. Sie haben sich zudem sofort beim Kreisgesundheitsamt zu melden. „Dazu können sie ab sofort ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen“, schreibt der Kreis Borken. Alternativ gibt es die Möglichkeit, sich per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer 02861/681-1616 (montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr) zu wenden. Die betroffenen Reiserückkehrer müssen solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis vom Kreisgesundheitsamt nach Vorliegen des Testergebnisses über das weitere Vorgehen entschieden ist.

Wer unschlüssig ist, ob es beim Reiseziel um ein Risikogebiet handelt, findet eine aktualisierte Liste unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/NeuartigesCoronavirus/Risikogebieteneu.html

Einreisende aus Ländern, die nicht zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten zählen, können sich innerhalb von 72 Stunden kostenfrei testen lassen. Dafür sind die Hausärztinnen/Hausärzte oder die Kassenärztlichen Vereinigungen die richtigen Ansprechpartner. Das Kreisgesundheitsamt hat zudem eine Liste von dem Kreis bekannten Arzt- und Gemeinschaftspraxen ins Internet gestellt, wo sich Reiserückkehrer/innen, Lehrkräfte oder Erzieher/innen auf das Coronavirus testen lassen können. Die Liste gibt es unter dem Link https://kreis-borken.de/coronavirus-test.


Vier Neuinfektionen

Freitag, 07. August: Nachdem die Zahl der Infizierten gestern deutlich zurückgegangen ist, verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes heute drei Neuinfektionen in Bocholt sowie eine in Gronau. In Vreden gibt es ebenfalls einen neuen Infektionsfall, der statistisch jedoch bereits erfasst war. Aktuell sind somit 27 Menschen im Kreis infiziert.

Auf dem Gemüsehof in Borken befinden sich aus dem ursprünglichen Coronavirus-Infektionsgeschehen nur noch eine infizierte Person und eine Kontaktperson in Quarantäne. Beide werden nun am Wochenende erneut getestet. Bei negativem Ergebnis können dann auch sie aus der Quarantäne entlassen werden. Zudem befinden sich noch drei infizierte Personen und eine Kontaktperson aus der Gruppe der kürzlich neu eingetroffenen Mitarbeiter aus Osteuropa in Quarantäne. Sie werden Mitte der kommenden Woche erneut getestet und können dann bei negativem Befund Ende der nächsten Woche ebenfalls aus der Quarantäne entlassen werden.

Bislang hatte die Testung des Umfeldes einer am Ahauser Krankenhaus tätigen Ärztin, die sich im privaten Bereich mit dem Coronavirus infiziert hat, nur negative Ergebnisse. Inzwischen gab es vorsorglich eine erneute Kontrolltestung von insgesamt 21 Personen – wieder gab es ein erfreuliches Ergebnis: Alle Befunde waren negativ.


Gute Nachrichten von allen “Fronten”

Donnerstag, 06. August: Ein neuer Ansteckungsfall in Vreden, aber insgesamt elf gesundete Personen in Borken und Bocholt lassen die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 24 fallen.

Gute Nachrichten gibt es auch aus Heek und Legden. Sämtliche der hier vorgenommenen 142 Tests von Bewohnern und Mitarbeiter einer Senioreneinrichtung sind negativ, auch die Nachtestungen. Anfang der kommenden Woche wird es eine Kontrolltestung des gesamten Personenkreises geben. Das meldet der Kreis Borken.

Auch die Laborergebnisse der Kontrolltestungen vom Montag auf dem Gemüsehof in Marbeck sind sämtlich negativ. Für sieben von acht bislang noch infizierten Erntehelfern hier wurde die Quarantäne nach Ablauf der vorgesehenen Zeit aufgehoben. Das entspricht der Zahl der neu als gesundet geführten Personen in Borken.

Auch die Testung des Umfeldes einer am Ahauser Krankenhaus tätigen Ärztin, die sich im privaten Bereich mit dem Coronavirus infiziert hat, hat erfreulicherweise nur negative Ergebnisse gebracht. Für Donnerstag ist vorsorglich eine erneute Kontrolltestung der insgesamt 21 Personen vorgesehen.


Hotline länger erreichbar

Aufgrund der stark gestiegenen Zahl von telefonischen Anfragen zum Thema Coronavirus bei der Bürger-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken werden ab sofort die Zeiten für deren Erreichbarkeit ausgeweitet. Bis auf weiteres ist die Rufnummer 02861/681-1616 nun montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr freigeschaltet.

Das Kreisgesundheitsamt hat zudem eine Liste von ihm bekannten Arzt- und Gemeinschaftspraxen im Kreis Borken ins Internet gestellt, wo sich Reiserückkehrer/innen, Lehrkräfte oder Erzieher/innen auf das Coronavirus testen lassen können: https://kreis-borken.de/coronavirus-test. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann sich jederzeit ändern.

Es wird weiter getestet

Mittwoch, 05. August: Aktuell sind im Kreisgebiet 34 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind zwei Personen mehr als gestern. Ein Fall in Ahaus wurde aus der gestrigen Statistik genommen, da hier eine versehentliche Doppelerfassung vorlag. Die zwei neuen Fälle stammen aus Bocholt, wo derzeit zehn Menschen infiziert sind.

In Borken hat sich die Zahl (14) nicht verändert. Die Ergebnisse der Testung von 140 Beschäftigten am Montagabend auf dem Gemüsehof T. Brun in Marbeck lagen heute Mittag noch nicht vor.

Alle Laborergebnisse der Testungsaktionen in Heek und Legden sind negativ. Unter anderem waren 142 Bewohner und Mitarbeiter einer Senioreneinrichtung in Legden getestet worden. Die Mitarbeiter können unter Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen weiterarbeiten. Die Quarantäne für die Altenheimbewohner wird gelockert, d. h. sie dürfen ihre Zimmer wieder verlassen und sich im Heim in festen Kleingruppen aufhalten. Einige wenige Personen werden derzeit noch getestet. Anfang der kommenden Woche wird es zudem eine Kontrolltestung des gesamten Personenkreises geben.

Bei der Testung des dienstlichen und privaten Umfeldes einer am Ahauser Krankenhaus tätigen Ärztin, die sich im privaten Umfeld mit dem Coronavirus infiziert hat, liegen die Ergebnisse der am Montag durchgeführten zweiten Testungsrunde von 19 Kontaktpersonen (ausschließlich Krankenhausmitarbeiter) vor: Auch diese sind alle negativ. Bei zwei Personen steht die Abstrichentnahme noch an. Für Donnerstag ist vorsorglich eine dritte Testung vorgesehen.


Acht Neuinfizierte im Kreis

Dienstag, 04. August: Acht neue Ansteckungsfälle lassen die Gesamtzahl der aktuell im Kreisgebiet Infizierten auf 33 anwachsen. Darunter befinden sich laut Mitteilung des Kreises mehrere Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Zur Testungsaktion in Heek und Legden – davon betroffen waren unter anderem 142 Bewohner und Mitarbeiter einer Senioreneinrichtung in Legden – liegen noch keine abschließenden Laborergebnisse vor.

Auch die Ergebnisse der letzten Testung auf dem Gemüsehof T. Brun in Marbeck stehen noch aus. Hier hatte das DRK am Montag erneut Abstriche von 140 Personen genommen. Bereits am Freitag waren rund 30 dort neu eingetroffene Mitarbeiter aus Osteuropa vorsorglich getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Bei drei Personen war der Laborbefund positiv – sie und ihre unmittelbaren Kontaktpersonen werden auf dem Hof besonders isoliert und auch alle übrigen Neuankömmlinge bleiben separiert.

Für die vorsorglich auf das Coronavirus getesteten zwei Mitarbeiter des Wertstoffhofes in Bocholt gibt es Entwarnung. Beide Befunde sind negativ.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute bei 1.173. Davon sind 1.102 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Regeln für Reise-Rückkehrer

Montag, 03. August: Seit Samstag sind Corona-Tests nicht nur für Einreisende aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten kostenfrei, sondern nunmehr kann sich auch jeder, der aus anderen Ländern nach Deutschland einreist, innerhalb von 72 Stunden kostenfrei testen lassen. Rückkehrer aus Nicht-Risikoländern, die sich für einen Test interessieren, sollten sich direkt an ihren Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung wenden.

Für Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gelten hingegen andere Regeln. Sie sind bei Einreise nach Deutschland weiterhin verpflichtet, sich unverzüglich in häusliche Isolation begeben und sofort beim Kreisgesundheitsamt zu melden. Wenn sie dann kein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache über einen negativen PCR-Corona-Abstrich vorlegen können, das höchstens 48 Stunden vor der Einreise erstellt wurde, müssen sie sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Isolation begeben. In diesem Zeitraum dürfen sie auch nicht Personen empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Überdies sind sie verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn bei ihnen Symptome auftreten, die auf das Coronavirus hindeuten (zum Beispiel Fieber, Husten, Atemnot).

Es gibt zwei Möglichkeiten, dem Kreisgesundheitsamt Borken die Rückkehr aus einem Risikogebiet zu melden: per E-Mail an die Adresse: corona.reise@kreis-borken.de oder per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer: 02861/681-1616 (montags bis freitags in der Zeit von 8:30 bis 12:30 Uhr). Ihnen wird dann vom örtlichen Ordnungsamt auferlegt, dass sie zu Hause in häuslicher Absonderung bleiben müssen. Alternativ können sie sich auf das Coronavirus testen lassen – bei negativem Befund dürfen sie dann die Isolation verlassen. Dieser Test wird auf Anfrage vom Kreisgesundheitsamt veranlasst.

Eine aktuelle Liste der Risikogebiete findet sich auf https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.


142 Personen in Seniorenanlage in Legden getestet

Sonntag, 02. August: Aufgrund der Coronavirus-Infektion einer älteren Person aus Heek ist dort und in Legden am Freitag und Samstag auf Veranlassung von Landrat Dr. Kai Zwicker vom DRK eine große Testungsaktion durchgeführt worden. Das Kreisgesundheitsamt hatte zuvor das gesamte Umfeld der Infizierten ermittelt. Dazu gehört auch eine Senioreneinrichtung in Legden, in der sich die betroffene Person zeitweilig aufgehalten hatte. Dort nahmen neun DRK-Einsatzkräfte am Samstagnachmittag bis in den Abend hinein von insgesamt 142 Bewohnern und Mitarbeitern Abstrichproben. Die Testungen seien reibungslos verlaufen, teilte anschließend DRK-Einsatzleiter Jürgen Rave mit. Die Laborbefunde erwartet das Kreisgesundheitsamt nun Anfang der neuen Woche.


Test für Reiserückkehrer nicht beim Gesundheitsamt

Samstag, 01. August: Der Kreis Borken und das Ministerium für Gesundheit weisen darauf hin, dass die Gesundheitsämter Reiserückkehrer in Sachen Coronavirus gerne beraten, aber selber keine Tests durchführen. Die Abstriche werden beim Hausarzt/Hausärtzin oder den Einrichtungen der Kassenärztlichen Vereinigungen vorgenommen. Einige überregionale Medien hatten das wohl unrichtig dargestellt.

Aktuell 24 Personen infiziert

Freitag, 31. Juli: Zwei Neuinfektionen in Ahaus und Heek haben die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie angesteckten Personen auf 1163 klettern lassen. 1101 sind davon wieder gesundet. Aktuell sind damit im Kreisgebiet 24 Personen noch mit dem Corona-Virus infiziert, zwei in Ahaus, sechs in Bocholt, zehn in Borken, fünf in Gronau und eine Person in Heek.


„Freigabe“ für zehn Beschäftigte des Marbecker Gemüsehofes

Donnerstag, 30. Juli: Das Ergebnis der am Dienstagabend (28.07.) vorgenommenen erneuten Coronavirus-Testung von 183 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gemüsehofs in Marbeck liegt vor. Einerseits gibt es einen neuen positiven Befund in der Belegschaft – die infizierte Person und ihr Kontaktumfeld befinden sich bereits in Quarantäne. Andererseits erhielten zehn der beim ersten Test unter Quarantäne gestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun wieder die “Freigabe”. Das teilte heute Mittag Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Auf dem Hof sind damit derzeit insgesamt noch acht Personen infiziert. Vor diesem Hintergrund gestattet das Kreisgesundheitsamt dem Betrieb nun unter strengen Auflagen, das “freigegebene” Personal auf Anbauflächen außerhalb der Hofanlage einzusetzen, damit dort die anstehenden notwendigen Ernte- und Bewirtschaftungsmaßnahmen durchgeführt werden können.

Von gestern auf heute gab es vier neue Infektionsfälle in Gronau und einen neuen Fall in Bocholt. Unter Einbeziehung der oben erwähnten Ansteckung bzw. Gesundung der zehn Mitarbeiter in Marbeck gibt es aktuell im Kreis Borken insgesamt 22 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. 1.101 sind bereits gesundet. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken beläuft sich damit auf 1.161. Hinweis: Das Dashboard des Kreises bildet die jüngste Entwicklung noch nicht ab.


Erneute Testung auf Gemüsehof

Mittwoch, 29. Juli: Gegenläufige Entwicklungen kennzeichnen das aktuelle Infektionsgeschehen im Kreisgebiet. In Bocholt gibt es vier neue Ansteckungsfälle, in Gronau einen. Zugleich sind in Bocholt fünf Menschen gesundet. Damit sind aktuell 26 Personen im Kreis infiziert. Die Gesamtzahl der Betroffenen erhöhte sich auf 1155 Personen, davon sind 1091 wieder gesundet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 38.

Der Kreis berichtet heute über eine erneute Testung auf dem Gemüsehof Tobias Brun in Marbeck. Dort hat ein Team des DRK unter Leitung von Jürgen Rave gestern Abend erneut 183 Abstrichproben bei den Beschäftigten genommen. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen befinden sich derzeit noch in Quarantäne. Landrat Dr. Kai Zwicker hatte ihnen zuvor bei einem Besuch in Stadtlohn seinen Dank ausgesprochen. “Sie übernehmen eine ganz wichtige Aufgabe für den öffentlichen Gesundheitsdienst, denn wir müssen wissen, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt”, erklärte der Landrat. Das werde nur durch umfassende Testaktionen gewährleistet. “Dabei können wir uns auf das DRK stets verlassen”, lobte er und verwies darauf, dass die Hilfsorganisation auch an Wochenenden und in den Abendstunden tätig werde.


27 Personen im Kreis sind aktuell nachweislich infiziert

Montag 27. Juli: Über das Wochenende ist die Gesamtzahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet auf 27 Personen gestiegen. Ursächlich sind dafür zwei neue Fälle aus einer Familie in Borken. Derzeit sind 19 Personen in Borken nachweislich infiziert, 17 davon auf dem Gemüsehof in Marbeck. Sechs weitere Fälle gibt es in Bocholt, zwei in Ahaus. Alle anderen Städte und Kommunen im Kreis weisen aktuell keine Infektionen mehr auf.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie vor exakt einem halben Jahr 1150 Menschen im Kreisgebiet mit dem Corona-Virus angesteckt, 1085 Personen sind wieder gesund, 38 sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Weiterer Fall nachgemeldet

Freitag, 24. Juli: Heute Mittag wurde eine weitere positive Probe aus Marbeck nachgereicht. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf dem Gemüsehof in Marbeck auf 17.


Fünf der 173 Abstrichproben aus Marbeck sind positiv

Freitag, 24. Juli: Fünf der 173 Abstrichproben, die Mittwochabend im Rahmen einer von Landrat Dr. Kai Zwicker veranlassten Kontrolltestung auf dem Gemüsehof in Marbeck entnommen wurden, sind positiv. Damit steigt die Zahl der dort mit dem Coronavirus infizierten Personen auf nunmehr 16 an. Die jetzt neu Hinzugekommenen sowie ihre Kontaktpersonen werden ebenfalls in besondere Quarantäne gesetzt. Auf dem Hof gelten bereits besondere Bedingungen: Die vorwiegend rumänischen Erntehelferinnen und -helfer arbeiten und wohnen auf dem Betriebsgelände räumlich voneinander getrennt in Kleingruppen. In der Produktionshalle ist an den Fließbändern und bei ansonsten eng aneinander liegenden Arbeitsplätzen nur jeder zweite Arbeitsplatz besetzt. Die Plätze wiederum sind durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und alle dort Tätigen arbeiten mit Mund-Nase-Bedeckung.

Die Zahlen aus Marbeck eingerechnet liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet bei 25. Insgesamt 1147 Menschen haben sich seit Ausbruch der Pandemie angesteckt. Davon sind 1.084 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Neue Abstrichproben in Marbeck genommen

Donnerstag, 23. Juli: 18 Kräfte des DRK unter Leitung von Jürgen Rave haben gestern Abend die von Landrat Dr. Kai Zwicker veranlasste Kontrolltestung der Belegschaft des Gemüsehofes in Borken durchgeführt. Elf Erntehelferinnen und -helfer hatten sich dort wie berichtet mit dem Coronavirus infiziert. Bei dieser erneuten Beprobungsaktion hatte das Kreisgesundheitsamt den Personenkreis noch weiter gefasst: So wurden auch bei den Mitarbeitern der Verwaltung des Gemüsehofs und weiteren Personen aus dem Umfeld vorsorglich Abstrichproben genommen. Daher belief sich die Gesamtzahl jetzt auf 173 Proben, die bereits an das beauftragte Untersuchungslabor gegangen sind. Landrat Dr. Zwicker erklärt dazu: “Wir hoffen, dass der Befund negativ und damit das Ergebnis für uns positiv sein wird.”

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 1.142. Drei weitere Personen (aus Reken) sind gesundet, somit sind aktuell im Kreisgebiet noch 21 Personen infiziert.

Keine Beanstandungen bei Gemüsehof in Marbeck

Mittwoch, 22. Juli: Die heutige Überprüfung der Wohn- und Arbeitsbedingungen auf dem Gemüsehof in Borken durch Fachleute des Betrieblichen Arbeitsschutzes der Bezirksregierung Münster, der Kreises und der Stadt Borken hat keinerlei Beanstandungen ergeben. Das teilt der Kreis Borken mit. Der Betrieb halte sich an alle gesetzlichen Vorgaben und setze auch das behördlich vorgegebene umfangreiche Hygienekonzept zum Schutz der Belegschaft vorbildlich um. Die vorwiegend rumänischen Erntehelfer arbeiten und wohnen auf dem Betriebsgelände räumlich voneinander getrennt in Kleingruppen. In der Produktionshalle ist an den Fließbändern und bei ansonsten eng aneinander liegenden Arbeitsplätzen nur jeder zweite Arbeitsplatz besetzt. Die Plätze wiederum sind durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und alle dort Tätigen arbeiten mit Mund-Nase-Bedeckung.

Für den Betrieblichen Arbeitsschutz nahmen der Leitende Regierungsgewerbedirektor Dr. Jürgen Querbach sowie sein Mitarbeiter Elmar Schmitz, für die Stadt Borken Ordnungsamtsleiter Rene Terwolbeck und für den Kreis Borken Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Kreisgesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski an der Begehung teil. Sie hatten auch Gelegenheit, mithilfe von Dolmetschern mit den Beschäftigten zu sprechen.

Im Laufe des heutigen Tages wird das DRK im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes – wie von Landrat Dr. Kai Zwicker angekündigt – erneut testen, um Klarheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens zu haben. Den elf positiv getesteten Mitarbeitern des Gemüsehofs geht es laut Mitteilung des Kreises gut. Sie weisen so gut wie keine Krankheitssymptome auf und befinden sich wie ihre Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aktuell 24 Infektionsfälle im Kreis

Mittwoch, 22. Juli: Fünf neue Infektionsfälle in Bocholt lassen die Zahl der aktuell im Kreisgebiet infizierten Menschen auf 24 ansteigen. Die Gesamtzahl der seit März mit dem Corona-Virus belasteten Personen liegt jetzt bei 1.142. Davon sind 1.080 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Außer in Bocholt gibt es derzeit keine frischen Ansteckungsfälle. In Borken sind weiterhin elf Personen infiziert, in Reken drei, in Ahaus zwei, in Rhede und Schöppingen je eine Person.

Landrat: „Vorschriften der Corona-Einreise-Verordnung zwingend beachten!“

Mittwoch, 22. Juli: Ein aus Serbien in den Kreis zurückgekehrter Mann ist Auslöser für einen dringenden Appell des Landrates, sich an die Regeln der Corona-Einreise-Verordnung zu halten. Der Bocholter kam am gestrigen Dienstag wegen gesundheitlicher Beschwerden ins Krankenhaus. Der dort durchgeführte Corona-Test ergab ein positives Ergebnis. Seine Familie als auch weitere engen Kontaktpersonen wurde sofort in Quarantäne geschickt. Der Mann hätte sich direkt nach Rückkehr beim Kreisgesundheitsamt melden und sich in Quarantäne begeben müssen, weil er ein Land besucht hatte, dass als Risikogebiet eingeordnet wird.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind bei Einreise nach Deutschland verpflichtet, sich sofort beim Gesundheitsamt zu melden. Wenn sie dann kein ärztliches Zeugnis über einen negativen PCR-Corona-Abstrich vorlegen können, das höchstens 48 Stunden vor der Einreise erstellt wurde, müssen sie sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.“ In diesem Zeitraum dürften sie auch nicht Personen empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Überdies seien sie verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn bei ihnen Symptome auftreten, die auf das Coronavirus hindeuten (zum Beispiel Fieber, Husten, Atemnot).

“Einerseits freuen wir uns, dass Reisen wieder möglich sind, andererseits ist das Virus leider aber nicht aus der Welt. Wir müssen daher gemeinsam dafür sorgen, dass es sich nicht weiterverbreitet. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle, die aus Risikogebieten kommen, strikt an die Regelungen halten und mit uns Kontakt aufnehmen”, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. Bislang haben sich beim Kreisgesundheitsamt Borken 425 Personen gemeldet, die aus Risikogebieten eingereist sind.

Zur Information für alle Heimkehrer: Es gibt zwei Möglichkeiten, dem Kreisgesundheitsamt die Rückkehr aus einem Risikogebiet zu melden: per E-Mail an die Adresse: corona.reise@kreis-borken.de oder per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer: 02861/681-1616 (montags bis freitags in der Zeit von 8:30 bis 12:30 Uhr). Einreisenden wird dann vom örtlichen Ordnungsamt auferlegt, dass sie zu Hause in häuslicher Absonderung bleiben müssen. Alternativ können sie sich auf das Coronavirus testen lassen – bei negativem Befund dürfen sie dann die Quarantäne verlassen. Der Test wird auf Anfrage vom Kreisgesundheitsamt veranlasst.

Eine Liste der aktuellen Risikogebiete gibt es auf der Website des Robert-Koch-Institutes unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html


Derzeit 20 Infizierte im Kreis

Montag, 20. Juli: Durch die Infektionsfälle auf dem Gemüsehof T. Brun in Marbeck ist die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet auf aktuell 20 Personen angestiegen. Die noch ausstehenden Ergebnisse von 60 Proben aus Marbeck sind heute morgen eingetroffen. Danach wurde drei weitere Infektionen in dem Betrieb festgestellt. Insgesamt waren 11 von 148 Proben positiv. Andernorts im Kreis gab es in den letzten Tagen keine neuen nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Corona-Virus.

Landrat Dr. Kai Zwicker und Gesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski weisen darauf hin, dass angesichts des eng begrenzten Infektionsgeschehens in Marbeck keine Gefährdung der Bevölkerung besteht. Die zuständigen Behörden – Gesundheitsamt, Stadt Borken, Amt für Arbeitsschutz – und der Betriebsinhaber arbeiten eng bei der Durchführung der bereits angeordneten Schutzmaßnahmen zusammen. Die infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Kontaktpersonen wurden isoliert und die Gesamtbelegschaft von Außenkontakten abgeschottet, um eine Ausbreitung des Virus außerhalb des Gemüsehofes zu verhindern. Der Landrat hatte zudem bereits am Wochenende für Mitte dieser Woche eine erneute Testung der gesamten Belegschaft angekündigt, um Klarheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens zu haben. Überdies wird am Mittwochvormittag eine Begehung des Betriebes durch den Kreis Borken erfolgen, bei der die Umsetzung der zusätzlich vereinbarten Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen überprüft wird.

Die Stadt Borken arbeitet laut Norbert Nießing, Erster Beigeordneter der Stadt, eng mit dem Kreisgesundheitsamt, dem Amt für Arbeitsschutz und dem Betriebsinhaber bei der Durchführung der bereits angeordneten Schutzmaßnahmen zusammen. „Erfreulicherweise zeigen die Betroffenen keine oder nur sehr leichte Symptome“, schreibt Nießing in einer Presseerklärung der Stadt. Bereits Anfang Mai habe man gemeinsam mit dem Kreisgesundheitsamt die Unterkünfte der Erntehelfer bei den großen Borkener Betrieben vor Ort kontrolliert. „In dem nun betroffenen Betrieb konnten wir gute Unterbringungsmöglichkeiten und ein stimmiges Hygienekonzept feststellen. Es ist bedauerlich, dass es dennoch zu Infizierungen kam. Jedoch ist die Anzahl von elf Infizierten, die alle auf dem Hof isoliert und abgeschottet wurden, überschaubar und nicht mit anderen aktuellen Fällen, wie zum Beispiel aus der Fleischindustrie, zu vergleichen“, so Nießing.


Acht von 88 sind positiv

Samstag, 18. Juli: Am heutigen Samstagabend hat das Kreisgesundheitsamt Borken ein Zwischenergebnis der Testungen auf dem Gemüsehof T. Brun in Marbeck bekanntgegeben. Danach sind acht von 88 Proben positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Insgesamt waren 148 Abstriche von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genommen worden. Die Ergebnisse der restlichen 60 Proben werden laut Landrat Dr. Kai Zwicker erst am Montag eintreffen.

Gemeinsam mit Gesundheitsamtsleiterin Annette Scherwinski betont er, dass trotz der Ungewissheit über das Gesamtergebnis keine Gefährdung der Bevölkerung bestehe. Der Kreis habe sofort nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalles in dem Betrieb Schutzmaßnahmen angeordnet. Damit sei dafür Sorge getragen, dass eine Ausbreitung des Virus außerhalb des Gemüsehofes vermieden wird. Die infizierten Personen und ihre Zimmernachbarn wurden isoliert untergebracht. Auf dem Gemüsehof gelten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin Kontaktbeschränkungen. Sie dürfen das Betriebsgelände auch nicht verlassen.

Sobald das Gesamtergebnis der Testung vorliegt, werde der Kreis das Infektionsgeschehen abschließend bewerten und das weitere Vorgehen festlegen, erläutert der Landrat. Überdies stehe das Kreisgesundheitsamt in engem Kontakt mit dem Betriebsinhaber, der sich sehr kooperativ verhalte, ergänzt Annette Scherwinski. Dr. Zwicker kündigt für die kommende Woche eine erneute Testung der gesamten Belegschaft an, um Klarheit über den Fortgang des Infektionsgeschehens zu haben.

Die vorwiegend rumänischen Beschäftigten des Gemüsehofs arbeiten und wohnen in voneinander getrennten Kleingruppen auf dem Betriebsgelände. Ihre Unterkünfte waren noch jüngst durch den Arbeitsschutz (eine Abteilung der Bezirksregierung Münster) und die Stadt Borken überprüft worden. Für den Betrieb liegt auch ein Hygieneplan vor.


Mehrere Infektionsfälle auf einem Gemüsehof in Marbeck

Samstag, 18. Juli: Donnerstagabend wurden auf Veranlassung des Kreisgesundheitsamtes Borken 148 – vorwiegend rumänische – Beschäftigte des Gemüsehofs T. Brun in Marbeck auf das Coronavirus getestet. Anlass dafür war eine zuvor gemeldete Covid 19-Erkrankung einer Mitarbeiterin dieses Betriebs. Aus den bisherigen Rückmeldungen des Untersuchungslabors ergeben sich nun drei weitere positive Befunde. Bislang sind es damit vier. Das teilte der Kreis Borken mit.

Weitere Ergebnisse sollen am Samstagnachmittag eintreffen. Vor diesem Hintergrund konnte der Kreis bislang noch keine abschließende Bewertung des Infektionsgeschehens vornehmen. Das Kreisgesundheitsamt hat aber vorsorglich Schutzmaßnahmen angeordnet, die dafür Sorge tragen, dass eine Ausbreitung des Virus außerhalb des Gemüsehofes vermieden wird: Die infizierten Personen und ihre Zimmernachbarn wurden isoliert untergebracht und auf dem Gemüsehof gelten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kontaktbeschränkungen


Frischer Ansteckungsfall in Borken

Freitag, 17. Juli: In Borken gibt es einen neuen Corona-Infektionsfall, den ersten und einzigen seit Tagen. Dadurch erhöht sich die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet auf neun. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie im März erfassten Personen mit dem Corona-Virus liegt nun bei 1126. Nach wie vor werden 1079 gesundete Personen gezählt.


Ein neuer Fall in Ahaus

Donnerstag, 16. Juli: Ein neuer Infektionsfall in Ahaus erhöht die Zahl der infizierten im Kreis Borken auf nunmehr acht. Im Verbreitungsgebiet gibt es aktuell nur noch Corona-Virus-tragende Personen in Reken. Alle drei stammen aus einer Familie. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie im März erfassten Personen mit Corona-Virus liegt bei 1125, davon sind 1079 wieder gesundet, 38 verstorben.


Nur noch sieben Infizierte

Mittwoch, 15. Juli: Drei weitere gesundete Personen lassen die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet auf nunmehr sieben sinken. Es gab seit gestern auch keine neuen Infektionsfälle mehr.


Zwei neue Infektionsfälle

Dienstag, 14. Juli: In Reken und Rhede gab es seit gestern je einen neuen Infektionsfall. Damit stieg die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet wieder auf zehn Personen, die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 1124. Davon sind 1076 wieder gesundet, 38 verstorben.


Noch 8 Infizierte im Kreis Borken

Montag, 13. Juli: Über das Wochenende hat es keine neuen nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Corona-Virus gegeben. Aktuell gibt es noch acht Infizierte, je zwei in Bocholt und Reken, je einen in Gescher, Raesfeld, Schöppingen und Stadtlohn. Die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie im März erfassten Personen mit Corona-Virus liegt bei 1122, davon sind 1076 wieder gesundet, 38 verstorben.


Keine neuen Ansteckungen

Freitag, 10. Juli: Durch Gesundung einer weiteren Person ist die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Kreis wieder auf neun gesunken. Es gab seit gestern keine neuen Infektionen, die erfasst werden konnten.

Ein neuer Infektionsfall in Reken

Donnerstag, 09. Juli: Aus Reken wird ein neuer Infektionsfall gemeldet. Damit nimmt die Zahl der Personen im Kreisgebiet, die das Coronavirus aktuell tragen, auf zehn zu. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.121. Davon sind 1.073 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Keine neuen Infektionsfälle

Mittwoch, 08. Juli: Von gestern auf heute hat sich die Lage nicht geändert. Weiterhin sind neun Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert.


