KREIS BORKEN. Das Coronavirus beschäftigt seit mehr als einem Jahr die Menschen im Kreisgebiet. Nach einem Sommer mit überschaubaren Ansteckungszahlen hatten zunächst Herbst und Winter deutliche Anstiege an Infizierten und Erkrankten mit sich gebracht. Nun befinden wir uns mitten in der dritten Welle, die offensichtlich von der weitaus ansteckenderen britischen Virus-Mutante wesentlich mitgeprägt wird. Durch Impfung der vulnerablen Gruppen ist die Gefahr tödlicher Verläufe zurückgegangen. Die HALLO-Redaktion gibt an dieser Stelle regelmäßig den aktuellen Sachstand wieder. (kre)

Anzeige

Corona-Selbsttests vom Land NRW für Ehrenamtliche

Donnerstag, 15. April: Das Land NRW möchte für die Ehrenamtlichen in Vereinen und Verbänden, die derzeit unmittelbar mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, Corona-Selbsttests zur Verfügung stellen. Bis Ende Juli sollen sich die die Beschäftigten bis zu zweimal wöchentlich mit diesen Selbsttests testen können. Die Stadt Borken bittet die infrage kommenden Vereine und Verbände bis spätestens Montag, den 19. April, 14:00 Uhr um Mitteilung über die Anzahl der betroffenen Ehrenamtlichen, eine Lieferadresse und eine Ansprechperson mit entsprechenden Kontaktdaten per E-Mail an jugendfoerderung@borken.de.

Immer noch viele neue Ansteckungen

Donnerstag, 15. April: 129 Neuinfektionen, 54 Gesundungen, aktuell 717 Infizierte – das ist die Corona-Bilanz des gestrigen Tages im Kreis Borken. Von den aktuell Infizierten haben 292 die aggressivere britische Variante erwischt. Der starke Anstieg der Infektionen schlägt sich auch in der 7-Tage-Inzidenz nieder. Diese beträgt heute 136.0 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Sehr hohe Ansteckungszahlen meldeten gestern erneut Bocholt (+44 auf 199 Infizierte) und Gronau (+32 auf 122 Infizierte). 10 neue Infektionen gab es in Rhede (23). Deutlich niedrigere Zuwächse meldeten die übrigen Orte im Kreisgebiet. Lokal sieht es wie folgt aus: 4 Neuinfektionen gab es gestern in Borken (aktuell 75 Infizierte), 2 in Heiden (13), 3 in Raesfeld (19), 1 in Reken (16) und 5 in Velen (18).

Auch in den Krankenhäusern des Kreises steigen die Zahlen der Covid-19-Patienten wieder. Aktuell werden hier 43 Menschen stationär versorgt, 17 davon liegen auf einer Intensivstation.


Gestern 106 Neuinfektionen

Mittwoch, 14. April: Am gestrigen Tag wurden den Behörden im Kreis Borken 106 Neuinfektionen und 19 Gesundungen gemeldet. Damit schnellt die Zahl der aktuell Infizierten auf 639 hoch. Die 7-Tage-Inzidenz klettert auf 123,6 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Jeweils zweistellige Zuwächse verzeichneten Bocholt (+23 auf 166 Infizierte), Ahaus (+19 auf 47), Gronau (+16 auf 99) und Gescher (+11 auf 18). 13 neue Ansteckungen gab es in Borken (aktuell 80 Infizierte). Je eine Neuinfektion meldeten Raesfeld (16) und Velen (13). Keine neuen Fälle wurden in Heiden (10) und Reken (15) nachgewiesen.

Leider gibt es erneut ein Todesopfer. Verstorben ist ein 50-jähriger Mann aus Gronau. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Kreisgebiet auf 221. Insgesamt steckten sich seit Ausbruch der Pandemie vor 13 Monaten 11.533 Kreisbewohner nachweislich mit dem Coronavirus an. 10.673 von ihnen gesundeten wieder.

In den letzten Wochen steigt kontinuierlich der Anteil jüngerer Menschen an den Infektionen. Sowohl die Gruppe der 20 bis 39-Jährigen wie der 30 bis 59-Jährigen machen jeweils rund 30 Prozent der Infizierten aus. Knapp 18 Prozent der Infizierten sind jünger als 20 Jahre. 13 Prozent sind zwischen 60 und 79 Jahre alt, nicht ganz 9 Prozent sind 80 Jahre und älter. Die Verteilung ist zum einen auf die Impfung der älteren Personengruppen zurückzuführen, die sich nun kaum noch ansteckt. Zum anderen haben jüngere Menschen eine stärkere Mobilität und damit mehr Kontakte, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung erhöht.

Impfung: Jetzt 76- und 77-Jährige an der Reihe

Mittwoch, 14. April: Ab dem kommenden Freitag (16.4.), 8 Uhr, können nun auch die Jahrgänge 1944 und 1945 einen Impftermin buchen. Die Terminbuchung erfolgt online über das Anmeldesystem der Kassenärztlichen Vereinigung www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02 für Westfalen-Lippe. Ein Einladungsschreiben wird in Kürze verschickt, ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig.

Anmelden können sich alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren wurden. Sie können auch für ihre Lebenspartner einen Impftermin vereinbaren. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.


Erfreuliche Entwicklung

Dienstag, 13. April: Nur elf Neuinfektionen registrierte gestern das Gesundheitsamt des Kreises. Weil 81 Betroffene als gesund aus der Quarantäne entlassen werden konnten, verringerte sich die Zahl der aktuell Infizierten auf 549 Menschen. Die 7-Tage-Inzidenz stieg allerdings noch einmal ein wenig an auf 114,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Die insgesamt erfreuliche Lage wird getrübt durch einen weiteren Todesfall. Verstorben ist ein 86-jähriger Mann aus Ahaus. Insgesamt starben seit Beginn der Pandemie nun bereits 220 Kreisbewohner in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion.

Lokal gab es gestern bis auf Borken (+1 auf 68 Infizierte) keine neuen nachweislichen Ansteckungsfälle. In Heiden sind derzeit 12 Personen infiziert, in Raesfeld 18, in Reken 16 und in Velen 11.


