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KREIS BORKEN. Das Coronavirus beschäftigt seit März die Menschen im Kreisgebiet. Nach einem Sommer mit überschaubaren Ansteckungszahlen haben Herbst und Winter deutliche Anstiege an Infizierten und Erkrankten mit sich gebracht. Leider gibt es auch immer wieder neue Todesfälle. Die Politik setzt auf einen harten Lockdown, der die Infektionszahlen in den nächsten Wochen senken soll. Die HALLO-Redaktion gibt an dieser Stelle regelmäßig den aktuellen Sachstand wieder und meldet, wenn es wichtige neue Entwicklungen gibt. (kre)

Impfeinladungen an Ü80-Jährige gehen raus

Dienstag, 19. Januar: Im Kreis Borken leben 23.485 Personen über 80 Jahre. Sie bekommen in diesen Tagen ein Einladungsschreiben für eine Coronaschutzimpfung. Das Schreiben richtet sich in erster Linie an Senioren, die zuhause leben. Sie sind die nächsten in der festgelegten Prioritätenliste für die Impfungen. Vorsorglich würden aber auch die Bewohner von Heimen und anderen Wohnformen angeschrieben, teilte heute Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Diese wurden in der ersten „Impfwelle“ eigentlich schon durch mobile Impfteams versorgt. Das Einladungsschreiben enthält alle wichtigen Informationen. Termine können ab dem 25. Januar 2021 online über www.116117.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 116 117 02 vereinbart werden. Die Impfungen im “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen beginnen am 1. Februar 2021.

551 Infizierte

Dienstag, 19. Januar: Gute Entwicklungen zeigt der heutige Blick auf die Corona-Zahlen. Stand heute Nacht 0 Uhr waren 551 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 28 weniger als am Vortag (Wert korrigiert). Gegenüber dem Vortag gab es nur 20 neue Infektionsmeldungen, aber 67 Gesundungen. Darin eingeschlossen sind einige Meldungen, die vorherigen Tagen zugerechnet wurden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert bei 74,3 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.

Lokal sieht die Lage wie folgt aus. Aus Velen wurden drei neue Ansteckungen gemeldet, hier sind aktuell 25 Menschen infiziert. Einen neuen Fall gab es in Borken, insgesamt zählt die Kreisstadt heute 58 Infizierte. Keine neuen Ansteckungsfälle gab es in Heiden (aktuell 7 Infizierte), Raesfeld (9) und Reken (41). Die höchsten Zahlen haben derzeit Ahaus (94) und Gronau (83).

Leider gab es im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion drei weitere Tote. Verstorben sind eine 94-jährige Frau aus Ahaus, eine 83-jährige Frau aus Gronau und eine 91-jährige Frau aus Gescher. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie nun 158 Tote zu beklagen.


Infektionszahlen scheinen zu sinken

Montag, 18. Januar: Stand Mitternacht waren 557 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. So niedrig waren die Zahlen zuletzt am 26. Oktober. Allerdings gehen an den Wochenende stets etwas weniger Meldungen ein, da auch weniger getestet wird. Seit Freitag gab es nur 68 neue Infektionsfälle, aber 152 Gesundungen. Auch die größeren Städte haben keine dreistelligen Infektionszahlen mehr. Lokal gab es zuletzt überhaupt keine neuen testierten Ansteckungen mehr. Borken hat derzeit 61 Infizierte, Heiden 9, Raesfeld 10, Reken 47 und Velen 22. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 74,9 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

Die Zahlen im Kreisgebiet korrespondieren mit den Zahlen im Bundesgebiet. Auch das RKI meldete heute mit 7141 Neuinfektionen den niedrigsten Wert seit Ende Oktober. “Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren”, schrieb das RKI gestern Abend.

Zur Lage in den Krankenhäusern im Kreis mit Corona-Stationen: Hier werden derzeit 71 Covid 19-Patienten stationär behandelt, neun davon benötigen Intensivmedizin.


Inzidenz jetzt bei 67,6

Samstag, 16. Januar: Stand Mitternacht sind aktuell 641 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert, 85 weniger als am Vortag. Allein 101 Menschen mit einer Infektion konnten gesund aus der Qurantäne entlassen werden. Damit einhergehend sank auch die 7-Tage-Inzidenz auf jetzt 67,6 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Der korrigierte Vortagswert betrug 80,5.

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich im Kreis Borken 7.496 Menschen mit dem Virus infiziert. 6.700 Personen sind inzwischen gesundet. 155 verstarben im Zusammenhang mit einer Ansteckung.

Zur lokalen Lage: In Borken sind derzeit 70 Menschen nachweislich infiziert, in Reken 60. Deutlich weniger Ansteckungsfälle gab es zuletzt in Heiden (aktuell 9 Infizierte), Raesfeld (13) und Velen (23).


Inzidenz nahzu unverändert

Freitag, 15. Januar: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet ist gestern wieder leicht gestiegen auf jetzt 715. Darunter sind auch etliche Nachmeldungen zu vorherigen Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert bei 78,4 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Leider gibt es einen weiteren Todesfall, verstorben ist eine 97-jährige Frau aus Ahaus. Insgesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie 155 Kreisbewohner im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 72 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt, zehn davon benötigen intensivmedizinische Betreuung.

Stand heute sind 5482 Menschen im Kreis einmalig gegen das Coronavirus geimpft worden, 47 Prozent sind Bewohner von Pflegeeinrichtungen, 53 Prozent gehören Berufsgruppen (Ärzte, Pflegerinnen etc.) an, die nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StiKo) ebenfalls in der ersten Impfwelle berücksichtigt werden.

15 km-Regel im Kreis Recklinghausen

Freitag, 15. Januar: Seit dem 12. Januar 2021 gilt im Kreis Recklinghausen wegen dauerhafter Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200 die Regel, dass sich die Bürger nur in einem Umkreis von 15 Kilometern zu ihrem Wohnort aufhalten dürfen. Die Verordnung hat auch Konsequenzen für Bürger des Kreises Borken. Sie dürfen das Gebiet des Kreises Recklinghausen nur aufsuchen, soweit sie dabei nicht einen Umkreis von 15 km Luftlinie ab der Grenze der eigenen Stadt bzw. Gemeinde überschreiten. Das bedeutet zum Beispiel: Rekener dürfen nach Lembeck, Borkener nicht. Es gibt aber Ausnahmen: Erlaubt sind Besuche engster Familienangehöriger, beruflich bedingte Fahrten, Schul- und Arztbesuche sowie diverse weitere Fahrten mit gewichtigen Gründen.


Schwächeres Infektionsgeschehen

Donnerstag, 14. Januar: Ein abschwächtes Infektionsgeschehen kennzeichnet die aktuelle Lage im Kreisgebiet. Stand Mitternacht waren 679 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 70 mehr als Vortag. 35 von ihnen wurden allerdings vorherigen Tagen zugeordnet. Stellt man die Gesundungen (aktuell 36) entgegen, kommt man zu den jetzigen Zahlen.

Bei der Einordnung kann ein Blick auf die absoluten Zahlne helfen, die seit Beginn der Pandemie im März 2020 erfasst werden. Danach haben sich 7421 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 6588 gesundeten wieder, 154 verstarben im Zusammenhang mit einer Infektion. Die 7-Tage Inzidenz weist heute 78,1 Infizierte pro 100.000 Einwohnern auf, ist also erneut etwas gesunken.

Auch das lokale Infektionsgeschehen ist überschaubar. Je eine neue Ansteckung meldeten Borken (aktuell 67 Infizierte), Raesfeld (14) und Velen (22). Keine neuen Infektionen gab es in Heiden (10) und Reken 865).

Leider müssen mehr Erkrankte stationär behandelt werden. In den Krankenhäusern des Kreises liegen heute 72 Menschen mit Covid-19, neun davon auf einer Intensivstation.


Inzidenz weiter runter auf 87,0

Mittwoch, 13. Januar: Aktuell sind 633 Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind 13 mehr als am Vortag. Insgesamt gab es bis heute Nacht 0 Uhr 51 Neuinfektionen, denen standen 38 Gesundungen entgegen. Die 7-Tage-Inzidenz fiel erneut leicht von 93,2 (nachgetragener Wert) auf nun 87,0 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Insgesamt zählte das Kreisgesundheitsamt seit Ausbruch der Pandemie 7.351 bestätigte Fälle, 6.564 Gesundete und 154 Todesfälle. Zuletzt gab es zweitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben sind eine 96-jährige Frau aus Ahaus und eine 90-jährige Frau aus Bocholt.

Aus dem lokalen Infektionsgeschehen ragt weiterhin Reken mit 13 neuen Fällen und derzeit 65 Infizierten heraus. Unter anderem gibt es mehrere Fälle in einer Behinderteneinrichtung. Je zwei neue Fälle verzeichneten Borken (aktuell 64 Infizierte) und Raesfeld (11). Keine neuen Ansteckungen gab es in Heiden (10) und Velen (18).