Ein neuer Fall in Stadtlohn

Dienstag, 07. Juli: In den vergangenen Tagen gab es keine relevanten Meldungen. Seit gestern gibt es einen neuen Infektionsfall in Stadtlohn. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt damit aktuell (Stand 07. Juli, 0 Uhr) bei 1.120. Davon sind 1.073 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also 9 Personen infiziert. Borken, Heiden, Reken und Velen sind coronafrei. In Raesfeld gibt es noch einen Infizierten.


Aktuell noch 8 Infizierte

Von Mittwoch auf Donnerstag gab es drei neue Infektionsgefälle im Kreisgebiet. Seitdem ist die Lage aber unverändert. Aktuell (Stand Freitag, 3. Juli, 0 Uhr) sind 8 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 1.073 Personen sind inzwischen gesundet. Die Gesamtzahl aller erfassten seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 1119.

Zwei neue Ansteckungsfälle

Von gestern auf heute (Mittwoch, 1. Juli, 0 Uhr) hat es zwei neue nachweisliche Infektionen mit dem Coronavirus in Gronau gegeben. Gleichzeitig stieg die Zahl der wieder gesundeten Menschen im Kreisgebiet um zwei Personen. Unterm Strich sind damit aktuell weiterhin nur sechs Personen im Kreis Borken infiziert. Insgesamt stieg die Zahl der Betroffenen auf 1116 Personen.


Nur noch sechs Infizierte im Kreis

Die Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken hat sich gegenüber gestern nicht verändert. Sie liegt heute (30. Juni) bei 1.114. Davon sind 1.070 Personen inzwischen gesundet (+ eine Person gegenüber dem Vortag). 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also 6 Personen infiziert.


Entwarnung in Bocholt

Die Erstdiagnose “Coronavirus-Infektion” am Freitag bei einem Bewohner einer Wohneinrichtung der Eingliederungshilfe in Bocholt hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Das ergaben daraufhin weitere Tests im Krankenhaus. Das Kreisgesundheitsamt Borken hatte zuvor vorsorglich aber schon die Testung aller 46 Kontaktpersonen in der Einrichtung durch das DRK veranlasst. Das Ergebnis auch dieser Proben liegt nun vor: Allesamt sind sie negativ. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken bleibt damit unverändert.

Infektionsgeschehen weiter unauffällig

Die Zahlen rund um die Corona-Pandemie haben sich über das Wochenende nicht verändert. Weiterhin gibt es Stand heute (Montag, 29. Juni, 0 Uhr) nur sieben infizierte Personen im Kreisgebiet. 1069 von insgesamt 1114 positiv getesteten Personen sind wieder gesundet. 38 Menschen sind leider seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit einer Infektion durch das Corona-Virus gestorben.

Hotline stark frequentiert

“Alle Ohren voll zu tun” haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Borken, die zurzeit die Telefon-Hotline des Kreises Warendorf in Sachen “Coronavirus-Informationen” unterstützen. Damit das technisch funktioniert, wird ein Teil der Anrufer aus dem Kreis Warendorf auf den Hotline-Raum im Borkener Kreishaus umgeleitet. Dort nahmen die Kreisbediensteten auch am Wochenende in einer Tour Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern entgegen, die auf das Coronavirus getestet worden waren und nun ihre Ergebnisse erfahren wollten.


Jugendfußballspiel in Stadtlohn: Nachverfolgung funktionierte gut

Die Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten funktionieren, wenn sich alle an die Regeln halten. Das zeigt das Beispiel aus der letzten Woche. Bei einem Jugendfußballspiel in Stadtlohn war ein Coronavirus infizierter Zuschauer anwesend, der aus dem Kreis Wesel stammte. Da sich der gastgebende Verein in vorbildlicher Weise strikt an die Auflagen gehalten hatte, lagen sofort die Kontaktdaten aller bei dem Spiel anwesenden rund 70 Personen vor. Das zuständige Kreisgesundheitsamt Borken konnte somit unverzüglich deren vorsorgliche Testung in die Wege leiten. Die Ergebnisse der Tests lagen zügig vor: Es gab keinen positiven Befund.


Kreispersonal unterstützt Kreis Warendorf an der Hotline

Im Rahmen der regierungsbezirkweiten Unterstützung des Kreises Warendorf bei der Eindämmung des Coronavirus übernimmt ab sofort das Telefon-Hotline-Team des Kreises Borken auch Aufgaben für das dortige Gesundheitsamt. Das hat jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker veranlasst. Die Warendorfer Telefonnummer ist so geschaltet, dass ein Teil der Anrufe nunmehr im Borkener Kreishaus ankommt. Dort ist die Hotline heute und am Sonntag von 8 bis 22 Uhr besetzt. Diese Unterstützung wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Ingesamt knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Borkener Kreisverwaltung übernehmen im Schichtbetrieb diese Aufgabe.


Vorbeugende Tests bei Arbeitern aus Groenloer Schlachtbetrieb

Nach Testungen im Mai und Anfang Juni werden erneut die in der Regel osteuropäischen Werkvertragsnehmer in den Blick genommen, die einem großen Schlachtbetrieb im niederländischen Groenlo arbeiten, aber im Kreis Borken leben. Wie Landrat Dr. Kai Zwicker mitteilt, kommt es dabei auf seine Bitte hin zu einer ganz besonderen grenzüberschreitenden Kooperation: Der niederländische Gesundheitsdienst GGD wird bis auf weiteres im wöchentlichen Rhythmus symptomunabhängig aus diesem Personenkreis stichprobenartig jeweils 20 Arbeitskräfte testen und die Ergebnisse zur Verfügung stellen. Darüber hinaus wird die niederländische Sicherheitsregion VNOG ein Monitoring durchführen. Das heißt, der Gesundheitszustand der dortigen Belegschaft wird fortlaufend beobachtet, um bei Auftreten von möglichen Infektionsanzeichen sofort reagieren zu können.

Landrat Dr. Zwicker zeigt sich sehr dankbar für das Entgegenkommen der zuständigen niederländischen Behörden. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass der Kreis Borken schnell einen Überblick über das Geschehen erhält. Eine solche Mitwirkung sei nicht selbstverständlich und er werte dies als besonderen Ausdruck der gutnachbarschaftlichen Beziehungen über die deutsch-niederländische Grenze hinweg, betont der Landrat.


Kreis Borken bietet Kreis Warendorf Unterstützung an

Landrat Dr. Kai Zwicker hat jetzt über die Bezirksregierung Münster dem vom Corona-Infektionsgeschehen bei der Firma Tönnies auch sehr stark betroffenen Kreis Warendorf personelle Unterstützung angeboten. “Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, hier zu helfen”, erklärte er. So können bis zu zehn Kreisbedienstete aus dem Westmünsterland kurzfristig vor Ort die dortigen Kräfte insbesondere im Gesundheitsbereich verstärken. Möglich sei es mithilfe der IT-Technik auch, bei Verwaltungsarbeiten unmittelbar vom Borkener Kreishaus aus unterstützend tätig zu werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Kreis Warendorf Teile seiner Bürger-Telefonhotline auf die des Kreises Borken umleitet, die wiederum von einem Arzt des Kreisgesundheitsamtes fachlich beraten wird.


“Schöne Ferien mit Abstand”

Vor Beginn ihrer gemeinsamen Konferenz im Borkener Kreishaus warben Landrat Dr. Kai Zwicker und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Borken jetzt gemeinsam für die Einhaltung der Corona-Sicherheitsregeln gerade auch in der in Kürze beginnenden Ferienzeit. Ausdrücklich unterstützen sie damit die von der Bezirksregierung Münster initiierte Kampagne “Schöne Ferien mit Abstand!”

“Auch wenn bei uns im Westmünsterland die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen inzwischen im einstelligen Bereich liegt, müssen wir alle weiterhin wachsam bleiben”, hieß es dazu. Beachten solle daher jeder vor allem unverändert die Faustformel: AHA =  Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmaske verwenden.


Noch sieben Fälle im Kreisgebiet

Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet ist seit gestern um eine Person auf nunmehr sieben gesunken. (Stand Do., 25.Juni, 0 Uhr) 1069 von insgesamt 1114 positiv getesteten Personen sind wieder gesundet.


Alle Befunde der Großtestung sind negativ

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt am heutigen Mittwoch (24. Juni) bei 1.114. Gegenüber gestern ist eine Person in Raesfeld hinzugekommen. Davon sind 1.068 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also 8 Personen infiziert.

Am Mittag des heutigen Tages sind die Laborergebnisse der am Montag durchgeführten zweiten Phase der Großtestung von fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis Borken hereingekommen. Die Beprobung der Belegschaften von zwei Unternehmen in Ahaus-Alstätte (145 Personen) und einem in Legden (60 Personen) ergab: Alle Proben sind negativ. “Damit ist auch hier niemand infiziert”, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker, der die Testungsaktion aufgrund des Infektionsgeschehens bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh veranlasst hatte. Dass der Kreis Borken mit seiner Strategie, in Verdachtsfällen vorsorglich schnell zu testen, um rasch Klarheit zu bekommen, richtig liege, habe sich damit wieder bestätigt, konstatiert der Landrat. Schon am Freitag waren in jeweils zwei Betrieben in Bocholt und Schöppingen insgesamt 493 Personen getestet worden – auch die Laborergebnisse hierzu waren allesamt negativ.


Lockdown im Kreis Gütersloh

Nach dem schweren Infektionsgeschehen bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet einen Lockdown über den gesamten Kreis Gütersloh verhängt. Dieser gilt zunächst bis zum 30. Juni – und zum Teil auch für den benachbarten Kreis Warendorf. Hier gelten nun überall Einschränkungen wie zuletzt im März. Bei Tönnies sind mittlerweile 1553 von 7000 Mitarbeitern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die meisten davon seien in der Abteilung Fleischzerteilung tätig gewesen. Laut Laschet gebe es weitere Infizierte in den Familien der Mitarbeiter. Deren Anzahl sei aber noch nicht bekannt. Drei Hundertschaften der Polizei sollen bei der Überwachung der verhängten Quarantäne helfen. Laut Laschet war die Firma Tönnies nicht bereits, Daten der Beschäftigten herauszugeben, daher sei die Herausgabe durch das Land verfügt worden.


Nur noch sieben Infektionsfälle

Seit mehreren Tagen gibt es keine neuen Ansteckungen mehr im Kreisgebiet. Die Zahl der aktuell Infizierten sank zuletzt (Stand Dienstag, 23. Juni, 0 Uhr) auf sieben. Nur noch in Gescher, Gronau, Reken, Rhede, Schöppingen, Südlohn und Vreden gibt es je eine Person mit nachgewiesenem Corona-Virus-Infekt.

Aufgrund des massiven Infektionsgeschehens beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rhedea-Wiedenbrück testet auch der Kreis Borken seit letzter Woche erneut die Schlachtbetriebe im Kreis. Bis dato wurden keine Infektionen gefunden. Gestern Nachmittag nahmen 13 Kräfte des DRK-Kreisverbandes Borken unter Leitung von Jürgen Rave die Belegschaften von zwei fleischverarbeitenden Betrieben in Ahaus-Alstätte und einem Betrieb in Legden auf das Coronavirus getestet. In Legden wurden bei 60 Personen Abstrich-Proben genommen, in Alstätte bei 145. Sobald die Laborergebnisse hierzu vorliegen, will der Kreis Borken darüber informieren. Das teilte Landrat Dr. Kai Zwicker gestern mit.


Alle Tests bislang negativ

Das Laborergebnis zu der gestrigen Coronavirus-Großtestung in zwei Bocholter fleischverarbeitenden Betrieben ist dem Gesundheitsamt des Kreises Borken am späten Samstagnachmittag zugegangen: 161 Abstriche – alle negativ! Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich angesichts dieser guten Nachricht gleichermaßen erfreut wie erleichtert: “Wir wollen schließlich Gewissheit haben, um nötigenfalls sofort reagieren zu können.”

Heute nachmittag erreichte den Kreis die Nachricht, dass auch alle 332 Proben aus zwei Schöppinger Betrieben negativ ausgefallen sind.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh hatte der Kreis Borken vorsorglich die erneute (in der ersten Maihälfte gab es bereits eine erste Runde) Beprobung der Mitarbeiter der fleischverarbeitenden Betriebe im Kreisgebiet veranlasst.
Neben den beiden Bocholter Betrieben wurde am Freitag auch in zwei Schöppinger Betrieben getestet – diese Ergebnisse stehen noch aus. Am Montag folgen durch das DRK noch die Testungen in zwei Betrieben in Ahaus-Alstätte und in einem Betrieb in Legden.

Die Infektionszahlen im Kreis Borken blieben zuletzt unverändert. Allerdings war die Statistik (Dashboard) am heutigen Sonntag (Stand 21. Juni,12 Uhr) noch nicht aktualisiert.


Nur noch neun Infizierte

Stand Freitag, 19. Juni, 0 Uhr gibt es im Kreisgebiet nur noch neun Menschen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind. Bei einer zunächst positiv getesteten Person in Bocholt wurde jetzt das Testergebnis durch das Labor auf “negativ” korrigiert. Dieser Fall wurde daher rückwirkend aus der Statistik genommen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden 1.113 Infektionsfälle erfasst, 1066 Menschen gesundeten, 38 verstarben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.


Erneute Großtestung in fleischverarbeitenden Betrieben

Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Kreis Gütersloh wird der Kreis Borken die Beschäftigten der fleischverarbeitenden Betriebe im Kreisgebiet erneut auf das Coronavirus testen. “Und zwar sehr kurzfristig”, betont Landrat Dr. Kai Zwicker und führt aus: “Bereits morgen wird die Großtestung starten: vormittags bei zwei Unternehmen in Bocholt, nachmittags bei zwei in Schöppingen.” Am Montag stehen dann zwei Betriebe in Alstätte und einer in Legden auf dem Programm. “Wir wollen schnellstmöglich Klarheit haben, denn der Gesundheitsschutz der Bevölkerung hat absoluten Vorrang”, unterstreicht Dr. Zwicker. Der DRK-Kreisverband unter bewährter Einsatzleitung von Jürgen Rave werde die Testungen durchführen. Testsets in erforderlicher Größenordnung seien bereits geordert.

Bereits in der ersten Maihälfte hatte der Kreis Borken aufgrund eines Infektionsgeschehens in einem Schlachthof im Kreis Coesfeld zusammen mit dem DRK die Mitarbeiter dieser Betriebe getestet. Im Rahmen der Aktion wurden seinerzeit von insgesamt 781 Personen Proben genommen. 34 davon (das waren 4 Prozent der Tests) erwiesen sich dann als positiv. Dabei handelte es sich nahezu ausnahmslos um Mitarbeiter eines einzigen Betriebs. Die ermittelten Infizierten und ihre Kontaktpersonen wurden daraufhin unter 14-tägige häusliche Quarantäne gestellt und erst nach “Freitestung” wieder daraus entlassen.

“Nach unserer Testaktion erwarten wir kurzfristig die Labor-Ergebnisse und werden dann erforderlichenfalls selbstverständlich sofort wieder Quarantäne-Maßnahmen anordnen”, macht der Landrat deutlich. Ausdrücklich dankt er allen beteiligten Akteuren – dem DRK, den betroffenen Kommunen und Betrieben sowie dem Team des Kreisgesundheitsamtes – dafür, dass sie in enger Kooperation so rasch die Großtestung möglich ermöglichen.

Die Zahl der nachweislich Infizierten hatte sich zuletzt nicht geändert und liegt Stand heute (Do. 18. Juni, 0 Uhr) bei zehn.


Nur noch zehn Infizierte

Im Laufe der letzten 24 Stunden sind weitere Infizierte gesundet und es gab auch keine neuen Ansteckungsfälle. Mit Stand von heute (Mittwoch, 17. Juni, 0 Uhr) sind somit nur noch zehn Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.


Ein neuer Fall in Bocholt

Aktuell (Stand Dienstag, 16.0., 0 Uhr) gibt es kaum noch ein nachweisbares Infektionsgeschehen im Kreisgebiet. Lediglich in Bocholt kam seit gestern ein neuer Fall hinzu.


Nur noch 16 angesteckte Personen

Über das Wochenende ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet weiter gesunken auf nunmehr 16 Personen (Stand: Montag, 15.06. 0 Uhr). Weitere sechs Menschen sind zwischenzeitlich gesundet und es gab keine neuen Ansteckungsfälle. lediglich in Bocholt (1 Infektionsfall), Gescher (1), Gronau (2), Heek (1), Isselburg (1), Rhede (2), Schöppingen (2), Südlohn (1) und Vreden (5) gibt es noch infizierte Personen.


Nur noch 22 Infizierte im Kreis Borken

Mit Stand von heute (Freitag, 12. Juni, 0 Uhr) gibt es nur noch 22 Personen im Kreisgebiet, die derzeit nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind. Es gab in den letzten beiden Tagen auch keine nachgewiesene Neuansteckung mehr. Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen sind derzeit “coronafrei”, soweit man das angesichts möglicherweise unentdeckter Fälle sagen kann. Von 1109 Menschen, die sich seit Ausbruch der Pandemie infiziert hatten, sind 1049 inzwischen wieder gesundet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona verstorbenen Personen liegt unverändert bei 38.

Landesregierung hat neue Lockerungen angekündigt

Mit Wirkung von Montag, 15. Juni, gibt es weitere Lockerungen für den Handel, den Sport, Bars, Erlebnisbäder und private Feiern in NRW. So dürfen nun wieder mehr Besucher in die Geschäfte (eine Person pro 7m² Verkaufsfläche), Bars und Freizeitbäder dürfen wieder unter bestimmten Bedingungen öffnen und Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sichergestellt sind. Konzerte und Aufführungen mit mehr als einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Zuschauern sind zulässig, allerdings nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes. Große Festveranstaltungen bleiben aber zunächst bis zum 31. August 2020 noch untersagt. Dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Schön für Brautpaare: Hochzeiten, aber auch Jubiläen, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden – auch in Lokalen. Für Restaurants und Kneipen gilt aber weiterhin: An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie.

Thema Breitensport: Training und Wettkampf sind unter bestimmten Hygienebedingungen wieder möglich – auch in der Halle. Eine Einschränkung gibt es für Kontaktsportarten. Hier sind nur Trainingsgruppen bis 10 Personen erlaubt. Im Freien ist Kontaktsport für Gruppen bis zu 30 Personen möglich.

Für nahezu alle Lockerungen gilt, dass die „einfache Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen ist. Sprich: Die Behörden müssen bei einer Ansteckung schnell nachvollziehen können, wer zum beteiligten Personenkreis gehörte – das gilt für den Restaurantbesuch wie für die Trainingsgruppe. Das kann man mit entsprechenden Anwesenheitslisten regeln. Weiterhin besteht Maskenpflicht in allen Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr. Also zum Beispiel beim Einkaufen oder wenn man im Konzert seinen Sitzplatz verlässt.

Der verbindliche Gesetzestext der neuen Verordnung erscheint am Montag. (kre)


Aktuell nur noch 30 Infizierte im ganzen Kreis

Am heutigen Mittwoch (10. Juni) liegt die Zahl der Infizierten bei nur noch 30. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit COVID19 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen Tagen, beträgt somit derzeit 2,2.


Immer mehr Orte führen die Null in der Statistik

Wie bereits gestern angekündigt, wurden Stand heute (Dienstag, 9. Juni, 0 Uhr) die Ergebnisse der letzten Großtestung aus Groenlo in die Statistik des Kreises eingearbeitet. Aktuell sind somit im Kreisgebiet nur noch 46 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Es gibt allerdings zwei neue Ansteckungsfälle aus Gronau. Die Grenzstadt verzeichnet aktuell auch die meisten Infektionen im Kreisgebiet, 14 an der Zahl. Viele Orte führen bereits die “Null” in ihrer Statistik. Im Verbreitungsgebiet der HALLO gibt es nur noch einen Infizierten in Raesfeld. Sowohl Borken, Heiden, Reken als auch Velen sind derzeit “coronafrei”. Wie hoch die Dunkelziffer ist, kann derzeit allerdings niemand sagen. Weiterhin ist daher Vorsicht geboten.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 1109 Menschen nachweislich mit dem Virus angesteckt, 1025 sind wieder gesundet.


Nur noch 77 Infizierte

Über das Wochenende ist die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet erneut deutlich gesunken. Aktuell (Stand Montag, 8. Juni, 0 Uhr) sind noch 77 Menschen mit dem Coronavirus belastet. Von 1107 Personen, die sich seit dem Ausbruch infiziert hatten, sind mittlerweile 992 wieder gesundet. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen liegt unverändert bei 38.

Die besondere Aufmerksamkeit des Gesundheitsamtes gilt weiterhin den Betrieben der Fleischindustrie bzw. deren Beschäftigten. Am Freitag waren in einem Schlachthof in Groenlo erneut 62 Personen getestet worden. Sie waren bereits allesamt in ihren Unterkünften unter Quarantäne gestellt worden. Aus den neuen Testungen gibt es zwei positive Ergebnisse. Bis auf diese zwei Personen konnten alle anderen aus der zweiwöchigen Quarantäne entlassen werden. Die Testung in Groenlo spiegelt sich allerdings noch nicht in der Zahl der Gesundeten wider, sondern wird erst morgen in die Statistik eingepflegt sein.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich erleichtert: “Ich bin sehr froh darüber, dass sich nach den positiven Nachrichten aus Rhede und anderen Unterkünften, auch in Gronau zeigt, dass das konsequente Vorgehen sich bewährt hat, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.“


Zahl der Infizierten ist zweistellig

Die Zahl der aktuellen Infizierungsfälle im Kreis Borken ist auf unter hundert gesunken. Aktuell (Stand 5. Juni) sind im Kreisgebiet 96 Personen infiziert. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.106. Davon sind 972 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


7.238 Anträge auf Soforthilfe

Solo-Selbstständige, Freiberufler, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, konnten von Ende März bis Ende Mai Anträge auf finanzielle Unterstützung von Land und Bund stellen, die sogenannte Soforthilfe. Die Bezirksregierung Münster hat nun – vorbehaltlich der letzten noch zu bearbeitenden Anträge – aktuelle Zahlen in ihrer Schlussbilanz vorgelegt. So sind dort in den vergangenen Wochen insgesamt mehr als 52.000 Anträge genehmigt worden – davon kamen 7.238 Anträge aus dem Kreis Borken. Das Gesamtvolumen der genehmigten Anträge wird nach Abarbeitung der letzten Anträge bei rund 554 Millionen Euro liegen.

Insgesamt verteilen sich die genehmigten Anträge im gesamten Regierungsbezirk auf 31 verschiedene Branchen, berichtet die Bezirksregierung. Dabei liegt der mit Abstand größte Anteil im Bereich der Dienstleistungen (gut 51 Prozent). Danach kommen die Bereiche Einzelhandel (zwölf Prozent), Handwerk (elf Prozent), Gastgewerbe (zehn Prozent) und Baugewerbe (fünf Prozent) als Branchen mit den meisten Anträgen. So verhält es sich auch im Kreis Borken: Insgesamt fast 3.400 Anträge entfallen auf den Dienstleistungs-Sektor. Daneben stammen die meisten Anträge aus dem Einzelhandel (887), dem Handwerk (870), dem Gastgewerbe (765) und dem Baugewerbe (409).


Aktuell 124 Infizierungen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 3. Juni) bei 1.101. Davon sind 939 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 124 Personen infiziert.


Infizierungsstand kaum verändert

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 2. Juni) bei 1.098. Davon sind 939 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 121 Personen infiziert.


Eine Neuinfektion

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 29. Mai) bei 1.095. Davon sind 931 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 126 Personen infiziert.


Schwaches Infektionsgeschehen

Die Coronazahlen haben sich seit gestern nur leicht verändert. Aktuell (Do. 28.05.) sind 125 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Virus infiziert, drei mehr als gestern. In Borken (8), Heiden (0), Raesfeld (2), Reken 81) und Velen (1) ist die Lage unverändert. Neue Fälle gab es in Gescher (1), Heek (2) und Isselburg (1). In Isselburg handelt es sich um eine Person, die bei dem Schlachthof in Groenlo (Niederlande) tätig ist, bei dem eine Großtestung stattgefunden hat.


Neue Lockerungen ab Samstag

Ab Samstag, 30. Mai, gelten neue Regelungen für die Anti-Corona-Maßnahmen des Landes. Dazu gehören unter anderem die Öffnung der Kontaktbeschränkung auf Gruppen von bis zu zehn Personen entsprechend der jüngsten Verständigung zwischen Bund und Ländern, Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen öffentlichen oder privaten Kultureinrichtungen sowie Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport.

Gelockerte Kontaktbeschränkung: Neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) dürfen sich jetzt auch Gruppen von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist.

Öffnung von Kultureinrichtungen: Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

Sportbetrieb: Erlaubt ist erstmals wieder auch nicht-kontaktfreier Sport im Freien. Wettbewerbe aus dem Breiten- und Freizeitsport im Freien sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig. Auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb von Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt (Fußball, Handball etc.) bleibt weiterhin untersagt.

Bäder: Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen. Reine Spaßbäder müssen noch geschlossen bleiben.

Ferienangebote: Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

Messen, Kongresse, Tagungen: Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

Alle neuen Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sind unter https://www.land.nrw/corona zu finden.

Zahl der aktuell Infizierten sinkt wieder

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 27. Mai, Uhr) bei 1.090. Davon sind 930 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 122 Personen infiziert.


54 Covid-Positive aus Groenlo wohnen im Kreis Borken

Der niederländische Gesundheitsdienst Noord- en Oost-Gelderland (GGD) hat den Kreis Borken heute abend informiert, dass nach der Testung aller Beschäftigten eines Schlachtbetriebs in Groenlo 54 der positiv getesteten Personen im Kreis Borken wohnen, 23 von ihnen waren dem Kreisgesundheitsamt bereits als COVID-positiv bekannt.

Demzufolge sind nach den Testungen in Groenlo 31 Neu-Infizierte im Kreis zu verzeichnen. Diese wohnen in folgenden Städten und Gemeinden im Kreisgebiet: Gronau (20), Isselburg (5), Borken (2), Südlohn (3) und Bocholt (1). Die betroffenen Personen sowie ihre im Kreis Borken wohnenden, schon ermittelten unmittelbaren Kontaktpersonen werden unverzüglich unter Quarantäne gestellt und das weitere Wohnumfeld der Infizierten überprüft.

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 657 Beschäftigte des Groenloer Unternehemsn getestet. Von den 147 positiven Laborbefunden entfielen 79 auf Beschäftigte, die in Deutschland untergebracht sind. Der Schlachtbetrieb ist seit dem Ende der vergangenen Woche geschlossen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der GGD dem Kreis Borken 19 Personen aus grenznah gelegenen fleischverarbeitenden Betrieben gemeldet, die im Kreis Borken wohnen (Gronau 9, Rhede 5, Bocholt 1, Borken 2, Südlohn 1, Vreden 1). Ebenfalls im Zusammenhang mit fleischverarbeitenden Betrieben in den Niederlanden wurden bereits in mehreren Kommunen Unterkünfte in Augenschein genommen, an denen dann auch Testungen stattfanden. So wurden am 14. Mai in sechs Unterkünften in Isselburg insgesamt 81 Abstriche genommen, von denen sieben Covid-positiv waren. Am 20. Mai wurde ein Wohnhaus in Rhede kontrolliert, in dem die fünf vom GGD gemeldeten Personen leben. Dort wurden weitere 16 Infektionen nachgewiesen. Alle Infizierten und deren Kontaktumfeld wurden unter Quarantäne gestellt.


Acht neue Infektionsfälle in Heek, drei in Gescher

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Dienstag, 26. Mai) bei 1.058. Davon sind 900 Personen inzwischen gesundet. Das sind 11 Fälle mehr als gestern. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Menschen liegt unverändert bei 38. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 120 Personen infiziert.

In den benachbarten Niederlanden hat eine Großtestung bei einem Schlachthof in Groenlo stattgefunden. Nach ersten Erkenntnissen lebt ein großer Teil der Infizierten in Deutschland. Das Kreisgesundheitsamt prüft derzeit die Informationen aus den Niederlanden. Der Kreis Borken informiert darüber, sobald genaue Erkenntnisse vorliegen.

In Heek ist die Zahl der Infizierten um 8 gestiegen – hierbei handelt es sich um Mitglieder zweier Familien, die in engem Kontakt stehen. Die betroffenen Familien und deren enges Kontaktumfeld sind unter Quarantäne gestellt. Ein Kind hat eine Kindertageseinrichtung in Heek besucht. Die fünf Kinder und fünf Erzieher, die mit dem Kind in einer Kleingruppe waren, sind heute Vormittag auf das Coronavirus getestet worden. Die Testung hat der DRK-Kreisverband durchgeführt. Auch ein Schulkind der Familie ist positiv. Da an der Schule jedoch die strengen Hygienevorgaben und Abstandsregelungen eingehalten werden, ist zunächst keine Testung erforderlich. Alle Eltern von Klassenkameraden sowie die Lehrer werden durch ein Schreiben des Kreisgesundheitsamtes weitergehend informiert. Eine Verbindung zum Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit fleischverarbeitenden Betrieben ist dem Kreisgesundheitsamt nicht bekannt.

In Gescher gibt es drei neue Corona-Fälle, die im Zusammenhang mit Westfleisch stehen. Es handelt sich dabei um drei Familienmitglieder eines Beschäftigten von Westfleisch, der bei der damaligen Testaktion positiv war. Alle befanden sich bereits in Quarantäne und sind es nun weiterhin.


Zahl der Infizierungsfälle sinkt deutlich

Am heutigen Montag (25. Mai, Stand 0 Uhr) liegt die Zahl der an Coronavirus infizierten Personen im Kreisgebiet bei 117 Personen (Stand gestern: 148). Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt somit aktuell bei 1.046. Davon sind 891 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Zwei weitere Fälle aus Fleischereibetrieben

Erneut hat es von gestern auf heute (Stand Sonntag, 24.05., 0 Uhr) im Kreisgebiet nur eine nachgewiesene Neuinfektion mit dem Coronavirus gegeben. Zwei weitere Fälle wurden heute morgen ergänzt. Sie gehen auf eine Testung zurück, die am Freitag (22.05.) in fleischverarbeitenden Betrieben gemacht wurden. Dort waren im Rahmen der Testaktion in Schöppingen vor 14 Tagen insgesamt 34 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei diesen Personen und den in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen wurde erneut ein Abstrich gemacht. Die Laborergebnisse liegen dem Gesundheitsamt nun vor: Zwei der insgesamt 78 Tests sind positiv; eine Person lebt in Schöppingen, eine in Ahaus. Die betroffenen Personen sowie ihre unmittelbaren Kontaktpersonen bleiben nun weiterhin unter Quarantäne.

Insgesamt sind somit derzeit 148 Personen, die im Kreis Borken wohnen, nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 860 Personen von insgesamt 1046 sind inzwischen wieder gesundet. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen liegt unverändert bei 38.