Arbeitgeber können Testnachweise ausstellen

Montag, 12. April: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Test- und Quarantäneverordnung des Landes angepasst: Wer in seinem Betrieb einen vom Arbeitgeber angebotenen Coronaschnelltest macht, kann ab sofort von diesem einen Nachweis erhalten. Diese Bescheinigung kann z.B. bei Ladenbesuchen vorgelegt werden. Auch wer sich beim Besuch eines Pflegeheimes einem verpflichtenden Test unterzieht, kann sich diesen von der Institution bescheinigen lassen.

Voraussetzung ist stets, dass der Test durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt wurde. Möglich ist es auch, den Beschäftigten Selbsttests zur Verfügung zu stellen, die diese unter Aufsicht einer unterwiesenen Person machen und deren Ergebnis dann bestätigt wird. Die Beschäftigtentestung und die Nachweiserteilung können entweder durch beauftragte Firmen, Apotheken oder Ähnliche, oder durch eigene Beschäftigte der Betriebe erfolgen.

Die Bescheinigungen sind auf Vordrucken zu erstellen, die als Anlage zu der Test- und Quarantäneverordnung veröffentlicht wurden. Auch digitale Lösungen oder Bescheinigungen mit gleichem Mindestinhalt sind zulässig, wenn sie eindeutig den Aussteller erkennen lassen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die an dem Verfahren der Erteilung von Testnachweisen teilnehmen wollen, müssen sich vorab in einem sehr unbürokratischen Verfahren unter https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige anmelden.

Dieses Verfahren beruht auf Ehrlichkeit und Verantwortung. Daher wird Missbrauch konsequent geahndet. Wer falsche Testzeugnisse erstellt und nutzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro und zudem eine Anzeige wegen strafbaren Urkundendelikten.

62.722 Kreisbewohner haben erste Impfung erhalten

Montag, 12. April: Die Impfungen im Kreisgebiet gehen deutlich voran. Im Impfzentrum in Nordvelen werden derzeit täglich mehr als 1600 Erstimpfungen verabreicht, außerdem noch zwischen 300 und 400 Zweitimpfungen. Insgesamt wurde hier bereits 42691 Mal die Spritze angesetzt. Auf 44027 Impfungen bringen es mittlerweile die mobilen Teams und vor allem die niedergelassenen Ärzte. Letztere beschleunigen das Impfgeschehen deutlich, obwohl ihnen bislang nur wenig Impfdosen zur Verfügung standen.

Insgesamt haben im Kreis Borken Stand heute 62.722 Menschen eine erste Corona-Schutzimpfung bekommen, 23.996 auch schon die zweite Impfung.

Corona-Schutzverordnung bis 25. April verlängert

Montag, 12. April: Die zunächst bis gestern andauernde Corona-Schutzverordnung bzw. die daraus resultierende Allgemeinverfügung für den Kreis Borken ist bis zum 25. April verlängert worden. Danach gelten weiterhin folgende Regeln bzw. Beschränkungen:
– Bei Treffen im öffentlichen Raum dürfen maximal ein Hausstand plus eine Person eines anderen Hausstandes zusammenkommen (ausgenommen Kinder bis 14 Jahre)
– Der Besuch von Bibliotheken, Archiven etc. ist mit tagesaktuellem negativen Schnelltest möglich. Gleiches gilt für den Besuch von Museen, Ausstellungen, Schlössern, Tierparks etc.. Hier ist aber eine vorherige Terminbuchung nötig.
– Einzelhandelsgeschäfte, die nicht Waren für den täglichen Bedarf anbieten, können mit negativem Schnelltest und gebuchtem Termin (“Click & Meet”) besucht werden.
– Gruppen von 20 Kindern plus zwei Aufsichts-/Ausbildungspersonen dürfen nach negativem Schnelltest Sport machen; ohne Schnelltest reduziert sich die Anzahl auf 10 (+2).
– Für körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik) ist grundsätzlich ein negativer Schnelltest erforderlich; das gilt nicht für medizinisch notwendige Leistungen und Friseure.
– Außerdem gilt Maskenpflicht für Fahrgemeinschaften.

Inzidenz jetzt bei 111,5

Montag, 12. April: Über das Wochenende ist die Zahl der Infizierten in Summe gesunken auf heute 616 (Stand 0 Uhr). Hohen Anteil daran haben die 289 Gesundungen, die registriert wurden. Den standen 155 nachgewiesene Neuinfektionen in drei Tagen entgegen. Nimmt man noch die Tatsache hinzu, dass am Sonntag keine Laborergebnisse gemeldet werden, ist die Lage weiterhin sorgsam zu betrachten. Das spiegelt sich auch in der 7-Tage-Inzident wider, die aktuell bei 111,5 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt. Zum Vergleich: Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz beträgt 136,4, die für NRW 130,7.

Die höchsten Zahlen im Kreisgebiet verzeichnen derzeit Bocholt (160 Infizierte) und Gronau (98). Lokal sieht es wie folgt aus: Borken hat heute 74 Infizierte, Heiden 13, Raesfeld 19, Reken 22 und Velen 16.

Am Samstag meldete das Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle, die zurückliegenden Tagen zugerechnet wurden. Verstorben sind eine 76-jährige Frau aus Bocholt, eine 67-jährige Frau aus Schöppingen und ein 57-jähriger Mann aus Gronau. Damit gibt es nun seit Ausbruch der Pandemie 219 Tote im Kreisgebiet, die mit oder am Coronavirus gestorben sind.

Mit verstärkter Ausbreitung der britischen Virusmutante häufen sich auch die Fälle, das jüngere Personen schwere Krankheitsverläufe erleben und mehr Covid-19-Patienten eine intensivmedizinische Behandlung benötigen. Aktuell liegen 45 Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises, 18 davon auf einer Intensivstation.


743 Infizierte im Kreisgebiet

Freitag, 9. April: Nun scheint sich zu bestätigen, was aufgrund der geringeren Testungen über Ostern zu vermuten war. Die zwischenzeitlich gesunkenen Infektionen steigen wieder an. Gestern registrierten die Ämter 97 Neuinfektionen, denen nur 20 Gesundungen entgegenstanden. Damit stieg die Zahl der akut Infizierten auf 743 an. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 95,6.