Zur Lage in den Krankenhäusern im Kreis Borken: Derzeit werden 65 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt, sieben davon benötigen intensivmedizinische Betreuung.


Impftermine werden ab 25. Januar vergeben

Dienstag, 12. Januar: Nach der ersten Impfwelle in Alten- und Pflegeheimen sollen nach Aussage von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ab dem 1. Februar alle weiteren Personen, die 80 Jahre oder älter sind, geimpft werden. Im Kreis Borken steht dafür das Impfzentrum in Nordvelen zur Verfügung. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Die Betroffenen werden voraussichtlich nächste Woche per Brief über die Impfmöglichkeit informiert. Die Schutzimpfung ist freiwillig und kostenlos.

Impftermine werden ab dem 25. Januar online unter www.116117.de sowie telefonisch unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 (täglich von 8 bis 22 Uhr) vergeben. Anrufer sollen am besten Stift und Papier bereit, um den Termin und ggfs. weitere Informationen zu notieren, rät die Kassenärztliche Vereinigung. Die Terminvereinbarung können auch Angehörige oder Vertrauenspersonen übernehmen. Um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten, wird neben dem Termin für die Erstimpfung auch ein weiterer Termin für die zweite Schutzimpfung vereinbart.

Zu Beginn der Terminvergabe kann es aufgrund der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen. Die KKV bittet um Geduld. Die Kapazitäten der Impfzentren würden der äußerst dynamischen Entwicklung bei der Impfstoffzulassung und –produktion angepasst und nach und nach ausgeweitet – abhängig vor allem von den zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen, so die KKV.

Infektionsgeschehen derzeit niedrig

Dienstag, 12. Januar: Aktuell ist das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet niedrig. Möglicherweise ist das aber noch ein Folge der wenigen Untersuchungen und Infektionsmeldungen am Wochenende. Stand heute Nacht 0 Uhr sind 604 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Elf mehr als am Vortag. 28 Menschen gesundeten nach Ansteckungen wieder und konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Leider gibt es aber auch einen weiteren Todesfall, der einem der vergangenen Tagen zugerechnet wurde. Verstorben ist eine 70-jährige Frau aus Vreden. Insgesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie 152 Menschen im Kreisgebiet. 7294 steckten sich mit dem Virus an, 6538 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken, sie liegt heute bei 91,6 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.


3286 Menschen bereits geimpft

Montag 11. Januar: Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sind im Kreis Borken bis dato 3286 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Sie verteilen sich etwa hälftig auf die Bewohner von Pflegereinrichtungen (1611 Personen) und Menschen, die aufgrund ihres Berufes (Mediziner, Pfleger etc.) von der Ständigen Impfkommission für die erste Welle der Impfungen empfohlen wurden. Das sind bislang 1675.

Derzeit 600 Infizierte im Kreisgebiet

Montag, 11. Januar: 66 gesundete Personen lassen die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 600 sinken. Am Sonntag gab es keine Meldung über Neuinfektionen, in der Regel werden aber an den Folgetagen Ansteckungsfälle nachgetragen. Die 7-Tage-Inzidenz sank wieder unter die Marke 100. Sie beträgt heute 98,6 Infizierte pro 100.000 Einwohnern.

Die höchsten Infiziertenzahlen haben derzeit Ahaus (102) und Gronau (99). In Bocholt haben sich die Ansteckungen in den letzten Wochen deutlich reduziert. Hier sind aktuell 79 Menschen infiziert. Borken kommt derzeit auf 67 Infizierte. In Heiden (9), Raesfeld (9) und Velen (14) ist die Lage vergleichsweise entspannt. Mit verhältnismäßig hohen Zahlen kämpft immer noch Reken (54).

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet: Hier werden aktuell 64 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sieben davon intensivmedizinisch. 86 Intensivbetten stehen zur Verfügung, 30 könnten kurzfristig ergänzt werden.


Inzidenz bei 106,9

Sonntag, 10. Januar: Erstmals liegt heute die 7-Tage-Inzindez im Kreis Borken wieder höher als 100, exakt bei 106,9 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Die aktuellen Zahlen allerdings sind niedrig. Gegenüber dem Vortag steckten sich 34 Menschen neu mit dem Coronavirus an, 50 gesundeten. Derzeit sind 665 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Da am Wochenende weniger getestet wird, sind die Zahlen allerdings nur bedingt aussagefähig.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich Stand heute 7277 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Voraus angesteckt, 6461 gesundeten wieder, 151 Menschen verstarben im Zusammenhang mit einer Infektion.


Weniger Infizierte, aber höhere Inzidenz

Samstag, 9. Januar: Nach zwei Tagen mit steigenden Ansteckungszahlen gibt es Stand heute 0 Uhr wieder etwas weniger Infizierte im Kreis. 662 Menschen tragen derzeit nachweislich das Coronavirus mit sich. Gestern gab es 52 Neuinfektionen, denen aber 93 Gesundungen entgegenstanden. Das sind 41 weniger Infizierte als am Vortag. Die “7-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, stieg aber. Sie beträgt laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 94,3 pro 100.000 Einwohner.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind eine 82-jährige Frau und ein 81-jähriger Mann aus Ahaus. Insgesamt hat die Pandemie im Kreis seit März 151 Opfer gefordert.


Guter Start für Impfung in Heimen

Freitag, 8. Januar: Nach Auskunft von Landrat Dr. Kai Zwicker sind die Coronavirus-Schutzimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Kreis Borken gut angelaufen. Bis zum 6. Januar seien bereits 2.169 Personen geimpft worden, so der Landrat. Die Einrichtungen hätten sich organisatorisch bestens auf die Impftermine eingestellt, die Impfbereitschaft unter der Heimbewohnerschaft sei mit deutlich über 90 Prozent sehr hoch. Dies hänge sicherlich auch mit dem von der KVWL eingesetzten Ärzte-Teams zusammen: Überwiegend nehmen die in den Heimen bekannten, örtlichen Ärzte die Impfungen vor. Zudem sei auch die Impfbereitschaft bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Einrichtungen im Kreis Borken sehr hoch. Der weitere Impffortschritt in den Heimen ist abhängig von den Zuteilungen der Impfdosen.

Im “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen wird nach den Vorgaben des Landes NRW Anfang Februar 2021 mit den Impfungen begonnen. Anmeldungen für Impftermine sind derzeit aber noch nicht möglich. Sobald dem Kreis Borken dazu Informationen vorliegen, wird darüber berichtet.

Infektionszahlen steigen leicht

Freitag, 8. Januar: Erneut gibt es einen Anstieg der Infizierten im Kreisgebiet. 38 neuen Ansteckungen standen 22 Gesundungen gegenüber. Somit sind Stand heute Nacht 0 Uhr 687 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 76,5 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Auch die Zahl der Verstorbenen hat sich erhöht auf nun 149 seit Asubruch der Pandemie. Verstorben ist eine 75-jährige Frau aus Gronau. Der neue Fall wurde einem der vergangenen Tage zugeordnet.

Die 38 Neuinfektionen verteilen sich über das gesamte Kreisgebiet, die meisten gab es gestern in Gronau (+12 auf aktuell 108). Die höchste Anzahl an Infizierten gibt es derzeit in Ahaus (110). Bocholt hat noch 94 Infizierte, aber zuletzt nur geringe Zuwächse.

Wie sieht es lokal aus? In Borken gab es gestern fünf neue Ansteckungsfälle, derzeit sind hier 72 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Reken kletterte die Zahl der aktuell Infizierten um drei auf nun 47. Keine neuen Infektionen wurden aus Heiden (aktuell 12 Infizierte), Raesfeld (13) und Velen (26) gemeldet.


Schule im Distanzunterricht, Kita-Zeiten eingeschränkt

Donnerstag, 7. Januar: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben zunächst bis zum 31. Januar geschlossen. Alle Schüler werden nach den Ferien wieder zu Hause unterrichtet, auch die Abschlussjahrgänge. Für die Klassen eins bis sechs soll es lediglich eine Notbetreuung geben, allerdings nur für Kinder, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.

In den Kitas wird die Betreuungszeit jeweils um zehn Stunden wöchentlich gekürzt. Wenn irgend möglich sollten Eltern ihre Kinder zu Hause behalten. Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte an, dass die Kita-Gebühren während des Lockdowns erlassen werden sollen. Einen Beschluss darüber soll es noch heute geben. Möglicherweise werden Städte und Kommunen auf der einen Seite sowie das Land auf der anderen Seite die Kosten je zur Hälfte übernehmen. Der Kreis Borken hat für seine Kindertagesstätten bereits die Einziehung der Elternbeiträge für Januar gestoppt.