In Borken gibt es Stand Sonntag 0 Uhr 7 Infizierte, in Heiden 0, in Raesfeld 2, in Reken 3 und in Velen 8. Somit ist die Lage hier unverändert.

Nur eine Neuinfektion

Stand heute (Samstag, 23. Mai, 0 Uhr) sind 147 Personen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.043, das ist eine Infektion mehr als gestern. Neu erkrankt ist eine Person in Heek. 858 Personen sind inzwischen nach einer Infektion wieder gesundet.

22 neue Fälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen ist von Donnerstag auf heute (Freitag, 22. Mai. 0 Uhr) um 22 gestiegen. Aktuell beträgt die Gesamtzahl 1042, davon sind 853 Personen wieder gesundet. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 38. Damit sind derzeit 151 Personen im Kreisgebiet infiziert.

Von den 60 bislang noch ausstehenden Testergebnissen aus den Niederlanden sind, wie gestern berichtet, 4 positiv. Die Fälle betreffen folgende Orte im Kreis Borken: Vreden (1), Südlohn (1), Gronau (2). Diese Personen werden in Quarantäne genommen, ihre Kontaktpersonen ermittelt. Nach Mitteilung der Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit (NVWA – Behörde, die für die Überwachung von Produzenten, Importeuren und Händlern auf Einhaltung von lebensmittel- und konsumgüterrechtlichen Gesetzen und Vorschriften zuständig ist) ist inzwischen der Schlachthof des international tätigen Lebensmittelunternehmens Vion in Groenlo geschlossen worden.

Beim City-Wohnpark in Gronau wurde nach dem Infektionsgeschehen der vergangenen Wochen erneut eine Testung durchgeführt: Alle Befunde der 64 getesteten Mitarbeiter und Bewohner sind negativ ausgefallen.


16 neue Fälle in Rhede

Heute (Do. 21.05.) trafen sowohl die noch ausstehenden Testergebnisse aus den Niederladen wie auch die Laborergebnisse der gestrigen Testung aus Rhede beim Kreisgesundheitsamt ein. Von den 60 bislang noch ausstehenden Testergebnissen aus den Niederlanden sind vier positiv. Die Fälle betreffen im Kreis Borken die Orte Vreden (1), Südlohn-Oeding (1) und Gronau (2). Diese Personen werden in Quarantäne genommen, ihre Kontaktpersonen ermittelt.

Aus der gestrigen Testung in Rhede gibt es 16 positive Laborergebnisse. Die infizierten Personen werden von der Stadt Rhede unter Quarantäne gestellt.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.020. Das sind 16 mehr als gestern. Davon sind 848 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 134 Personen infiziert.

Zum Hintergrund: Gestern (20.05.2020) erreichte den Kreis Borken über den niederländischen Gesundheitsdienst Noord- en Oost-Gelderland (GGD) die Information, dass in dortigen grenznah gelegenen fleischverarbeitenden Betrieben insgesamt 15 Personen positiv getestet wurden, die im Kreis Borken wohnen (Gronau 7, Rhede 5, Bocholt 1, Borken 2). Die betroffenen Personen sowie ihre im Kreis Borken wohnenden, schon ermittelten unmittelbaren Kontaktpersonen wurden unverzüglich unter Quarantäne gestellt und das Wohnumfeld der Infizierten größtenteils noch am Mittwochabend überprüft. Allein in Rhede sind in diesem Zusammenhang 105 Personen vom DRK getestet worden. Gleichzeitig wurden deren Wohnungen im engen Zusammenwirken von Stadt Rhede und Kreis Borken in Augenschein genommen. Dabei wurden keine gravierenden Hygienemängel festgestellt.

Nach Mitteilung der Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit (NVWA – Behörde, die für die Überwachung von Produzenten, Importeuren und Händlern auf Einhaltung von lebensmittel- und konsumgüterrechtlichen Gesetzen und Vorschriften zuständig ist) ist inzwischen der Schlachthof des international tätigen Lebensmittelunternehmens Vion in Groenlo geschlossen worden.


Nur ein neuer Fall

Kreisweit hat es seit gestern nur eine nachgewiesene Neuinfektion mit dem Coronavirus gegeben und zwar in Ahaus. Stand heute (Mi. 20. Mai 00 Uhr) sind aktuell 128 Menschen infiziert (Vortag 134). Von 1004 infizierten Personen, die seit März erfasst wurden, sind 838 wieder gesundet (Vortag 831). In Borken sind noch fünf Personen infiziert, in Raesfeld und Reken je drei und in Velen acht. In Heiden gibt es schon seit Tagen niemanden mehr, der positiv auf das Virus getestet wurde.


Keine Neuinfektion

Laut dem aktuellen Stand am heutigen Dienstag (19. Mai, 0 Uhr) sind derzeit im Kreisgebiet 136 Personen (Vortag 137) mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt somit derzeit bei 1003. Davon sind 829 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Schließung der Corona-Behandlungszentren

Nach knapp zwei Monaten werden die Corona-Behandlungszentren (CBZ) der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in den Kreisen Borken und Coesfeld ihren Betrieb in der letzten Maiwoche sukzessive einstellen. Das CBZ in Bocholt bleibt ab dem 27. Mai geschlossen, im CBZ in Legden werden ab 29. Mai keine Patienten mehr behandelt und das CBZ in Dülmen hat am 31. Mai letztmalig geöffnet. „Durch die Einrichtung der Corona-Behandlungszentren ist es uns gelungen, die ambulante
ärztliche Versorgung für alle Patienten in der Region auch in den besonders herausfordernden ersten Wochen der Corona-Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Dr. Amin Osman, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Borken. Es sei nun jedoch an der Zeit, unter Berücksichtigung der angezeigten Hygienevorschriften, zum neuen, regulären Praxisalltag zurückzukehren.


1000er Marke überschritten

Die Gesamtanzahl der Menschen, die sich seit der Erfassung Anfang März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt nun über der 1000er Marke. Insbesondere sechs neue Fälle aus Isselburg ließen die Zahl auf 1003 klettern (Stand 18.5. 0 Uhr). 828 Menschen davon sind wieder gesundet. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet bei 137 (Vortag 128).


128 Personen aktuell infiziert

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 17. Mai, 0 Uhr) bei 993. Davon sind 827 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 128 Personen infiziert.


Weiterer Todesfall in Verbindung mit Corona

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (16. Mai, Stand 0 Uhr) bei 990. Davon sind 826 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um einen erhöht: Verstorben ist leider am 13. Mai ein 47-jähriger Mann aus Bocholt, der an Vorerkrankungen litt und sich zuletzt in auswärtiger stationärer Krankenhaus-Behandlung befand. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 126 Personen infiziert.


Alle Proben in Alstätte und Legden negativ

Gute Nachrichten aus Alstätte und Legden. Die dort am Mittwoch durchgeführten großen Testungsaktionen in fleischverarbeitenden Betrieben, 237 an der Zahl, waren allesamt negativ. Das teilte Landrat Dr. Kai Zwicker am frühen Freitagabend erfreut mit. „Wenn wir uns weiterhin strikt an die Vorgaben in Sachen Hygiene und Abstandsgebot halten, dürfen wir zuversichtlich sein, dass weitere Lockerungen kommen können“, so der Landrat.

Bei den Belegschaften der fleischverarbeitenden Unternehmen in Bocholt, Ahaus-Alstätte und Legden konnte damit das Coronavirus nicht nachgewiesen werden. Bei 33 Mitarbeiter eines Zerlegebetriebs in Schöppingen sowie bei einer Verbindungsperson des dortigen Schlachthofs wurde es nachgewiesen. Die Bilanz der Großtestungsaktion im Kreis Borken damit: 34 der insgesamt 758 vom DRK im Auftrag des Kreises beprobten Personen sind infiziert. Sie und ihre Kontaktpersonen befinden sich bereits in Quarantäne. Die werde erst dann aufgehoben, wenn bei diesem Personenkreis in einer zweiten Testung das Virus nicht mehr nachgewiesen werde, macht der Landrat deutlich. „Unser Verfahren hat sich damit als sehr effektiv erwiesen“, unterstreicht Dr. Zwicker. Der Kreis Borken hatte alle Mitarbeiter in deren Betrieben testen lassen. Das sei deutlich schneller gewesen, als jeweils in eine Vielzahl von Einzelunterkünften zu fahren. Zudem hätten die betroffenen Unternehmen selbst großes Interesse daran gehabt, rasch Klarheit zu bekommen und daher dieses Vorgehen unterstützt. Dafür dankt der Landrat genauso wie für die Mitwirkung des DRK, das die Testungen mit vielen Einsatzkräften durchgeführt hat.


Zahl der Infizierungsfälle sinkt wieder

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 15. Mai, 0 Uhr) bei 987. Davon sind 821 Personen inzwischen gesundet. 37 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Im Moment sind im Kreisgebiet damit 129 Personen infiziert, das sind drei Personen weniger als gestern (14. Mai).


Aufatmen in Bocholt: Alle Proben sind negativ

Alle 192 Proben, die am Dienstag bei fleischverarbeitenden Betrieben in Bocholt genommenen Proben sind negativ. Das meldet das Kreisgesundheitsamt. Die Ergebnisse beziehen sich nicht nur auf die Beschäftigten der dortigen Schlachtbetriebe, sondern auch auf die ebenfalls beprobten Amtsveterinäre und Fleischbeschauer. “Das sind gute Nachrichten aus Bocholt”, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker. “Das ist ein wichtiger Schritt, aber wir müssen abwarten, wie nun die Ergebnisse aus Ahaus und Legden ausfallen.” Das Kreisgesundheitsamt hatte am Mittwoch bei 179 Beschäftigten der Fleischbranche in Ahaus-Alstätte und bei 81 in Legden Proben genommen. Deren Ergebnisse stehen noch aus.

Der Kreis Borken verfolgt mit seinem Vorgehen den Ansatz, zielgerichtet die Mitarbeiter in deren Betrieben zu testen. Das gehe deutlich schneller, als jeweils in eine Vielzahl von Einzelunterkünften zu fahren, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. Die betroffenen Unternehmen seien selbst sehr daran interessiert, rasch Klarheit zu bekommen und würden daher in kooperativer Weise dieses Verfahren unterstützen. Dafür dankt der Landrat genauso wie für die Mitwirkung des DRK, das die Testungen mit vielen Einsatzkräften durchführt. Im Falle positiver Testergebnisse nimmt das Kreisgesundheitsamt sofort Kontakt zur jeweiligen Ortsbehörde auf und stellt auch die Kontaktpersonen der 1. Kategorie unter Quarantäne. Hierbei wird auch das Wohnumfeld der Betroffenen in den Blick genommen.


Gestern auch Testaktionen in Alstätte und Legden

Die Anzahl der nachgewiesenen Neuinfektionen von gestern auf heute ist überschaubar geblieben. Sieben neue Fälle meldet der Kreis Borken. Je eine neue Ansteckung gab es in Velen, Gescher und Ahaus, je zwei neue Fälle in Bocholt und Legden. Darin sind noch nicht die Ergebnisse der rund 200 Tests vom Dienstag in Bocholter Fleischbetrieben enthalten. Die Laborresultate erwartet man heute im Laufe des Tages. Gestern gab es zudem in Ahaus-Alstätte und in Legden Testaktionen.

Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei der Coesfelder Firma Westfleisch sind dem Kreisgesundheitsamt mittlerweile 19 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen bei Mitarbeitern, die im Kreis Borken untergebracht sind, bekannt.

Insgesamt 132 Menschen im Kreis Borken sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Vier Personen sind von gestern auf heute wieder gesundet. Von den 985 Personen im Kreisgebiet, bei denen seit Ausbruch der Pandemie Anfang März das Coronavirus nachgewiesen werden konnte, sind Stand heute (14. Mai, 0 Uhr) 816 wieder gesundet. Die Anzahl der im Zusammenhang mit COVID19 Verstorbenen hat sich erfreulicherweise seit Tagen nicht erhöht.

Die Zahlen im Verbreitungsgebiet der HALLO haben sich unterm Strich seit gestern nicht geändert. In Borken sind derzeit noch 5 Personen infiziert, in Heiden 0, in Raesfeld 4, in Reken 3 und in Velen 9 Personen.


Zahl der Infizierten steigt weniger stark, als befürchtet werden musste

Aktuell schlägt das Infektionsgeschehen bei Westfleisch in Coesfeld weniger stark auf den Kreis Borken durch, als man befürchten musste. In dem Schlachtbetrieb gab es Stand gestern (12. Mai) 261 nachgewiesene Infektionsfälle. 1012 Test waren durchgeführt worden. Etliche Westfleisch-Beschäftigte wohnen im Kreis Borken. Dem Kreisgesundheitsamt sind insgesamt 18 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen von Mitarbeitern bekannt, die im Kreisgebiet untergebracht sind.

Im Kreis Borken stieg die Zahl der Infizierten seit gestern um 9 auf nunmehr 129 Personen (Stand Mittwoch, 13. Mai, O Uhr). Die Zunahme verteilt sich auf sechs Kommunen. In Heek und Schöppingen gab es je drei neue Fälle. Die Stadt Gescher weist aktuell die höchste Zahl an Infizierten aus (18), gefolgt von Ahaus (17), Schöppingen (15) und Heek (12). In Borken gibt es einen Fall weniger (5), in Raesfeld (4), Velen (9) und Reken (3) sind die Zahlen unverändert. In Heiden gibt es aktuell überhaupt keine nachgewiesene Infektion mehr. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 978. Davon sind 812 Personen inzwischen gesundet.

Besonders in den Blick nimmt der Kreis Borken neben den allgemeinen Testungen in der Bevölkerung seit Ende April das Arbeits- und Wohnumfeld der Lebensmittelbranche, insbesondere der Schlachthöfe im Kreis. In Schöppingen sind 34 der 329 am Samstag getesteten Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Ergebnisse der rund 220 Tests von gestern in Bocholt stehen noch aus. Weitere Testungen sollen nun unmittelbar folgen.


Auch andere Branchen rücken in den Blick

Die Anzahl der bestätigten Infektionen im Kreisgebiet steigt weiter. Aktuell (Stand Dienstag, 12. Mai 0 Uhr) sind 120 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 27 mehr als gestern. Damit ist die Anzahl der infizierten Menschen, die seit dem Ausbruch der Pandemie erfasst wurden, auf 966 geklettert. Davon sind 809 Personen inzwischen gesundet. Die Anzahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, liegt unverändert bei 37.

Besonders in den Blick nimmt der Kreis Borken aktuell das Arbeits- und Wohnumfeld der Lebensmittelbranche, insbesondere das der Schlachthöfe und Zerlegebetriebe im Kreis. „Das Vorgehen erfolgt schwerpunktmäßig mit risikoorientiertem Ansatz – erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Behörden“, schreibt die Pressestelle des Kreises. Man gehe allen Auffälligkeiten nach, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker heute Vormittag bei einem Pressegespräch im Kreishaus. „Die Schlachtindustrie steht im Fokus, es gibt aber auch andere Bereiche der Industrie, die betroffen sein können“, so der Landrat. Auffällig sei, dass viele Infektionen dort aufträten, wo Subunternehmer, Personaldienstleister und Leiharbeitsfirmen tätig seien, beispielsweise auch in Gießereien oder Putzunternehmen. „Das erschwert natürlich auch die Nachverfolgung, weil diese Arbeiter ständig in anderen Unternehmen eingesetzt werden.“

Hinsichtlich der Wohnsituation der ausländischen Arbeiter müsse man differenzieren. „Das Bild ist sehr heterogen. Die Arbeiter wohnen sehr verstreut, manche allein, andere mit Familie. Die Wohnverhältnisse reichen von ganz passabel bis nicht sehr gut“, erläuterte Zwicker. Die Fachleute des Kreises hätten übrigens auch niederländische Betriebe im Blick, deren Arbeiter zum Teil im Kreisgebiet wohnten. „Ich werde das Thema in die nächsten Gespräche mit den niederländischen Kollegen einbringen“, kündigte der Landrat an.

Dass die Zahl der nachgewiesenen Infektionen im Kreis wieder deutlicher steige, liege an der Vielzahl der Tests, die jetzt durchgeführt würden. Die Tests erfolgten in den Betrieben – eben aufgrund der verstreuten Wohnungen. Sowohl die Infizierten als auch Mitglieder der Familie oder der Hausgemeinschaft würden unter Quarantäne gestellt.

Am heutigen Dienstag wurden rund 220 Personen aus mehreren Betrieben in Bocholt getestet. Dabei ist der Kreis Borken dankbar für die Unterstützung durch den DRK-Kreisverband Borken, der am Samstag auch die Testungen in Schöppingen übernommen hatte. Hier waren 34 der 329 getesteten Personen mit dem Coronavirus infiziert. Einige Ergebnisse stünden aber noch aus, so der Landrat.

Es gebe auch in den nächsten Tagen noch Tests in Betrieben. Insgesamt werde man danach rund 800 Arbeitnehmer untersucht haben. Auch zum Infektionsgeschehen bei der Coesfelder Firma Westfleisch, von deren Mitarbeiter zahlreiche im Kreisgebiet wohnen, werden noch weitere Laborergebnisse erwartet.


34 der 329 Proben bei Fleischbetrieben in Schöppingen sind positiv

33 Beschäftigte eines Zerlegebetriebes aus Schöppingen sind mit dem Coronavirus infiziert. Gleiches gilt für eine Kontaktpersonen zum Schöppinger Schlachthof Tummel. Hier waren alle weiteren Tests allerdings negativ ausgefallen. Auch die Tests bei den vom Kreis Borken in Schöppingen eingesetzten, ebenfalls beprobten Amtsveterinären und Fleischbeschauern sowie bei den Mitarbeitern des dritten Betriebs sind allesamt negativ.

Insgesamt hatte das DRK am Samstag im Auftrag des Kreises in Schöppingen die Belegschaften von drei örtlichen fleischverarbeitenden Unternehmen auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 329 Proben wurden dabei gezogen. Am späten Montagnachmittag (11.05.2020) lag nun dem Kreisgesundheitsamt das Ergebnis vor.

Der Kreis veranlasste daraufhin sofort, dass die jeweiligen Wohnort-Behörden die Infizierten unter Quarantäne stellen. Dazu leitete er die Anschriften an die betroffenen kreisangehörigen Städte und Gemeinden – das sind Ahaus (8 Infizierte), Heek (8) und Schöppingen (12) – sowie die zuständigen Gesundheitsämter für Sögel/Niedersachsen (1), Rosendahl (4) und Datteln (1) weiter. Gleichzeitig laufen damit die Wohnumfeld-Recherchen an, um Kontaktpersonen zu ermitteln und diese ebenfalls in Quarantäne zu bringen.

Der Zerlegebetrieb darf laut Kreis Borken zudem ab sofort nur noch mit negativ getesteten, nicht in Hausgemeinschaft mit Infizierten lebenden Personen weiterarbeiten. Diese müssen sich zudem für weitere Tests bereithalten und vorher schon bei Auftreten entsprechender Krankheitssymptome aus dem Betrieb genommen werden. Ersatzkräfte können nur nach vorheriger Testung auf das Coronavirus eingesetzt werden.

Der Kreis übermittelt die Testergebnisse auch dem Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung. Heute wird die Großtestung in Bocholt fortgesetzt. Dort wird das DRK bei rund 220 Mitarbeitern mehrerer Firmen Proben nehmen. Testungen weiterer Betriebe im Kreis Borken folgen dann unmittelbar.

Bie Westfleisch in Coesfeld sind derweil rund 250 Mitarbeiter positiv getestet worden, 500 negativ. Einige von ihnen haben ihren Wohnsitz im Kreis Borken. Sie sowie die Fälle aus den Schöppinger Betrieben lassen die Infektionszahlen für den Kreis erstmals seit langer Zeit wieder deutlich nach oben schnellen.


Schlachthöfe verstärkt im Fokus

Vier neue Infektionsfälle aus Gescher verzeichnet die Statistik des Kreises Borken Stand heute (Montag, 11. Mai, 0 Uhr). Ansonsten gibt es im Kreisgebiet keine Zuwächse bei den Infektionszahlen. Derzeit sind noch 102 Menschen am Corona-Virus erkrankt, 799 sind wieder gesund. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie Anfang März 938 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Virus infiziert. Damit ist die Entwicklung erfreulich gut. Keine Selbstverständlichkeit angesichts der Vorkommnisse im Nachbarkreis Coesfeld, wo sich zuletzt die Infektionszahlen deutlich nach oben entwickelten.

Ursache dafür waren die Fälle im Schlachtbetrieb Westfleisch. Bei der in Coesfeld ansässigen Firma waren am Samstag 959 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet worden. Mittlerweile liegen 707 Ergebnisse vor, 477 waren negativ. 230 Mitarbeiter sind nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Weitere Ergebnisse sollen heute und morgen folgen. Der hohe Anstieg der Zahlen hat zur Schließung des Schlachtbetriebes geführt. Ein gestriger Eilantrag dagegen wurde gerichtlich abgewiesen.

Wie gestern Abend bereits vermeldet, gab es bislang insgesamt 18 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen im Kreis Borken, die mit Westfleisch in Coesfeld in Zusammenhang stehen. Zahlreiche Arbeiter des Schlachtbetriebes wohnen im Kreis Borken.

Länder und Kommunen haben aufgrund des hohen Infektionsaufkommens bei Westfleisch bundesweit Testungen bei mehreren Schlachtbetrieben veranlasst. Auch im Kreis Borken werden Betriebe aus der Lebensmittelwirtschaft verstärkt in den Blick genommen. Mit Unterstützung des DRK-Kreisverbandes Borken wurden am Samstag (09.05.) mehrere hundert Beschäftigte von drei fleischverarbeitenden Unternehmen in Schöppingen getestet. Ergebnisse sollen Anfang dieser Woche eintreffen. Darüber hinaus gibt es Testungen bei weiteren Betrieben im Kreis Borken.

Aufgrund des hohen Zuwachses der Infektionen wurde die Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen im Kreis Coesfeld verschoben. Im Kreis Borken hingegen sind seit heute wieder – wie im ganzen Land – neue Lockerungen wirksam. So dürfen die Restaurants wieder öffnen. Die Flächenbeschränkung für den Einzelhandel entfällt. Fitness-Studios, Tanzschule und Sporthallen können wieder genutzt werden – wenn auch alles unter strengen Auflagen. Und auch der Schulbetrieb wurde ausgeweitet.


18 Westfleisch-Mitarbeiter aus dem Kreisgebiet positiv getestet

Im Laufe des gestrigen Sonntages (10.05.) sind im Borkener Kreishaus weitere Laborergebnisse eingetroffen, die mit dem Infektionsgeschehen bei der Coesfelder Firma Westfleisch im Zusammenhang stehen. Bis 16 Uhr gab es insgesamt 18 COVID19-positive Befunde bei Mitarbeitern des Unternehmens, die im Kreis Borken wohnen. Allein in Gescher wurde bei zehn Mitarbeitern eine Infektion nachgewiesen. In Ahaus und Borken gab es jeweils einen positiven Fall, in Legden zwei und in Velen vier positive Fälle. Heute morgen werden weitere Ergebnisse der am Samstag (09.05.) vorgenommenen Großtestung erwartet.


Westfleisch-Mitarbeiter getestet

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 10. April, 0 Uhr) bei 934. Davon sind 796 Personen inzwischen gesundet. 37 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 101 Personen infiziert.

Personal von Schlachthöfen betroffen
Besonders in den Blick nimmt das Kreisgesundheitsamt Borken aufgrund des Infektionsgeschehens bei der Firma Westfleisch (Kreis Coesfeld) derzeit das Personal der Schlachthöfe im Kreis Borken. So fand gestern (9. Mai) die vom Kreisgesundheitsamt veranlasste Großtestung von 329 Beschäftigten von drei fleischverarbeitenden Unternehmen in Schöppingen statt. Getestet wurden dort auch die vom Kreis Borken eingesetzten Fleischkontrolleure und Amtstierärzte. Das Deutsche Rote Kreuz hat diese Aufgabe übernommen. Der Kreis Borken erwartet die Test-Ergebnisse nun Anfang der neuen Woche. Der eine neue COVID19-Fall in Schöppingen, den das Dashboard heute ausweist, steht nicht im Zusammenhang mit den gestrigen Überprüfungen. Testungen bei den anderen fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis Borken werden Anfang der Woche folgen.

Zum Infektionsgeschehen bei der Coesfelder Firma Westfleisch treffen derzeit im Borkener Kreishaus auch weitere Laborergebnisse ein. Hintergrund: Zahlreiche Mitarbeiter dieses Unternehmens, vor allem ausländische Werkvertragsbeschäftigte, sind im Kreis Borken untergebracht.Wie gestern Abend bereits vermeldet, gab es bislang folgende Befunde:

• Ahaus, Borken: jeweils 1 positiver Fall

• Gescher: 6 positive Fälle

• Legden: 2 positive Fälle

Es stehen allerdings noch weitere Testergebnisse aus. Der Kreis Borken informiert dazu im Laufe des Tages, wenn dem Kreisgesundheitsamt weitere Laborbefunde vorliegen.


Auswirkungen des Infektionsgeschehens bei der Firma Westfleisch in Coesfeld

Am heutigen Vormittag (8. Mai) hat die Pressestelle des Kreises Borken berichtet, dass infolge des Infektionsgeschehens bei der Firma Westfleisch im Nachbarkreis Coesfeld auch mehrere dort beschäftigte ausländische Mitarbeiter, die im Kreis Borken untergebracht sind, positiv getestet wurden. Das Kreisgesundheitsamt Borken hat daraufhin sofort veranlasst, dass deren jeweiliges Wohnumfeld in Gescher und Velen ebenfalls auf das Coronavirus getestet wird. Unabhängig davon wurden gleichzeitig alle betroffenen Personen von den dafür zuständigen örtlichen Ordnungsämtern unter Quarantäne gestellt. Während feststeht, dass im Velener Fall insgesamt vier Personen infiziert sind, liegt das Ergebnis für Gescher bislang noch nicht vor. Der Kreis wird darüber informieren, sobald das Ergebnis hereingekommen ist.

Weitere Ermittlungen mit Bezug auf Mitarbeiter in Schlachthöfen laufen derzeit auf Hochtouren.


Weiterhin sinkende Zahl der Infizierungsfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 8. Mai, 0 Uhr) bei 919. Davon sind 791 Personen inzwischen gesundet. 37 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 91 Personen infiziert.

Zahlreiche Schlachthofmitarbeiter neu infiziert / Ermittlungen im Nachbarkreis Coesfeld laufen

Besonders in den Blick genommen hat das Kreisgesundheitsamt Borken derzeit das offenbar aus Betriebsabläufen in Schlachthöfen resultierende Infektionsgeschehen. Nach Bekanntwerden von Infektionsnachweisen bei zwei ausländischen, im Kreis Borken untergebrachten Mitarbeitern der Firma Westfleisch im Nachbarkreis Coesfeld wurde sofort auf Veranlassung der Kreisverwaltung Borken deren jeweiliges Wohnumfeld in Gescher und Velen auf das Coronavirus getestet. Unabhängig von den zunächst noch ausstehenden Testergebnissen wurden alle betroffenen Personen von den dafür zuständigen örtlichen Ordnungsämtern gleichzeitig unter Quarantäne gestellt. Zwischenzeitlich steht fest, dass im Velener Fall insgesamt vier Personen infiziert sind. Das Ergebnis für Gescher wird heute erwartet. Weitere Ermittlungen mit Bezug auf Mitarbeiter in Schlachthöfen laufen derzeit auf Hochtouren. Vergleichbar ist der Kreis Borken in Abstimmung mit den Kommunen Südlohn und Isselburg bereits vor einigen Tagen bei zwei positiven Befunden von Mitarbeitern niederländischer Schlachthöfe vorgegangen.


Zehn neue Ansteckungen bestätigt

Die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet sinkt weiter. Stand heute (7. Mai, 0 Uhr) sind noch 96 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Allerdings gab es im Vergleich zu gestern zehn neue Ansteckungsfälle, die sich auf sieben Kommunen verteilen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 910. 777 Personen sind inzwischen gesundet. 37 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Zahl der Infizierungsfälle sinkt weiterhin

Die Zahl der aktuellen Infizierungsfälle sinkt weiterhin und nähert sich dem zweistelligen Bereich. Aktuell (Stand 6. Mai, 0 Uhr) sind im Kreis Borken noch 101 Personen infiziert. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt damit bei 900. 762 Personen sind inzwischen gesundet. 37 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.


Noch 106 Personen infiziert

Nach wie vor ruhig ist die Lage hinsichtlich der Ansteckungen mit dem Coronavirus. Von gestern auf heute (Stand Dienstag, 5. Mai, 0 Uhr) gab es vier neue Infektionsfälle, je einen in Ahaus, Gescher, Gronau und Reken. Insgesamt steig die Zahl der Menschen im Kreisgebiet, die sich seit dem 2. März nachweislich infiziert haben auf nunmehr 895. Zugleich steigt die Zahl der gesundeten Personen weiter an auf nunmehr 752. Damit sind aktuell noch 106 Personen infiziert.


Nur eine neue Infektion

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand Montag, 4. Mai, 0 Uhr) bei 891. 745 Personen sind inzwischen gesundet. 37 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 109 Personen infiziert.


Aktuell noch 109 Personen infiziert

Seit gestern haben sich die Infektionszahlen kaum geändert. Es gibt zwei neue Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus, je einen in Heek und in Südlohn. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Kreis Borken Stand heute (So. 3. Mai, 0 Uhr) bei 890. 744 Personen sind inzwischen gesundet. 37 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 109 Personen infiziert.


Nur ein neuer Infektionsfall

Auch vom 1. Mai auf heute (Samstag, 2.5, 0 Uhr) sind die Infektionszahlen im Kreis Borken nur unwesentlich gestiegen. Es gab einen neuen Fall in Heek. Zugleich wurden weitere Gesundmeldungen abgegeben. 740 Personen im Kreisgebiet sind mittlerweile wieder gesund. 109 Menschen sind aktuell noch infiziert. Ein Überblick über die Kommunen im HALLO-Verbreitungsgebiet: In Borken sind 8, in Heiden 0, in Raesfeld und Reken je 3 und in Velen noch 5 Menschen registriert, die das Virus tragen.


Weiterhin unauffälliges Infektionsgeschehen

Das Infektionsgeschehen bewegt sich weiter auf niedrigem Niveau. Derzeit sind im Kreisgebiet 118 Personen infiziert. Seit gestern kamen nur vier neue Fälle hinzu, in denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt Stand heute (1. Mai, 0 Uhr) somit bei 885. 730 Personen sind inzwischen gesundet. Leider gab es einen weiteren Todesfall, ein 72-jähriger Mann aus Raesfeld verstarb. Insgesamt gibt es damit 37 Personen i Kreisgebiet, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind.