“Treiber” der Ansteckungen bleibt Bocholt mkit 32 Neuinfektionen. Aktuell sind hier 163 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auch Gronau (+13 auf 118) und Vreden (+6 auf 80) haben hohe Infektionszahlen. Sechs neue nachgewiesene Ansteckungen gab es gestern in Borken (aktuell 86 Infizierte), drei in Raesfeld (19) und je zwei in Heiden 811) und Reken (27). Aus Velen (18) wurden keine neuen Infektionen gemeldet.

In einem Monat rund 130.000 Proben genommen

Freitag, 9. April: Seit Beginn der großangelegten Coronavirus-Testoffensive im Kreis Borken am 10. März wurden in den örtlichen Schnelltestzentren (Stand 6. April) insgesamt 131.402 Antigen-Tests durchgeführt. Daraus resultierten 570 positive Ergebnisse. Das sind knapp über 0,4 Prozent aller Tests. Diese wurden dann durch PCR-Tests “gegengecheckt” mit folgenden Resultaten: 302 positive Schnelltestbefunde wurden auch im Laborbefund positiv bestätigt, also rund 53 Prozent. Da es sich in der Regel um symptomlose Personen gehandelt hat, zeigt dies, dass Schnelltests einen wirksamen Beitrag leisten können, Infizierte frühzeitiger aufzuspüren und die Infektionsgefahren damit schneller zu reduzieren.

Der Anteil sogenannter falsch-positiver Testergebnisse liegt damit bei 47 Prozent. Diese Quote liegt bei Massentests typischerweise deutlich höher als bei einem gezielteren Testen in bestimmten Risikogruppen. Dieses Ergebnis für den Kreis Borken deckt sich mit aktuellen internationalen Studien etwa aus Dänemark oder Österreich, wonach bei Massentests jeder zweite bis dritte mittels Antigen-Schnelltest positiv Getestete tatsächlich nicht infiziert ist. Das Ergebnis zeigt auch, dass positive Antigen-Schnelltestergebnisse zwingend einer schnellen Überprüfung durch den zuverlässigeren PCR-Labortest bedürfen. Personen, die ein positives Ergebnis im Schnelltest erhalten, sollten sich vorsichtshalber in Quarantäne begeben (d. h. Kontakte konsequent reduzieren) und über den Hausarzt oder das Gesundheitsamt unverzüglich einen Termin zum PCR-Test vereinbaren. Das Schnelltestergebnis ist lediglich ein Verdacht auf eine Infektion. Erst der Laborbefund gibt allen Beteiligten Sicherheit.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Person mit negativem Schnelltest-Ergebnis tatsächlich doch infiziert hat, ist laut Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes sowie medizinischer Fachverbände und Institutionen noch deutlich geringer. Gleichwohl darf auch ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis nicht zu trügerischer Sicherheit verleiten. Die Einhaltung der AHA-L-Regeln bleibt unabhängig von einer Schnelltestung die wirksamste Schutzmaßnahme.

Jetzt auch Impftermine für Jg. 1942 und 1943 buchbar

Freitag, 9. April: Nach der Impfung der Menschen über 80 Jahre sollen nun sukzessive die folgenden Jahrgänge geimpft werden. Um zu verhindern, dass die Buchungssysteme überlastet werden, erfolgten nach Ostern nur Aufrufe und Buchungsmöglichkeiten für 79-Jährige. Das NRW-Gesundheitsministerium hat nun kurzfristig bekannt gegeben, dass ab dem 9. April auch die Terminvereinbarung für die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 zugelassen wird.

Die Buchungen erfolgen ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung: online über www.116117.de oder telefonisch unter der 0800 / 116 117 02 (kostenfrei). Dabei sind auch Buchungen für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner möglich. Die Personen 77- und 78jährigen erhalten aufgrund einer Verzögerung des Gesundheitsministeriums ihre ergänzenden postalischen Impfunterlagen im Laufe der kommenden Woche per Post.


Impftermine für 79-Jährige und älter

Donnerstag, 8. April: Nachdem am Osterwochenende zunächst die über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Sonderaktion einen Impftermin mit AstraZeneca in einem Impfzentrum vereinbaren konnten, sind nun seit Dienstag (6. April) die 79-Jährigen mit der Terminbuchung dran. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat für die Terminvergabe an diese Altersgruppen erstmalig ihre neue Buchungsplattform eingesetzt – und zieht ein positives erstes Fazit. „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Ablauf der Terminbuchungen. Das System hat dem großen Ansturm an den Osterfeiertagen standgehalten und läuft auch jetzt stabil – so soll es weitergehen“, erklären der KVWL-Vorstand Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller. So waren die 168.000 verfügbaren Impftermine für die ü60-Jährigen bereits nach rund 24 Stunden vergeben.

Aktuell läuft über die KVWL-Buchungsplattform die Vergabe der Impftermine an die 79-Jährigen. Diese werden in den westfälisch-lippischen Impfzentren geimpft. Auch Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind, können weiterhin Termine für eine Impfung im Impfzentrum vereinbaren. Die Termine können telefonisch unter 0800 116 117 02 (täglich von 8 bis 22 Uhr) oder online unter www.116117.de (Direktlink: https://impfterminservice-kvwl.service-now.com) ausgemacht werden.  Auch sogenannte Partner-Impftermine sind möglich. Das Alter des Lebenspartners ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass der Termin für den Lebenspartner aktiv gebucht wird.

Wichtig: Es können aktuell nur die 79-Jährigen sowie Ältere Impftermine über die Buchungsplattform der KVWL vereinbaren! Wann weitere Jahrgänge einen Impftermin buchen können, entscheidet das NRW-Gesundheitsministerium. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

Impfungen in den Hausarztpraxen

Donnerstag, 8. April: Am vergangenen Dienstag (6. April) wurden auch viele Arztpraxen in Westfalen-Lippe mit den ersten Impfstoffdosen der Firma BioNTech beliefert. Die niedergelassenen Ärzte werden zunächst ihre bettlägerigen Patienten in der Häuslichkeit sowie Patienten mit chronischen Vorerkrankungen (gemäß der Impf-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums) impfen. „Um die telefonische Erreichbarkeit der Ärzte nicht unnötig zu blockieren möchten wir noch einmal an alle Patienten appellieren, aktuell nicht wegen eines Impftermins in den Praxen anzurufen. Bitte haben Sie Geduld!“, so Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL.