Wieder mehr Infizierte

Donnerstag, 7. Januar: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreisgebiet steigt weiter. Die Statistik des Gesundheitsamtes weist 71 Neuinfektionen gegenüber dem Vortag aus. Dem stehen 25 Gesundungen gegenüber. Damit gibt es aktuelle 624 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Kreisgebiet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt unverändert bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Leider gibt es zwei weitere Tote zu beklagen. Verstorben sind eine 86-jährige Bocholterin und ein 91-jähriger Gronauer. Insgesamt stieg die Zahl der mit oder am Coronavirus verstorbenen Menschen auf 148.

Die höchsten Zuwächse an Neuinfizierten zeigte gestern Ahaus mit 21 neuen Fällen (aktuell 95 Infizierte). Aus Reken (45) wurde 13 Neuinfektionen gemeldet, aus Bocholt (79) zwölf neue Fälle. In den übrigen Orten ist das Infektionsgeschehen derzeit niedrig, in einige orten gibt es auch gar keine neuen bekannten Ansteckungen.


Inzidenz seit sechs Tagen nahezu unverändert

Mittwoch: 6. Januar: Die Zahl der aktuell Infizierten ist gegenüber gestern leicht gestiegen auf nun 537 Personen. Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist für gestern 42 Neuinfektionen und 34 Gesundungen aus. Außerdem wurden erneut einige Daten vorherigen Tagen zugeordnet. Das gilt auch für die Anzahl der Verstorbenen, die um drei auf nunmehr 146 gestiegen ist. Verstorben sind eine 94-jährige Frau aus Borken, eine 82-jährige Frau aus Bocholt und ein 87-jähriger Mann aus Ahaus.

Stand heute nacht 0 Uhr haben sich seit Ausbruch der Pandemie 6987 Menschen in Kreis nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 6304 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohner und damit in etwa auf dem selben Niveau wie in den vergangenen sechs Tagen.

Lokal gibt es ebenfalls einen leichten Anstieg der Infektionen. In Borken steckten sich acht weitere Personen mit dem Virus an, aktuell sind hier 63 Menschen nachweislich infiziert. Je zwei Neuinfektionen gab es in Heiden (aktuell 10 Infizierte), Reken (29) und Velen (22). Raesfeld (12) blieb ohne frische Ansteckungsfälle.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet: Aktuell werden hier 75 Covid-Patienten stationär behandelt, 11 davon intensivmedizinisch. Ingesamt stehen 86 Intensivbetten zur Verfügung, 30 weitere könnten im Notfall ergänzt werden.


Impfzentren starten Anfang Februar

Dienstag, 5. Januar: Anfang Februar sollen laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die 53 Impfzentren in NRW ihre Arbeit aufnehmen. Das gilt auch für das Impfzentrum in Nordvelen/Gescher. Los geht es hier zunächst mit den über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürgern. Sie bekommen ab dem 18. Januar ein entsprechendes Informationsschreiben und können über die Hotline 116 117 der kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren, an dem sie das Impfzentrum aufsuchen. Wegen der notwendigen Kühlung des Impfstoffes von ­Biontech und Pfizer ist ein Aufsuchen der Impfwilligen daheim derzeit nicht möglich.

Auch die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste gehören zur Gruppe derjenigen, die als erste im Impfzentrum geimpft werden sollen. Bereits ab dem 18. Januar soll dem Krankenhauspersonal, das Covid-Patienten betreut, Schutzimpfungen angeboten werden. Das soll weit überwiegend in den Krankenhäusern erfolgen.

In der ersten noch laufenden Phase der Impfung werden die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen geimpft. Trotz Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel hätten schon rund 44.000 Personen in Westfalen-Lippe ihre Impfung erhalten, meldet heute die Kassenärztliche Vereinigung. 800 Heime hätten innerhalb der ersten zehn Tage rund 106.000 Impfdosen bei der KVWL bestellt.

Inzidenz jetzt bei 72,7

Dienstag, 5. Januar: Lediglich 30 Neuinfizierte erfasste das Gesundheitsamt am gestrigen Montag. Denen standen 31 Gesundete entgegen. Damit liegt die durch Nachmeldungen korrigierte Zahl der aktuell Infizierten jetzt bei 509. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf 72,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Auch in die Ansteckungen im lokalen Bereich sind überschaubar. Lediglich Reken (aktuell 30 Infizierte) meldete drei neue Fälle, Velen (21) eine neue Ansteckung. Keine nachgewiesenen Neuinfektionen gab es in Borken (57), Heiden (8) und Raesfeld (10).

Leider gab es in den vergangenen Tagen fünf weitere Tote, die jetzt der nachträglich der Statistik zugeordnet wurden. Verstorben sind eine 95-jährige Frau aus Isselburg, eine 100-jährige Frau aus Ahaus, ein 81-jähriger Mann aus Gescher, ein 89-jähriger Mann aus Borken und eine 93-jährige Frau aus Gronau. Damit stieg die Zahl der mit oder am Coronavirus verstorbenen Menschen im Kreisgebiet auf 143.


Zahl der Infizierten unter 500 gesunken

Montag, 4. Januar: Den dritten Tag in Folge ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis deutlich gesunken. Aktuell sind 494 Menschen mit dem Virus belastet. Gestern gab es 28 Neuinfektionen und 73 Gesundungen. Leider verstarben aber auch vier weitere Menschen mit oder am Coronavirus. Verstorben sind eine 63-jährige Frau aus Bocholt, eine 91-jährige Frau aus Vreden, ein 90-jähriger Mann aus Isselburg und eine 89-jährige Frau aus Südlohn. Insgesamt zählte das Gesundheitsamt des Kreises seit Ausbruch der Pandemie 138 Tote im Zusammenhang mit der Pandemie. 6908 Menschen steckten sich an, 6276 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 73,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

Lokal gibt es derzeit nur wenige Ansteckungen, je zwei in Borken (akuell 57 Infizierte) und Velen (20) sowie eine Ansteckung in Raesfeld (12). Keine neuen Fälle wurden aus Heiden (8) und Reken (27) gemeldet.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: In den Häusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 63 Patienten stationär behandelt, zehn davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen hier zur Verfügung, 23 können im Notfallszenario noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 18 Patienten versorgt, zwei davon auf der Intensivstation. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, sieben können im Notfallszenario noch ergänzt werden.


Inzidenzwert zum Jahresende deutlich gesunken

Donnerstag, 31. Dezember (Silvester): 770 Infizierte meldet das Gesundheitsamt am letzten Tag des Jahres 2020. Nach mehreren Tagen, in den die Zahl der Infizierten stetig sank, ist sie gestern wieder leicht gestiegen, befindet sich aber deutlich unter den Zahlen vor einer Woche. Das spiegelt sich auch in der 7-Tage-Inzidenz. Diese liegt aktuell bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Zur Erinnerung: Einen Tag vor Heilig Abend war der bisherige Höchstand mit 1204 Infizierten erreicht worden.

Seit Ausbruch der Pandemie im März haben sich im Kreis Borken 6789 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus angesteckt. 5887 gesundeten wieder, aber 132 überwiegend ältere Menschen verstarben an oder mit dem Coronavirus.

In der Region sieht es am Jahresende wie folgt aus: Borken hat derzeit 76 Infizierte, Heiden 14, Raesfeld 19, Reken 63 und Velen 13. Im Verlauf der Pandemie steckten sich in Borken 658 Menschen mit dem Coronavirus an, fünf davon verstarben. In Heiden wurden seit März 123 Ansteckungsfälle erfasst, drei Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Raesfeld zählte 217 Infizierte und drei Tote. In Reken gab es 237 Personen, bei den das Virus nachgewiesen wurde, aber keine Toten. In Velen hingegen verstarben in den vergangenen neun Monaten sechs von 227 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.


Neuer Höchstand an Infizierten

Donnerstag, 24. Dezember: Schlechte Nachrichten zu Heilig Abend. Im Verlauf des gestrigen Tages wurden 178 Neuinfektionen aus dem Kriesgebiet gemeldet. Das mag unter anderem daran liegen, dass viele Menschen sich vor dem Fest noch einmal testen ließen. Weil nur 34 Gesundmeldungen gegengerechnet werden können, erhöht sich die Zahl der aktuell Infizierten (Stand 0 Uhr) auf 1166. Das ist ein neuer Höchststand. in Vielen Kommunen waren die Zuwächse zweistellig. Die 7-Tage Inzidenz stieg entsprechend auf 195,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner an.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Am heutigen Heiligabend und an Silvester ist das Hotline-Team von 9 bis 15.30 Uhr im Dienst, an den beiden Sonntagen (27. Dezember und 3. Januar) jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.