Coronakrise wirkt negativ auf den heimischen Arbeitsmarkt

Die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April dieses Jahres deutlich gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das “Jobcenter im Kreis Borken” weist für den Monat April 4.585 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat März ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen damit um 315 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 297 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt nun aktuell bei 2,1 Prozent (+0,1). Für den Landrat ist klar: “Damit zeigt die SGB II-Statistik nun die ersten Auswirkungen der Coronakrise auf unseren heimischen Arbeitsmarkt.”

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im April 2020 deutlich gestiegen und liegt derzeit bei 9.930 Personen (+103). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 14.558 Personen (+ 61) in 7187 Bedarfsgemeinschaften (+96) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Nur zwei neue Infektionsfälle

Auch in den letzten 24 Stunden gibt es kaum neue Infektionen im Kreisgebiet. Stand heute (30.04. 0 Uhr) lag die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus bei 881. Das sind zwei mehr als gestern. 723 Personen sind inzwischen wieder gesundet. 36 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit noch 122 Personen infiziert.


Hotline ist auch über den 1. Mai geschaltet

Ab 1. Mai 2020 ist die Corona-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr freigeschaltet. Samstags, sonntags und an Feiertagen ist sie von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Das teilt jetzt der Kreis Borken mit. Unter der Telefonnummer 02861/82-1091 stehen Fachleute für die Beantwortung medizinischer Fragen rund um das Thema Coronavirus zur Verfügung.

Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.


Aktuell 136 Personen infiziert

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 29. April, 0 Uhr) bei 879. 707 Personen sind inzwischen gesundet. 36 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 136 Personen infiziert.


Eine Neuinfektion und zwei weitere Todesfälle

Derzeit (28. April, Stand 0 Uhr) liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken bei 877 (gestern 876). 695 Personen sind inzwischen gesundet. 36 Personen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um zwei erhöht: Verstorben sind leider ein 91-jähriger Bocholter. Nachträglich zugeordnet wurde dieser Statistik zudem der Todesfall eines 71-jährigen Mannes aus Gescher, der bereits in der ersten Aprilhälfte verstorben war. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 146 Personen infiziert.


Keine neuen Infektionsfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (27. April, 0 Uhr) unverändert bei 876. Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es also keine neuen Ansteckungsfälle im Kreis. 683 Personen sind inzwischen wieder gesundet. 34 Personen sind bis dato leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind somit im Kreisgebiet 159 Personen infiziert.


Kaum noch neue Infektionsfälle

Im Kreisgebiet gab es zuletzt kaum noch neue nachgewiesene Ansteckungen mit dem Coronavirus. Lediglich in Bocholt (plus 2) und in Stadtlohn (plus 1) wurden seit gestern neue Fälle gemeldet. Leider gibt es aber gegenüber Freitag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Verstorben sind leider ein 70-jähriger Mann aus Bocholt und eine 79-jährige Frau aus Vreden. Insgesamt sind derzeit noch 164 Personen mit dem Virus infiziert, 678 sind wieder gesundet. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Kreisgebiet 874 Personen erfasst, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben.


Aktuell 188 infizierte Personen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 24. April, 0 Uhr) bei 871. 651 Personen sind inzwischen gesundet. 32 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um zwei erhöht: Verstorben sind leider ein 62-jähriger Gronauer und ein 76-jähriger Ahauser.


Weiterhin gute Entwicklung

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand 23.04. 0 Uhr) bei 863. Das sind (nur) sechs Neuinfektionen seit gestern. Je eine Person aus Borken, Raesfeld und Südlohn steckte sich neu an, außerdem drei aus Vreden. Zugleich steigt die Zahl der gesundeten Personen stetig an auf nunmehr 635. Aktuell sind noch 198 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Leider gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen Eine vorerkrankte 84-jährige Frau aus Borken verstarb. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kreis bei 30.


Derzeit 219 Personen infiziert / Weiterer Todesfall

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (22. April) bei 855 (gestern 846). 607 Personen (gestern 585) sind inzwischen gesundet. 29 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um einen erhöht: Verstorben ist leider ein schwer vorerkrankter 72-jähriger Mann aus Velen. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.


Aktuell 233 infizierte Personen

Infos jetzt auch über „Corona-Dashboard“ abrufbar
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Dienstag, 21.04. Mitternacht) bei 846. Damit ist der Zuwachs weiterhin nur schwach ausgeprägt. Gestern waren es 841. 585 Personen sind inzwischen gesundet. Es gibt erfreulicherweise keine neuen Todesfälle. Aktuell sind im Kreisgebiet noch 233 Personen infiziert. In Borken 25, in Heiden 3, in Raesfeld 14 und in Reken 11: Während hier die Entwicklung stabil bzw. rückläufig ist, gibt es in Velen zwei neue bestätigte Ansteckungen.

Der Kreis Borken stellt auf seiner Internet-Seite eine neue Übersicht zu den Coronavirus-Zahlen in allen Orten des Kreises zur Verfügung: Ein “Dashboard” bildet die aktuellen Zahlen und Entwicklungen anschaulich ab und bietet verschiedene Grafiken. Neben den kreisweiten Darstellungen gibt es die Möglichkeit, die einzelnen Städte und Gemeinden auszuwählen und sich die örtlichen Angaben anzusehen. Auch über die bisherigen Meldungen hinausgehende Informationen – etwa ein Diagramm zur Alterstruktur – sind auf der Seite zu finden. Das Dashboard ist in einer Desktop-Version und einer mobilen Variante verfügbar. Über ein Menü können die verschiedenen Inhalte angezeigt werden.


Stillstand bei Infektionen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt Stand heute (20.04., 15.30 Uhr) unverändert bei 841. Das meldet die Pressestelle des Kreises. Allerdings stelle das Land derzeit das Meldesystem um, so dass es morgen Vormittag weitere Aktualisierungen gebe, die sich auch noch auf den heutigen Tag beziehen. 588 Personen (gestern 582) sind inzwischen gesundet. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 225 Personen (gestern 231) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erfreut über diese positiven Entwicklungen. “Wenn es so weitergeht, sind wir auf einem guten Wege”, erklärt er und betont: “Vor dem Hintergrund der ersten Lockerungen ab heute müssen wir uns alle aber weiterhin strikt an die unverändert bestehenden Vorgaben in Sachen Hygiene und Abstandsregelung halten!” Wenn sich dann erweise, dass sich die Lage weiter stabilisiert, könnten schrittweise auch die ins Auge gefassten nächsten Maßnahmen zur Rückkehr “ins normale Leben” angegangen werden.

Ungeachtet der grundsätzlich guten Entwicklung bauen die Krankenhäuser im Kreisgebiet weiter vorsorglich ihre Kapazitäten aus. Nach Mitteilung des Klinikums Westmünsterland werden in dessen Häusern in Ahaus, Bocholt und Borken derzeit insgesamt 31 Patienten mit dem Coronavirus behandelt, 12 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden. Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen laut Krisenstab des Kreises derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung.


Gesundete Corona-Patienten spenden Blutserum
“Wir wollen Menschen die Chance geben, die Coronavirus-Erkrankung zu überleben.” Mit dieser Motivation folgen sechs ehemalige Corona-Patienten aus dem Kreisgebiet, die alle als gesundet aus der Quarantäne entlassen wurden, dem Aufruf des Universitätsklinikums Münster (UKM). Das UKM ist aktuell auf der Suche nach Gesundeten für eine Blutspende. Ziel ist es, aus den Hyperimmun-Seren des Blutes der Spender die Abwehrstoffe zu isolieren und diese den aktuell Infizierten mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf zu verabreichen, so das UKM.

“Wir versprechen uns davon lebensrettende Maßnahmen – momentan ist dies die einzige Therapiemöglichkeit”, so Dr. Heiner Blasum, Allgemeinmediziner aus Legden, und selbst einer der Gesundeten. Er und seine Freunde fühlten sich in der Zeit der Quarantäne durch das Kreisgesundheitsamt Borken und die örtlichen Ordnungsämter gut betreut, sodass sie nun etwas zurückgeben möchten. Das Kreisgesundheitsamt hatte die Gruppe über die Aktion des UKM informiert. Die Bereitschaft zur Teilnahme in der Gruppe war sofort sehr groß: Die sechs Männer meldeten sich beim UKM als Spender.

Weitere Freiwillige können sich dort per E-Mail: hepar@ukmuenster.de oder telefonisch unter 0251 / 83 57935 melden. Informationen über die Initiative gibt es auf der UKM-Internetseite www.ukm.de.


Zahl der bestätigen Infektionen stagniert nahezu

Nur zwei Fälle mehr als gestern
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand Sonntag 19.04.2020, 15.30 Uhr) bei 841. Das sind nur zwei Fälle mehr als gestern (839). Zugleich ist die Zahl der Gesundeten nochmals deutlich gestiegen – von gestern 556 auf nun 582 Personen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen liegt unverändert bei 28 Menschen. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 231 Personen (gestern 255) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen. Hinweis zu Borken: Für die Kreisstadt wird heute eine Korrektur vorgenommen – eine infizierte Person ist dort weniger gemeldet als gestern.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erfreut über die Entwicklung in den vergangenen Tagen. “Wenn dies so weitergeht, sind wir auf einem guten Wege”, erklärt er und betont: “Vor dem Hintergrund der jetzt aktuell anstehenden ersten Lockerungen müssen wir uns alle aber weiterhin strikt an die unverändert bestehenden Vorgaben in Sachen Hygiene und Abstandsregelung halten!” Wenn sich dann erweise, dass sich die Lage weiter stabilisiert, könnten schrittweise auch die ins Auge gefassten nächsten Maßnahmen zur Rückkehr “ins normale Leben” angegangen werden.
Wie die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst und die Leitstelle der Kreispolizeibehörde mitteilen, ist die Lage am Wochenende ruhig. Ein besonderes Einsatzaufkommen sei nicht zu verzeichnen, hieß es. Über die weitere Entwicklung im Kreis Borken wird laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet. Mehr Informationen gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.


Aktuell nur noch 255 infizierte Personen im Kreisgebiet

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken ist seit gestern erneut nur schwach gestiegen – um 7 auf nunmehr 839 Fälle (Stand Samstag, 18.04., 15.30 Uhr). Das meldet die Kreispressestelle. 556 Personen (gestern 528) sind inzwischen gesundet. Die Zahl der inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Menschen liegt unverändert bei 28. Das Kurvendiagramm zeigt anschaulich den Verlauf.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 255 Personen infiziert, 21 weniger als gestern (276). Die Zahl der Neuinfektionen liegt somit deutlich unter der Zahl der gesundeten Personen. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Erleichterung über Rückgang der Infizierungsfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (17. April, 15.30 Uhr) bei 832 (gestern 822). 528 Personen (gestern 500) sind inzwischen gesundet. 28 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um zwei erhöht: Verstorben sind leider ein 79-jähriger Mann aus Gronau und ein 90-jähriger Mann aus Südlohn. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 276 Personen (gestern 296) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erleichtert darüber, dass die Zahl der aktuell Infizierten über mehrere Tage zurückgegangen ist, warnte aber gleichzeitig vor zu großem Optimismus. Es sei noch zu früh, um von einem Trend zu sprechen. Erst der Blick über eine längere Zeitstrecke könne belastbare Daten liefern. Es sei sicherlich eine schöne Nachricht, dass es laut der heutigen Meldung keine aktuell infizierte Person in Legden gebe, sagte Dr. Zwicker. “Trotzdem ist es wichtig, dass weiter die Vorgaben – insbesondere die Kontaktbeschränkung und das Abstand halten – beachtet werden.”

Aktuell werden 31 Infizierte in Krankenhäusern behandelt

Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. So teilt etwa das Klinikum Westmünsterland für seine Standorte Ahaus, Bocholt und Borken mit, dass Stand heute (17. April) 31 Patienten mit dem Coronavirus in den drei Krankenhäusern behandelt werden, 12 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.


Infos zu den neuen Lockerungsmaßnahmen

Bund und Land haben Maßnahmen beschlossen, wie in den kommenden Wochen schrittweise die strikten Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus gelockert werden können. Mit den praktischen Fragen der Umsetzung dieser neuen Regelungen befassten sich jetzt die Bürgermeister aller 17 kreisangehörigen Kommuen sowie die Führungsspitze der Kreisverwaltung Borken im Rahmen einer Konferenz.

  • Klar ist, dass ab dem kommenden Montag (20. April) alle Geschäfte bis 800 Quadratmeter Größe wieder öffnen können, auch in Shopping-Centern. Es ist nach Landesvorgabe allerdings nicht zulässig, dass größere Geschäfte einzelne Bereiche für den Kundenverkehr absperren, um auf diese Weise unter die maximal vorgegebene Größe zu kommen. Alle Teilnehmer der Bürgermeisterkonferenz sprachen sich einhellig dafür aus, dass dies doch ermöglicht werden müsse. Buchläden, Autohäuser, Fahrradgeschäfte, Möbelhäuser und Babyfachmärkte dürfen auch dann aufmachen, wenn sie die Maximalgröße überschreiten. Sichergestellt müssen überall die vorgebenen Hygienestandards und Zutrittsbeschränkungen (Eine Person pro 10 Quadratmeter Fläche).
  • Restaurants und Gaststätten bleiben zunächst geschlossen. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 2020 nicht zulässig – hier stehen allerdings noch konkrete Bemessungskriterien vom Land NRW aus.
  • Bei den Schulen sieht es nach Ankündigung von Landesschulministerin Yvonne Gebauer so aus, dass ein regulärer Schulbetrieb nach bisherigem Stundenplan bis zu den Sommerferien wohl nicht mehr stattfinden wird. Generell sollen die Klassen beziehungsweise Kurse aufgeteilt werden. Ab dem kommenden Donnerstag (23. April) können die Schüler der Abschlussklassen sich in den Schulen auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten. Um dies zu ermöglichen, laufen in den Schulen ab dem kommenden Montag (20. April) die erforderlichen Vorarbeiten. Die Abiturklausuren beginnen – wie geplant – am 12. Mai 2020. Ob dann die Viertklässler und die Schüler der im nächsten Jahr vor dem Abschluss stehenden Jahrgänge tatsächlich am 4. Mai zum Unterricht kommen können, bleibt abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie. Darüber werden Bund und Länder am 30. April entscheiden. Bis zu den Sommerferien sollen dann nach Vorstellung von Ministerin Gebauer möglichst alle Schüler sukzessive in die Schulen zurückkommen. Allerdings müsse für sie der Unterricht dann in anderen Modellen als bisher stattfinden. Um die Hygienemaßnahmen zu unterstützen, haben die Städte und Gemeinden und der Kreis gemeinsam beschlossen, Desinfektionsmittel und wiederverwendbare textile “Mund-Nase-Bedeckungen” für den Schulbetrieb in den kommenden Wochen zentral durch die Kreisverwaltung zu beschaffen und zur Verfügung zu bestellen. Für die nächste Woche sind dies zunächst 7.000 Masken.
  • Bis zum Sommer will zudem das Land wieder allen Eltern ein Kita-Betreuungsangebot machen. Betreuungsangebote für Kinder, deren Eltern eine wichtige Funktion ausüben, werden auf rund zehn Prozent aller Kinder erweitert.

Leider drei weitere Tote

Stand heute (Donnerstag, 16.04., 15.30 Uhr) liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken bei 822. Das sind 18 mehr als gestern (804). 500 Personen (gestern 464) sind inzwischen wieder gesundet.

26 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um drei erhöht: Verstorben sind leider ein 88-jähriger Mann aus Borken, eine 83-jährige Frau aus Ahaus und eine 85-jährige Frau aus Gronau. .

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 296 Personen (gestern 317) infiziert. Es gibt also weiter einige neue Ansteckungen, davon allein sechs in Ahaus. Insgesamt nimmt die Zahl der derzeit Infizierten aber ab. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


Immer mehr Gesundete

317 aktuell infizierte Personen: insgesamt 804 bestätigte Fälle – 464 Gesundete – 23 Todesfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (15. April 2020, 15.30 Uhr) bei 804 (gestern 793). 464 Personen (gestern 436) sind inzwischen gesundet. 23 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 317 Personen (gestern 334) infiziert.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erleichtert darüber, dass die Zahl der aktuell Infizierten über mehrere Tage zurückgegangen ist, warnte aber gleichzeitig vor zu großem Optimismus. Es sei noch zu früh, um von einem Trend zu sprechen. Man müsse abwarten, ob sich die Entwicklung in den kommenden Tagen so fortsetze. Erst der Blick über eine längere Zeitstrecke könne belastbare Daten liefern.


Entwicklung weiter positiv

Nur drei bestätigte Infektionen mehr als gestern, keine neuen Sterbefälle, dafür 29 weitere Gesundete Patienten – die Nachrichten im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 machen weiter Hoffnung auf eine Entschärfung der Pandemie im Kreis Borken. Das lässt sich auch am aktuellen Kurvendiagramm ablesen.

Stand heute (14. April, 16 Uhr) liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen bei 793, gestern waren es 790. In Ahaus, Borken, Gronau und Stadtlohn gab es je einen neuen Ansteckungsfall. Eine Infektionsmeldung aus Südlohn wurde zwischenzeitlich zurückgenommen. Die Zahl der gesundeten Personen ist inzwischen auf 436 gestiegen (gestern 407). 23 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Aktuell sind somit im Kreisgebiet 334 Personen infiziert. Gestern waren es noch 360, also 26 Personen mehr. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erleichtert darüber, dass die Zahl der aktuell Infizierten über das Oster-Wochenende weiter zurückgegangen ist, warnte aber gleichzeitig vor zu großem Optimismus. Es sei noch zu früh, um von einem Trend zu sprechen. Man müsse abwarten, ob sich die Entwicklung in den kommenden Tagen so fortsetze. Erst der Blick über eine längere Zeitstrecke könne belastbare Daten liefern.

Die Daten werden seit dem 5. März, da wurden die der ersten Covid-19-Ausbrüche im Kreis bekannt, erfasst – also seit knapp sechs Wochen. Den ersten Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es am 22. März. Seit dem 11. April liegt die Zahl der Gesundeten über der Anzahl der aktuell Infizierten.

Zur Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln: Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. So teilt etwa das Klinikum Westmünsterland für seine Standorte Ahaus, Bocholt und Borken mit, dass Stand heute 32 Patienten mit dem Coronavirus in den drei Krankenhäusern behandelt werden. 11 davon befänden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.


Nur noch vereinzelt Neuinfektionen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand Ostermontag, 13.04, 16 Uhr) bei 790. Das sind lediglich sieben Fälle mehr als gestern (783). 407 Personen (gestern 391) sind inzwischen gesundet. 23 Personen sind inzwischen leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Gestern waren 24 Todesfälle gemeldet worden. Ein 92-jähriger Bocholter, der leider verstorben ist, war als Verdachtsfall mit aufgenommen worden. Der Test fiel allerdings negativ aus, so dass die Statistik korrigiert wurde.

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreisgebiet sank erneut, aktuell gibt es 360 infizierte Personen, gestern waren es 368. Wichtig: es gibt in den Städten und Kommunen im Kreisgebiet nur noch vereinzelte Neuinfektionen. Das weist darauf hin, dass die Maßnahmen der Behörden und die Disziplin der Bürgerinnen und Bürger wirken. Wie sich die Lage in den einzelnen Orten darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


80 Platzverweise und 50 Bußgeldverfahren
In der Zeit zwischen Gründonnerstag, 06.00 Uhr, und Ostermontag, 12:00 Uhr, erteilte die Polizei 80 Platzverweise und leiteten 50 Bußgeldverfahren ein. In den meisten Fällen handelte es sich um Verstöße durch Gruppen von 3 bis 5 Personen, die im öffentlichen Raum angetroffen wurden. Bei einer Veranstaltung (Party im Gemeinschaftsgarten eines Mehrfamilienhauses in Bocholt) leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.

Auf der Schwanenstraße hatte sich ein 65 Jahre alter Bocholter vorgedrängelt und trotz der Warteschlange vor dem Haus eine Bäckerei betreten. Ein 41 Jahre alter Bocholter forderte den 65-Jährigen auf, sich hinten anzustellen. Da der Mann dieser Aufforderung nicht nachkam, ergriff der 41-Jährige diesen an der Jacke, woraufhin der 65-Jährige zu Boden fiel. Der 65-Jährige erstattete Anzeige wegen Körperverletzung.

In Einzelfällen wurden der Polizei aber auch Vorfälle gemeldet, die keinen Verstoß darstellten (z.B. erlaubte Treffen im privaten Bereich, erlaubter Außer-Haus-Verkauf).


Zahl der Infektionen steigt schwach, Zahl der aktuell Infizierten sinkt

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken ist Stand Ostersonntag (12.04., 15.30 Uhr) schwach um 13 auf nunmehr 783 gestiegen. Gestern waren es noch 770 Personen. 391 Personen (gestern 373) sind inzwischen gesundet.

In die grundsätzlich eher positiven Nachrichten mischt sich ein bitterer Beigeschmack. 24 Personen sind bislang leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle seit gestern um drei erhöht: Verstorben sind ein 85-jähriger Mann aus Gescher, ein 92-jähriger Mann aus Bocholt und ein 72-jähriger Mann aus Borken.

Aktuell sind erstmals mehr Personen gesundet als aktuell infiziert. Das obige Kurvendiagramm zeigt sehr anschaulich den Schnittpunkt von roter und grüner Kurve. Derzeit gibt es im Kreisgebiet 368 Personen (gestern 376), die das Coronavirus tragen und die deshalb unter Quarantäne stehen. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der beigefügten Tabelle zu entnehmen.


Zahl der aktuell infizierten sinkt weiter

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 770. Das sind nur Personen mehr, die sich seit gestern angesteckt haben. Da lag die Gesamtzahl bei 765. Besonders erfreulich ist die Zahl der gesundeten Personen. Das sind aktuell 373 Personen Menschen im Kreis, 23 mehr als gestern (350). Leider ist aber auch die Zahl im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorbenen Personen auf nunmehr 21 Personen (gestern 19) angestiegen. Verstorben sind eine 84-jährige Gronauerin und eine 79-jährige Frau aus Vreden. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 376 Personen (gestern 396) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich erleichtert darüber, dass die Zahl der aktuell Infizierten gegenüber gestern zurückgegangen ist. Allerdings sei es noch viel zu früh, von einem neuen Trend zu sprechen, mahnt er gleichzeitig. Erst der Blick über eine längere Zeitstrecke könne belastbare Daten liefern. Froh ist er außerdem, dass sich die Bevölkerung nach Einschätzung der Kreispolizei an diesem Oster-Wochenende bislang weitgehend an die aktuellen Beschränkungen und Auflagen zur Kontaktvermeidung gehalten hat. Ausdrücklich dankt er den Bürgerinnen und Bürgern für die gezeigte Disziplin. Angesichts des schönen Wetters sei das für alle sicherlich nicht leicht.


Zahl der aktuell infizierten Personen wieder gesunken

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand Karfreitag, 10.04., 15.30 Uhr) bei 765. Gestern waren es 12 weniger (753). 350 Personen (gestern 323) sind inzwischen gesundet. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind, blieb seit gestern unverändert bei 19. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 396 Personen (gestern 411) infiziert. Diese Zahl ist nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder gesunken. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


Aktuell sind 411 Personen infiziert / Zwei weitere Todesfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt Stand heute (Donnerstag, 09.04., 15.30 Uhr) bei 753. Das sind 31 mehr als gestern (722). 323 Personen sind inzwischen gesundet, 15 mehr als gestern (308) . 19 Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um zwei erhöht: Verstorben ist ein 92-jähriger Stadtlohner sowie ein 77-jähriger Heidener. Beide litten bereits unter Vorerkrankungen und wurden in ihren jeweiligen Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 411 Personen (gestern 397) infiziert. Damit steigt diese Zahl wieder deutlich an, in den letzten Tagen gab es hier eine positive Entwicklung. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


KVWL-Behandlungszentren: Regelungen über Osterfeiertage
Mehr als 20 Corona-Behandlungszentren hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mittlerweile in der Region aufgebaut. In den Zentren werden Coronavirus-Patienten, Verdachtsfälle oder Patienten mit Atemwegsbeschwerden und fieberhaften Erkältungssymptomen von niedergelassenen Ärzten behandelt.

Damit die Patienten auch an Ostern weiterhin bestmöglich versorgt werden, bleiben die KVWL-Behandlungszentren über die bevorstehenden Feiertage geöffnet. Es gibt aber eingeschränkte Öffnungszeiten. Das Behandlungszentrum im Europahaus Bocholt hat Karfreitag bis Ostermontag von 9 bis Uhr sowie von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Das Behandlungszentrum im Dorf Münsterland/ Legden öffnet an diesen Tagen immer von 9 bis 13 Uhr.


Schutzausstattung ausgeliefert
Dringend benötigte Schutzausstattung für die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe – das sind Wohnstätten und ähnliche Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen – hat jetzt der Kreis Borken vom Land NRW erhalten. Zudem stellte der Kreis 4.500 selbst beschaffte wiederverwendbare Mund-Nasenschutz-Masken zur Verfügung.

Landrat Dr. Kai Zwicker trug dafür Sorge, dass die Weiterverteilung dieser Materialien an rund 100 Häuser und Pflegedienste im Kreisgebiet schnell organisiert wurde. Auszubildende der Kreisverwaltung packten nach einem einheitlichen Verteilerschlüssel (errechnet aus Bewohnern der Einrichtung bzw. Mitarbeiterzahl der Pflegedienste) die Lieferchargen ab und stellten sie am Borkener Kreishaus zur Abholung bereit. In schneller Folge fuhren dann Fahrzeuge der Einrichtungen und Dienste vor, um die Materialien abzutransportieren.

Übergeben werden konnten auf diese Weise:  33.310 Mund-Nasenschutz-Masken, 4.500 wiederverwendbarer Mund-Nasenschutz-Masken (vom Kreis Borken eingekauft und kostenlos zur Verfügung gestellt), 14.300 Paar Schutzhandschuhe sowie 1.495 Liter Handdesinfektionsmittel.


61-jähriger Isselburger verstorben

Weiterhin stecken sich Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus an. Die Kurve der aktuell infizierten Menschen flacht aber weiter ab. Und immer mehr Menschen haben die Krankheit überstanden.

Nach Auskunft der Pressestelle des Kreises Borken liegt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen aktuell (Mittwoch, 08.04., 15.30 Uhr) bei 722. Gestern waren es 699, also 23 weniger. 308 Personen (gestern 281) sind allerdings inzwischen wieder gesundet. 17 Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um einen erhöht: Verstorben ist am Montag ein 61-jähriger Isselburger im Universitätsklinikum Essen. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 397 Personen (gestern 402) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


Immer mehr Gesundete, aber auch ein weiterer Todesfall

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Dienstag, 07.04., 15.30 Uhr) bei 699 (gestern 681). 281 Personen (gestern 264) sind inzwischen wieder gesundet. 16 Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um einen erhöht: Am heutigen Dienstagmorgen ist leider ein 87-jähriger schwer vorerkrankter Vredener im Krankenhaus in Ahaus verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 402 Personen (gestern ebenfalls 402) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, zeigt die Tabelle.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Am Wochenende und an Feiertagen ist sie von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.


Videokonferenz: Kreisweit einheitliche Umsetzung von Vorgaben abgestimmt
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden haben sich gestern (06. April) in einer Videokonferenz mit Landrat Dr. Kai Zwicker über die aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen durch die Corona-Krise im Kreisgebiet ausgetauscht. So informierte der Landrat gemeinsam mit Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow über den Sachstand und die laufenden Arbeiten zur Einrichtung der Kreis-Krankenhilfe-Einrichtung (KKE) in Bocholt. Zudem waren sich die Spitzen der Städte und Gemeinden des Kreises einig, dass es eine möglichst einheitliche Umsetzung der in der vergangenen Woche veröffentlichten Verordnungen, beispielsweise im Umgang mit verschiedenen Verkaufsstellen und besonderen Einrichtungen, und angedachter rechtlicher Änderungen geben soll. Thema war außerdem das Corona-Krisenkabinett der Bundesregierung und dabei insbesondere die Regelungen zur deutsch-niederländischen Grenze: “Ich halte es für eine vertretbare Lösung, dass die Grenzen offen bleiben”, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker dazu. “Angesichts der zahlreichen beruflichen und nachbarschaftlichen Beziehungen werden wir mit der Entscheidung umgehen können. Es gilt allerdings umso mehr der Appell, auf nicht dringend nötige Fahrten konsequent zu verzichten.”


Zahl der aktuell infizierten Personen sinkt leicht auf 402

Seit Beginn der Erfassung wurden im Kreis Borken Stand heute (Montag, 06.04, 15.30 Uhr) 681 Personen gezählt, die sich erwiesenermaßen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das sind 17 mehr als gestern (664). 264 Personen (gestern 246) sind inzwischen gesundet. 15 Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises.

Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um drei erhöht. Aktuell sind im Kreisgebiet 402 Personen (gestern 406) infiziert. Diese Zahl sinkt also zum zweiten Mal, wenn auch nur schwach. Bereits gestern wurden weniger aktuell infizierte Personen gezählt, als am Vortag. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Die Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau haben derzeit noch ausreichend Kapazitäten für Intensivplätze mit und ohne Beatmungstechnik. Nichtsdestotrotz treffen sie Maßnahmen weitere Vorsorge, um mehr Patienten mit COVID-19 aufnehmen zu können. Laut Klinikum Westmünsterland werden Stand heute in den Krankenhäusern in Borken, Bocholt und Ahaus insgesamt 33 Patienten versorgt, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. 11 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

Zu den Todesfällen: Am Samstag sind leider ein schwer vorerkrankter 80-jähriger Ahauser im Ahauser Krankenhaus, eine 88-jährige Frau aus Bocholt im Uniklinikum Münster und eine 92-jährige Gronauerin im Gronauer Krankenhaus verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.


Erster Patient aus den Niederlanden wird in Ahaus intensivmedizinisch versorgt
Nach einem dringenden Hilferuf aus den Niederlanden nehmen Kliniken in NRW jetzt schwer erkrankte Covid19-Patienten aus dem Nachbarland auf. Dazu gehört auch das Klinikum Westmünsterland. Bereits seit heute Nacht liegt der erste niederländische Patient auf der Ahauser Intensivstation, berichtet Tobias Rodig, Pressesprecher des Klinikums.

Im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten sehen die Krankenhäuser bis auf weiteres folgende Aufnahmemöglichkeit vor: das St. Marien-Krankenhaus Ahaus wird zwei Patienten, das St. Agnes-Hospital Bocholt ebenfalls zwei Patienten und das St. Marien-Hospital Borken zunächst einen Patienten aus dem Nachbarland in den jeweiligen Intensivstationen aufnehmen. Die koordinierende Rolle bei dieser Hilfe übernimmt auf deutscher Seite das Universitätsklinikum Münster mit dem ärztlichen Direktor, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken. In den Niederlanden ist der Ärztliche Direktor des Erasmus Medical Center Rotterdam, Prof. Dr. Ernst Kuipers, für die Koordination der Übernahmen zuständig.