Wer einen Impftermin bei seinem Hausarzt erhalten hat, sollte sich die Aufklärungs- und Einwilligungsbögen nach Möglichkeit bereits vorab ausdrucken und ausgefüllt mit in die Praxis bringen. Die Unterlagen sind u.a. unter https://www.corona-kvwl.de/impftermin hinterlegt.

Zahlen steigen wieder

Donnerstag, 8. April: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet hat sich gestern erstmals nach fünf Tagen wieder erhöht. Das Gesundheitsamt registrierte 83 neue Infektionen, denen nur 22 Gesundungen entgegenstanden. Außerdem gab es einige Korrekturen zu den Vortagen. Somit sind derzeit (Stand 0 Uhr) 660 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt unverändert 97,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die stärksten Zuwächse gibt es derzeit in Bocholt (+18 auf 132) und Gronau (+16 auf 106). 7 Neuinfektionen gab es gestern in Borken (aktuell 77 Infizierte), 4 in Raesfeld (20), je 2 in Heiden (8) und Velen (18) sowie eine neue Ansteckung in Reken (26).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden derzeit 56 Covid-19-Patienten stationär versorgt, 19 davon befinden sich auf einer Intensivstation.

Rückkehr aus Holland nur mit negativem Test

Donnerstag, 8. April: Die Bundesregierung hat die Niederlande mit Wirkung zum 6. April 2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Damit gilt bei Einreise aus dem Nachbarland grundsätzlich die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Testnachweises auf das Coronavirus. Auf der Internetseite des Kreises Borken https://kreis-borken.de/coronareise-niederlande gibt es Links zu den Informationen der EUREGIO über die neuesten Corona-Maßnahmen sowie zu einem Tool des “GrenzInfoPunktes” mit praktischen Hinweisen. Zudem wird auf entsprechende Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen verlinkt.


Landrat erinnert an Impfdosen-Zusage für Grenzregionen

Mittwoch, 7. April: Aufgrund außerordentlich hoher Infektionszahlen sind seit gestern die Niederlande als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (“Hochinzidenzgebiet”) eingestuft worden. Angesichts dieser Entwicklung und der damit verbundenen besonderen Belastungen für den Grenzraum hat heute Landrat Dr. Kai Zwicker das Land an dessen Zusage von Mitte März erinnert, zusätzlichen Impfstoff in die Grenzregionen zu Belgien und den Niederlanden zu liefern. Auf seine Initiative hin hatten seinerzeit alle NRW-Grenzkreise und die Städteregion Aachen dringlich darum gebeten. Zu einer entsprechenden Lieferung ist es bislang aber nicht gekommen.

In seinem Schreiben an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann macht Dr. Zwicker daher jetzt deutlich, dass sich die Lage in den NRW-Grenzregionen im Vergleich zum vergangenen Monat noch deutlich verschärft habe. Das belege die Einstufung der Niederlande als “Hochinzidenzgebiet”. Daraus ergebe sich u. a. grundsätzlich die Pflicht, bei Einreise aus diesem Nachbarland einen aktuellen Testnachweis mitzuführen.

Inzidenz erstmals wieder unter 100

Mittwoch, 7. April: Die Zahl der Infizierten hat sich gestern erneut reduziert. 66 Neuansteckungen standen 104 Gesundungen entgegen, damit sind jetzt 581 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt erstmals wieder unter 100 bei jetzt 97,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Auch lokal sieht es weiter gut aus. Nur in Borken gab es zehn neue Ansteckungen. Durch entsprechend viele Gesundungen sank die Zahl der aktuell Infizierten aber auf 64. Drei neue Fälle meldete Heiden (derzeit 6 Infizierte), je eine neue Ansteckungen gab es gestern in Reken (24) und Velen (17). In Raesfeld (14) wurden keine neuen Infektionen registriert. Die höchsten Zuwächse hatten gestern Bocholt (+19 auf 120) und Gronau (+15 auf 91)

Leider gab es in den letzten Tagen drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben sind ein 76-jähriger Mann aus Gronau, ein 86-jähriger Mann aus Borken und ein 60-jähriger Mann aus Bocholt. Ingesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie 216 infizierte Menschen im Kreis Borken.


Corona-Hotline des Kreises jetzt unter 0 28 61 / 681 16 16

Dienstag, 6. April: Der Kreis Borken hat in Sachen “Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie” seit dem vergangenen Frühjahr eine eigene Hotline für die Bevölkerung freigeschaltet. Unter der Telefonnummer 0 28 61 / 681 16 16 sind montags bis freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr und samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr medizinische Auskünfte zum Coronageschehen erhältlich.
Das Hotline-Team bittet aus aktuellem Anlass erneut darum, die Rufnummer korrekt anzuwählen. Nicht selten landen Anruferinnen und Anrufer nämlich bei Privatanschlüssen, weil sie versehentlich “Zahlendreher” verursacht oder einzelne Ziffern der Durchwahl weggelassen haben. Diese dann für beiden Seiten ärgerliche Situation solle doch tunlichst vermieden werden, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

Sinkende Zahlen über Ostern

Dienstag, 6. April: Über die Osterfeiertage ist das Infektionsgeschehen deutlich zurückgegangen. Seit fünf Tagen sinkt die Zahl der Infizierten wieder – von 1004 am 1. April auf heute 612. Deutlich weniger Menschen im Kreisgebiet stecken sich mit dem Coronavirus an. Damit einhergehend ist auch die 7-Tage-Inzidenz rückläufig. Sie liegt heute bei 113.6 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Erfreulich: Auch die Zahl der Todesfälle stieg nicht weiter. Insgesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie vor 13 Monaten 212 Menschen im Kreis Borken mit dem oder am Coronavirus. 11.003 Personen infizierten sich, 10.179 gesundeten wieder.

Lokal ist die Lage ebenfalls deutlich entspannter als noch vor Wochenfrist. In Borken sind derzeit 71 Menschen infiziert, in Heiden 4, in Raesfeld 20, in Reken 27 und in Velen 18. In keinem der genannten Orte gab es gestern eine Neuansteckung.

Bedenklich hoch ist leider die Zahl der Covid-19-Patienten, die stationär behandelt werden müssen. Aktuell werden 62 in den Krankenhäusern im Kreisgebiet versorgt, 20 davon benötigen intensivmedizinische Hilfe.