Sechs weitere Tote

Mittwoch, 23. Dezember: Die Zahl der aktuell mit dem Conoaviurs infizierten Menschen im Kreis ist erstmals seit Tagen wieder unter die 1000er Marke gesunken. Stand heute Nacht 0 Uhr sind 989 Personen nachweislich mit dem Virus belastet.Die Statistik des Gesundheitsamtes weist 78 Neuinfektionen und 48 Gesundungen aus. Darüber hinaus wurden nachgemeldete Zahlen, insbesondere Gesundungen, vorherigen Tagen zugerechnet. Die 7-Tage-Inzidenz sank analog dazu leicht auf 175 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Insgesamt haben sich seit März 6282 Personen im Kreis angesteckt, davon gesundeten 5178 wieder.

Leider gab es in den letzten Tagen sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die nun Eingang in die Statistik gefunden haben. Verstorben sind eine 87-jährige Frau aus Bocholt, ein 81-jähriger Mann aus Borken, ein 78-jähriger Mann aus Heiden, ein 80-jähriger Mann aus Stadtlohn, eine 93-jährige Frau aus Ahaus und ein 85-jähriger Mann aus Vreden. Damit sind nun seit Ausbruch der Pandemie im März 115 Menschen im Kreis mit oder am Coronavirus gestorben.

Lokal sieht die Situation heute wir folgt aus: Borken hat elf neue Infektionsfälle und derzeit 135 nachweislich Infizierte. Je eine neue Ansteckung meldeten Heiden (aktuell 24 Infizierte) und Velen (31). Zwei neue Fälle gab es gestern in Reken (55), drei in Raesfeld (46).

Zur Situation in den Krankenhäusern. Derzeit werden 69 Covid19-Patienten im Kreis stationär behandelt. Zehn davon sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation versorgt werden müssen.

Mobile Impfteams starten am Sonntag

Mittwoch, 23. Dezember: Entgegen ersten Meldungen liefert das Land nun im ersten Schritt je 180 Impfdosen des Biontech-Impfstoffs an die Städte und Kreise in NRW. Sie sollen am kommenden Sonntag (27.12.) in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet verimpft werden. Weitere Lieferungen mit größeren Stückzahlen hat das Land für die kommende Woche und Mitte Januar angekündigt. Die Verteilung erfolgt nach dem Einwohnerschlüssel der über 80-Jährigen auf die Städte und Kreise.

Für den Kreis Borken werden nach jetzigem Stand an drei Terminen bis zum Jahresende insgesamt ca. 2.590 Impfdosen erwartet. Mit dem verfügbaren Impfstoff werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie die Mitarbeitenden der Krankenhäuser, die in besonderen Risikobereichen arbeiten, gehören zu der ersten Gruppe und werden baldmöglichst geimpft. Für die Impfung ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig.


53 neue Ansteckungen und 7 weitere Tote

Dienstag, 22. Dezember: Mit Stand von heute Nacht 00 Uhr hat das Gesundheitsamt des Kreises 53 Neuinfektionen und 70 Gesundungen registriert. Nachgemeldete Zahlen eingerechnet sind derzeit 1005 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus belastet. Die 7-Tage-Inzidenz ist erstmals wieder deutlicher auf 175 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gab es in den vergangenen Tagen sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind eine 81-jährige Frau aus Vreden, eine 90-jährige Frau aus Stadtlohn, ein 79-jähriger Mann aus Ahaus, eine 82-jährige Frau aus Gescher, ein 88-jähriger Mann aus Gronau, eine 89-jährige Frau aus Heek und ein 83-jähriger Mann aus Vreden. Damit sind nun bereits 109 Menschen aus dem Kreisgebiet mit oder am Coronavirus gestorben. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März 6196 Menschen angesteckt, 5082 überstanden die Infektion mehr oder weniger unbeschadet.

Das aktuelle Infektionsgeschehen ist verglichen mit der Vorwoche etwas niedriger. Die meisten neuen Fälle verzeichneten gestern Bocholt und Gronau mit je elf Neuinfizierten. Bocholt hat derzeit auch die meisten nachgewiesenen Virusträger (150), gefolgt von Ahaus (142) und Borken (140). In der Kreisstadt gab es gestern aber nur einen neuen Fall. Sechs nachgewiesene Neuinfektionen zählte Reken (aktuell 54 Infizierte). Keine neuen Ansteckungen gab es in Heiden (24), Raesfeld (47) und Velen (35).

Quarantäne für Einreisende aus GB und Südafrika

Dienstag, 22. Dezember: Aufgrund aktueller Meldungen über mutmaßlich deutlich ansteckendere Mutationen des Coronavirus hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag (20. Dezember 2020) mit einer gesonderten Verordnung für Einreisen aus Großbritannien und Südafrika reagiert. Die neuen Regelungen gelten seit gestern. Einreisende aus Großbritannien und Südafrika müssen sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Zudem müssen sich die betroffenen Personen unmittelbar vor oder bei der Einreise und dann nochmals nach fünf Tagen auf das Coronavirus testen lassen. Fällt der Test nach fünf Tagen negativ aus, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Die Quarantäne gilt auch rückwirkend für alle Personen, die ab dem 11. Dezember aus Großbritannien oder Südafrika eingereist sind.


Zahl der Infizierten gesunken

Montag, 21. Dezember: 134 Gesundmeldungen lassen die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 1026 sinken. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt davon aber nahezu unberührt. Sie ist weiterhin mit 185,8 Infizierten pro 100.000 Einwohnern besorgniserregend hoch. Bocholt (151), Ahaus (148) und Borken (142) haben aktuell die meisten Infizierten.

Lokal sieht es wie folgt aus: Heiden hat aktuell 23 Infizierte, Raesfeld 53, Reken 54 und Velen 36.

Aktuell werden 73 Menschen in den Krankenhäusern des Kreisgebietes gegen Covid 19 behandelt, zehn davon auf der Intensivstation. Insgesamt stehen 86 Intensivbetten zur Verfügung, 30 weitere können im Notfall zusätzlich eingerichtet werden.

Schnelltests beim DRK am Mittwoch und an Heilig Abend möglich

Montag, 21. Dezember: „Test zum Fest“: Unter diesem Motto bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken kurzfristig Corona-Schnelltests an. Am Mittwoch, 23. Dezember, und an Heiligabend können Bürgerinnen und Bürger in fast allen Kommunen im Kreis Borken über erfahrene Rotkreuz-Einsatzkräfte einen Schnelltest machen lassen. Die Ergebnisse liegen innerhalb 30 Minuten vor, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes.

„Schaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht“, ruft das Rote Kreuz dazu auf, das Angebot zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Die jeweiligen Testzentren sind selbst Heiligabend geöffnet. Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt.

Die ersten Tests in Borken am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 fanden schon am ersten Tag große Resonanz. Bis mittags nahmen bereits fast 50 Personen die Möglichkeit wahr, Gewissheit in Sachen Covid-19 zu erhalten. Die Testzeiten variieren von Ort zu Ort. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken. Alle Standorte mit Zeiten und Terminvereinbarung sind auf der DRK-Internetseite einsehbar: http://www.drkborken.de/aktuell/spalte-3/corona-virus/corona-schnelltests.html


Weiterer Todesfall

Sonntag, 20. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 1.158 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 52 mehr als am Vortag. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider einen weiteren Todesfall. Verstorben ist eine 82-jährige Frau aus Raesfeld. Damit sind nun 102 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 6.139. 4.879 Personen sind inzwischen gesundet. Die 7-Tage-Inzidenz“ liegt aktuell bei 185,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.


Aktuell 1106 Menschen infiziert

Samstag, 19. Dezember: Die Kreisverwaltung meldet Stand heute 00 Uhr 1106 infizierte Personen im Kreis. Das sind 25 mehr als am Vortag. Zustande kommt die Zahl der aktuell Infizierten durch 90 neue Ansteckungsfälle, denen 65 Gesundungen entgegenstehen. Durch Nachmeldungen haben sich die Zahlen zum Vortag geändert. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken auf 173,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider gab es im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion in den vergangenen Tagen einen weiteren Todesfall. Verstorben ist eine 49-jährige Frau aus Ahaus.

Auch lokal bleibt die Infektionslage bedenklich. In Borken gab es 14 neue nachgewiesene Ansteckungsfälle, damit sind hier derzeit 133 Personen infiziert. Raesfeld (aktuell 52 Infizierte) verzeichnet neuen neue Fälle, Reken (65) sieben. Je drei Neuinfizierte meldeten gestern Heiden (25) und Velen (40).


Jetzt schon 100 Tote

Freitag, 18. Dezember: 100 Menschen im Kreis Borken sind mittlerweile am oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl ist durch mehrere Nachmeldungen gestiegen, erst gestern gab es zwei neue Todesfälle. Insgesamt wurden fünf nachgetragen. Verstorben sind ein 89-jähriger Mann aus Ahaus, ein 80-jähriger Mann aus Ahaus, eine 89-jährige Frau aus Ahaus, ein 103-jähriger Mann aus Ahaus und eine 66-jährige Frau aus Ahaus.