„Aktuell sind die Niederlande in ihrer intensivmedizinischen Behandlungskapazität erheblich begrenzter aufgestellt als Deutschland“, erläutert Tobias Rodig. „Noch verfügen wir im Klinikum Westmünsterland über freie Behandlungskapazitäten, deshalb steht es für uns außer Frage, dass wir unseren Nachbarn solidarisch in dieser Notlage beistehen.“ Allerdings achte das Klinikum darauf, die Versorgungsaufgaben für den Kreis Borken auch in dieser Situation prioritär zu erfüllen.


Behandlungszentren in Bocholt und Legden laufen seit zehn Tagen
Seit dem 26. März betreiben die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken zwei Behandlungszentren für Corona-Patienten – eine im Europahaus Bocholt, die zweite im Dorf Münsterland in Legden. Hier werden Patienten ambulant versorgt, die eine COVID-19-Infektion oder einen Verdacht auf eine COVID-19-Infektion sowie behandlungsbedürftige Beschwerden haben. „Die Inanspruchnahme seitens der Patienten ist gut, die Zusammenarbeit des medizinischen Personals klappt einwandfrei, die Abläufe funktionieren – wir sind sehr zufrieden“, berichtet Bernd Balloff, medizinischer Leiter der Einrichtung in Legden.

Die zentrale ambulante Behandlung soll eine qualifizierte Behandlung außerhalb der Arztpraxen ermöglichen. Auf diese Weise kann eine mögliche Infektionskette unterbrochen werden. Für Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion (z.B. Atemwegsbeschwerden und/oder Fieber) gilt aber nach wie vor: Der erste (telefonische) Ansprechpartner ist der Hausarzt. Kommt er zur Diagnose, dass eine Behandlung nötig ist, wird er den Patienten zu einem der beiden Behandlungszentren schicken. Ein Überweisungsformular ist übrigens nicht notwendig.


„Kreis-Krankenhilfe-Einrichtung“ im Bocholter „Europahaus“
Um auf eine drohende Überlastung der Krankenhäuser reagieren zu können, wird im Europahaus Bocholt eine zentrale stationäre Aufnahmemöglichkeit geschaffen, die den etwas sperrigen Begriff „Kreis-Krankenhilfe-Einrichtung“ (KKE) trägt. Sie soll laut Landrat Dr. Kai Zwicker eine „Pufferfunktion“ übernehmen und würde solche Patienten aufnehmen, die keine schweren Krankenheitsverläufe zeigen, aber nicht mehr ambulant medizinisch betreut werden können. Die Zuweisung von Patienten dorthin werde in erster Linie über die Krankenhäuser erfolgen.

Die organisatorisch-technischen Vorbereitungen waren bereits bis zum vergangenen Wochenende geschaffen worden. Rotes Kreuz (DRK) und Malteser Hilfsdienst (MHD) waren am Aufbau beteiligt. Die KKE wird in Regie des Katastrophenschutzes geführt. Gegenwärtig stellt der Kreis das medizinische Personal zusammen. Es rekrutiert sich insbesondere aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsorganisationen sowie medizinisch vorgebildeten Freiwilligen, die sich nach einem Aufruf des Kreises gemeldet haben. Für sie hat der DRK-Kreisverband Borken in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und der Feuerwehr Bocholt bereits eine erste Schulung durchgeführt.

Die KKE Bocholt soll ab einer erkennbaren Überbelastung der Krankenhäuser ab einer Mindestpatientenzahl von fünf Personen starten – die Einrichtung kann dann schrittweise ausgeweitet werden. Erforderlichenfalls kann eine weitere KKE aufgebaut werden, die von Legden aus – Standort wäre hier das “Dorf Münsterland – die Krankenhäuser im Nordkreis entlasten würde. Der Landrat ruft vor diesem Hintergrund weiterhin Freiwillige aus dem Gesundheitsbereich auf, die wichtige Aufgabe der KKE zu unterstützen. Sie können sich im Internet unter www.kreis-borken.de/helfer melden.


Platzverweise und Bußgeldverfahren
Sonniges Wetter und milde Temperaturen haben viele Menschen am Wochenende ins Freie gezogen. Das ist auch durchaus erlaubt. Unter Auflagen – “doch bei manchen fehlte die Einsicht in Schutzmaßnahmen”, so die Kreispolizeibehörde. Mehrere Polizeieinsätze wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz zogen kreisweit 46 Platzverweise und 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach sich. Die Polizei handelt nach eigener Aussage konsequent und unterstützt die Ordnungsbehörden darin, die neuen Bestimmungen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie durchzusetzen. Das gemeinsame Ziel laute, die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen des Virus zu schützen.


406 Personen sind aktuell infiziert

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Sonntag, 05.04., 15.30 Uhr) bei 664 Personen. Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises. Das sind 14 mehr als gestern (650) – der Anstieg scheint weiter abzuflachen. Die Zahl der gesundeten Personen hingegen ist deutlich angestiegen – auf nunmehr 246 Personen (gestern 218). Bereits gestern mussten wir melden, dass zwölf Personen inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind.

Aktuell sind im Kreisgebiet 406 Personen (gestern 420) infiziert. Erstmals ist diese Zahl gesunken. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.


420 aktuell infizierte Personen im Kreisgebiet

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (04. April, 16.30 Uhr) bei 650 (gestern 609). 218 Personen (gestern 198) sind inzwischen gesundet. Zwölf Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Das meldet die Kreis Pressestelle.

Damit hat sich die Zahl der Todesfälle um drei erhöht: ein 86-jähriger und ein 76-jähriger Mann aus Stadtlohn sowie eine 68-jährige Frau aus Bocholt. Alle drei waren im Krankenhaus jeweils auf der Isolierstation intensivmedizinisch betreut worden. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 420 Personen (gestern 402) infiziert. Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, zeigt die untenstehende Tabelle.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Am Wochenende ist sie noch von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr besetzt.


Aktuell 402 infizierte Personen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Freitag, 03.04., 16.30 Uhr) bei 609 (gestern 566). 198 Personen (gestern 179) sind inzwischen gesundet. Das teilte soeben die Pressestelle des Kreises mit.

Neun Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Eine neue Meldung hat das Kreisgesundheitsamt dazu heute erreicht: Eine vorerkrankte 94-jährige Heidenerin ist am späten Donnerstagabend leider im Bocholter Krankenhaus verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus. Dass es im Kreis Borken bisher die meisten Todesfälle in Bocholt gegeben hat, ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass das St. Agnes-Hospital ein Corona-Schwerpunktzentrum im südlichen Westmünsterland ist. Viele Patientinnen und Patienten aus anderen Städten werden hierhin eingeliefert.

Aktuell sind im Kreisgebiet 402 Personen infiziert. Das sind23 mehr als gestern (379). Wie sich die Lage in den einzelnen Kommunen im Kreisgebiet darstellt, ist der Tabelle zu entnehmen.

Zur Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. So teilt etwa das Klinikum Westmünsterland für seine Standorte Ahaus, Bocholt und Borken mit, dass Stand heute 29 Patienten mit dem Coronavirus in den drei Krankenhäusern behandelt werden, 10 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.


Maßnahmen des Bistums Münster gelten vorerst bis 1. Mai
Da die Bundesregierung und die Länderregierungen erst in der Osterwoche das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus festlegen werden, hat das Bistum Münster derzeit geltende Maßnahmen vorerst bis zum 1. Mai verlängert. Dies hat Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp gestern (2. April) in einer Mail an Mitarbeitende und Kirchengemeinden mitgeteilt.

Konkret bedeutet dies unter anderem, dass bis dahin keine Gottesdienste und ähnliche Feiern stattfinden dürfen. Auch Erstkommunionfeiern, Firmungen, Taufen und Trauungen sowie sonstige Feste und Veranstaltungen sind zu verschieben. Bei Trauerfeiern, die im Freien stattfinden sollen, sind weiterhin nur höchstens 20 Personen zugelassen, unter Beachtung der nötigen Hygienevorschriften.

Winterkamp weist abschließend darauf hin, dass über den 1. Mai hinaus zurzeit keine Aussagen getroffen werden können. Dies betreffe beispielsweise im Sommer geplante Ferienmaßnahmen. Der Generalvikar bittet um Verständnis, dass angesichts der sich täglich ändernden Situation keine längerfristigen Aussagen möglich sind.


WDR verlängert Sonderprogramm für Kinder
Osterferien #zuhause: Die Koffer bleiben im Schrank. Die Familien bleiben daheim. Auch in den kommenden beiden Ferienwochen bietet das WDR Fernsehen werktags und an Ostermontag ab 9.00 Uhr drei Stunden Information, Spaß und Unterhaltung, unter anderem mit Sonderausgaben der „Sendung mit der Maus“, den lustigen Abenteuern von „Rennschwein Rudi Rüssel“ und den sportlichen Challenges bei „Kann es Johannes?“.


Hersteller für Schutzkleidung und Masken gesucht
Die IHK Nord Westfalen bittet im IHK-Bezirk ansässige Unternehmen, die in der Lage sind, Schutzkleidung und Masken sowie medizintechnische oder apothekenpflichtige Produkte oder Produkte für den Arbeitsschutz herzustellen, sich bei der IHK registrieren zu lassen. Dazu gehören auch Unternehmen, die bereit sind, auf solche Produktionen umzustellen. Für die Registrierung reicht eine E-Mail an: industrie@ihk-nw.de

Die E-Mail sollte neben einem Ansprechpartner für das Unternehmen das Produktportfolio und ungefähre Preisangaben für die Produkte enthalten. Die IHK Nord Westfalen wird die Unternehmensliste regelmäßig aktualisieren und der Bezirksregierung Münster zur Verfügung stellen. Die Bezirksregierung ist Genehmigungsbehörde nach dem Medizinproduktegesetz, dem Apothekenrecht und zuständige Behörde für Arbeitsschutz. Sie kann daher für die Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen an die Produkte zügig überprüfen, einen Überblick über den tatsächlich herrschenden Bedarf an bestimmten Produkten sicherstellen und den weiteren Vertrieb unterstützen.

In dem Zusammenhang weist die IHK auch auf die noch bis zum 7. April laufende Ausschreibung des Bundesgesundheitsministeriums für „Schutzausrüstung aus deutscher Herstellung“ hin.


379 aktuell infizierte Personen: insgesamt 566 bestätigte Fälle – 179 Gesundete – 8 Todesfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt am 2. April, Stand: 16.30 Uhr, bei 566 (gestern 525). 179 Personen (gestern 150) sind inzwischen gesundet. Acht Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 379 Personen (gestern 367) infiziert.

Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge.


Telefonische Krankschreibungen durch den Arzt jetzt auch bis zu 14 Tagen möglich
Arbeitnehmer im Kreis Borken dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun bis zu 14 Tagen am Telefon von ihrem Arzt krankschreiben lassen. Wegen der Corona-Krise bestand diese Möglichkeit bereits für sieben Tage. Das teilte heute (02.04.) die AOK NordWest mit. Die neue Regelung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Voraussetzung ist jedoch immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Pisula. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. „Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus so reduziert werden“, so Pisula. Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post.

Die neue Regelung sieht vor, dass bei einer telefonischen Krankschreibung die Arztpraxis die AU-Bescheinigung direkt an den Versicherten sendet. Die elektronische Gesundheitskarte muss der Versicherte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.


Ökumenisches Glockenläuten
Am Ostersonntag, 12. April, sollen in den evangelischen und katholischen Kirchen Nordrhein-Westfalens von 9.30 bis 9.45 Uhr die Glocken läuten. Dazu rufen die drei Landeskirchen und die fünf Bistümer im Bundesland ihre Gemeinden auf.

Das ökumenische Geläut solle gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck bringen, so die Bischöfliche Pressestelle des Bistums Münster. Nachdem keine regulären Gottesdienste möglich seien, sei dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger. Deshalb ergehe der Aufruf in der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche ebenso wie im Erzbistum Paderborn, im Erzbistum Köln und in den Bistümern Münster, Essen und Aachen. Insgesamt gehören dazu rund zwölf Millionen katholische und evangelische Christen.


Aktuell 367 infizierte Personen: insgesamt 525 bestätigte Fälle – 150 Gesundete – 8 Todesfälle

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (1. April, 16.30 Uhr) bei 525 (gestern 480). 150 Personen (gestern 103) sind inzwischen gesundet. Acht Personen sind leider inzwischen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Eine neue Meldung hat das Kreisgesundheitsamt dazu seit der letzten Presse-Mitteilung erreicht: Eine 78-jährige Rhederin ist am Montagabend leider zu Hause verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen zu diesem schmerzlichen Verlust sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 367 Personen (gestern 370) infiziert.

Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge.


Jetzt 480 bestätigte Fälle / 7. Toter kommt aus Vreden

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Dienstag, 31.03., 16.30 Uhr) bei 480 (gestern 448). 103 Personen (gestern 80) sind inzwischen gesundet. Sieben Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 370 Personen (gestern 363) infiziert. Das meldet soeben (17.10 Uhr) die Pressestelle des Kreises.

Neben dem bereits heute Morgen gemeldeten Tod eines schwer vorerkrankten 78-jährigen Patienten aus Bocholt kam es gestern Abend im St. Marien-Krankenhaus Ahaus leider ebenfalls zu einem Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich hierbei um einen vorerkrankten 85-jährigen Patienten aus Vreden. Wie bei Covid-19-Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war der Patient auf einer Isolierstation untergebracht. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Aktuell sind im Kreisgebiet damit 370 Personen (gestern 363) infiziert. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (in Klammern jeweils die Werte vom Vortag):

Ort Aktuell Infizierte + Gesundete + Verstorbene = Gesamtzahl
Ahaus 50 (52)   17 (12)       67 (64)
Bocholt 77 (77)   18 (14)   2 (1)   97 (92)
Borken 51 (49)   9 (7)       60 (56)
Gescher 15 (11)   2 (2)       17 (13)
Gronau 17 (18)   9 (7)   1 (1)   27 (26)
Heek 2 (2)           2 (2)
Heiden 24 (21)   2 (2)       26 (23)
Isselburg 14 (14)   1 (1)   1 (1)   16 (16)
Legden 6 (7)   1 (0)       7 (7)
Raesfeld 21 (20)   11 (11)       32 (31)
Reken 12 (10)   10 (9)       22 (19)
Rhede 21 (24)   11 (8)   1 (1)   33 (33)
Schöppingen 3 (3)   3 (2)       6 (5)
Stadtlohn 9 (6)           9 (6)
Südlohn 6 (6)           6 (6)
Velen 11 (10)   2 (2)       13 (12)
Vreden 31 (33)   7 (3)   2 (1)   40 (37)

In den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau) stehen derzeit ausreichend Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. (pd/kre)


Sechster Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus

78-jähriger Bocholter am Sonntag leider verstorben
Im Kreis Borken ist es bereits am Sonntagmorgen zu einem weiteren – damit sechsten – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Es handelt sich um einen schwer vorerkrankten 78-jährigen Patienten aus Bocholt. Das meldet soeben (31.03., 11.30 Uhr) die Pressestelle des Kreises. Wie bei Covid-19-Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war der Mann auf der Isolierstation des Bocholter Krankenhauses untergebracht.

Landrat Dr. Kai Zwicker sprach für den Kreis Borken seine herzliche Anteilnahme aus: “Unsere Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen des Verstorbenen. Ihnen gilt in diesen schweren Stunden unser tiefempfundenes Mitgefühl.” Ausdrücklich dankte er dem medizinischen und pflegerischen Personal in Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz. Zudem bat er alle Bürgerinnen und Bürger erneut eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. Eine weitere ausdrückliche Bitte von ihm: “Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können diese vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden.” Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Darüber hinaus geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

Zwei Hinweise: Dass es bisher fünf Todesfälle in Bocholt gegeben hat, ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, dass das dortige St. Agnes-Hospital ein Corona-Schwerpunktzentrum im südlichen Westmünsterland ist. Viele Patientinnen und Patienten aus anderen Kommunen werden hierhin eingeliefert.

Zur Situation in den Krankenhäusern, die im Kreis Borken COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge.


Aktuell 363 infizierte Personen: insgesamt 448 bestätigte Fälle – 80 Gesundete – 5 Todesfälle

Die Gesamtahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (30. März, 16.30 Uhr) bei 448 (gestern 438). 80 Personen (gestern 75) sind inzwischen gesundet. Fünf Personen sind leider verstorben. Aktuell sind im Kreisgebiet damit 363 Personen (gestern 358) infiziert. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte vom Vortag).

Ahaus: insgesamt 64 Infektionen (61), darin 12 gesundete Personen – das bedeutet aktuell 52 Personen (49) infiziert
Bocholt: insgesamt 92 Infektionen (86), darin 14 gesundete Personen (13) und 1 verstorbene – das bedeutet aktuell 77 Personen (72) infiziert
Borken: insgesamt 56 Infektionen (56), darin 7 gesundete Personen (5) – das bedeutet aktuell 49 Personen (51) infiziert
Gescher: insgesamt 13 Infektionen (13), darin 2 gesundete Personen (2) – das bedeutet aktuell 11 Personen (11) infiziert
Gronau: insgesamt 26 Infektionen (26), darin 7 gesundete Personen (7) und 1 verstorbene – das bedeutet aktuell 18 Personen (18) infiziert
Heek: insgesamt 2 Infektionen (3) – das bedeutet aktuell 2 Personen infiziert – Hinweis: 1 Fall hat sich im Nachhinein als negativ herausgestellt
Heiden: 23 Infektionen (23), darin 2 gesundete Personen (2) – das bedeutet aktuell 21 Personen (21) infiziert
Isselburg: 16 Infektionen (15), darin 1 gesundete Person (1) und 1 verstorbene – das bedeutet aktuell 14 Personen (13) infiziert
Legden: 7 Infektionen (7) – das bedeutet aktuell 7 Personen (7) infiziert
Raesfeld: 31 Infektionen (31), darin 11 gesundete Personen (11) – das bedeutet aktuell 20 Personen (20) infiziert
Reken: 19 Infektionen (19), darin 9 gesundete Personen (7) – das bedeutet aktuell 10 Personen (12) infiziert
Rhede: 33 Infektionen (32), darin 8 gesundete Personen (8) und 1 verstorbene – das bedeutet aktuell 24 Personen (23) infiziert
Schöppingen: 5 Infektionen (6), darin 2 gesundete Personen (2) – das bedeutet aktuell 3 Personen infiziert – Hinweis: 1 Fall war bislang irrtümlich unter Schöppingen geführt worden
Stadtlohn: 6 Infektionen (5) – das bedeutet aktuell 6 Personen (5) infiziert
Südlohn: 6 Infektionen (6) – das bedeutet aktuell 6 Personen (6) infiziert
Velen: 12 Infektionen (12), darin 2 gesundete Personen (2) – das bedeutet aktuell 10 Personen (10) infiziert
Vreden: 37 Infektionen (37) – 3 gesundete Personen (3) und 1 verstorbene – das bedeutet aktuell 33 Personen (33) infiziert

Situation in den Krankenhäusern, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau): Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik stehen derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung. Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge.

Stand Sonntagnachmittag: 438 bestätigte Fälle – 75 Gesundete – 5 Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (29.03.2020, 16.30 Uhr) bei 438. Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises. Gestern waren es 424 Menschen im Kreisgebiet, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben. 75 Personen (gestern 58) sind inzwischen gesundet Fünf Personen sind leider verstorben, eine Person aus Rhede, eine aus Gronau, eine aus Isselburg, eine aus Bocholt und eine aus Vreden.

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte von gestern. Hinweis: Die jeweils aufgeführte Gesamtzahl der Infektionen enthält auch die Zahl der bereits wieder gesundeten Personen.

Ahaus: 61 Infektionen (58) – darin 12 gesundete Personen
Bocholt: 86 Infektionen (84) – 13 gesundete Personen (davon 6 neu)
Borken: 56 Infektionen (55) – 5 gesundete Personen (2 neu)
Gescher: 13 Infektionen (12) – 2 gesundete Personen
Gronau: 26 Infektionen (23) – 7 gesundete Personen
Heek: 3 Infektionen (3)
Heiden: 23 Infektionen (22) – 2 gesundete Personen (1 neu)
Isselburg: 15 Infektionen (15) – 1 gesundete Person (neu)
Legden: 7 Infektionen (7)
Raesfeld: 31 Infektionen (30) – 11 gesundete Personen (5 neu)
Reken: 19 Infektionen (19) – 7 gesundete Personen
Rhede: 32 Infektionen (32) – 8 gesundete Personen
Schöppingen: 6 Infektionen (6) – 2 gesundete Personen (1 neu)
Stadtlohn: 5 Infektionen (5)
Südlohn: 6 Infektionen (6)
Velen: 12 Infektionen (12) – 2 gesundete Personen
Vreden: 37 Infektionen (35) – 3 gesundete Personen (1 neu)


Fünfter Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion

Im Kreis Borken ist es am Samstagabend (28.03.) zu einem weiteren – damit fünften – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine 78-jährige Vredenerin ist leider verstorben. Das teilt der Kreis Borken mit. Die Frau war dem Kreis als positiv auf das Coronavirus getestet bekannt und nach Vorgaben des Kreisgesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt. Diese Vorgaben zur Quarantäne wurden strikt eingehalten.

“Unsere Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen. Ihr gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl”, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig sprach er seinen Dank an das medizinische und pflegerische Personal in Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz aus. Zudem bittet er alle Bürgerinnen und Bürger erneut eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. Eine weitere ausdrückliche Bitte von ihm: “Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können diese Coronavirus-Infektionen geschützt werden.”

Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Darüber hinaus geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.


Inzwischen 424 bestätigte Fälle im Kreisgebiet

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken ist von gestern auf heute (28.03., 16.30 Uhr) um 25 gestiegen. Das meldet die Pressestelle des Kreises. Demnach ist mittlerweile bei 424 Personen eine Ansteckung nachgewiesen worden. 58 Personen sind wieder gesundet, elf mehr als gestern (47 Gesundete). Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind seit Sonntag vier schon vorerkrankte Personen im Krankenhaus verstorben. Sie kommen aus Rhede, Gronau, Isselburg und Bocholt. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar:

(In der Zahl der Infektionen sind auch die Gesundeten enthalten. In Klammern der Stand von gestern bzw. die Anzahl der neu Gesundeten)

Ahaus: 58 Infektionen (56) – darin 12 gesundete Personen (davon 1 neu)
Bocholt: 84 Infektionen (82) – 7 gesundete Personen (1 neu)
Borken: 55 Infektionen (55) – 3 gesundete Personen
Gescher: 12 Infektionen (12) – 2 gesundete Personen (beide neu)
Gronau: 23 Infektionen (20) – 7 gesundete Personen (5 neu)
Heek: 3 Infektionen (3)
Heiden: 22 Infektionen (16) – 1 gesundete Person
Isselburg: 15 Infektionen (12)
Legden: 7 Infektionen (7)
Raesfeld: 30 Infektionen (30) – 6 gesundete Personen
Reken: 19 Infektionen (18) – 7 gesundete Personen
Rhede: 32 Infektionen (29) – 8 gesundete Personen
Schöppingen: 6 Infektionen (5) – 1 gesundete Person
Stadtlohn: 5 Infektionen (4)
Südlohn: 6 Infektionen (6)
Velen: 12 Infektionen (12) – 2 gesundete Person (1 neu)
Vreden: 35 Infektionen (32) – 2 gesundete Person (1 neu)


Aktuell 2.148 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Münster. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten haben sich aktuell 2148 Personen im Regierungsbezirk Münster mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist der Stand von heute morgen (28.03.) 10.25 Uhr. Nach Auskunft der Bezirksregierung wurden 339 Gesundete und 10 Verstorbene gemeldet. Die Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Kreise:

  • Stadt Bottrop: 32 Infektionen, 9 gesundet, 1 verstorben
  • Stadt Gelsenkirchen: 81 Infektionen, 4 gesundet
  • Stadt Münster: 414 Infektionen, 101 gesundet, 2 verstorben
  • Kreis Borken: 399 Infektionen, 47 gesundet, 4 verstorben
  • Kreis Coesfeld: 274 Infektionen, 36 gesundet, 1 verstorben
  • Kreis Recklinghausen: 309 Infektionen, 66 gesundet
  • Kreis Steinfurt: 353 Infektionen, 54 gesundet, 1 verstorben
  • Kreis Warendorf: 286 Infektionen, 22 gesundet, 1 verstorben

399 bestätigte Fälle – 47 Gesundete – 4 Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Freitag, 27. März, 16.30 Uhr) bei 399 (gestern 368). 47 Personen (gestern 41) sind inzwischen gesundet. Vier schon vorerkrankte Personen sind seit Sonntag leider im Krankenhaus verstorben.

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte vom Vortag) – Hinweis: Die jeweils aufgeführte Gesamtzahl der Infektionen enthält auch die Zahl der bereits wieder gesundeten Personen.

Ahaus: 56 Infektionen (50) – darin 11 gesundete Personen (davon 1 neu)
Bocholt: 82 Infektionen (78) – 6 gesundete Personen (1 neu)
Borken: 55 Infektionen (49) – 3 gesundete Personen
Gescher: 12 Infektionen (11)
Gronau: 20 Infektionen (17) – 2 gesundete Personen (1 neu)
Heek: 3 Infektionen (3)
Heiden: 16 Infektionen (15) – 1 gesundete Person
Isselburg: 12 Infektionen (10)
Legden: 7 Infektionen (6)
Raesfeld: 30 Infektionen (29) – 6 gesundete Personen (1 neu)
Reken: 18 Infektionen (18) – 7 gesundete Personen
Rhede: 29 Infektionen (26) – 8 gesundete Personen
Schöppingen: 5 Infektionen (4) – 1 gesundete Person
Stadtlohn: 4 Infektionen (4)
Südlohn: 6 Infektionen (6)
Velen: 12 Infektionen (10) – 1 gesundete Person (neu)
Vreden: 32 Infektionen (32) – 1 gesundete Person (neu)

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Kreis Borken bislang vier Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine Person aus Rhede, eine aus Gronau, eine aus Isselburg und eine aus Bocholt.


Vierter Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion

Im Kreis Borken ist es am heutigen Freitagmorgen (27. März) zu einem weiteren – damit vierten – Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 82-jährige Bocholterin ist leider im Bocholter Krankenhaus verstorben. Das teilt der Kreis Borken mit. Wie bei Covid-19 Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war die Patientin dort auf der Isolierstation untergebracht, wo sie dann leider in den frühen Morgenstunden verstorben ist.

“Unsere Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen. Ihr gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl”, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig bekräftigt er seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz. Zudem bittet er alle Bürger erneut eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. Eine weitere ausdrückliche Bitte von ihm: “Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können diese vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden.” Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Darüber hinaus geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.


Inzwischen 368 bestätigte Fälle – 41 Gesundete – 3 Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Donnerstag, 26.03., 16.30 Uhr) bei 368. Das sind 32 Infizierte mehr als gestern. 41 Personen (gestern 30) sind inzwischen gesundet. Drei schon vorerkrankte Personen sind seit Sonntag leider im Krankenhaus verstorben.

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar. Die jeweils aufgeführte Zahl der Infektionen enthält auch die Zahl der bereits wieder gesundeten Personen. Die Klammer hinter den gesundeten zeigt den Anstieg der Gesundeten zu gestern.

Ahaus: 50 Infektionen (gestern 43) – darin 10 gesundete Personen (3 neu)
Bocholt: 78 Infektionen (70) – 5 gesundete Personen (3 neu)
Borken: 49 Infektionen (48) – 3 gesundete Personen
Gescher: 11 Infektionen (9)
Gronau: 17 Infektionen (17) – 1 gesundete Person
Heek: 3 Infektionen (2)
Heiden: 15 Infektionen (10) – 1 gesundete Person (1 neu)
Isselburg: 10 Infektionen (7)
Legden: 6 Infektionen (4)
Raesfeld: 29 Infektionen (29) – 5 gesundete Personen
Reken: 18 Infektionen (18) – 7 gesundete Personen
Rhede: 26 Infektionen (26) – 8 gesundete Personen (4 neu)
Schöppingen: 4 Infektionen (3) – 1 gesundete Person
Stadtlohn: 4 Infektionen (4)
Südlohn: 6 Infektionen (6)
Velen: 10 Infektionen (10)
Vreden: 32 Infektionen (30)

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Kreis Borken bislang drei Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine Person aus Rhede, eine aus Gronau und eine aus Isselburg.


Webinare zu Soforthilfen und Kurzarbeitergeld am morgigen Freitag
Für Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige, die von der Corona-Krise betroffen sind, bietet die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, dem AIW Unternehmensverband, der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft Borken und der Agentur für Arbeit Coesfeld diesen Freitag (27. März 2020) zwei Webinare zu zwei wichtigen Stichtagen an.

Im ersten Webinar, das um 9 Uhr startet, geht es um die Anträge auf Soforthilfe von Bund und Land NRW, die Freitag, den 27.03.2020 ab 12 Uhr bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden können. Norbert Kortenjan von der Handwerkskammer Münster erklärt, welche Voraussetzungen für die Soforthilfe gelten, welche Unterlagen nötig sind und wie die Antragsstellung, die ausschließlich elektronisch möglich ist, abläuft.

Thema des zweiten Webinars um 11:00 Uhr ist das Kurzarbeitergeld. Hier endet die Frist zur Beantragung für den Monat März am 31. März 2020. Ralf Olthoff von der Agentur für Arbeit erklärt dazu die Zugangsvoraussetzungen und den Weg zur Beantragung. Was Kurzarbeitergeld für die interne Abwicklung im Betrieb, insbesondere in der Lohnbuchhaltung, bedeutet, erläutert im Anschluss Claus von dem Berge von der Kanzlei Freckmann & Partner.

Die Zugangs-Links zu den kostenlosen Webinaren sind unter Veranstaltungen auf der Homepage www.wfc-kreis-coesfeld.de einsehbar.


Kreis stellt fünf Millionen Euro für Gesundheits- und Bevölkerungsschutz des Kreises bereit
Angesichts der dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit der Weiterverbreitung des Coronavirus werden im Kreishaushalt 2020 vorsorglich außerplanmäßige Finanzmittel bereitgestellt. Das meldet die Pressestelle des Kreises. Per Dringlichkeitsentschluss seien fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, damit der Kreis Borken jederzeit auf verschiedene Situationen reagieren könne. Diese sollen in Anbetracht der Situation beispielsweise zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur eingesetzt werden, informiert Landrat Dr. Kai Zwicker. Das betreffe vornehmlich die Bereiche “Gesundheitsschutz” und “Bevölkerungsschutz”.

Solche außerplanmäßigen Aufwendungen von über 150.000 Euro bedürfen normalerweise der vorherigen Zustimmung des Kreistags. „Aufgrund der dynamischen Situation war jedoch eine sofortige vorsorgliche Bereitstellung erforderlich“, schreibt die Kreisverwaltung. Weder Kreistag noch Kreisausschuss sollten angesichts der Vorgaben zum Coronavirus derzeit einberufen werden. Daher wurde der Beschluss per Dringlichkeitsentscheidung gefasst. In diesem Fall kann der Landrat mit einem Kreisausschussmitglied die Entscheidung fällen, sofern diese nicht aufgeschoben werden kann, da sonst erhebliche Nachteile oder Gefahren entstehen würden. Die Dringlichkeitsentscheidung wurde im Vorfeld mit den Fraktionsvorsitzenden des Kreistags erörtert und wird dem Kreistag noch formal in seiner nächsten Sitzung zur Genehmigung vorgelegt, wie es die Kreisordnung vorsieht.