28.000 Schnelltests beim DRK, 148 davon positiv

Donnerstag, 1. April: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in kürzester Zeit 18 Stationen im gesamten Kreisgebiet errichtet, an denen sich Bürger auf das Corona-Virus testen lassen können. Die Tests würden gut angenommen, berichtet das DRK anlässlich weiterer Neueröffnungen in Bocholt (Bahia und City). In den ersten gut drei Testwochen wollten rund 28.000 Frauen und Männer in DRK-Testzentren Sicherheit, ob sie infektiös seien. Dabei wurden 148 positive Fälle festgestellt. Sie werden generell direkt ans Kreisgesundheitsamt weitergeleitet. Es folgt ein PCR-Test über die Abstrichstelle beim DRK-Ortsverein Stadtlohn (Gutenbergstraße) oder beim Hausarzt, und die Betroffenen müssen in häusliche Quarantäne. „So konnten wir viele Infektionsketten erfolgreich unterbrechen“, erklären Beatrix Grohn und Aloys Eiting vom DRK die Wichtigkeit des Testens bei weiter ansteigenden Infektionszahlen im Kreis Borken.

Astra Zeneca für Menschen ab 60

Donnerstag, 1. April: Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern Abend angekündigt hat, sollen ab dem kommenden Samstag, 3. April, Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, einen Termin für eine Impfung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca in einem Impfzentrum zu vereinbaren. Hintergrund ist die kürzlich ausgesprochene Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), den Impfstoff von AstraZeneca bei unter 60-Jährigen aufgrund der aufgetretenen Fälle von Hirnvenenthrombosen nicht mehr einzusetzen.

Insgesamt stehen damit ab Samstag für ganz Nordrhein-Westfalen ca. 380.000 Impfdosen AstraZeneca zur Verfügung, die an Menschen im Alter von 60 Jahren und älter verimpft werden können. Gleichwohl ist die Gruppe der Anspruchsberechtigten um ein Zehnfaches größer, sodass diese Impfdosen zunächst nicht für alle Impfwilligen ausreichen werden. Sobald alle verfügbaren Termine verbucht sind, wird auch das Impfangebot für diese Personengruppe zunächst wieder eingestellt.

Coronatest-Webinar für Unternehmen

Donnerstag, 1. April: Kostenfreie Webinare zur Rechtslage und Durchführung von Corona-Selbsttests in Unternehmen bietet die IHK Nord Westfalen auf ihrer Internetseite www.ihk-nordwestfalen.de/coronatest an. In zwei verschiedenen Webinaren werden rechtliche Themen behandelt sowie Fragen rund um die Organisation, Durchführung und die Ergebnis-Dokumentierung der Tests beantwortet. Die Referenten erklären außerdem, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter für die richtige Anwendung der Tests schulen können. Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich, um den entsprechenden Link zu erhalten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

86 neue Ansteckungen

Donnerstag, 1. April: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch. Gestern wurden 86 weitere Ansteckungen erfasst, 27 Personen konnten gesundet aus der Quarantäne entlassen werden. Damit waren Stand 0 Uhr 901 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, etwa die Hälfte davon mit der britischen Variante. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 152,4 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Bis auf Südlohn gab es in jeder Kommune neue Fälle. Die meisten (21) erneut in Bocholt, wo derzeit 213 Menschen infiziert sind. 7 Neuinfektionen gab es in Borken (aktuell 138 Infizierte), 3 in Reken (31), je 2 in Heiden (5) und Raesfeld (23) und eine in Velen (26). Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 im Kreis Borken 10.792 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, 9679 gesundeten wieder, 212 verstarben.

Ein Blick auf die Krankenhauskapazitäten: Die Zahl der Covid-19-Patienten, die stationär versorgt werden müssen, steigt langsam. Aktuell sind es 47 Patienten, 17 davon benötigen eine intensivmedizinische Behandlung. Die Krankenhäuser im Kreis halten derzeit 86 Intensivbetten vor, 30 weitere können kurzfristig ergänzt werden.

Keine Besuche im St. Marienhospital

Donnerstag, 1. April: Aufgrund der aktuell weiterhin hohen Infektionszahlen hat sich das St. Marien-Hospital Borken dazu entschieden, das aktuelle Besuchsverbot auch in der zweiten Woche der Osterferien aufrecht zu halten. Nach den Ferien wird über eine mögliche Verlängerung oder Beendigung des generellen Besuchsverbot neu beraten.


Inzidenz heute bei 168,8

Mittwoch, 31. März: Die Zahl der aktuell Infizierten ist von gestern auf heute erneut gesunken. Das verschleiert ein wenig die Tatsache, dass es wieder sehr viele Neuansteckungen gab – 129 an der Zahl. Denen standen allerdings 184 Gesundungen entgegen. Laut Statistik des Kreisgesundheitsamtes sind heute (Stand 0 Uhr) 837 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 443 davon mit der britischen Mutante. Die Inzidenz kletterte auf 168,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Das ist ein Wert wie in den Höhepunkten der zweiten Welle. Der höchste Wert wurde an Heilig Abend erreicht, er betrug 203,9 Neuinfektionen.

Die Ansteckungen verteilen sich weiterhin auf das gesamte Kreisgebiet, wobei einige kleinere Orte in den letzten Tagen keine oder nur sehr wenige Neuinfektionen verzeichneten. Die stärksten Zuwächse gab es gestern in Bocholt (+21), hier sind aktuell 203 Menschen infiziert. Ebenfalls 21 neue Fälle meldete Borken (aktuell 135 Infizierte). Auch Gronau (+19) und Ahaus (+13) hatten höhere Zahlen.

Auch lokal gab es gestern wieder mehr Ansteckungen. 8 neue Fälle wurden aus Reken gemeldet (aktuell 28 Infizierte), 5 aus Velen (24) und 3 aus Raesfeld (24). In Heiden (3) gibt es seit Tagen keine frischen Infektionen.

Der Anteil von Kindern und jungen Menschen bis 34 Jahre am Infektionsgeschehen wächst. Sie machen gute 10 Prozent bei den Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre aus. Der Anteil der Altersgruppe 15 bis 34 Jahre beträgt knapp 30 Prozent. Die größte Gruppe bleibt die der 35- bis 59-Jährigen mit knapp 38 Prozent.