63 Prozent der 100 Verstorbenen aus dem Kreisgebiet waren 80 Jahre und älter, 33 Prozent zwischen 60 und 79 Jahre alt. Aber auch jüngere Infizierte können sich nicht in Sicherheit wiegen. Immerhin noch vier Prozent der Verstorbenen waren 35 bis 59 Jahre alt.

Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet ist nach wie vor besorgniserregend hoch. Gestern erfasste das Gesundheitsamt erneut 129 neue Ansteckungsfälle. Ihnen stehen 109 Gesundete gegenüber, so dass die Zahl der aktuell Infizierten „nur“ auf 1077 anstieg (Vortag 1059). Das Ausmaß der Lage lässt sich aber gut an der hohen 7-Tage-Inzidenz von derzeit 181,8 Infizierten pro 100.000 Einwohner ablesen. Der Wochenwert ist höher als je zuvor im Kreis und liegt auch leicht über dem NRW-Schnitt von 180,3.

Wo gibt es besonders viele neue Ansteckungen? Nahezu überall im Kreis. Spitzenreiter sind Ahaus (+22 auf 167 Infizierte) und Borken (+19 auf 121). Auch Gescher (+16) und Gronau (+13) hatten gestern hohe Zuwächse. Lokal sieht es unter Einbeziehung der Einwohnerzahlen nicht viel besser aus. In Heiden steckten sich gestern sieben weitere Personen nachweislich mit dem Coronavirus an, insgesamt sind hier aktuell 21 infiziert. Fünf neue Fälle verzeichnete Raesfeld (aktuell 44 Infizierte), sechs gab es in Reken (60) und drei in Velen (46).

Ärztliche Notfalldienstpraxen auch an den Feiertagen geöffnet

Freitag, 18. Dezember: Wer an den bevorstehenden Feiertagen ärztliche Hilfe benötigt, kann sich wie gewohnt an die KVWL-Notfalldienstpraxen in der Region wenden. Auch während der Corona-Pandemie sind sie weiterhin die ersten Anlaufstellen für Patienten, die außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten einen Arzt benötigen, aber keinen Notfall darstellen. Wer klassische Infekt-Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Gliederschmerzen aufweist, wird separat von anderen Patienten behandelt, um die Ausbreitung möglicher Infektionsketten zu unterbinden. Wenn es medizinisch notwendig ist, kann in den meisten Notfalldienstpraxen auch ein Corona-Test durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen über die Standorte und Öffnungszeiten der KVWL-Notfalldienstpraxen finden Bürger unter www.kvwl.de/notfalldienst. Am 24.12. und 31.12. gelten dabei die Öffnungszeiten für Feiertage.

Über die Möglichkeiten eines Hausbesuchs informiert der Patientenservice, zu dem auch der ärztliche Bereitschaftsdienst gehört, unter der zentralen Telefonnummer 116117. Zudem erhalten die Patienten dort auch Informationen über die Erreichbarkeiten der fachärztlichen Notfalldienste der Augen-, HNO- und Kinderärzte, die meist dezentral in den Vertragsarztpraxen angeboten werden.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 18. Dezember: Am morgigen Samstag (19.11.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Amin und Janina Osman, Ahauser Str. 117 in Borken (Tel. 02861 9032536), die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Jens und Bianca Winkelmann, Kurfürstenstr. 111 in Bocholt (02871 43926) und die Praxis Dr. med. Khalil Malyar, Kreuzstr. 10 in Ahaus (Tel. 02561 1015). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


128 Neuinfektionen

Donnerstag, 17. Dezember: Ein erneut starkes Infektionsgeschehen treibt die Fallzahlen im Kreis Borken weiter nach oben. Gestern wurden 128 Neuinfizierte erfasst, denen standen 43 Gesundungen gegenüber. Die Gesamtzahl der Infizierten lag heute um 0 Uhr bei 1059. Das sind 85 mehr als gestern. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte auf 167,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Starke Zuwächse gab es in Ahaus (18 Neuinfektionen), Bocholt (17) und Gronau (14). Auch die lokale Entwicklung ist besorgniserregend. In Reken wurden 18 neue Ansteckungen gezählt, hier sind aktuell 59 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 16 neue Fälle gab es in Borken, aktuell tragen hier 104 Personen das Virus mit sich. Auch Raesfeld (43 Infizierte) zeigt mit neun Neuinfektionen deutlich höhere Werte als in den vergangenen Tagen. In Velen (45) gab es zwei neue Fälle, in Heiden (15) eine erfasste Neuinfektion.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind ein 84-jähriger Mann aus Ahaus und eine 87-jährige Frau aus Stadtlohn. Aktuell werden 62 COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt. Zehn davon befinden sich auf einer Intensivstation.


Impfzentrum für den Kreis Borken kann starten

Mittwoch, 15. Dezember: Das zentrale “Impfzentrum für den Kreis Borken” im Interkommunalen Bauhof des Kreises und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher nahe der Bundesstraße B 525 ist seit gestern (15.12.) einsatzbereit. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Er lobt den schnellen Aufbau der Einrichtung, der in den kommenden Wochen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Westmünsterland ganz besondere Bedeutung zukommen wird: “Ich danke allen, die dafür Sorge getragen haben – dem Aufbau-Team der Kreisverwaltung, den Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die medizinischen Aufgaben des Zentrums verantwortlich zeichnet, sowie den ehrenamtlichen Kräften der beteiligten Hilfsorganisationen.”

Dr. Zwicker zeigt sich zuversichtlich, dass mit dem Start der Impfungen ein Wendepunkt in der Corona-Krise eintritt. “Damit besteht dann die berechtigte Hoffnung, dass wir die Pandemie alsbald eindämmen und wieder in einen möglichst normalen Alltag zurückkehren zu können.” Mit dem angekündigten Impfstoff werde man endlich in die Lage versetzt, agieren zu können. Bislang habe man in der Corona-Pandemie überwiegend reagieren müssen, betont der Landrat.

Sehr wichtig ist Dr. Zwicker folgender Hinweis: Das Tätigwerden des Impfzentrums sei an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden. Danach sind besondere Personengruppen (siehe unten) vorrangig zu impfen – insbesondere durch mobile Impfteams. Vor diesem Hintergrund können sich derzeit auch noch nicht Privatpersonen für Impftermine im Impfzentrum anmelden.

In der Kürze der vorgegebenen Zeit das Impfzentrum einzurichten und das dafür notwendige Personal zu gewinnen, sei eine große Herausforderung gewesen, erklärt der Landrat weiter. Erfreulicherweise hätten alle Mitwirkenden dabei Hand in Hand gearbeitet. Vorbereitet sind fünf “Impfstraßen” plus eine “Reservestrecke”. Unter “Volllast” – also bei einer vorgesehenen Öffnungszeit täglich von 8 bis 20 Uhr und bei entsprechend vorhandenen Impfstoffmengen – können dort täglich rund 1.500 Personen geimpft werden.

Die organisatorische Leitung des Impfzentrums wird von Andreas Brinkhues vom Kreis Borken, die medizinische Leitung von den beiden Ärzten Jens Eisenack und Dr. Guido Euting übernommen. Die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD und THW sowie die Feuerwehren und die Bundeswehr sind auf verschiedenste Weise in die Aktivitäten des Impfzentrums eingebunden. Am Wochenende wird es nun einen Probedurchgang mit vielen Freiwilligen geben, um die Abläufe zu testen. “Danach kann es aus unserer Sicht losgehen”, unterstreicht Dr. Zwicker.

Der Betrieb des Impfzentrums wird nach derzeitigem Stand in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgen. “Der Impfstoff gegen das Coronavirus wird uns in der ersten Zeit nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen, deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun”, erläutert Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Impfung zunächst vorrangig für Bewohner/innen von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personen im Alter von 80 Jahren und älter, Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten), Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z. B. in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin), Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege und andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern.

7-Tage Inzidenz jetzt bei 158,1

Mittwoch, 16. Dezember: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreisgebiet liegt stand heute 0 Uhr bei 952. Insgesamt gab es gestern 76 nachgewiesene Neuinfektionen sowie 49 Gesundungen. Zahlreiche Nachmeldungen sowohl von Infizierten wie auch von gesundeten Personen werden derzeit in der Statistik des Gesundheitsamtes nachträglich den jeweiligen Tagen zugeordnet. Nicht zuletzt daraus resultiert die hohe 7-Tage-Inzidenz, die jetzt bei 158,1 Infizierten pro 100.000 Einwohner liegt. Die Pandemie „wütet“ also auf hohem Niveau weiter. Ein Absinken der Zahlen aufgrund des Lockdowns dürfte erst in etwa zehn Tagen einsetzen.