Die Aufwendungen sollen – soweit möglich – durch Mehrerträge oder geringere Aufwendungen in anderen Budgets gedeckt werden. Darüber hinaus werde durch einen gegebenenfalls höheren Jahresfehlbetrag die Ausgleichsrücklage in Anspruch genommen, so Landrat Dr. Zwicker und Kämmerer Wilfried Kersting.


Dritter Todesfall im Kreis

Im Kreis Borken ist es am späten Mittwochnachmittag (25.03.) zu einem weiteren – damit dritten – Todesfall in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 85-jährige Isselburgerin ist leider auf der Intensivstation des Bocholter Krankenhauses verstorben. Das teilte der Kreis Borken heute morgen mit. Wie bei Covid-19 Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war die Patientin dort zunächst auf der Isolierstation untergebracht. Nach Verschlechterung ihres Zustandes wurde die Frau auf die Intensivstation verlegt, wo sie dann leider verstorben ist.

Regionale Behandlungszentren nehmen ihre Arbeit auf

Seit heute auch je ein Zentrum in Bocholt und in Legden
Die ambulante ärztliche Behandlung von Coronavirus-Patienten und Verdachtsfällen wird im Landesteil Westfalen-Lippe weiter zentralisiert. Bislang wurden in 35 Diagnosezentren, die innerhalb weniger Tage von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten eingerichtet wurden, ausschließlich die Abstriche und Testungen auf das Vorliegen einer Corona-Infektion durchgeführt. Die ersten Behandlungszentrum im Kreisgebiet wurden heute (Do. 26.03.) im Europa-Haus in Bocholt und im Dorf Münsterland in Legden eröffnet.

Nach und nach übernehmen die in Westfalen-Lippe neu eingerichteten Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) die weitere Versorgung von Coronavirus-Patienten sowie von Patienten mit respiratorischer Symptomatik. An einigen Standorten werden Diagnosezentren auch zu Behandlungszentren ausgebaut. In den Zentren wird die Schwere der Erkrankung ärztlich eingeschätzt und es wird entschieden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik eingewiesen werden müssen. Ebenso erhalten die Patienten in den Zentren die notwendigen Rezepte für ihre Medikamente und Bescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit.

Die neuen Behandlungsstrukturen richten sich ausschließlich an diejenigen Patienten, die Symptome einer Coronavirus-Infektion oder einer Atemwegserkrankung aufweisen. Die KVWL errichtet die Behandlungszentren flächendeckend im ganzen Landesteil Westfalen-Lippe. Die einzelnen Standorte werden nach und nach in den nächsten Tagen eröffnet.

Das CORONA-Behandlungszentrum Bocholt befindet sich an der Adenauerallee 59 (Sitz der EWIBO). Es wird montags bis sonntags von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet sein. Der Zugang für Patienten erfolgt über den Eingang Adenauerallee. Das Behandlungszentrum kann mit dem Auto erreicht werden. Parkplätze sind an der Alfred-Mozer-Straße zu finden. Patienten melden sich am Eingang bei einem Mitarbeiter des Behandlungszentrums an und warten dann im eigenen Auto, bis sie aufgerufen werden. Eine Überweisung ist nicht notwendig.

Das CORONA-Behandlungszentrum im Dorf Münsterland, Haidkamp 1, in Legden öffnet zu den gleichen Zeiten. Der Zugang für die Patienten erfolgt hier über die Straße „Am Landwehr“. Patienten melden sich am Eingangstor zur Festscheune bei einem Mitarbeiter des Behandlungszentrums an und warten dann im eigenen Auto, bis sie aufgerufen werden. Eine Überweisung ist auch hier nicht notwendig. 


336 bestätigte Fälle – 30 Gesundete – 2 Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (25. März, 16.30 Uhr) bei 336 (gestern 308). 30 Personen (gestern 15) sind inzwischen gesundet. Zwei schon vorerkrankte über 60-jährige Personen sind Sonntagabend bzw. Dienstagmorgen leider im Krankenhaus verstorben.

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte vom gestrigen Dienstag, 24. März):

Ahaus: 43 Infektionen (41) – darin 7 gesundete Personen (davon 4 neu)
Bocholt: 70 Infektionen (62) – 2 gesundete Personen (1 neu)
Borken: 48 Infektionen (45) – 3 gesundete Personen
Gescher: 9 Infektionen (7)
Gronau: 17 Infektionen (16) – 1 gesundete Person (neu)
Heek: 2 Infektionen (2)
Heiden: 10 Infektionen (7)
Isselburg: 7 Infektionen (7)
Legden: 4 Infektionen (4)
Raesfeld: 29 Infektionen (27) – 5 gesundete Personen
Reken: 18 Infektionen (15) – 7 gesundete Personen (alle neu)
Rhede: 26 Infektionen (26) – 4 gesundete Personen (2 neu)
Schöppingen: 3 Infektionen (3) – 1 gesundete Person
Stadtlohn: 4 Infektionen (3)
Südlohn: 6 Infektionen (6)
Velen: 10 Infektionen (10)
Vreden: 30 Infektionen (27)

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es im Kreis Borken bislang zwei Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine Person aus Rhede und eine aus Gronau.


Aktueller Stand für den Regierungsbezirk Münster
Stand heute (25.03., 10:45 Uhr) gibt es im Regierungsbezirk Münster 1.555 gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus. 109 Personen sind nach einer Infektion wieder gesundet. Im Kreis Borken sind es nun 318 Infizierte, zehn mehr als gestern Abend.

• Stadt Bottrop: 23 Infektionen, 2 gesundet
• Stadt Gelsenkirchen: 55 Infektionen, 2 gesundet
• Stadt Münster: 305 Infektionen, 23 gesundet
• Kreis Borken: 318 Infektionen, 15 gesundet, verstorben 2
• Kreis Coesfeld: 184 Infektionen, 24 gesundet
• Kreis Recklinghausen: 195 Infektionen, 22 gesundet
• Kreis Steinfurt: 251 Infektionen, 14 gesundet
• Kreis Warendorf: 224 Infektionen, 7 gesundet


Soforthilfen für Künstler

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten derzeit viele Einschränkungen. Diese Vorgaben betreffen auch den Kulturbereich. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) ein Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler aufgelegt. Dafür stellt das Land zunächst fünf Millionen Euro bereit. Laut Mitteilung des Ministeriums können Künstler, denen durch die Absage von Engagements finanzielle Engpässe drohen, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2000 Euro beantragen. Diese Soforthilfe kann mittels kurzen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Der Antrag ist auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mkw.nrw zu finden.

Hilfen für Ausfallkosten
Da wegen der Coronavirus-Krise derzeit alle Veranstaltungen ausfallen, gibt es auch Anpassungen bezüglich der Förderung solcher Kulturveranstaltungen. So sollen beispielsweise Regelungen geschaffen werden, um Ausfallkosten tragen zu können. Die bereits bewilligten oder derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen werden nach Askunft des Ministeriums in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen. Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten. Sobald es konkrete Informationen gibt, informiert das Land dazu.

Weitere Hinweise sind auf der Homepage unter www.mkw.nrw verfügbar.


Inzwischen 308 bestätigte Fälle – 15 Gesundete – zwei Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Infektionen im Kreis Borken ist seit gestern weiter angestiegen, aber auf niedrigem Niveau. Stand heute (24.03., 16.30 Uhr) liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus bei 308 (gestern 295). 15 Personen (gestern zwölf) sind inzwischen gesundet. Zwei schon vorerkrankte über 60-jährige Personen sind gestern bzw. heute leider im Krankenhaus verstorben (siehe untenstehende Meldungen).

Das sind die aktuellen Zahlen, die der Krisenstab des Kreises soeben übermittelt hat. In den Klammern die Zahlen vom Vortag:
• Ahaus: 41 Infektionen (44)* – darin 3 gesundete Personen (1 neu)
• Bocholt: 62 Infektionen (58) – 1 gesundete Person
• Borken: 45 Infektionen (43) – 3 gesundete Personen
• Gescher: 7 Infektionen (7)
• Gronau: 16 Infektionen (14)
• Heek: 2 Infektionen (2)
• Heiden: 7 Infektionen (6)
• Isselburg: 7 Infektionen (6)
• Legden: 4 Infektionen (3)
• Raesfeld: 27 Infektionen (26) – 5 gesundete Personen
• Reken: 15 Infektionen (13)
• Rhede: 26 Infektionen (27)* – 2 gesundete Personen (neu)
• Schöppingen: 3 Infektionen (3) – 1 gesundete Person
• Stadtlohn: 3 Infektionen (3)
• Südlohn: 6 Infektionen (6)
• Velen: 10 Infektionen (10)
• Vreden: 27 Infektionen (24)
* In Ahaus und Rhede gab es versehentlich programmtechnische Doppelzählungen – dies wurde jetzt korrigiert.


Kreis verzeichnet zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Ein 69-jähriger vorerkrankter Mann aus Gronau ist heute (24.03.) am frühen Morgen im Bocholter Krankenhaus verstorben. Das teilte heute nachmittag die Pressestelle des Kreises Borken mit. Der Patient hatte sich demnach zuvor wegen einer schweren Vorerkrankung in Behandlung im Krankenhaus befunden. Wie bei Coronavirus-Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war er seit der Infektion ohne anderen Patientenkontakt isoliert untergebracht. Er war zuletzt auf der Intensivstation, wo er in den frühen Morgenstunden leider verstorben ist.

„Leider muss wie beim ersten Todesfall davon ausgegangen werden, dass sich der Patient im Krankenhaus infiziert hat, da beide Patienten zuvor auf dem gleichen Zimmer gelegen haben“, schreibt der Kreis. Eine Infektion durch Besuch, bevor das Besuchsverbot in Kraft war, oder eine Infektion durch den Mitpatienten seien nicht auszuschließen.

“Wir denken jetzt an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt”, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz.Gleichzeitig bittet er alle Bürgerinnen und Bürger erneut eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher.

Vor dem aktuellen Hintergrund bitten Landrat Dr. Kai Zwicker und die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Annette Scherwinski erneut nachdrücklich darum, die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege zu beachten. Landrat Dr. Kai Zwicker: “Nur so können sie vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden.” Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Zudem geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.


Aktuell 1.457 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Mit Stand von heute Morgen (24.03., 11 Uhr) gibt es im Regierungsbezirk Münster 1457 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das meldet die Bezirksregierung in Münster. Gestern Abend waren es 1334. Zugleich gebe es 82 Gesundete. Der in Bocholt verstorbene Patient (HALLO berichtete) ist weiterhin der einzige Tote im gesamten Regierungsbezirk, der im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstarb. In Borken gibt es heute 300 Fälle mit bestätigten Infektionen, fünf mehr als gestern Abend gemeldet.

In den Städten und Kreisen sieht es laut Bezirksregierung derzeit so aus:
• Stadt Bottrop: 18 Infektionen, 2 gesundet
• Stadt Gelsenkirchen: 52 Infektionen, 2 gesundet
• Stadt Münster: 295 Infektionen, 12 gesundet
• Kreis Borken: 300 Infektionen, 12 gesundet, verstorben 1
• Kreis Coesfeld: 172 Infektionen, 21 gesundet
• Kreis Recklinghausen: 170 Infektionen, 17 gesundet
• Kreis Steinfurt: 240 Infektionen, 10 gesundet
• Kreis Warendorf: 210 Infektionen, 6 gesundet


Vierköpfige Gruppe missachtet Kontaktverbot
Die ernste Lage angesichts der Coronakrise haben Polizeibeamte am Montag in Bocholt vier Männern eindringlich deutlich gemacht. Das berichtet die Kreispolizeibehörde. Das Quartett, bestehend aus einem 20-jährigen Hamminkelner und drei 21-jährigen Bocholtern, hatte eine gemeinschaftliche Motorradtour unternommen. Zum abschließenden Gespräch hatten sie sich mit ihren Motorrädern auf dem Parkplatz der Fachhochschule Bocholt an der Münsterstraße eingefunden. Die Polizisten verdeutlichten den jungen Männern, dass ein solches Zusammentreffen nicht erlaubt ist. Denn seit Montag gilt ein weitreichendes Kontaktverbot: Es untersagt Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen. Die dafür bestehenden Ausnahmen trafen im vorliegenden Fall nichtzu. Die Beamten erteilten den Männern einen Platzverweis und fertigten eine Anzeige.

Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang erneut an die Bevölkerung: Halten Sie sich an die Regeln des geltenden Kontaktverbotes! Schützen Sie sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus!


Soforthilfen für Kleinunternehmen
Mit einem unbürokratischen Sofortprogramm stellt das Bundesfinanzministerium Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe einmalige Soforthilfen zur Verfügung. Der Bund stellt für diese Soforthilfe 50 Milliarden Euro bereit. Die Landesregierung NRW ergänzt die Soforthilfen für Kleinunternehmen und stockt das Sofortprogramm des Bundes auf, um Engpässe in Unternehmen mit zehn bis zu 50 Beschäftigten zu überbrücken. Diese sollen Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro erhalten.
Die Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich. Details folgen in Kürze.

Die Soforthilfen für Unternehme von BUND und Land NRW im Überblick:
Unternehmensgröße * Höhe der Direktzahlung Fördermittelgeber
Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten:

• Einmalzahlung von bis zu 9000 Euro für drei Monate (Zuschussgeber BUND, nicht zurückzuzahlen)
Selbstständige und Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten:
• Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für drei Monate (Zuschussgeber BUND, nicht zurückzuzahlen)
Selbstständige und Unternehmen mit zehn bis zu 50 Beschäftigten:
• Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für drei Monate (Zuschussgeber LAND NRW, nicht zurückzuzahlen)
*Vollzeitäquivalente

Weitere Informationen gibt es unter https://www.wfg-borken.de/betriebsberatung/corona_news/


Straf- und Bußgeldkatalog

Zur Umsetzung des Kontaktverbots ist nun auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch die Landesregierung ein Straf- und Bußgeldkatalog veröffentlicht worden. Grundsätzlich sollen Infektionen vermieden und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

Zu den Ordnungswidrigkeiten gehören zum Beispiel Picknicken und Grillen in der Öffentlichkeit (250 Euro Bußgeld). Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen, aber weniger als zehn Personen, in der Öffentlichkeit, muss jede Person 200 Euro Bußgeld bezahlen. Wer gegen ein Besuchsverbot, zum Beispiel in einem Altenheim oder Krankenhaus verstößt, muss 200 Euro Bußgeld bezahlen. Die Sätze gelten für einen Erstverstoß. In besonders schweren Fällen werden sie verdoppelt. Bei Wiederholungsfällen können bis zu 25.000 Euro Bußgeld verhangen werden.


Selbsthilfe-Kontaktstelle informiert telefonisch oder via E-Mail
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden bis 17. April 2020 keine persönlichen Beratungen in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken statt. Ratsuchende und Interessierte haben die Möglichkeit, sich telefonisch unter 02541-9260222 und 02861-6053100 oder per E-Mail an selbsthilfe-coesfeld-borken@paritaet-nrw.org an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken zu wenden. Die Mitarbeitenden sind zu den gewohnten Sprechzeiten erreichbar:

Montags von 10:00-12:00 Uhr
Dienstags von 10:00-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Donnerstags von 10:00-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Freitags von 10:00-12:00 Uhr

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Coesfeld/Kreis Borken ist eine Beratungsstelle rund um das Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen. Die Fachkräfte informieren Bürger*innen über Selbsthilfe und vermitteln Interessierte in bestehende Selbsthilfegruppen. Außerdem helfen sie bei der Gründung und Weiterentwicklung bestehender Selbsthilfegruppen und sorgen für die Vernetzung mit professionellen Hilfsangeboten, Politik und Verwaltung.


Nach Schul- und Kita-Schließungen: Stadt Borken setzt Zahlung der Elternbeiträge aus!

Seit dem vergangenen Montag (16. März) sind Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Offene Ganztagsbetreuungsangebote (OGS) sowie die Schulen geschlossen. Durch die Corona-Pandemie erleben die Menschen im Kreis Borken in vielen Bereichen massive Einschränkungen und sind häufig auch in ihrer persönlichen Einkommenssituation betroffen. Im Kreis Borken haben sich alle Kommunen deshalb auf eine schnelle und unbürokratische Entlastung der Familien verständigt.

Die aktuelle, für Borken geltende Regelung lautet:
Die Abbuchung der Elternbeiträge für Kita, Tagespflege und OGS wird für den Monat April vorerst gestoppt. Eltern, die bisher per Einzelüberweisung oder Dauerauftrag den monatlich Elternbeitrag überweisen, können die Zahlung ebenfalls für den April aussetzen. Sollte die Schließungszeit länger andauern, verlängert sich auch die Aussetzung der Beitragszahlung. Dies gilt auch für Eltern, die die zentralen Funktionsbereiche des öffentlichen Lebens sicherstellen und deshalb die Notfallbetreuung nutzen.


Inzwischen 295 bestätigte Fälle – 12 Gesundete – 1 Todesfall

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Montag, 23. März 2020, 16.30 Uhr) bei 295 (am gestrigen Sonntag, 22. März 2020, gab es 282 bekannte Fälle). Zwölf Personen (gestern elf) sind inzwischen gesundet, ein 63-jähriger vorerkrankter Mann leider am späten Sonntagabend im Krankenhaus verstorben. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte aus unserer letzten Meldung):

Ahaus: 44 Infektionen (40) – darin 2 gesundete Personen
Bocholt: 58 Infektionen (57) – 1 gesundete Person
Borken: 43 Infektionen (42) – 3 gesundete Personen
Gescher: 7 Infektionen (6)
Gronau: 14 Infektionen (12)
Heek: 2 Infektionen (1)
Heiden: 6 Infektionen (6)
Isselburg: 6 Infektionen (6)
Legden: 3 Infektionen (3)
Raesfeld: 26 Infektionen (26) – 5 Gesundete
Reken: 13 Infektionen (12)
Rhede: 27 Infektionen (27) – 1 Verstorbener
Schöppingen: 3 Infektionen (3) – 1 gesundete Person (neu)
Stadtlohn: 3 Infektionen (3)
Südlohn: 6 Infektionen (5)
Velen: 10 Infektionen (9)
Vreden: 24 Infektionen (24)

Zum Hintergrund: Quarantäne

Alle Personen mit bestätigten Coronavirus-Infektionen befinden sich für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Die häusliche Quarantäne ist eine behördlich angeordnete Maßnahme. Damit diese Wirkung zeigt, ist es zwingend nötig, sich an die Vorgaben zu halten:

• Verbleiben im eigenen Haushalt – also nicht mit Freunden treffen oder in der Stadt herumlaufen! Zuhause mit den Angehörigen / Mitbewohnern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten gemeinsam in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!
• Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt
• Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen

Zusätzliche Hinweise:

Landrat Dr. Kai Zwicker weist nochmal auf die Vorgaben zum Infektionsschutz hin: “Verhalten Sie sich so, als wenn Sie und Ihre Mitmenschen eine schwere Erkältung haben – dann ‚liegen‘ Sie richtig!” So rät er etwa weiterhin, dass alle ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste reduzieren sollten, engen Kontakt vermeiden und Abstand halten sollten. “Achten Sie immer auf die Hygieneregeln, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen!” Auf diese Weise schütze man nicht nur sich selbst, sondern auch die “Risikogruppen”, wie ältere und vorerkrankte Menschen.

Mehr Informationen gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

Über die weitere Entwicklung wird laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus unter der Telefonnummer 02861/82-1091 ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr freigeschaltet. Darüber hinaus ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 rund um die Uhr erreichbar.


Polizei setzt auf Vernunft und Kontrollen
Tag eins des gestern beschlossenen Kontaktverbots! Die Polizei überwache die Einhaltung der neuen Regelungen, schreibt die Kreispolizeibehörde heute Nachmittag (23.03.). Die letzten Tage hätten gezeigt, dass sich die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger an die Appelle der Experten und die Anordnungen der Behörden halte. Trotzdem sei eine Überwachung der neuen Regeln unumgänglich.

„Die Polizei im Kreis Borken ist darauf vorbereitet und wird ihre Präsenz im öffentlichen Raum erhöhen“, heißt es. Dabei würden die Polizistinnen und Polizisten neben den Ordnungsbehörden z.B. Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum kontrollieren, diese bei Verstößen untersagen und Verfahren einleiten. “Es ist unser aller Interesse, einen Beitrag dazu zu leisten, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Krise bestmöglich zu überstehen. Helfen Sie mit, bleiben Sie soweit es geht zu Hause”, so Landrat Dr. Kai Zwicker als Leiter der Kreispolizeibehörde Borken.


Über 300 Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen registiert
Mehr als 300 Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen haben sich nach dem Aufruf des Kreises Borken am Freitag bereits gemeldet. Sie haben sich in das Online-Formular auf der Homepage des Kreises eingetragen und ihre Hilfe angeboten. Der Kreis Borken sucht bereits jetzt vorsorglich Freiwillige, um in den kommenden Wochen der Ausbreitung des Coronavirus wirksam begegnen zu können. (HALLO berichtete in diesem Blog). Landrat Dr. Zwicker freut die große Resonanz: “Sowohl die hohe Zahl der Rückmeldungen als auch die konkreten Hilfeangebote bekunden den großen Wunsch, in dieser schwierigen Zeit füreinander da zu sein und etwas für andere tun zu können”, sagt der Landrat.

Unter den Menschen, die ihre Hilfe anbieten, sind viele, die in pflegerischen Bereichen tätig sind oder waren, die bereits im Rettungsdienst gearbeitet haben, Erfahrungen in der Notaufnahme oder mit Isolierstationen sammeln konnten. Gemeldet haben sich auch Medizinerinnen und Mediziner verschiedener Fachrichtungen, Zivildienstleistende und Medizinstudentinnen und -studenten. Neben den medizinischen Qualifikationen bringen viele der Hilfebietenden auch Fremdsprachenkenntnisse mit. “Die große Hilfsbereitschaft in unserem Kreisgebiet beeindruckt mich sehr. Sie ist ein starkes Zeichen von Solidarität und zeigt, dass im Kreis Borken die Menschen füreinander da sind”, so Dr. Zwicker.

Die Daten der Hilfebietenden werden beim Kreis Borken aufbereitet. Im Bedarfsfall werden die Freiwilligen dann vom Kreis kontaktiert, um einen möglichen Einsatz zu klären. Bürgerinnen und Bürger mit medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen können sich auch weiterhin über das Online-Formular unter www.kreis-borken.de/helfer für die Freiwilligenhilfe registrieren.


Verstorbener Patient wurde möglicherweise durch Krankenhausbesucher angesteckt

Der gestern in Bocholt gestorbene 63-jährige Patient ist möglicherweise durch Besucher des Krankenhauses angesteckt worden. Landrat Kai Zwicker bittet daher zusammen mit der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Annette Scherwinski erneut eindringlich darum, die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege zu beachten. “Nur so können sie vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden”, macht der Landrat deutlich.

Es sei unklar, wie der 63-jährige Patient, der sich im Bocholter Krankenhaus in chirurgischer Behandlung befand, sich mit dem Coronavirus habe infizieren können, schreibt die Pressestelle des Kreises. Ein Eintrag des Virus durch Besucher des Krankenhauses könne nicht ausgeschlossen werden. Anweisungen des Personals der Häuser müsse daher unbedingt gefolgt werden. Bei Zuwiderhandlungen werde unverzüglich die Polizei hinzugezogen, weist der Landrat auf den Ernst der Lage hin.

Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Zudem geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

Erster Todesfall im Kreis Borken

Erstmals hat es jetzt im Kreis Borken einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises. Ein 63-jähriger Mann aus Rhede verstarb am Sonntagabend (22.03.) gegen 22 Uhr auf der Intensivstation des Bocholter Krankenhauses.

“Der Patient hatte sich zuvor in chirurgischer Behandlung im Krankenhaus befunden. Wie bei Coronavirus-Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war er ohne anderen Patientenkontakt auf einer Isolierstation untergebracht. Aufgrund seines sehr rapide fortschreitenden Krankheitsverlaufs und einer rasch fortschreitenden Verschlechterung seines Zustandes wurde der Mann am Sonntagnachmittag auf die Intensivstation verlegt, wo er in den späten Abendstunden leider verstorben ist”, schreibt der Kreis.

Landrat Dr. Kai Zwicker sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. “In diesen schweren Stunden denken wir an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt.” Zudem dankte er dem medizinischen Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet ausdrücklich für seinen vorbildlichen Einsatz und sicherte die Unterstützung der Kreisverwaltung zu. Die ärztliche Versorgung der Bevölkerung im Kreisgebiet bleibe weiterhin sichergestellt, betonte er. Weiterhin bittet er die Bürgerinnen und Bürger eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. “So wird es gelingen, gemeinsam die schwierige Situation durchzustehen”, zeigt sich der Landrat zuversichtlich.


Aktueller Stand für den Regierungsbezirk Münster: 1334 Infektionen
Die Bezirksregierung Münster hat heute morgen (23.03.) die aktuellen Zahlen der bestätigten Infektionsfälle durchgegeben. Stand 10:55 Uhr hatten sich 1334 Menschen im Regierungsbezirk mit dem Virus angesteckt. 47 Personen seien wieder gesundet. Die meisten Fälle gibt es weiterhin im Kreis Borken, dichtauf gefolgt von der Stadt Münster. Aktuell sieht es in den Städten und Kreisen wie folgt aus:

  • Stadt Bottrop: 17 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Gelsenkirchen: 47 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Münster: 276 Infektionen, 6 gesundet
  • Kreis Borken: 282 Infektionen, 11 gesundet
  • Kreis Coesfeld: 152 Infektionen, 15 gesundet
  • Kreis Recklinghausen: 150 Infektionen
  • Kreis Steinfurt: 207 Infektionen, 6 gesundet
  • Kreis Warendorf: 203 Infektionen, 5 gesundet

Keine Ausgangsbeschränkung, aber Kontaktverbot für mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum

An Stelle einer drohenden Ausgangsbeschränkung wird es in NRW ab morgen eine Anordnung geben, die Ansammlung von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum untersagt. Das hat Ministerpräsident um 17 Uhr in einer Presseerklärung verkündet. Damit sieht er sich auf einer Linie mit Bund und Ländern. Nicht das Verlassen der Wohnung sondern der Kontakt zu anderen Menschen sei das Problem. Hier könne das Virus überspringen, so Laschet. Der Gang zur Arbeit und zum Einkauf bleibt somit weiter möglich, auch der Spaziergang zu zweit oder als mehrköpfige Familie. Unberechtigte Versammlungen von mehr als zwei Personen würden aber ab sofort streng geahndet – mit Bußgeldern bis 25.000 Euro und auch Strafmaßnahmen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung habe den Ernst der Lage verstanden. Die Maßnahmen würden den wenigen gelten, die sich unsolidarisch zeigten.

Bevölkerung im Kreis Borken befolgt die Verhaltensvorgaben / Zuletzt weniger starker Anstieg der Infektionen

Stand heute (22.03.), 16.30 Uhr, gibt es 282 bestätigte Infektionsfälle im Kreis Borken. Elf am Coronovirus erkrankte Personen seien wieder gesundet. Das meldet die Pressestelle des Kreises soeben. Stand gestern hatten sich 274 Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Covid-19 Virus angesteckt. Damit fällt der Anstieg der Zahlen deutlich geringer aus als noch in den letzten Tagen. Das korrespondiert mit einer Meldung des Robert-Koch-Institutes, wonach es von gestern auf heute etwas weniger neue Erkrankungen im Bundesgebiet gab.

Trotz Coronavirus-Krise zeige sich die Bevölkerung im Kreis Borken besonnen und umsichtig, so das Fazit des Krisenstabes für. Verstöße gegen die derzeitigen Verhaltensvorgaben habe es an diesem Wochenende kaum gegeben, wie die Rückfrage bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde zeigte. Die Kreisleitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst im Borkener Kreishaus verzeichnete am Samstag und Sonntag ebenfalls kein besonderes Einsatzgeschehen. Und die Zahl der Anrufe bei der auch an diesen beiden Tagen eingerichteten Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes war im Vergleich zu den vorangegangenen Tagen deutlich geringer. Am Sonntag gab es rund 50 telefonische Anfragen. Das teilte Pierre Kretschmer von der ärztlichen Leitung des Hotline-Teams am späten Sonntagnachmittag mit. Alle Hände voll zu tun hatten hingegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreisgesundheitsamt, die auch am Wochenende viele getestete Personen telefonisch über die zwischenzeitlich hereingekommenen Testergebnisse (positive wie negative) informierten.

Die Zahl der bestätigten Infektionen stellt sich mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte von gestern abend):

Ahaus: 40 Infektionen (38) – 2 gesundete Personen
Bocholt: 57 Infektionen (55) – 1 gesundete Person
Borken: 42 Infektionen (40) – 3 gesundete Personen
Gescher: 6 Infektionen (7)*
Gronau: 12 Infektionen (11)
Heek: 1 Infektionen (2)*
Heiden: 6 Infektionen (5)
Isselburg: 6 Infektionen (6)
Legden: 3 Infektionen (2)
Raesfeld: 26 Infektionen (28)* – 5 gesundete Personen
Reken: 12 Infektionen (11)
Rhede: 27 Infektionen (25)
Schöppingen: 3 Infektionen (3)
Stadtlohn: 3 Infektionen (3)
Südlohn: 5 Infektionen (5)
Velen: 9 Infektionen (9)
Vreden: 24 Infektionen (24)
*Aufgrund von Nachrecherchen ergaben sich hier Änderungen bei den gemeldeten Zahlen.


Stadt Borken: „Heimische Firmen unterstützen“
Die Stadt Borken appelliert an ihre Bürgerinnen und Bürger: „Bitte unterstützen Sie die heimischen Unternehmen und Betriebe soweit es geht.” Aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus gebe es zahlreiche erhebliche Einschränkungen für Borkener Unternehmen und Betriebe. Dennoch böten viele Unternehmen und Betriebe in Borken einen Liefer- und Abholservice für ihre Kundinnen und Kunden an. Auf der website des Stadt gibt es ein Verzeichnis der Unternehmen. Sie finden diese unter folgendem Link: https://www.borken.de/stadtleben/gesundheit/coronavirus/lieferdienste-und-abholangebote.html

Die Liste habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und werde täglich aktualisiert, so die Pressestelle der Stadt. Wer einen Lieferdienst oder Abholservice anbiete und sich listen lassen möchte, kann sich bei der Borkener Wirtschaftsförderung melden:
– Julia Ohters, Tel.: 02861/939 319, E-Mail: julia.ohters(at)borken.de
– Katrin Damme, Tel.: 02861/939 343, E-Mail: katrin.damme(at)borken.de)

HALLO und WE LOVE BORKEN hatten bereits am Donnerstag unter dem Stichwort „Zusammenhalt“ eine Aktion mit ähnlicher Intention gestartet, die gute Resonanz findet. Auf dieser Internetseite sowie auf Facebook können heimische Einzelhändler, Selbständige und Gastronomen ihre Angebote und Serviceleistungen per Videos, Bilder und Text vorstellen. E-Mail an zusammenhalt@hallo-borken.de


Kommt die Ausgangsbeschränkung?