Leider gab es zwei weitere Tote. Verstorben sind ein 79-jähriger Mann aus Borken und eine 60-jährige Frau aus Südlohn. Insgesamt sind es nun schon 212 Menschen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion ihr Leben lassen mussten.

„Bitte nicht nach Holland fahren!“

Mittwoch, 31. März: Landrat Dr. Kai Zwicker, der Vizepräsident der Region Achterhoek Joris Bengevoord, Bürgermeisterin Annette Bronsvoort (Oost Gelre) sowie die Bürgermeister Mark Boumans (Doetinchem) und Onno van Veldhuizen (Enschede) appellieren an die Bewohner beidseits der deutsch-niederländischen Grenze, an den Ostertagen nicht ins jeweilige Nachbarland zu fahren. Das derzeitige Corona-Infektionsgeschehen lasse derartige Ausflüge nicht zu. Viele Deutsche nutzen insbesondere den Karfreitag zum Einkauf in Holland, da der Tag dort nicht als Feiertag begangen wird.


Schnellteststation am Borkener Marktplatz kommt

Dienstag, 30. März: Das DRK wird in der ehemaligen Bäckerei Mensing/Hollstegge am Markt eine weitere Teststation einrichten. Das wurde heute von der Stadt bekanntgegeben. Die Vorbereitungen sind schon angelaufen, wie ein Blick in das Gebäude zeigt. Am Donnerstag gibt es weitere Informationen dazu. Das DRK hält den Testbetrieb auch an den Osterfeiertagen aufrecht.

Impfungen in Arztpraxen ab 7. April

Dienstag, 30. März: Ab dem 7. April wird auch in rund 11.000 Arztpraxen in Westfalen-Lippe geimpft. Der Impfstoff ist allerdings noch rar und es gilt auch hier eine Priorisierung entsprechend der Impf-Verordnung. Die niedergelassenen Ärzte werden sich zunächst um ihre bettlägerigen Patienten kümmern. Darüber hinaus sollen vorrangig Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (nach §3 der Impfverordnung) in den Praxen geimpft werden. Wichtig: Die Ärzte kommen selbst auf die entsprechenden Patienten zu. Von Anrufen in den Praxen sollte abgesehen werden, um die Praxisteams nicht unnötig zu belasten.

Wie geht es in den Impfzentren weiter? Hier werden ab dem 8. April auch Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahre geimpft. Sie werden dazu jahrgangsweise von ihrer Kommune eingeladen. In den nächsten Tagen erhalten zunächst diejenigen eine Einladung, die zwischen dem 01.02. und dem 31.12.1941 geboren wurden. Die Terminvergabe für sie startet ab dem 6. April. Dabei kann erstmals auch ein Impftermin für den Lebenspartner/die Lebenspartnerin gebucht werden (Partner-Termine). Die Impfungen der über 80-Jährigen laufen wie geplant weiter.

Leichte Entspannung erkennbar

Dienstag, 30. März: Leichte Entspannung im Infektionsgeschehen. Gestern wurden lediglich 39 Neuinfektionen aus den Städten und Kommunen im Kreis gemeldet. Weil zugleich 77 Gesundungen vorlagen, sank die Zahl der aktuell Infizierten auf 899. 513 davon haben sich mit der britischen Mutante angesteckt. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte leicht auf nun 151,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Das liegt an den Tagen mit hohen Zuwachsraten aus der vergangenen Woche, die nun stärker in der Berechnung durchschlagen.

Auch lokal war es gestern ruhig. Vier neue Ansteckungen verzeichnete die Stadt Borken (aktuell 150 Infizierte), eine gab es in Reken (29). Keine neuen Fälle meldeten Heiden (4), Raesfeld (31) und Velen (25).

Leider gibt es ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion zu beklagen. Eine 62jährige Frau aus Stadtlohn verstarb infolge einer Conavirus-Infektion. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr nun 210 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden derzeit 45 Covid-19-Patienten stationär versorgt. 15 von ihnen sind so schwer erkrankt, dass sie eine intensivmedizinische Behandlung benötigen.


Gesundungen lassen Infiziertenzahl sinken

Montag, 29. März: Am gestrigen Sonntag gab es keine Meldungen von Neuinfektionen aus den Städten und Kommunen. Für 87 Infizierte lief aber die Quarantäne aus und sie gelten als gesundet. Somit sank die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 930. 510 von ihnen haben sich mit der britischen Virusmutante angesteckt. Die 7-Tage-Inzidenz verbesserte sich geringfügig auf 147,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 haben sich Stand heute (0 Uhr) 10.543 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 9404 gesundeten wieder, 209 verstarben. 40.771 Menschen konnten mittlweile im Impfzentrum des Kreises sowie durch mobile Teams ihre Erstimpfung erhalten, 18.618 auch schon die Zweitimpfung. In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden derzeit 46 Covid-19-Patienten stationär versorgt. 13 von ihnen sind so schwer erkrankt, dass sie eine intensivmedizinische Behandlung benötigen.


Impfung für Bettlägerige daheim

Montag, 29. März: Für bettlägerige Personen können Impfungen in der eigenen Häuslichkeit vereinbart werden, wenn die bettlägerige Person in Pflegegrad 4 oder 5 eingestuft ist. Darauf weisen jetzt der Kreis Borken und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gemeinsam hin. Mitgeimpft werden können im Rahmen der aufsuchenden Impfung dann bis zu zwei Kontaktpersonen. Für Überachtzigjährige, die bettlägerig sind, gibt es unabhängig von einem eventuellen Pflegegrad ebenfalls ab sofort dieses Impfangebot in der eigenen Häuslichkeit.

Um einen solchen Termin zu vereinbaren, sollen sich die Betroffenen an die behandelnde Arztpraxis wenden. Das Land stellt den Ärzt/inn/en für die Impfungen immobiler Personen ab Anfang April in kleinerem Umfang Impfdosen zur Verfügung. Diese können vom Impfzentrum ergänzt werden. Da nicht jeder Impfwillige in den ersten Tagen einen Termin erhalten kann, sei etwas Geduld notwendig, betonen Kreis und KVWL.