Zum Infektionsgeschehen in Borken und Umgebung. In der Kreisstadt wurden gestern neun neue Infektionen erfasst, hier sind derzeit 87 Menschen infiziert. Velen meldete sieben neue Ansteckungsfälle, hier musste eine Kita wegen mehrerer Corona-Fälle geschlossen werden. Aktuell hat die Stadt 46 Infizierte. Je drei neue Fälle gab es in Heiden (gesamt 12), Raesfeld (34) und Reken (43).


Drei weitere Tote

Dienstag, 15. Dezember: Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet ist erneut gestiegen auf nunmehr 964 Personen. 65 Neuinfektionen standen gestern 44 Gesundungen entgegen. Besonders hohe Zuwächse gab es Gronau (+22) und Stadtlohn (+10). Die höchste Zahl aktuell infizierter Menschen hat aber weiterhin Ahaus mit derzeit 174. Die 7-Tage-Inzidenz stieg erneut auf nun 148,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal ist das Ansteckungsgeschehen überschaubar. Borken (aktuell 89 Infizierte), Heiden (9), Raesfeld (26), Reken (42) und Velen (47) meldeten gestern je zwei Neuinfektionen.

Leider gab es in den letzten Tagen drei weitere Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind ein 66-jähriger Mann aus Vreden, eine 77-jährige Frau aus Ahaus und ein 78-jähriger Mann aus Südlohn. Sie wurden jetzt der Statistik zugeordnet. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie im März im Kreis Borken 93 Menschen mit oder an einer Coronavirus-Infektion gestorben. 5505 Menschen steckten sich nachweislich an, 4448 gesundeten wieder.


Remigius-Bücherei geschlossen

Montag, 14. Dezember: Die Remigius Bücherei wird ab Mittwoch, 16.12.2020, ebenso wie der Einzelhandel den Lockdown vollziehen und bis voraussichtlich 10. Januar 2021 geschlossen bleiben. Medien, deren Leihfrist in diesem Zeitraum endet, werden automatisch bis zum 1. Februar 2021 verlängert. Die letzte Ausleih-Gelegenheit in diesem Jahr ist am morgigen Dienstag mit verlängerter Öffnungszeit von 10 bis 18 Uhr, um den Besucherstrom ein wenig entzerren zu können. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich an die maximale Aufenthaltsdauer von 30 Minuten zu halten. Wie es im oder nach dem Lockdown weiter geht, wird zu gegebener Zeit auf der Homepage www.remigius-buecherei.de veröffentlicht.

Inzidenz jetzt bei 143

Montag, 14. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 968 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag gab es nur eine gemeldete Neuinfektionen, aber 16 Gesundungen. Die Abweichungen gegenüber den Infiziertenzahlen an den Vortagen kommen durch zahlreiche Nachmeldungen insbesondere von gesundeten Personen zustande. Die 7-Tage-Inzidenz ist aber weiterhin mit 143 Infizierten pro 100.000 Einwohner sehr hoch.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 5436 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, bis heute gesundeten 4.378 Personen. 90 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: In den Häusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 51 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sieben davon befinden sich auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit zehn Patienten, zwei davon auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen 86 Intensivbetten im Kreis zur Verfügung, 30 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.

Verlängerte Öffnungszeiten im Einzelhandel

Montag, 14. Dezember: Heute und morgen sind die Geschäfte in Borken länger geöffnet. Die Einzelhändler haben in enger Absprache mit der Stadt beschlossen, an den verbleibenden verkaufsoffenen Tagen die Öffnungszeiten bis 20 Uhr auszudehnen, um die Käuferströme so gut es geht zu entzerren.


Harter Lockdown beschlossen

Sonntag, 13. Dezember: Heute vormittag hat die Bundeskanzlerin einen harten Lockdown ab Mittwoch, dem 16.12. verkündet. Dann schließen alle Geschäfte mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs wie dem Lebensmittelhandel, Apotheken, Tankstellen etc. Baumärkte müssen schließen. Der Weihnachtsbaumverkauf ist erlaubt. Der Lockdown gilt zunächst bis zum 10. Januar.

Zu Weihnachten dürfen nur Personen aus dem engsten Familienkreis zusammenkommen, ein Hausstand plus vier weitere Personen. Gedacht ist dabei an Erwachsene, die ihre Eltern besuchen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht gezählt. Gottesdienste sind möglich bei Einhaltung des Mindestabstandes, Maskenpflicht und Voranmeldung. Kirchengesang ist untersagt. Vor und nach den Feiertagen gilt die Regel, dass sich maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen.

Bereits ab dem morgigen Montag (14.12.) entfällt die Präsenzpflicht an Schulen. Diese werden möglichst geschlossen. Unterricht findet auf Distanz statt für Schüler ab Klasse 8. Es gibt aber auch eine Notbetreuung. Die KiTas bleiben offen. Kinder sollen aber möglichst daheim betreut werden.

Laut NRW-Ministerpräsident bleiben Betriebe geöffnet, aber die Arbeitgeber sollen Homeoffice oder Urlaub ermöglichen, um auch hier die Kontakte möglichst zu beschränken.

In Alten- und Pflegeheimen ist das Tragen von FFP2-Masken Pflicht für Personal und Besucher. Außerdem müssen negative Tests vorgewiesen werden, die nicht älter als 24 Stunden sind.

Schluss mit Glühwein-Spaziergängen. Der Ausschank und das Trinken von Akohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit des Lockdowns untersagt.

Aktualisierte Zahlen des Kreises

Sonntag, 13. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 1.023 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahlen zu gestern wurden nachträglich korrigiert. Demnach waren gestern 930 Personen infiziert. Bis heute Nacht 0 Uhr hat es 108 Neuinfizierte gegeben. Dem standen laut aktueller Stastistik des Gesundheitsamtes lediglich 15 Gesundungen entgegen. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen auf nunmehr 141,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gibt es auch einen weiteren Todesfall. Verstorben ist ein 58-jähriger Mann aus Ahaus.


Starker Anstieg der Infektionen

Samstag, 12. Dezember: Am Freitag musste das Kreisgesundheitsamt erneut 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registrieren. Denen standen 48 Gesundungen gegenüber. Die Zahl der aktuell Infizierten kletterte somit auf nun 1022. Das sind 61 mehr als Vortag. Auch die 7-Tage-Inzidenz stieg kräftig auf nun 125,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die höchsten Ansteckungsraten gab es erneut in Ahaus und Gronau mit je 24 Neuinfizierten. In Bocholt gab es zehn neue nachgewiesene Ansteckungen. Einen hohen Zuwachs verzeichnete Reken, wo nun 16 neue Fälle die Zahl auf aktuell 36 Infizierte hochtreiben. Hier gab es in den vergangenen Tagen einen Ausbruch in einer Kita, der sich nun statistisch niederschlägt. Borken verzeichnet sechs neue Ansteckungsfälle (aktuell 92 Infizierte). Je eine neue Infektion zählten Raesfeld (19) und Velen (54). Heiden (6) blieb ohne neuen Infektionsbefund.


Jetzt doch harter Lockdown

Freitag, 11. Dezember: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich heute für einen schnellen und harten Lockdown noch vor Weihnachten ausgesprochen. Er drängt zudem auf ein schnelles Treffen („lieber Samstag als Sonntag“) mit Kanzlerin und Ministerpräsidenten, um ein gemeinschaftliches Vorgehen abzustimmen.

Die Präsenzpflicht an den Schulen ist ab Montag aufgehoben. Schüler der unteren Stufen können und sollen dann von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen, ältere Schüler ab Klasse acht werden auf Distanz unterrichtet. Die Schulferien werden um zwei Tage verlängert.

Vize-Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte an, die Kitas würden geöffnet bleiben. Er appellierte aber an die Eltern, ihre Kinder bis zum 10. Januar möglichst zuhause zu betreuen.

Bis zum 10. Januar sollen nur noch die Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet bleiben. Alle anderen sollen schnellstmöglich schließen.

Die Lockerungen an Weihnachten und Silvester sollen zurückgenommen werden. Dann dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Hausständen treffen.

Nur leichter Anstieg

Freitag, 11. Dezember: 67 Neuinfektionen und dagegen stehende 61 Gesundungen ließen gestern die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet nur um sechs auf jetzt 954 steigen. Die 7-Tage-Inzidenz fiel leicht auf 108.3 Infizierte pro 100.000 Einwohner. In Borken gab es sechs neue Ansteckungen, aktuell sind hier 87 Menschen nachweislich Virusträger. Hohe Zahlen gibt es weiterhin in Velen. Hier steckten sich erneut fünf Menschen an, aktuell weist die Statistik 55 Infizierte aus. Je einen neuen Fall gab es in Heiden (aktuell 7) und Raesfeld (22). Reken (23) meldete zwei Neuinfektionen.