Kanzlerin Merkel und die Länderchefs wollen heute nachmittag in einer Telefonkonferenz über bundesweite Ausgangsbeschränkungen beraten. Bis dato verhalten sich die Länder noch sehr unterschiedlich. Bayern und Baden Württemberg hatten bereits weitgehende Einschränkungen für das öffentliche Leben veranlasst. Andere Länder setzen noch auf Appelle und Einsicht. NRW Ministerpräsident Armin Laschet sieht eine Ausgangsbeschränkung weiter als letztes Mittel.

Eine Ausgangssperre ist ein erheblicher Eingriff in die Freiheitsrechte. Das „Recht auf Bewegungsfreiheit“ ist in Artikel 11, Absatz 1 des Grundgesetzes verankert. Nach Absatz 2 darf es aber unter anderem zur Bekämpfung von Seuchengefahr eingeschränkt werden.

Grund für die derzeitigen Überlegungen ist vor allem das sorglose Verhalten einiger Bürger, die sich nicht an die bisherigen Maßnahmen und Empfehlungen der Behörden und Fachleute halten. Dazu gehört vor allem, daheim zu bleiben, alle unnötigen direkten sozialen Kontakte einzustellen und sich beispielsweise beim Einkauf, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Arztbesuch anderen Personen nur mit einem Abstand von ein, besser sogar zwei Metern zu nähern.


Kabinett bringt NRW-Rettungsschirm auf den Weg
Am Sonntagmittag (22. März 2020) hat die nordrhein-westfälische Landesregierung in einer außerordentlichen Kabinettsitzung die rechtlichen Grundlagen für den am vergangenen Donnerstag angekündigten NRW-Rettungsschirm geschaffen. Die Landesregierung bewilligt die Bereitstellung von bis zu 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise. Damit werden die direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise finanziert.


Aktuell 1.279 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Im Regierungsbezirk Münster sind aktuell 1279 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das ist der Stand von heute morgen (23.03.,10.45 Uhr). Über die Dunkelziffer gibt es weiterhin keine seriösen Einschätzungen. Wie stark der Anstieg ist, zeigt die abgebildete Grafik. Der Kreis Borken hat mit 274 bestätigten Infektionen derzeit die höchsten Zahlen. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die Städte und Kreise meldeten 43 gesundete Personen. So sieht es aktuell im Regierungsbezirk aus:

  • Stadt Bottrop: 16 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Gelsenkirchen: 41 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Münster: 244 Infektionen, 6 gesundet
  • Kreis Borken: 274 Infektionen, 11 gesundet
  • Kreis Coesfeld: 152 Infektionen, 15 gesundet
  • Kreis Recklinghausen: 143 Infektionen
  • Kreis Steinfurt: 201 Infektionen, 3 gesundet
  • Kreis Warendorf: 208 Infektionen, 4 gesundet

Lernprogramm für Kinder im WDR
Morgen (Montag, 23.030.) startet der WDR ein Lern- und Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter, das er gemeinsam mit dem Schulministerium NRW entwickelt hat. Das Programm wird täglich von 9 bis 12 Uhr zu sehen sein. Durch den Vormittag führt Moderator André Gatzke gemeinsam mit der Grundschullehrerin Pamela Fobbe aus Nordrhein-Westfalen. Das Angebot kombiniert Inhalte aus bekannten Kinderprogrammen wie der Sendung mit der Maus, Wissen macht Ah! und Planet Schule mit interaktiven Elementen, also beispielsweise Rätselmöglichkeiten und eine aktive Bewegungspause. Außerdem wird Ralph Caspers Fragen der Kinder rund um das Corona-Virus kindgerecht beantworten.
 
Darüber hinaus wird es für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen auf der Webseite www.planet-schule.de und in der Mediathek des WDR weitere, auch fachbezogene Inhalte und Lernangebote geben. Das Online-Angebot kann von den Lehrkräften etwa bei der Konzeption von Übungsaufgaben genutzt werden.


Zahl der Infizierten im Kreis steigt weiter kräftig an

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (21. März 2020, 16.30 Uhr) bei 274. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte von Freitag, 20. März 2020):

Ahaus: 38 Infektionen (35) – 2 gesundete Personen
Bocholt: 55 Infektionen (52) – 1 gesundete Person
Borken: 40 Infektionen (38) – 3 gesundete Personen
Gescher: 7 Infektionen (7)
Gronau: 11 Infektionen (11)
Heek: 2 Infektionen (1)
Heiden: 5 Infektionen (5)
Isselburg: 6 Infektionen (6)
Legden: 2 Infektionen (2)
Raesfeld: 28 Infektionen (23) – 5 gesundete Personen
Reken: 11 Infektionen (11)
Rhede: 25 Infektionen (22)
Schöppingen: 3 Infektionen (3)
Stadtlohn: 3 Infektionen (3)
Südlohn: 5 Infektionen (5)
Velen: 9 Infektionen (7)
Vreden: 24 Infektionen (21)

In der genannten Gesamtzahl der Infektionen sind weiterhin die bereits “gesundeten” Personen erhalten.

Entgegen anderslautender Gerüchte gibt es bislang keinen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Borken.

Zum Hintergrund: Quarantäne

Alle Personen mit bestätigten Coronavirus-Infektionen befinden sich für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Die häusliche Quarantäne ist eine behördlich angeordnete Maßnahme. Damit diese Wirkung zeigt, ist es zwingend nötig, sich an die Vorgaben zu halten:

  • Verbleiben im eigenen Haushalt – also nicht mit Freunden treffen oder in der Stadt herumlaufen! Zuhause mit den Angehörigen / Mitbewohnern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten gemeinsam in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!
  • Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt
  • Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen

Notruf 112 ausschließlich für akute Notfälle
Der Kreis Borken bittet angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus dringend alle Bürgerinnen und Bürger, den Notruf 112 ausschließlich für akute Notfälle frei zu halten. Sofern in einer akuten Notsituation die Notrufnummer gewählt wird, sollte die Anruferin oder der Anrufer auch mitteilen, ob Menschen im Haushalt leben, die mit dem Coronavirus infiziert sind, in häuslicher Quarantäne leben oder noch nicht ärztlich abgeklärte Erkältungssymptome aufweisen. Denn nur auf diese Weise können frühstmöglich Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um die Einsatzkräfte bestmöglich vor einer Infektion zu schützen. Das ist notwendig, um die Einsatzfähigkeit von Feuerwehr, Polizei, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen weiterhin aufrecht zu erhalten.


Kreis Borken sucht vorsorglich Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen
Um der Ausbreitung des Coronavirus auch in den kommenden Wochen Herr werden zu können, sucht der Kreis Borken vorsorglich bereits jetzt Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen. Auch Medizinstudentinnen und -studenten wären eine wertvolle Unterstützung. Diese ehrenamtlichen Helfer können dann zu gegebener Zeit – vermittelt durch den Kreis – in verschiedener Weise eingesetzt werden. Schon jetzt ist beispielsweise eine Mitwirkung in der Telefon-Hotline des Kreises für die Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum Coronavirus haben, möglich. Interessierte Helferinnen und Helfer können sich im Internet anmelden unter www.kreis-borken.de/helfer.

In dem Online-Formular werden insbesondere medizinische Kenntnisse und Qualifikationen abgefragt, die in der Vergangenheit erworben wurden. Abschließend dazu drei wichtige Hinweise:
1. Auf den Eintrag in das online-Formular erfolgt keine unmittelbare Antwort des Kreises Borken. Im Bedarfsfall meldet sich der Kreis Borken bei den registrierten Helferinnen und Helfern.
2. Sofern Helferinnen und Helfer nach Weisung und Auftrag des Kreises Borken tätig werden sollten, sind sie bei ihrer Tätigkeit unfall- und haftpflichtversichert.
3. Helferinnen und Helfer sollten nicht Mitglied in einer Feuerwehr oder Hilfsorganisation sein, da diese ggf. anderweitig eingeplant werden könnten.


Bistum Münster bündelt Seelsorge- und Hilfsangebote
Täglich entstehen derzeit Hilfsangebote für Menschen, die von der Corona-Krise betroffen sind. Jugendgruppen, die für Senioren oder Kranke einkaufen gehen möchten, sind da nur ein Beispiel. Das Bistum Münster hat nun eine eigenen Internetseite gestartet, die die Angebote aus den zahlreichen Pfarreien und Institutionen bündelt und übersichtlich zur Verfügung stellt. Zu erreichen ist sie unter www.bistum-muenster.de/seelsorge-corona.

Borkener Citylauf abgesagt
Der Stadtsport verband hat den diesjährigen Citylauf abgesagt. Das teilte der Sprecher des SSV, Josef Nubbenholt, heute Vormittag (20.03.) mit. Die Großveranstaltung hätte am 5. Juni stattfinden sollen.

IHK unterstützt Betriebe auch Samstag
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen berät ihre Mitgliedsunternehmen auch am morgigen Samstag (21.03.) über öffentliche Finanzierungsprodukte. Die IHK-Berater sind über die Hotline mit der Rufnummer 0251 707-111 von 9 bis 13 Uhr erreichbar. „Nachdem Bund und Land ihre wirtschaftlichen Hilfsprogramme in der Corona-Krise vorgestellt haben, ist der Beratungsbedarf noch größer geworden“, berichtet Teamleiter Sven Wolf. Fast 700 Unternehmer haben bereits bei den Finanzierungsexperten der IHK angerufen, um sich über öffentliche Förderprogramme zu informieren und Tipps für das weitere Vorgehen zu holen.

Ersatztermin: Ausbilder Schmidt
Die ursprünglich für 27. März geplante Veranstalter mit Ausbilder Schmidt „Die Lusche im Mann“ im Rheder Ei ist jetzt auf den 4. Oktober 2020 verschoben worden.


Inzwischen 209 bestätigte Fälle im Kreis

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt jetzt bei 209 (Stand Donnerstag, 19.03., 17 Uhr). Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises Borken. Die meisten Infektionen gibt es in Bocholt (37) und in Borken (36). Die Kreisstadt registrierte seit gestern acht neue Fälle. Den höchsten Anstieg verzeichnete Ahaus mit zehn neuen Infektionen, dort sind es nun 28 Personen, bei denen das Covid-19 Virus nachgewiesen werden konnte. In Raesfeld, wo die Zahl mehrere Tage stabild war, kamen zwei neue Fälle hinzu. Bürgermeister Andreas Grotendorst hatte sich heute in einem “Offenen Brief” gegen die offensichtliche Sorglosigkeit einiger Bürger gewandt (HALLO berichtete).

So sieht es aktuell in den übrigen Städten und Gemeinden aus:
Gescher: 5 Infektionen ( gestern 3)
Gronau: 9 Infektionen (7)
Heek: 1 Infektion (1)
Heiden: 4 Infektionen (3)
Isselburg: 4 Infektionen (1)
Legden: 3 Infektionen (2)
Raesfeld: 22 Infektionen (20)
Reken: 9 Infektionen (9)
Rhede: 17 Infektionen (16)
Schöppingen: 3 Infektionen (2)
Stadtlohn: 2 Infektionen (0)
Südlohn: 5 Infektionen (4)
Velen: 8 Infektionen (6)
Vreden: 16 Infektionen (11)

In der genannten Gesamtzahl der Infektionen sind weiterhin die bereits “gesundeten” Personen erhalten. Alle Personen mit bestätigten Coronavirus-Infektionen befinden sich für 14 Tage in behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. Bislang gibt es eine Person in Bocholt, die die angeordnete Quarantäne wieder verlassen konnte (HALLO meldete das soeben).

Entgegen anderslautender Gerüchte gibt es bislang keinen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Borken.

Landrat Dr. Kai Zwicker weist nochmal auf die Vorgaben zum Infektionsschutz hin: “Verhalten Sie sich so, als wenn Sie und Ihre Mitmenschen eine schwere Erkältung haben – dann ‚liegen‘ Sie richtig!” Weiterhin gelte es, alle sozialen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, engen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. “Achten Sie immer auf die Hygieneregeln, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen!” Auf diese Weise schütze man nicht nur sich selbst, sondern auch die “Risikogruppen”, wie ältere und vorerkrankte Menschen, so der Landrat.


Landräte fordern gemeinsame Strategie mit den Niederlanden

Dringliche Bitte an Bundeskanzlerin Merkel, Bundesinnenminister Seehofer und NRW-Ministerpräsident Laschet
Auf Initiative von Dr. Kai Zwicker haben heute die Landräte von acht Kreisen in NRW sowie der Oberbürgermeister der Stadt Münster ein dringliches Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesinnenminister Horst Seehofer und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gerichtet. Die Repräsentanten der Kreise Borken, Coesfeld, Heinsberg, Kleve, Recklinghausen, Steinfurt, Viersen und Warendorf sowie der Stadt Münster machen sich darin für eine gemeinsame deutsch-niederländische Strategie gegen das Coronavirus stark. Das meldet soeben (Do. 19.03., 16.40 Uhr) die Pressestelle des Kreises.

Zurzeit könne davon – noch – keine Rede sein und das unterschiedliche Vorgehen beiderseits der Grenze konterkariere die eingeleiteten Eindämmungsmaßnahmen. Sie bitten im Interesse des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung darum, schnellstmöglich eine entsprechende Regelung mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte zu treffen.

„Gerade im Grenzgebiet zu den Niederlanden nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass in unserem Nachbarland die Einkaufsmöglichkeiten im Einzelhandelsbereich, zum Teil auch sonntags, nach wie vor gegeben sind. Die offizielle Homepage der niederländischen Grenzstadt Enschede verweist darauf. Die Niederlande verfolgen bei der Bekämpfung des Coronavirus offenbar die Strategie der “Gruppen- bzw. Herdenimmunität”. Entsprechende deutsche und niederländische Pressemeldungen machen dies deutlich.“, schreiben die Landräte. „Wir befürchten, dass angesichts der offenen Geschäfte in den Niederlanden derzeit dieser ansonsten sehr gern gesehene nachbarschaftliche Austausch noch verstärkt wird.“

Die Landräte bitten eindringlich darum, die Regelungen beiderseits der Grenze anzugleichen. „Ansonsten bliebe als ultima ratio nur eine Grenzschließung für den nicht berufsbedingten Personenverkehr, die wir alle nicht wünschen und zutiefst bedauern würden”, so die Landräte. (pd/kre)


Erfreuliche Nachricht aus Bocholt
Im Kreis Borken ist zwischenzeitlich bei der ersten mit dem Coronavirus infizierten Person die 14-Tages-Frist abgelaufen, die sie auf behördliche Anordnung in häuslicher Quarantäne verbringen musste, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Das meldet die Pressestelle des Kreises. Die Bocholterin sei gesundet. Sie konnte sich aber dennoch nicht einfach selbst aus der Quarantäne entlassen, sondern brauchte dafür die Genehmigung des Kreisgesundheitsamtes Borken.


Umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen beim Roten Kreuz
Das Rote Kreuz im Kreis Borken bittet, vom Besuch aller Einrichtungen abzusehen und Anliegen telefonisch oder via E-Mail zu klären. Zahlreiche Einrichtungen wurden geschlossen, aktuell sei lediglich das Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) in Borken noch offen und es fänden Einzelberatungen statt, so das DRK in einer Pressemitteilung von heute Mittag (19.03.).

Folgende Einrichtungen sind demnach geschlossen: Rettungsdienstschule, Ausbildungszentrum für Gefahrenabwehr, DRK-Bildungswerk, Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe, Autismusambulanz, Café Henry, Kaufhäuser KARO in Borken und Bocholt, Indoorspielplatz, Bewegungshalle am Rotkreuz-Zentrum in Borken. Auch Haushaltsauflösungen könnten zurzeit nicht erfolgen, so das DRK. Aktuell können auch keine Sachspenden entgegengenommen werden. Das Rote Kreuz bittet davon abzusehen, Spenden vor dem Gebäude abzustellen. Kleiderspenden können weiterhin in Altkleider-Container geworfen werden.

Für die Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschulen des Roten Kreuzes im Kreis Borken gelten die Maßgaben des Landes, wonach ausschließlich Kinder von sogenannten „Schlüsselpersonen“ mit einem entsprechenden Arbeitgebernachweis betreut werden dürfen.

Aufgrund der Verfügung des Landes NRW besteht ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeeinrichtungen. Dies schließt das Haus Rosengarten in Burlo, Haus Henry Dunant in Epe, Haus Morgenstern in Gronau, Haus Georg in Südlohn und das Haus Kreszentia in Vreden ein. Besuche sind nur in Ausnahmefällen zugelassen, diese müssen im Vorfeld telefonisch abgesprochen werden.

Aktuell finden keine Kurse und Veranstaltungen im Bereich Erste Hilfe und Migration, keine Dienstabende, keine JRK-Gruppentreffen und keine Versammlungen und Veranstaltungen statt. Der DRK-Fahrdienst Rotkreuzmobil ist auf zwingende Fahrten zu Arztpraxen und Krankenhäusern eingeschränkt.

Mit Blick auf die Sicherstellung der Blutversorgung wird an der Durchführung der Blutspende zwingend festgehalten. Informationen dazu gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de. Wer fit und gesund ist, kann ohne weiteres Blut spenden.


Bistum Münster läutet die Glocken
Messfeiern nur online oder als Fernsehübertragung; keine Taufen und Trauungen (auch nicht im engsten Familienkreis,) bis vorerst zum 19. April; strenge Auflagen für Beerdigungen, Verzicht auf alle öffentlichen Feiern an den Kar- und Ostertagen – die Katholische Kirche im Bistum Münster hat mit zahlreichen Maßnahmen auf die Krise reagiert. Als „Einladung zum persönlichen Gebet und über alle räumliche Trennung hinaus“ sollen bis zum Mittwoch der Karwoche täglich um 19.30 Uhr alle Kirchenglocken läuten, so Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp. Am Ostersonntag sollen in allen nordrhein-westfälischen Bistümern zeitgleich eine Viertelstunde lang die Glocken geläutet werden. Auch die evangelischen Landeskirchen wolle man an der Aktion beteiligen.

Weihbischof ruft zu Solidarität auf
Weihbischof Dr. Christoph Hegge ruft in der Corona-Krise die Gläubigen im Kreisdekanat Borken zu einem starken Miteinander auf: „Auch wenn es widersprüchlich klingt, wir müssen trotz aller notwendigen Isolation solidarisch sein, indem wir fantasievolle und kreative Wege suchen, um vor allem Alleinstehende, alte Menschen, aber auch jene, die in soziale Not geraten, nicht allein zu lassen.“

Der Regionalbischof zeigt sich beeindruckt von den vielen ehrenamtlichen Initiativen in den Städten und Nachbarschaften, die sich in kurzer Zeit gebildet haben, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen oder per Telefon und über die digitalen Medien Begegnungen zu ermöglichen. Er dankte in seiner Botschaft auch allen, die in den Krankenhäusern, der Politik, den Behörden, den Supermärkten und anderen Bereichen derzeit täglich vor großen Herausforderungen stehen, um das System zu stabilisieren. Halt und Hoffnung könnten in dieser schwierigen Zeit die Angebote der Kirche geben, betont Hegge. Dazu gehörten Gottesdienste im Internet, Online-Impulse und -Gebetsgruppen sowie Chat-Möglichkeiten und Seelsorge-Hotlines.

Bistum holt Freiwillige aus dem Ausland zurück
Das Bistum kündigte an, 28 junge Frauen und Männer zurück nach Deutschland zu holen, die im Ausland Dienst tun. Sie seien im sogenannten „weltwärts-Freiwilligendienst“ in Ghana, Mexiko, Tansania, Uganda, Ruanda, Südafrika und der Dominikanischen Republik für zwölf Monate in Projekten tätig. Die Rückholaktion geschieht auf Anordnung des zuständigen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Zuge der Corona-Pandemie.


Virustests nur in besonderen Fällen / Labore sind ausgelastet

Aufgrund der sprunghaft steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen kommen auch die Labore immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb sei es dringend geboten, dass Testungen auf das Coronavirus nur dann erfolgen, wenn besondere Kriterien erfüllt sind. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin. Das gelte für den Fall deutlicher Symptome bei Rückkehrern, die in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet waren und für alle Menschen, die deutliche Symptome nach Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person zeigten.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur gelten gesonderte Verfahren, um unter allen Umständen sicherzustellen, dass Wasserversorgung, Energie, Telekommunikation, Gesundheitsversorgung und viele weitere unverzichtbare Leistungen jederzeit erbracht werden können, schreibt die Pressestelle des Kreises.

Der Corona-Test wird in der Regel von einem niedergelassenen Arzt veranlasst. Der Wunsch von Patienten nach einem Test allein kann und darf dafür aber nicht als Begründung reichen. Dies stößt mitunter auf Unverständnis. Dazu sagt Dr. Elisabeth Schwenzow, Leiterin des Krisenstabes des Kreises Borken: “Nur bei konsequenter Einhaltung der vorgegebenen Regeln werden die vorhandenen Testressourcen ausreichen. Die Ärztinnen und Ärzte, die die Testungen veranlassen, tragen daher eine hohe Verantwortung für den gewissenhaften Gebrauch der Ressourcen. Wir appellieren eindringlich an alle Patienten, Verständnis für das Vorgehen der Ärzte zu zeigen.”


Unterstützung für Unternehmen
Die Wirtschaftsförderung des Kreises Borken, des Kreises Coesfeld und der AIW Unternehmensverband laden zu einem Webinar am morgigen Freitag (20.03) um 11 Uhr ein. Dabei sollen wichtige Fragen zur Unterstützung von Unternehmen in der aktuellen Situation beantwortet werden. „Uns erreichen derzeit vermehrt Anfragen in Bezug auf Finanzierungshilfen und Rückfragen zu den jeweils aktuellen Erlässen“, so Julia Ohters und Kathrin Damme von der Borkener Wirtschaftsförderung.

In dem Live-Chat werden kompetente Gesprächspartner zur Verfügung stehen, darunter Dr. Kleinschneider (WFG Kreis Borken), Dr. Jürgen Grüner (Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld) sowie Andreas Brill, Geschäftsführer des AIW Unternehmensverbandes. Ansprechpartner der Agentur für Arbeit werden Auskunft zum wichtigen Thema Kurzarbeitergeld geben. Auch zu den Themen Krankengeld und verkürzte Krankschreibung, Arbeitsmedizin und -Sicherheit, Liquiditätssicherung und rechtliche Konsequenten z.B. bei Lieferfristenüberschreitungen stehen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Unter https://aiw.de/live-stream kann man sich in den Livestream einwählen. Zugangsdaten oder ein Download einer App sind nicht nötig.


Zahl der Infektionen steigt auf 164

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (18.03.2020, 17 Uhr) bei 164. Das meldet soeben die Pressestelle des Kreises. Einen deutlichen Anstieg um 20 verzeichnet Bocholt mit nunmehr 33 Infektionen. In Borken gibt es drei neue Fälle. Ahaus und Raesfeld, die bereits gestern hohe Zahlen hatten, haben aktuell keine neuen Fälle zu verzeichnen. Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte von gestern):

Ahaus: 18 Infektionen (18)
Bocholt: 33 Infektionen (13)
Borken: 28 Infektionen (25)
Gescher: 3 Infektionen (2)
Gronau: 7 Infektionen (5)
Heek: 1 Infektion (0)
Heiden: 3 Infektionen (2)
Isselburg: 1 Infektion (0)
Legden: 2 Infektionen (2)
Raesfeld: 20 Infektionen (20)
Reken: 9 Infektionen (8)
Rhede: 16 Infektionen (13)
Schöppingen: 2 Infektionen (1)
Südlohn: 4 Infektionen (0)
Velen: 6 Infektionen (4)
Vreden: 11 Infektionen (10)

In den Kommunen, die nicht aufgeführt sind, gibt es bislang keine bestätigten Infektionsfälle.


Livestream vom Jugendwerk e.V. Borken
„Jeden Tag um 15:00 Uhr geht das Jugendhaus Borken live auf instagram“, meldet die Stadt Borken heute (Mittwoch, 18.03.). Unter jugendhaus.borken werden Fragen, Sorgen und Ängste der Jugendlichen aufgenommen. Bei der ersten (spontanen) Liveschaltung schauten 17 Jugendliche zu, darunter viele StammbesucherInnen. Und es konnte auch mit dem Team gechattet werden, sowohl öffentlich als auch privat. Die Videos sind nach Veröffentlichung 24 Std. online. Relevante Videos werden vom Jugendhaus als Storyhighlight gespeichert und damit dauerhaft aufrufbar.

Um nicht nur die Jugendlichen zu erreichen, sondern auch deren Eltern, wird das Jugendhaus parallel Informationen einfach verständlich aufbereiten und ebenfalls live streamen, zunächst über Facebook. Hiermit sollen insbesondere die Eltern bildungsferner Familien erreicht und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich über die aktuelle Lage zu informieren und Fragen zu stellen. Außerdem möchte das Jugendhaus ihnen kleine Impulse geben, wie sie ihre Kinder beschäftigen können und was es zu beachten gilt, um einer weiteren Verbreitung des Virus, aber auch häuslichen Krisen, vorzubeugen. Sobald hier eine Uhrzeit und ein Kanal bekannt ist, wird das Jugendhaus dies mitteilen.


Informationen für Unternehmen
Die Stadt Borken ist bemüht, die Borkener Unternehmen und Betriebe stetig über den aktuellen Verlauf informiert zu halten. Sie macht jetzt auf die Internetseite https://www.wfg-borken.de/betriebsberatung/corona_news/ aufmerksam. Hier gibt es die wichtigsten Informationen über Ansprechpartner und bisher bekannte Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus. Die Übersicht wird in enger Abstimmung mit der WFG für den Kreis Borken laufend aktualisiert und an die neuen Entwicklungen angepasst.


Nachtbuslinien werden eingestellt
In Abstimmung mit den Kreisen, dem Aufgabenträger und der Bezirksregierung Münster werden ab dem 20. März weitere Nachtbusverkehre der Westfalen Bus GmbH im Münsterland vorerst eingestellt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 30. April. Betroffen sind die Nachtbuslinien N7/N17 (Stadtlohn – Gescher – Coesfeld – Rosendahl – Billerbeck – Münster), N42 (Münster – Drensteinfurt), N2 (Münster – Telgte) und N22 (Telgte – Warendorf). Auch die Linie N5 (Burgsteinfurt – Altenberge – Münster) im Kreis Steinfurt wird vorerst eingestellt. Sofern es früher zu wesentlichen Verbesserungen der Situation kommt, werden die Verkehre schnellstmöglich wieder aufgenommen.

Wertstoffhöfe nehmen nur noch Grünabfälle an
Die von der EGW betriebenen kommunalen Wertstoffhöfe im Kreis schränken ihren Annahmeservice vorläufig ein. Das teilt der Kreis Borken mitschränken. Ab Donnerstag, 19.03., werden vorübergehend nur noch Grünabfälle auf den kommunalen Wertstoffhöfen angenommen. Durch den reduzierten Annahmeservice ohne Abrechnung wird eine schnelle und einfache Erledigung erreicht. Die Mitarbeiter der Wertstoffhöfe können so den empfohlenen Abstand von 2 Metern zu den Kunden halten. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Grünabfälle möglichst über die vorhandenen Biotonnen zu entsorgen und die Abgabe auf den Wertstoffhöfen zu begrenzen. Für andere Abfallarten gilt ein Annahmestopp. Diese sollten übergangsweise zu Hause zwischengelagert werden. Die Regelung gilt unter anderem für die Wertstoffhöfe in Borken, Heiden, Raesfeld, Gescher und Velen in Gescher-Estern, Rhede, Stadtlohn und Vreden.


Kein Verzehr beim Borkener Feierabendmarkt
Der Borkener Feierabendmarkt findet auch weiterhin statt – allerdings in einer kleineren Variante als Wochenmarkt zur Grundversorgung der Borkenerinnen und Borkener. Das meldet heute (Mittwoch, 18.03.) die Stadt Borken.

Trotz aller Einschränkungen des öffentlichen Lebens soll insbesondere die Grundversorgung der Bevölkerung aufrechterhalten werden. Aus diesem Grunde finde der Feierabendmarkt weiterhin wie gewohnt jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr auf dem Remigiuskirchplatz statt – allerdings in einer kleineren Variante, nämlich als Wochenmarkt zur Grundversorgung der Borkenerinnen und Borkener mit den folgenden Ständen: Käse Althues, Feinkost Bramers, Markthandel Küsters und Geflügelhof Thesing. Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher wird es einen Abstand von fünf Metern zwischen den Ständen geben. Es werden keine Speisen und Getränke zum Direktverzehr ausgeschenkt und auch keine Pavillons und Sitzgelegenheiten aufgebaut. Besucherinnen und Besucher sollen sich nicht lange auf dem Wochenmarkt aufhalten. Beim Verkauf muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den besuchenden Personen eingehalten werden.


Stand Dienstag 123 Infizierte

123 Personen im Kreisgebiet sind nachweislich mit dem Coronaviurs infiziert. Das hat soeben (Dienstag, 17.03., 18.00 Uhr) der Kreis Borken bekanntgegeben. In Borken stieg die Zahl um 10 auf nunmehr 25 infizierte Personen an. Raesfeld verzeichnet wie bislang 20, Ahaus 18 Infektionen. Hier waren es gestern noch 16 Fälle.

Weitere Zahlen:
Bocholt: 13 (zuvor 10)
Gescher: 2 (1)
Gronau: 5 (2)
Heiden: 2 (1)
Legden: 2 (1)
Reken: 8 (7)
Rhede: 13 (9)
Schöppingen: 1 (2)
Velen: 4 (2)
Vreden: 10 (8)

Alle Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, Personen aus ihrem engsten Umfeld sind bzw. werden zügig ermittelt, um schnellstmöglich Testung und Quarantäne veranlassen zu können.

Bei noch gestern gemeldeten Fällen aus Isselburg und Schöppingen handelte es sich laut Gesundheitsamt des Kreises um Verdachtsfälle, die versehentlich in der Statistik auftauchten und sich nicht bestätigt haben.


Neue Besuchsregelung bei der Stadtverwaltung Borken
Die Stadt Borken regelt aufgrund des hohen Besuchsaufkommens gestern und heute die Besucherlenkung neu. Ab Mittwoch muss vor einem möglichen Besuch zwingend vorher unter der Telefon-Nummer 02861 939 777 angerufen werden. Hier wird geklärt, ob für das jeweilige Anliegen ein persönliches Erscheinen erforderlich ist.

Auch die Dienststellen der Kreisverwaltung Borken waren bereits für den freien Publikumsverkehr geschlossen worden.