Berechtigte, die über die behandelnde Arztpraxis keine Impfung erhalten werden, können sich mithilfe eines Online-Formulars unter https://kreis-borken.de/impfung_pflegegrad an den Kreis Borken wenden. Das Team des Impfzentrums unterstützt dann dabei, eine/n Impfärztin/arzt zu finden und einen Impftermin abzustimmen.


1019 Menschen im Kreis sind aktuell infiziert

Sonntag, 28. März: Die Zahl der Infizierten ist gestern leicht um 24 gesunken. 87 Neuinfektionen standen 111 Gesundungen entgegen. Aktuell sind damit 1019 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus belastet, 467 davon mit der britischen Variante. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte leicht auf 148,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Der Großteil der Neuinfektionen stammt aus Bocholt, hier steckten sich gestern 44 Menschen neu an. Hier sind derzeit 233 Personen infiziert. In allen übrigen Orten im Kreisgebiet sind die Zahlen deutlich niedriger. Borken hat derzeit 181 Infizierte, gestern kamen 10 neue dazu. Je 5 neue Ansteckungsfälle meldeten Raesfeld (aktuell 36 Infizierte) und Reken (39). Keine neuen Fälle meldeten Heiden (5) und Velen (28).


120 neue Ansteckungen nachgewiesen

Samstag, 27. März: 120 Neuinfektionen lassen die Zahl der aktuell im Kreisgebieten infizierten Personen auf 1043 klettern. Gestern wurden 68 Menschen als gesundet aus der Quarantäne entlassen. Netto sind heute 52 Menschen mehr infiziert als am Vortag. 388 Personen der aktuell Infizierten tragen die britische Variante. Die 7-Tage-Inzidenz erhöhte sich leicht auf 144,6 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die höchsten Zuwächse (+30) hatte gestern erneut Bocholt (gesamt 220 Infizierte), gefolgt von Gronau (+18 auf 87). Borken verzeichnete 12 Neuinfektionen, abzüglich der Gesundungen erhöhte sich hier die Zahl der aktuell Infizierten auf 188. Im Umland waren die Zuwächse geringfügig. Einen neuen Fall meldete Heiden (aktuell 5 Infizierte), je zwei neue Ansteckungen wurden aus Raesfeld (36), Reken (38) und Velen (31) gemeldet.

Mit Schnelltest und Termin bleibt einiges möglich

Samstag, 27. März: Ab Montag gilt die neue Corona-Schutzverodnung. Sie sieht unter anderem eine Notbremse bei einer mehrtägigen Inzidenz von 100 oder mehr vor. Der Kreis Borken (Inzidenz heute 144,6) macht aber von der Möglichkeit Gebrauch, bei der Einzelhandel und Kultureinrichtungen geöffnet bleiben können. Voraussetzung dafür ist eine Terminbuchung und ein tagesaktueller, negativer Schnelltest. Lebensmittelhändler und Co. (Geschäfte mit Waren für den täglichen Bedarf) können weiterhin ohne Test besucht werden.

Für den öffentlichen Raum gelten wieder strengere Kontaktbeschänkungen. Hier dürfen sich ab Montag max. ein Hausstand plus eine Person eines anderen Hausstandes treffen. Das gilt nicht für die Ostertage (1. bis 5. April. Dann dürfen sich max. fünf Personen aus zwei Hausständen treffen. Kinder bis 14 Jahre werden bei beiden Regelungen nicht mitgezählt.

Darüber hinaus gilt ab Montag:
– Gruppen von 20 Kindern plus zwei Aufsichts-/Ausbildungspersonen dürfen nach negativem Schnelltest Sport machen; ohne Schnelltest reduziert sich die Anzahl auf 10 (+2)
– Für körpernahe Dienstleistungen (Fußpflege, Kosmetik etc.) ist grundsätzlich ein negativer Schnelltest erforderlich; das gilt nicht für medizinisch notwendige Leistungen und Friseure
– Außerdem gilt durch die Allgemeinverfügung Maskenpflicht für Fahrgemeinschaften


Weiter hohe Zuwächse

Freitag, 26. März: 112 Neuinfektionen erfassten gestern die Behörden im Kreisgebiet. Damit steigt die Zahl der aktuell Infizierten auf 992. 388 davon haben sich mit der britischen Variante angesteckt. Die 7 Tage-Inzidenz klettert auf 142,2. Leider gab es auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Bereits vor einigen Tagen verstarb eine 76-jährige Frau aus Borken.

Erneut gab es gestern in Bocholt den höchsten Zuwachs an Infektionen, 34 an der Zahl. 19 Neuinfektionen wurden in Borken gezählt, hier sind aktuell 184 Menschen mit dem Virus infiziert. 5 Neuinfektionen gab es in Raesfeld (aktuell 34 Infizierte), eine in Velen 831). Heiden (6) und Reken 837) meldeten keine neuen Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 10342 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 9141 gesundeten wieder, 209 Menschen verstarben. In den Krankenhäusern des Kreises werden aktuell 53 an Covid-19 erkrankte Menschen stationär behandelt, 12 davon liegen auf Intensivstationen. 37.000 Menschen im Kreis haben eine Erstimpfung erhalten, 16.000 auch schon die zweite Impfdosis.

Karwoche soll zur „Corona-Test-Woche“ werden

Freitag, 26. März: Die Woche vor Ostern, die Karwoche, soll zu einer “Corona-Test-Woche” werden. Das haben die Spitzen des Kreises und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in ihrer Video-Bürgermeisterkonferenz am Mittwoch beschlossen. Landrat und Bürgermeister*  rufen die Bevölkerung dazu auf, gerade auch die Tage vor Ostern zu Corona-Schnelltests zu nutzen. Dies sorge zum einen persönlich bei allen für mehr Sicherheit, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt oder nicht und zum anderen könne so ganz allgemein ein besserer Überblick über das Geschehen im Kreisgebiet gewonnen werden. Eine Liste der Schnellteststellen im Kreis Borken findet sich mit Kontaktdaten im Internet unter https://kreis-borken.de/testen.