Die Zahl der COVID-19-Patienten, die stationär behandelt werden müssen, ist wieder gestiegen. Aktuell werden in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn 44 Patienten behandelt, sieben davon intensivmedizinisch. Im St. Antonius-Hospital Gronau sind derzeit sieben COVID-19-Patienten, zwei davon liegen auf der Intensivstation.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 11. Dezember: Am morgigen Samstag (12.12.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Praxis Udo Thebing-Barrier, Bahnhofstr. 18 a in Velen (Tel. 02863/6143), die Praxis Oliver Beutel, Büssinghook 5 in Bocholt (Tel. 02871/182424) und die Praxis Dr. med. Gerald Storcks, Kreuzstr. 7 in Ahaus (Tel. 02561/3312). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


5099 Menschen seit Ausbruch der Pandemie infiziert

Donnerstag, 10. Dezember: Trauriger Rekord in der Corona-Statistik des Kreises. Erstmals kletterte die Zahl der Menschen, die sich seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, über die Marke 5000. Gestern verzeichnete das Gesundheitsamt 109 Neuinfektionen, eine extrem hohe Zahl im Vergleich zu den Vortagen. Zwei weitere Menschen starben mit oder am Coronavirus, eine 87-jährige Frau aus Ahaus und ein 77-jähriger Mann aus Gronau. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte erstmals wieder über 100 auf nun 109,1 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Zahlentreiber waren gestern die Städte Ahaus mit 41, Gronau mit 20 und Bocholt mit 16 Neuinfektionen. Ahaus verzeichnet aktuell auch die meisten Infizierten, 189 an der Zahl. Gronau hat derzeit 163 Fälle, Bocholt 153.

Das lokale Infektionsgeschehen ist weniger dramatisch. Je zwei neue Infektionsfälle gab es in Borken (aktuell 84 Infizierte) und Raesfeld (25). In Velen steckten sich drei Personen neu an (52), in Reken eine (20). Heiden hatte keine neue Ansteckung zu melden, hier sank die Zahl der aktuell Infizierten auf sechs.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 5099 Menschen im Kreis Borken mit dem Coronavirus angesteckt, 4068 gesundeten wieder, 89 verstarben.


Neuer digitaler Online-Service zum Coronavirus beim Kreis

Mittwoch: 9. Dezember: Kontaktperson vergessen anzugeben? Selbst Kontaktperson? Die „Corona-Warn-App“ schickt ein Rotsignal? Wer in diese Situationen kommt, weiß nicht immer sofort, wie es nun weitergeht. Hilfestellung dazu gibt ab sofort ein neuer Online-Service der Kreisverwaltung.

Bürgerinnen und Bürger können ab sofort drei neue Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung abrufen, die auf diese Situationen eingehen. Der Personenkreis, an den sich das jeweilige Formular richtet, ist im Vorfeld beschrieben. Bürgerinnen und Bürger sollen die Formulare nur dann nutzen, wenn die Beschreibung auf sie zutrifft. Die drei Online-Services stehen im Internet auf www.kreis-borken.de/coronameldung zur Verfügung.

Nachdem das jeweilige Formular mit den entsprechenden Daten ausgefüllt und abgeschickt wurde, wird eine Eingangsbestätigung angezeigt. An dieser Stelle kann die abgesetzte Meldung bei Bedarf abgespeichert werden. Wichtig: Es wird keine Bestätigung per E-Mail versandt. Nach Eingang des jeweiligen Formulars setzt sich das Gesundheitsamt zeitnah mit den Betroffenen in Verbindung.

NRW-Landkreistag fordert CoronaAppPlus

Mittwoch, 9. Dezember: Der Landkreistag NRW fordert die Entwicklung einer CoronaAppPlus, die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung effektiv unterstützt. Sie könnte zudem eine Chance für die zügigere Rückkehr in eine neue Normalität bieten, zumal die Impfaktion für weite Teile der Gesamtbevölkerung erst in mehreren Monaten umgesetzt werden kann.

Die Kontaktnachverfolgung bringt die Gesundheitsämter an ihre Grenzen. Daher rief der Landkreistag NRW (LKT NRW) dazu auf, die CoronaWarnApp fortzuentwickeln, um die digitale Nachverfolgung von Infektionsketten möglich zu machen und die Gesundheitsämter zu entlasten: „Wir könnten die Kontaktnachverfolgung schneller und effektiver machen, wenn wir die Möglichkeiten vorhandener Technologien wirklich nutzen würden. Stattdessen betreiben wir einen riesigen personellen Aufwand, um Menschen hinterher zu telefonieren“, mahnte der Präsident des Landkreistags NRW, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann), bei der Landkreisversammlung des LKT NRW im Märkischen Kreis vor den Delegierten aller 31 NRW-Kreise. „Wir brauchen eine CoronaAppPlus. Nutzerinnen und Nutzer sollten die Möglichkeit erhalten, Daten zur Nachverfolgung von Infektionsketten freizuschalten“, fasste Hendele den vorangegangenen Gremienbeschluss zusammen. Das würde die Kontaktnachverfolgung vereinfachen und die Gesundheitsämter entlasten.

Nahezu überall Ansteckungen

Mittwoch, 9. Dezember: Die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreis Borken ist gestern leicht gesunken. 41 Neuinfektionen standen 65 Gesundungen entgegen. Damit waren zuletzt 873 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Außerdem gab es zwei weitere Tote. Verstorben ist gestern ein 51-jähriger Mann aus Bocholt. Zudem wurde ein Sterbefall aus Raesfeld nachgetragen. Insgesamt sind nun 87 Menschen aus dem Kreis Borken mit oder an dem Virus gestorben.

Nahezu alle Orte im Kreisgebiet haben frisches Infektionsgeschehen. Nur Isselburg, Schöppingen, Südlohn und Velen meldeten gestern keine neuen Fälle. In Reken gab es fünf neue Ansteckungen, aktuell sind hier 22 Menschen infiziert. Borken (aktuell 85) meldete drei neue Fälle, eine Neuinfektion gab es in Heiden (7) und zwei in Raesfeld (22).


Drei weitere Todesfälle

Dienstag, 8. Dezember: Die Corona-Pandemie im Kreis Borken hat drei weitere Tote gefordert. Verstorben sind eine 92-jährige Frau aus Velen, ein 74-jähriger Mann aus Ahaus und ein 65-jähriger Mann aus Heek. Insgesamt gab es imm Zusammenhang mit dem Coronavirus 85 Tote seit März. Das ist der heutigen Statistik des Kreisgesundheitsamtes zu entnehmen.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt Stand Mitternacht bei 898, also auf ähnlichem Niveau wie an den Vortagen. 37 Neuinfektionen stehen 18 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage-Inzidenz hat sich ebenfalls nur wenig verändert. Sie beträgt nun 86,4 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Das höchste Infektionsgeschehen zeigten gestern Gronau mit 14 neuen Ansteckungen (aktuell 162 Infizierte), gefolgt von Ahaus mit zehn neuen Infektionen (156). Lokal gab es kaum neue Infektionen. Je einen neuen Fall meldeten Borken (aktuell 89 Infizierte), Raesfeld (27), Reken (17) und Velen (54). In Heiden blieb es bei sieben Infizierten.


Infektionszahlen relativ stabil

Montag, 7. Dezember: Über das Wochenende haben sich rund 150 Personen im Kreis neu mit dem Coronavirus infiziert. Dem stehen aber rund 135 Gesundungen gegenüber, sodass die Zahl der aktuell Infizierten mit 895 nahezu gleich geblieben ist. Allerdings ist das Niveau der Neuansteckungen weiterhin hoch. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 84,6 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

In Borken sind derzeit 89 Menschen nachweislich Träger des Virus, in Velen 57. In Raesfeld gibt es aktuell 28 Infizierte, in Reken 16 und in Heiden 7.

Einheitliche Quarantäne-Regelung

Montag, 7. Dezember: Das Land NRW hat eine Verordnung erlassen, die die Corona-Quarantäne-Regelungen für betroffene Bürgerinnen und Bürger landeseinheitlich regelt. Danach gilt die Quarantänepflicht in den meisten Fällen nunmehr unmittelbar und automatisch. Dies hilft den Betroffenen, die auf ihr Testergebnis warten, die positiv getestet wurden oder die engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Gleichzeitig erleichtert die neue Verordnung die Arbeit der örtlichen Ordnungsämter und des Kreisgesundheitsamtes, da jetzt ganz überwiegend keine individuelle Quarantäneanordnung mehr erforderlich ist. Hier die wichtigsten Punkte:

– Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, müssen bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne.

– Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen für den Zeitraum von zehn Tagen nach der Testung in Quarantäne. In diesen Fällen bedarf es keines weiteren Quarantänebescheides. Das Gesundheitsamt nimmt jedoch mit jedem Betroffenen Kontakt auf und klärt die individuellen Quarantäneregelungen. Die Quarantäne endet nach zehn Tagen nur, sofern man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.

– Personen, die mit positiv Getesteten im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese Quarantäne dauert in der Regel 14 Tage. Eine Verkürzung ist nur bei Symptomfreiheit mit einem negativen Test ab dem 10. Tag möglich. Bei Symptomen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.


Wieder 22 Infizierte mehr

Freitag, 4. Dezember: Nach zuletzt positiven Tendenzen ist die Zahl der Infizierten von gestern 888 Menschen auf heute 897 Personen gestiegen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie 77 Neuansteckungen, denen 55 Gesundungen entgegenstehen. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis stieg entsprechend leicht an auf nun 90,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten neuen nachgewiesenen Ansteckungen gab es in Ahaus (+11), Bocholt (+11) und Gronau (+10). Borken verzeichnete fünf weitere Infizierte und kommt derzeit auf 86 Menschen, die mit dem Virus belastet sind. Auch in Velen gab es fünf neue Fälle, hier sind derzeit 55 Menschen Träger des Coronavirus. In Reken steckten sich vier weitere Menschen an (aktuell 14), während Heiden (10) und Raesfeld (31) keine neuen Fälle meldeten.

Derzeit müssen im Kreis 51 Menschen mit einer COVID-19-Erkrankung stationär behandelt werden, neun davon auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 4. Dezember: Am morgigen Samstag (5.12.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Attig und Demes, Ahauser Straße 83 in Borken (Tel. 02861/65001), die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Buß und Kipp, Büssinghook 5,in Bocholt (Tel. 02871/5318) und die Praxis Dr. med. Dr. Sportwiss. Heinz Giesen, Grüner Weg 2, in Ahaus (Tel. 02561/98680). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


Weniger Ansteckungen, aber erneut zwei Tote

Donnerstag, 3. Dezember: Im Kreis Borken waren Stand heute nach 0 Uhr 888 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 44 weniger als am Vortag. Es gab 42 Neuinfektionen, denen stehen 86 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage Inzidenz sank von 95,1 auf nun 84,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider sind erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben -eine 87-jährige Frau aus Heek und eine 90-jährige Frau aus Bocholt. Damit sind nun 82 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Von 4686 Menschen, die sich seit Ausbruch der Pandemie angesteckt haben, sind 3.716 Personen wieder gesundet.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: Das Klinikum Westmünsterland behandelt derzeit in seinen Häusern in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn 40 Patienten stationär, neun davon befinden sich auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau liegen derzeit acht COVID-19-Patienten, einer davon muss intensivmedizinisch behandelt werden.


Zahlen sinken weiter

Mittwoch, 2. Dezember: Erneut ist die Zahl der bis heute Nacht 0 Uhr gemeldeten Neuinfektionen vergleichsweise niedrig ausgefallen. Es waren nur 30. Dafür gab es 105 Gesundungen, so dass die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 939 gesunken ist. Das sind 75 weniger als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz sank ebenfalls um rund vier Punkte auf nun 93,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten Neuinfektionen gab es gestern in Gronau. Hier wurden elf neue Fälle registriert. Aktuell sind hier 166 Menschen nachweislich infiziert, in Bocholt sind es derzeit 167 und in Ahaus 156. In Borken liegt die Zahl der Infizierten bei 95, allerdings gab es gestern sieben neue Ansteckungen. Heiden (aktuell 10 Infizierte, Raesfeld (35) und Reken (12) verzeichneten zuletzt keine neuen Ansteckungen. In Velen gab es zwei neue nachgewiesene Infektionen. Hier liegt die Zahl der Infizierten bei 55 und damit weiterhin relativ hoch.


Inzidenzwert erstmals wieder unter 100

Dienstag, 01. Dezember: Gestern verzeichnete das Gesundheitsamt des Kreises nur 26 Neuinfektionen. 37 Menschen haben ihre Corona-Infektion überstanden. Damit sank die Zahl der aktuell Infizierten im Kreis auf 1091. Die 7-Tage-Inzidenz liegt erstmals wieder unter 100 bei nun 96,7 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Allerdings verstarben zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Verstorben sind ein 77-jähriger Mann aus Ahaus und eine 89-jährige Frau aus Bocholt. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer im Kreis auf 80.

Ab heute gelten neue Schutzmaßnahmen

Dienstag, 01. Dezember: Seit heute gilt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Danach dürfen sich im öffentlichen Raum jetzt nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre werden nicht gezählt. In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann.

Im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften sowie auf zugehörigen Parkplatzflächen und Wegen ist ebenfalls eine Alltagsmaske zu tragen. Für Märkte über 800 Quadratmeter Einkaufsfläche gelten neue Beschränkungen der Besucherzahlen.

Für die kommende Adventszeit und die Feiertage gelten Sonderregelungen. Der Weihnachtsbaumverkauf ist erlaubt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis zum 1. Januar dürfen maximal zehn Personen aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis zusammenkommen, Kinder bis 14 werden nicht mitgerechnet. Im Rahmen des Weihnachtsbesuches darf man auch in Hotels und Pensionen übernachten.

Zum Jahreswechsel sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Lokal kann auch der private Einsatz von Pyrotechnik auf bestimmten Plätzen und Straßen verboten werden, wenn die Behörden hier größere Gruppenbildungen erwarten.

Krankenbesuche wieder möglich

Dienstag, 01. Dezember: Aufgrund der langsam sinkenden Anzahl an Neuinfektionen im Kreis Borken hat sich das Klinikum Westmünsterland dazu entschlossen, wieder eingeschränkte Besuche in den Krankenhäusern zu ermöglichen und das generelle Besuchsverbot aufzuheben. Dies gilt für die Krankenhausstandorte Ahaus, Bocholt, Rhede, Stadtlohn und Vreden ab Mittwoch, den 2. Dezember. Im St. Marien-Hospital Borken sind eingeschränkte Besuche ab Montag, den 7. Dezember wieder möglich – Hintergrund sind hier die bis dahin weitgehend abgeschlossenen Bauarbeiten an der Rampe zum Krankenhaus, die zurzeit zu einem Engpass im Eingangsbereich führen.

Trotz des Aufhebens des Besuchsverbots erzwingt die Corona-Problematik weiterhin eine verschärfte Besucherregelung. So ist pro Tag und Patient maximal ein Besucher erlaubt, der zuvor vom Patienten namentlich benannt werden musste und auch nur nachmittags maximal eine halbe Stunde vor Ort sein darf. Besucher dürfen keine grippalen Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen aufweisen und keinen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt haben. Darüber hinaus sind die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Schulen im Kreis Borken bisher keine Corona-Hotspots

Dienstag, 01. Dezember: Die Schulen im Kreis Borken sind bisher keine Corona-Hotspots. Diese Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine aktuelle statistische Erhebung des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung untermauert. Das teilte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster am Montag (30.11.2020) mit.

Im jetzt zu Ende gehenden Monat November gab es in den heimischen Schulen insgesamt 345 gemeldete Infektionsfälle – bei derzeit rund 55.000 Schülerinnen und Schüler, die Schulen im Kreis Borken besuchen. Ganz überwiegend waren Schülerinnen und Schülerinnen betroffen, die daraufhin – genau wie die wenigen positiv getesteten Lehrkräfte – in Quarantäne gesetzt wurden. Gleichzeitig erfolgte in den Schulen immer eine individuelle Risikoabschätzung, die das Gesundheitsamt zusammen mit den zuständigen Schulleitungen vornahm. Dabei ging es um Sitzordnungen, Maskentragung, Kontaktintensität und -dauer, Mischung von Gruppen u. ä.. In der Regel führte die Risikoabschätzung zu dem Ergebnis, dass sich jeweils nur die direkten Sitznachbarn positiv Getesteter in häusliche Absonderung begeben mussten. Zudem wurden diese mittels PCR-Test überprüft. 773 Mal war das im November der Fall – Ergebnis: Lediglich neun dieser Tests fielen positiv aus. Somit ergeben sich keine Hinweise darauf, dass aus dem unmittelbaren Unterrichtsgeschehen im Kreis Borken bislang Folgeinfektionenen entstanden sind.

Daneben gab es in diesem Monat in den Schulen einige wenige Einzelfälle, in denen es zu umfangreichen Testungen kam. Anlass dafür waren immer besondere Umstände: So ging es beispielsweise um die sensible Schülergruppe einer Förderschule und um lückenhafte Verhaltensregelungen im Bereich einer OGS-Betreuung. Aufgrund derartiger Geschehen wurden weitere 274 Tests veranlasst. Dabei konnten keine Infektionsketten aufgedeckt werden.