Service Center der Stadtwerke schließt
Die Stadtwerke Borken schließen ab Mittwoch (18.03.) ihr Service Center an der Ostlandstraße für den Publikumsverkehr, ist aber bis auf weiteres unter der Nummer 02861 936 0000 oder per E-Mail kundencenter@stadtwerke-borken.de erreichbar. Die Störungs-Hotlines funktionieren weiter rund um die Uhr: 02861 936 600 für Störungen bei der Stromversorgung, 02861 936 601 für Störungen bei der Gasversorgung.


Geldinstitute reagieren
Die Sparkasse Westmünsterland stellt ab Mittwoch (18.03.) in 30 Klein- und Kleinstfilialen auf SB-Betrieb um. Dazu zählen unter anderem die Filialen Burlo, Erle, Hochmoor, Maria Veen, Oeding, Ramsdorf, Reken-Bahnhof und Vreden Winterswijker Straße. 43 Beratungscenter bieten weiter den vollen Service.

Die VR-Bank Westmünsterland setzt ebenfalls ab Mittwoch vereinzelt den persönlichen Bankbetrieb aus – und zwar in den Filialen Burlo, Weseke, Borken-Kornmarkt, Südlohn und Velen sowie weiteren Filialen außerhalb des Kreises Borken. Die Berater stehen aber auch in den geschlossenen Filialen nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung.


Nach Möglichkeit zuhause bleiben

Aufruf von Borkens Bürgermeisterin Mechthild Schulze Hessing
Die Stadt Borken ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ernst zu nehmen und einzuhalten. „Um das Coronavirus wirkungsvoll einzudämmen, ist die Akzeptanz und ein entsprechendes Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zwingend notwendig“, heißt es in einer Presseerklärung von heute Nachmittag (Dienstag, 17.03.). Die Stadt formuliert die drei folgenden Aufforderungen:

1. Verzichten Sie auch auf private Kontakte insbesondere in geschlossenen Räumen, sofern das möglich ist.
2. Verzichten Sie auf private Treffen und Feiern. So helfen Sie mit, gemeinsam die Herausforderung zu meistern!
3. Die Schließung der Schulen und der Kitas soll nicht dazu führen, dass sich Eltern, Jugendliche und Kinder in hoher Anzahl an öffentlichen oder privaten Orten treffen. Das gilt auch für Spielplätze, für die kreiseinheitlich ein Nutzungsverbot ausgesprochen wurde.

“Viele Entscheidungen, die getroffen werden mussten, erscheinen unpopulär, sind aber zwingend erforderlich. Ich rufe hiermit zur Besonnenheit auf. Verhalten Sie sich ruhig und verantwortungsvoll. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen”, heißt es dazu von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Das Coronavirus ist eine riesige Herausforderung auch für uns in Borken. Eine Herausforderung, wie wir sie seit Langem nicht gekannt haben. Und genauso wie uns geht es den allermeisten Ländern dieser Welt. Deshalb sprechen wir auch von einer Pandemie. Das Virus, um das es geht, ist neuartig. Es gibt aktuell kein Medikament und es gibt keinen Impfstoff. Deshalb müssen wir die Verbreitung dieses Virus verlangsamen, um unsere Gesundheitssysteme nicht zu überfordern. Und das bedeutet, dass wir alle sozialen Kontakte weitestgehend einstellen, wo immer das möglich ist. Damit helfen wir insbesondere den Menschen, die von der Erkrankung durch dieses Virus in besonderer Weise betroffen sein werden. Das sind die Älteren und die Menschen mit Vorerkrankungen.“


Gesundheitsamt bitte, die richtige Adresse für seine Fragen zu wählen
Die Hotline des Kreisgesundheitsamtes erreichen derzeit hunderte Anrufe. Ein Großteil davon betrifft jedoch keine gesundheitlichen Einschätzungen, sondern andere Themen. Das meldet der Kreis Borken heute Mittag (Dienstag, 17.03., 13.20Uhr) und rät: „Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wie sie sich richtig verhalten – was erlaubt und was derzeit untersagt ist, wenden sich am besten direkt an ihr Rathaus. Viele Städte und Gemeinden haben eine Hotline eingerichtet, die Fragen rund um das Coronavirus beantwortet, die keinen medizinischen Hintergrund haben.“ Das beträfe insbesondere auch Inhaber von Gastronomiebetrieben oder Geschäften, die sich zu den Vorgaben für sie erkundigen wollen. Diese legten die Städte und Gemeinden in eigenen “Verfügungen” fest. Sie sind daher für diese Fragen die richtigen Ansprechpartner. Die Kommunen sind unter folgenden Hotlines / Telefonnummern erreichbar:

Ahaus: 02561 / 72690
Bocholt: 02871 / 953 0
Borken: 02861 / 939 555
Gescher: 02542 / 60400
Gronau: 02562 / 12 0
Heek: 02568 / 9300 0
Heiden: 02867 / 977 0
Isselburg: 02874 / 911 0
Legden: 02566 / 910 0
Raesfeld: 02865 / 955 0
Reken: 02864 / 944 222
Rhede: 02872 / 930 456
Schöppingen: 02555 / 88 0
Stadtlohn: 02563 / 870
Südlohn: 02862 / 582 99
Velen: 02863 / 926 0
Vreden: 02564 / 303 0

Ärzte, Krankenhäuser und Bürger mit medizinischen Fragen rund um das Coronavirus wenden sich an die Hotline des Kreisgesundheitsamtes unter Tel. 02861/82-1091.


Publikumsverkehr der Kreisbehörde eingeschränkt
Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort ihre Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschehe aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen, erklärte dazu Landrat Dr. Kai Zwicker heute Mittag (Dienstag, 17.03.) in einer Pressemitteilung. Anliegen sollen bis auf Weiteres möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigt werden. Persönliche Besuche sind nur noch nach telefonischer Absprache mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. Die genauen Regelungen etwa für Ausländerbehörde, Führerscheinstelle und Kfz-Zulassungsstelle sind unter https://kreis-borken.de abrufbar.
Auch die Verwaltungen der Städte und Gemeinden im Kreisgebiet haben die Besuchsregeln stark eingeschränkt. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der jeweiligen Kommune.


Starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Gestrige Verordnung der Bundesregierung wird umgesetzt
Städte und Kommunen im Kreisgebiet setzen heute (Dienstag, 17.03.) die gestrigen Anordnungen der Bundesregierung bezüglich des Umgangs mit dem Coronavirus in Form von „Allgemeinverfügungen“ um. Dazu gehört das Verbot aller öffentlichen und privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel. Auch Lokale, Clubs, Theater, Kino, Zoos, Museen, Bäder, Fitness-Studios, Spielhallen, Fahrschulen und Spielplätze fallen darunter. Des Weiteren wird der Zugang zu Restaurants, Hotels, großen Einkaufszentren und natürlich Einrichtungen des Gesundheitswesens reglementiert. Besondere Regeln gelten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Verfügungen sind auf den Internetseiten des Kreises sowie der Städte und Kommunen einzusehen.

Keine Fahrten in die Niederlande
Der Kreis Borken bittet eindringlich darum, von Fahrten in die niederländischen Nachbarregionen abzusehen. Die Niederlande sind vom Coronavirus ebenfalls stark betroffen. Daher bestehe auch dort die große Gefahr, dass bei Aufenthalten beispielsweise in Winterswijk, Enschede usw. das Virus übertragen werde, schreibt die Pressestelle des Kreises. Um die Weiterverbreitung einzudämmen, lautet der Appell von Landrat Dr. Kai Zwicker: “Bleiben Sie bitte – wenn immer möglich – zuhause. Fahren Sie vor allem nicht in die angrenzenden niederländischen Städte und Gemeinden!” Dort sind die Gastronomiebetriebe einschließlich der Restaurants ohnehin bereits geschlossen.


Jetzt 95 Fälle im Kreis

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken ist von Sonntag auf Montag um 13 gestiegen. Sie liegt aktuell (Montag 16.03.,16.30 Uhr) bei 95. Die stärkste Zunahme verzeichnete Ahaus (plus 5 Infektionen). In Borken blieb die Zahl stabil bei insgesamt 15 infizierten Personen. So sieht es im Kreis aus:

Ahaus: 16 Infektionen (Sonntag 11)
Bocholt: 10 Infektionen (10)
Borken: 15 Infektionen (15)
Gescher: 1 Infektion (1)
Gronau: 2 Infektionen (2)
Heiden: 1 Infektion (1)
Isselburg: 1 Infektion (1)
Legden: 1 Infektion (0)
Raesfeld: 20 Infektionen (19)
Reken: 7 Infektionen (6)
Rhede: 9 Infektionen (6)
Schöppingen: 2 Infektionen (2)
Velen: 2 Infektionen (1)
Vreden: 8 Infektionen (7)

Ab Mittwoch nur noch Notbetreuung an Schulen und Kitas
Wie bereits angekündigt, werden ab Mittwoch (18.03.) in Schulen und Kitas nur noch Kinder von “Schlüsselpersonen” betreut. Alle anderen Eltern sind angehalten, die Betreuung ihrer Kinder privat zu organsieren.. “Schlüsselpersonen” sind Eltern, die in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen notwendig ist. Das sind die Sektoren Energie, Wasser und Entsorgung, Ernährung und Hygiene, Gesundheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Finanz- und Wirtschaftswesen, Transport und Verkehr, Medien staatliche Verwaltung, und der Sektor Schulen, Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe. Voraussetzung ist, dass beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in diesen Bereichen tätig sind.

Klinikum Westmünsterland schafft Reserven
Das Klinikum Westmünsterland hat sich entschlossen, ab sofort alle planbaren Aufnahmen, Operationen und sonstigen Eingriffe an allen Krankenhausstandorten für erst einmal 14 Tage zu verschieben. Damit sollen laut Klinikumsprecher Tobias Rodig die notwendigen Reserven für eine größere Zahl an zu versorgenden Patienten mit einer Infektion geschaffen werden. Zugleich soll das Infektionsrisiko für nicht erkrankte Personen reduziert werden.

Krankenhäuser: Besucher müssen draußen bleiben
Aufgrund der aktuell weiter steigenden Anzahl an Neuinfektionen haben sich nun auch das St. Marien-Krankenhaus Ahaus, das Marien-Hospital Vreden und das Krankenhaus Maria-Hilf Stadtlohn dazu entschlossen, ein generelles Besuchsverbot umzusetzen. Zuvor hatte schon das St. Agnes-Hospital Bocholt ein generelles Besuchsverbot umgesetzt. Im besonderen Einzelfall können Ausnahmen gemacht werden. Das gilt unter anderem für Besuche von Vätern im Bereich der Geburtshilfe.

Kirchen reagieren/ Nur noch “kleine” Beerdigungen möglich
Sowohl die katholische im Bistum Münster als auch die evangelische Kirche im Münsterland haben bereits vor dem heutigen Erlass der Bundesregierung nahezu alle Veranstaltungen und Gottesdienste abgesagt. Taufen, Trauungen, Konfirmationen, Firmungen und andere Veranstaltungen sollen verschoben werden. Beerdigungen sind weiterhin möglich, allerdings sollen sie möglichst unter freiem Himmel und unter Beteiligung von maximal 20 Personen stattfinden. Diese Regelungen gelten zunächst bis zum 19. April. Auch an den Kar- und Ostertagen wird es keine Gottesdienste geben.


Virus lähmt das öffentliche Leben

Die Ausbreitung des Coronavirus führt zu zahlreichen weiteren Reaktionen seitens der Städte und Gemeinden im HALLO-Gebiet. Hier ein Überblick zum aktuellen Stand von Montag, 16.03. (13.30 Uhr).

Rathausbesuche
Sämtliche Verwaltungen der hiesigen Städte und Kommunen haben ihre Besuchsregeln eingeschränkt. Sie sollen nur in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminabsprache aufgesucht werden.

Volkshochschule Borken
Die VHS unterbricht das laufende Semester mit sofortiger Wirkung. Alle Kurse und Veranstaltungen werden bis zum 19. April ausgesetzt. Das gilt unabhängig vom Veranstaltungsort. Die VHS ist zu den üblichen Öffnungszeiten unter Telefon 02861/939-238 sowie unter vhs@borken.de zu erreichen.

Bürgerbusse
Der Bürgerbusverkehr in Borken, Rhede, Vreden und Südlohn ist eingestellt worden.

Stadt Borken
Aufgrund eingeschränkter Besuchsregeln im Rathaus hat die Stadt eine Service-Hotline für alle nichtmedizinischen Fragen eingerichtet. Die Nummer 02861/939 555 ist täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr, am Wochenende von 9:00 bis 13:00 Uhr freigeschaltet. Nichtmedizinische Fragen kann man auch coronavirus@borken.de stellen.

Die Stadtverwaltung organisiert Nachbarschaftshilfe für die vom Coronavirus betroffenen Personen, die sonst keine Unterstützung bekommen. Interessenten können sich bei der eigens eingerichteten Servicenummer 02861 939-555 melden. Dort werden Kontaktdaten erfasst und der Wunsch nach Unterstützung aufgenommen. Im Nachgang werden die Daten an die in allen Ortsteilen zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Kräften weitergegeben. Diese klären im direkten Kontakt mit den Interessierten, wie der Hilfewunsch praktisch umgesetzt werden kann. Dieser Service ist für die anfragenden Personen kostenlos. Die Servicenummer ist täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr, am Wochenende von 9:00 bis 13:00 Uhr freigeschaltet.

Die Stadt Borken verschiebt alle Sitzungen des Rates und der Fachausschüsse zunächst bis zum 19. April.

Die Tafel Borken und der Secondhandladen „Klamotte“ sind bis zum 19. April geschlossen.

Die Fahrradbörse an der Remigius-Grundschule (28.03.) ist abgesagt worden.

Raesfeld
Alle öffentlichen Gebäude (Schulen, Sporthallen, Naturparkhaus etc.) sind bis auf weiteres geschlossen. Das Bildungswerk Raesfeld und die VHS haben alle Kurse bis zum Ende der Osterferien (19.04.) unterbrochen.

Der TSV Raesfeld e.V. stellt ab sofort den Trainingsbetrieb in allen Abteilungen bis nach den Osterferien ein.

Sämtliche Veranstaltungen sind abgesagt, darunter die Generalversammlung des GSV (17.03.), das Begrüßungsfrühstück für Neugeborene (21.03.), die Aktion Saubere Landschaft (21.03.), die Jubiläumsfeier der kfd Raesfeld (21.03), das Treffen des Rotary-Club Lippe-Issel: „Helden des Alltags“ (21.03.), die Mitgliederversammlung des Ortsmarketings (26.03.), die Raesfelder Fahrradbörse (28.03.), das Frühlingskonzert der Burgmusikanten (28.03.) und auch der Radwandertag des GSV (26.04.).

Heiden
Das Konzert der Musikkapelle Heiden am 20.03. im Borkener Vennehof entfällt.

Sowohl das HeiDinner – Frühlingserwachen am 27.03. sowie das HeiDinner am 25.04. fallen aus.

Auch der Maibökendag mit verkaufsoffenem Sonntag (19.04.) ist abgesagt worden.

Der Auftritt von Bernd Stelter am 25.04. ist aufgrund des Corona Virus abgesagt worden. Info´s zur Kartenrückgabe oder einen Ausweichtermin folgen zeitnah.

Reken
Alle Veranstaltungen im RekenForum sind abgesagt worden. Dazu zählt die Show „Amazing Shadows“ (14.04).

Für Menschen in häuslicher Quarantäne, die nicht auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückgreifen können, vermittelt die Verwaltung ab dem 18.03.2020 zwischen Helfern und Hilfesuchenden. Wer freiwillig helfen möchte oder Hilfe benötigt, kann sich unter der zentralen Telefonnummer 02864/944223 (ab Mittwoch, 18.03.2020), der E-Mail-Adresse › hhr@reken.de (ab Mittwoch, 18.03.2020) sowie schriftlich an die Adresse Rathaus Reken, Stichwort: hhr, Kirchstraße 14, 48734 Reken, bei der Verwaltung melden und seine Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, Hilfsangebot bzw. Hilfebedarf) mitteilen.

Für alle nichtmedizinischen Fragen hat die Gemeinde ein Servicetelefon eingerichtet, erreichbar unter 02864 944 222. Außerdem gibt es eine Service-E-Mail-Adresse coronavirus@reken.de

Velen
Sämtliche Veranstaltungen der Stadt Velen bis Ende April sind daher abgesagt. Hierzu gehören auch Kulturveranstaltungen sowie geplante Veranstaltungen des GiG-Marketing Velen Ramsdorf e.V.. Dazu zählen die Kinderkulturveranstaltung „Pippi feiert Geburtstag“ (21.02.), der VHS-Vortrag „100 Jahre Weimarer Republik“ (26.03.) und die Jahreshauptversammlung des GiG – Marketing Velen Ramsdorf e.V. (24.03.).

Die Andreas-Bücherei bleibt vorerst bis Ende März geschlossen, der Musikschul-Unterricht ist eingestellt worden und alle VHS-Veranstaltungen sind bis zum 19. April ausgesetzt.

Das Frühjahrskonzert des Musikvereins am 4.4. entfällt ersatzlos.


Jetzt 82 bestätigte Fälle im Kreis

Soeben (So. 15. März, 17 Uhr) hat der Kreis Borken neue Zahlen durchgegeben. Demnach gibt es jetzt 82 bestätigte Fälle im Kreisgebiet. Allein im Stadtgebiet von Borken gibt es jetzt 15 Personen, in Raesfeld 19 Personen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde. In der Übersicht:

Ahaus: 11 Infektionen / Bocholt: 10 / Borken: 15 / Gescher: 1 / Gronau: 2 / Heiden: 1 / Isselburg: 1 / Raesfeld: 19 / Reken: 6 / Rhede: 6 / Schöppingen: 2 / Velen: 2 / Vreden: 7

In den nicht aufgeführten Kommunen gibt es bislang keine bestätigten Infektionsfälle.

“Hauptursächlich für die steigenden Infektionszahlen sind derzeit Rückkehrergruppen aus dem Winterurlaub”, schreibt der Kreis in seiner Pressemitteilung. Landrat Dr. Kai Zwicker bittet daher alle aktuellen Rückkehrer, insbesondere aus Italien, Österreich und der Schweiz, sich umsichtig zu verhalten und sich gegebenenfalls für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Auf jeden Fall sollten sie telefonisch ihren jeweiligen Hausarzt kontaktieren, sich aber auf keinen Fall direkt dort hinbegeben.

Die Telefon- Hotline des Kreises ist unter 02861 / 821091 montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr freigeschaltet. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist unter 116 117 rund um die Uhr erreichbar.


Die Stadt Borken und die Stadtwerke geben gerade (So. 15. März, 16 Uhr) bekannt, dass ab Montag das Freizeitbad Aquarius samt Sauna sowie das Lehrschwimmbecken in Gemen und die Schwimmhalle in Weseke geschlossen bleiben. Auch die Tourist-Info und das Stadtarchiv können bis auf weiteres nicht besucht werden.


45 bestätigte Infektionen im Kreisgebiet

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken nimmt weiter zu. Stand Samstagabend (17 Uhr) waren 45 Fälle bekannt. Donnerstag waren es 14, Freitag 27 bekannte Fälle. Der Anstieg scheint also in einem überschaubaren Rahmen zu bleiben. Erstmals gibt es auch je einen Fall in Gescher, Gronau, Heiden und Velen. Aus Sicht des Krisenstabes beim Kreis Borken tragen die getroffenen Maßnahmen des Gesundheitsamtes und der Kommunen (Quarantäne, Absagen von Veranstaltungen, Einschränkung der sozialen Kontakte) dazu bei, eine rasantere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.

Das ist vor allem wichtig, um die Einrichtungen des Gesundheitswesen nicht zu überlasten. “Der zeitliche Aspekt ist deswegen so wichtig, weil unsere Krankenhäuser und Ärzte nicht zeitgleich eine so hohe Anzahl an Patienten adäquat versorgen können”, so das Gesundheitsamt auf Nachfrage von HALLO. “Ein verlangsamter Ausbruch führt dazu, dass wir weniger Patienten zeitgleich behandeln müssen. Zumal derzeit auch noch die Influenzawelle (Grippe) Kapazitäten bindet.”

Mit Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet stellt sich die Lage wie folgt dar (bei Veränderungen in Klammern die Werte vom Freitag):

Ahaus: 4 Infektionen
Bocholt: 9 Infektionen (vorher 6)
Borken: 12 Infektionen (vorher 6)
Gescher: 1 Infektion (vorher 0)
Gronau: 1 Infektion (vorher 0)
Heiden: 1 Infektion (vorher 0)
Raesfeld: 8 Infektionen (vorher 4)
Reken: 2 Infektionen
Rhede: 3 Infektionen
Schöppingen: 1 Infektion
Velen: 1 Infektion (vorher 0)
Vreden: 2 Infektionen (vorher 1)

Alle Personen mit bestätigten Coronavirus-Infektionen befinden sich laut Aussage des Kreises für 14 Tage in häuslicher Quarantäne. Bei nachgewiesener Infektion werden zudem die engen Kontaktpersonen ermittelt, die dann schnellstmöglich getestet und ebenfalls in häusliche Quarantäne geschickt werden.

Zur häuslichen Quarantäne

Der Kreis macht noch einmal deutlich: Die häusliche Quarantäne ist eine behördlich angeordnete Maßnahme. Damit diese Wirkung zeigt, ist es zwingend nötig, sich an die Vorgaben zu halten:

– Verbleiben im eigenen Haushalt – also nicht mit Freunden treffen oder in der Stadt herumlaufen! Zuhause mit den Angehörigen / Mitbewohnern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!
– Regelmäßiger Kontakt mit dem Kreisgesundheitsamt
– Den weiteren Anweisungen des Kreisgesundheitsamtes folgen

Weiterhin appellieren Kreis, Städte und Kommunen an alle Bürgerinnen und Bürger, besonnen zu handeln und die Anzahl der eigenen Kontakte auf das notwendigste zu reduzieren. Das gelte insbesondere, wenn man sich krank fühle – dann solle man in jedem Fall zu Hause bleiben. Außerdem sollten die Hygieneregeln eingehalten werden. Wer sie noch nicht kennt: Auf www.infektionsschutz.de gibt es Informationen dazu.


Absage von öffentlichen und privaten Veranstaltungen

Die Stadt Borken hat bekannt gegeben, dass der Betrieb der Musikschule, der VHS, der Remigiusbücherei, des Dorfgemeinschaftshauses Weseke, des Bürgerbüros in Weseke und der Jugendhäuser ab sofort zunächst bis zum 19. April 2020 eingestellt. Ortsvorsteher werden aufgrund der aktuellen Lage ab sofort keine Geburtstags- und Ehejubiläenbesuche mehr wahrnehmen.

Die Stadt Borken empfiehlt überdies dringend allen Veranstaltern, grundsätzlich alle Veranstaltungen ebenfalls zunächst bis Ende April 2020 abzusagen. Allen Bürgern rät die Stadt Borken aufgrund der aktuellen Lage private Veranstaltungen und Feiern zu meiden, dies gilt insbesondere für den Besuch von Gottesdiensten, Sport- und Kulturveranstaltungen – soweit diese noch stattfinden.


Schulen und Kindergärten bereits ab Montag geschlossen

Schulen und Kindergärten in NRW werden ab Montag geschlossen. Am Montag und Dienstag würden aber alle Lehrer in den Schulen anwesend sein, damit Eltern Betreuungsmöglichkeiten schaffen können. Die Schulen blieben bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Das erklärte NRW Ministerpräsident Armin Laschet soeben in seiner Pressekonferenz in Düsseldorf. Der Ministerpräsident nahm Abiturienten ihre Sorge, dass ihre Abschlussprüfungen platzen könnten. Schulen und Lehrer würden Pläne dafür erarbeiten.


Statement des NRW Ministerpräsidenten Armin Laschet


Grillscheune Starke

• Der morgige Wintergang mit BBQ (14. März) entfällt. Auch die öffentliche Schützenfestnachfeier der Junggesellenschützen Raesfeld am 21. März ist abgesagt worden.


Aktion Gänseblümchen, Heiden

• Alle Termine für den Kinder- und Jugendkleidermarkt bis nach den Osternferien wurden abgesagt.

Leben in Alter in Reken e.V.

• Alle Veranstaltungen für die Monate März und April entfallen, darunter der Vortrag “Schlafen Sie gut” am 24. März und “Loapen und Proaten” am 26. März.


kult Westmünsterland in Vreden

• Alle Kulturveranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus.

Katholische Kirche

• Das Bistum Münster empfiehlt Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen, alle Veranstaltungen, die nicht zwingend durchgeführt werden müssen, abzusagen oder zu verschieben. Alle Firmungen werden bis zum Ende der Osterferien abgesagt. Sonstige Gottesdienste können unter Beachtung besonderer Verhaltensmaßnahmen weiterhin stattfinden.

• Für die Erstkommunionfeiern, die meist im Frühjahr stattfinden, empfiehlt der Generalvikar, mit Absagen zu warten. Pfarreien, die Erstkommunionfeiern für den Weißen Sonntag geplant haben, können überlegen, ob sie diese gegebenenfalls jetzt schon absagen.

• Hinsichtlich der regulären sonntäglichen Gottesdienste wird den Menschen aus Risikogruppen empfohlen, auf den Besuch zu verzichten und stattdessen Gottesdienste via Radio, Fernsehen oder Internet mitzufeiern. Priester, Kommunionhelferinnen und -helfer, Messdienerinnen und Messdiener sind aufgerufen, ihren Dienst bei Krankheitssymptomen nicht mehr auszuüben und ansonsten eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie ihre Dienste wahrnehmen.

Kinocenter Borken

•  Die für Montag, den 16. März, um 20:30 Uhr geplante Veranstaltung “Großes Kino zum Equal Pay Day 2020: Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit” im Kinocenter Borken ist abgesagt worden.


Kreis Borken

• Die Bürgerinnen und Bürger werden dringlich gebeten, die persönlichen Besuche in die Kreisverwaltung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Anliegen sollen möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erfolgen. Die Führerscheinstellen im Kreishaus Borken sowie in Ahaus und Bocholt können nur noch nach Terminvereinbarung aufgesucht werden. Gleiches gilt für die Zulassungsstellen. Termine können über das Internet unter www.kreis-borken.de/terminreservierung vereinbart werden und ausnahmsweise telefonisch unter den Rufnummern 02861/82-2059 für Borken, 02561/912-215 für Ahaus und 02871/953-396 für Bocholt.

Stadthalle Vennehof

• Alle Veranstaltungen bis Ende April sind abgesagt, darunter das Konzert der Musikkapelle Heiden am 21. März und das Sonderkonzert zum Beethovenjahr am 22. März.

Krankenhaus Borken

• Bis auf weiteres fallen die Gottesdienste in der Kapelle des St. Marien-Hospitals Borken aus. Das gilt auch für den Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Patienten am Montag, 16. März.

Musikschule Borken

• Das Musical “A touch of glee” am 27. März wurde abgesagt, ein Nachholtermin für Juni wird derzeit anvisiert.

• Der Musikschultag am 28. März. wurde abgesagt, es wird keinen Nachholtermin geben.

• Das Konzert “Memories of Broadway” am 25. April wurde abgesagt, ob es einen Nachholtermin geben wird, steht aktuell noch nicht fest.

• ALLE Schülervorspiele – auch musikschulinterne – sind bis Ende April 2020 abgesagt. Der Musikschulunterrichtsbetrieb läuft erstmal unter dem Vorbehalt weiterer Entscheidungen in den kommenden Stunden und Tagen weiter, d.h. auch die Projekte finden alle wie geplant statt. Ausgenommen ist hiervon der Erwachsenenchor Vocal Total. Aufgrund der Größe des Chores werden die Proben erst einmal bis zum 30.04.2020 ausgesetzt.

Sport im Kreis

• Der Fußball- und Leichtathletik Verband Recklinghausen hat den Spielbetrieb für alle Alters- und Spielklassen bis zum 19. April (Ende der Osterferien) eingestellt. Demnach fallen alle Meisterschafts- und Freundschaftsspiele sowie Turniere / Kreispokalspiele im heimischen Fußball aus. Über die Einstellung des Trainingsbetriebes müssen die Vereine selbstständig entscheiden.

• Der Vorstand des Handballkreis Rhein-Ruhr e.V. hat beschlossen, dass der Spielbetrieb im Handballkreis Rhein-Ruhr e.V. ab sofort zunächst bis 22.03.2020 ausgesetzt wird.

• Die Volleyball Bundesliga schränkt den Spielbetrieb der 1.Liga Frauen und Männer ein und beendet mit sofortiger den Spielbetrieb aller 2.Bundesligen! Davon betroffen sind auch die Spiele der Skurios Volleys. Vermutlich wird auch nach dem 22.03.2020 nicht weitergespielt werden können.

• Der Stadtsportverband hat die Familienveranstaltung „Sport, Spiel und Spaß für Familien mit Kindern“ an allen Sonntagen bis zum 29. März abgesagt. Auch die Mitgliederversammlung am Montag, 16. März, und die Sportlerehrung am 22. April fallen aus.

Bürgerschützen Gemen

• Die Generalversammlung für Samstag, 14. März, wird auf einen späteren Termin verschoben.

Frauenschützen Westmünsterland

• Das Schützenfest am 25. April wird auf einen noch unbestimmten Termin verschoben.

Heimatverein Gemen

• Der Heimatverein Gemen hat seine für Freitagabend angesetzte Jahreshauptversammlung aus gleichem Grund abgesagt.

KAB St. Paulus Borken

• Die Generalversammlung wurde abgesagt.

Kolpingsfamilie Borken

• Die Jahreshauptversammlung sowie die anschließende Autorenlesung mit Pfarrer Stefan Jürgens am Sonntag, 15. März, fallen aus. Ersatztermine werden noch bekanntgegeben.

Plattdeutsche Theaterschar Weseke

• Die heutige Aufführung sowie die Termine am 15., 20. Und 22. März wurden abgesagt.

Theaterverein Raesfeld

• Die Gemeinde Reken hat die Aufführung des plattdeutschen Theaterstücks „Tratsch in Pollmanns Gaorden“ am Sonntag, 15. März, im RekenForum ersatzlos abgesagt.

Kirchengemeinde St. Georg in Heiden

Der heutige Filmabend für die Messdiener im Pfarrzentrum fällt aus.

Remigius-Bücherei

Alle Veranstaltungen wurden abgesagt, darunter auch die Lesung „Zeitenlese“ mit Dr. Birgit Ebbert am Freitag, 20. März

Stadt Velen

• Die Kinderkulturveranstaltung „Pippi feiert Geburtstag“ am 21. März 2020 in der Alten Molkerei Ramsdorf ist abgesagt. Sie soll eventuell am 20. Juni nachgeholt werden.

Stadt Rhede

• Alle Veranstaltungen im Rheder Ei (Kultursaal im Rathaus) fallen aus, darunter auch die Karaokeparty am Freitag, 20. März.