Impfzentrum impft vorerst nur Menschen über 80

Donnerstag, 25. März: Das Land NRW hat die Ausweitung des Impfangebot angekündigt. Geimpft werden soll sowohl in den Impfzentren als auch durch niedergelassene Ärzte. Konkret ist im neuen Erlass vorgesehen, dass ab jetzt weitere Personengruppen der Priorität 2 geimpft werden sollen, soweit Impfdosen und –Termine verfügbar sind und die Impfungen der über 80-Jährigen abgeschlossen sind. Das ist im “Impfzentrum Kreis Borken” jedoch noch nicht der Fall, schreibt die Pressestelle des Kreises. Es stehen im Impfzentrum daher aktuell keine weiteren Termine und keine weiteren Impfstoffmengen zur Verfügung. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Erst-Impfungen der über 80-Jährigen bis Mitte April abgeschlossen sein werden.“

Vorerkrankte Menschen der Prioritätsgruppe II sollen laut Land NRW ab dem 6. April bei den niedergelassenen Ärzten geimpft werden können. Die Organisation und Koordination erfolgen direkt über die Ärzte.

Ebenfalls ab dem 6. April, wird laut Ankündigung des Gesundheitsministeriums die Terminvereinbarung für Personen im Alter von 70 bis 79 Jahren freigeschaltet. Diese Buchungen werden, wie zuletzt bei den über 80-Jährigen, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgen. Wer zwischen 70 und 79 Jahren alt ist, erhält dazu in den nächsten Wochen Informationen vom Impfzentrum. Um zu verhindern, dass die Buchungssysteme überlastet werden, werden die Aufrufe jahrgangsweise erfolgen und die Buchungsmöglichkeiten ebenfalls jahrgangsweise freigeschaltet, beginnend mit den 79-Jährigen. Die ersten Impfungen sollen bereits ab dem 8. April ermöglicht werden. Dazu wird der Kreis Borken dann nochmals gesondert informieren.

105 Neuinfizierte, ein weiterer Todesfall

Donnerstag, 25. März: Erneut erlebte das Gesundheitsamt gestern einen Tag, an dem die Neuinfektionen in die Höhe schossen. 105 Menschen steckten sich gestern nachweislich neu mit dem Coronavirus an. Dem standen 43 Gesundungen entgegen. Nachmeldungen eingerechnet kletterte die Zahl der aktuell Infizierten auf 919 Personen. 380 von ihnen haben die britische Virus-Variante. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 134,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. So hoch war sie zuletzt am 27. Dezember.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es leider einen weiteren Todesfall. Verstorben ist eine 86-jährige Frau aus Ahaus. Damit sind nun 208 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 10.230. 9103 Menschen gesundeten wieder. Aktuell müssen 48 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern stationär behandelt werden, 12 davon benötigen eine intensivmedizinische Versorgung.

Die gestrigen Neuinfektionen verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet, es ragen aber einige Orte heraus. 48 frische Ansteckungen verzeichnete allein Bocholt (aktuell 181 Infizierte), 23 waren es in Borken (178), 15 in Ahaus (99). Auch lokal gab es verhältnismäßig viele neue Coronafälle: 8 in Velen (aktuell 34 Infizierte), 7 in Reken (37) und 6 in Raesfeld (29). Lediglich Heiden bildet seit Tagen die löbliche Ausnahme. Hier blieb es unverändert bei 6 Infizierten.


56 Neuinfektionen im Kreisgebiet

Mittwoch, 23. März: 56 Neuinfektionen lassen die Zahl der Infizierten im Kreis auf heute 805 ansteigen. 330 davon sind Träger der britischen Virus-Variante. Die stärksten Zuwächse verzeichnete Bocholt, wo 19 Neuinfektionen erfasst wurden. Hier sind aktuell 152 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 160 sind es in Borken, wo auch gestern wieder 9 neue Ansteckungsfälle hinzukamen. Im Umland ist es ruhiger. Je 2 Neuinfektionen meldeten Reken (aktuell 30 Infizierte) und Velen (28). Ein neuer Fall wurde in Raesfeld (24) erfasst. Keine neuen nachgewiesenen Ansteckungen gab es in Heiden (7). Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken beträgt heute 119 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Das sind knapp fünf Punkte weniger als am Vortag.

Derweil steigt auch die Zahl der Infizierten weiter, die eine stationäre Behandlung benötigen. In den Krankenhäusern im Kreisgebiet liegen heute 50 Covid-19-Patienten, 12 davon werden intensivmedizinisch behandelt.


Deutlich weniger Neuinfektionen

Dienstag, 23. März: Der gestrige Montag war von einer deutlich geringeren Zahl an Neuinfektionen geprägt. 23 weitere Menschen im Kreisgebiet steckten sich nachweislich mit dem Coronavirus an, 4 bereits Infizierte gesundeten wieder. Damit sind aktuell (Stand 0 Uhr) 766 Menschen im Kreis Borken mit dem Virus infiziert, 319 davon mit der britischen Variante. Die 7-Tage-Inzidenz stieg erneut an auf nun 123.9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Auch lokal war es gestern deutlich ruhiger. Borken verzeichnete 3 Neuinfektionen, hier sind aktuell 151 Menschen infiziert. 2 neue Fälle meldete Reken (aktuell 28 Infizierte). Unverändert blieb es in Heiden (6), Raesfeld (21) und Velen (26).

Ein besorgter Blick in der Pandemie gilt stets den Belegungen der Intensivstationen. In den Krankenhäusern im Kreis Borken werden derzeit 43 Covid-19-Patienten stationär behandelt, 9 davon intensivmedizinisch.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie nun bereits 10.014 Menschen im Kreis angesteckt. 9.041 gesundeten wieder. Die Todeszahl liegt unverändert bei 207 Menschen. Die Impfungen schreiten voran, das Tempo leidet allerdings weiterhin unter der Knappheit der Impfseren. Insgesamt haben bislang 35847 Menschen im Kreis Borken eine Erstimpfung erhalten, 15.368 auch schon die zweite Impfdosis. Der Kreis Borken hat rund 372.000 Einwohner.


Leichter Rückgang bei den Infektionszahlen

Montag, 22. März: Inklusive Nachmeldungen sind heute 18 Menschen weniger mit dem Coronavirus infiziert. Sonntags kommen allerdings stets wenig Infektionsmeldungen herein. Stand 0 Uhr sind derzeit 745 Menschen im Kreis Borken nachweislich infiziert. 291 von ihnen haben sich mit der britischen Virus-Mutante angesteckt. Die 7-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 119.0 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner an.

Indessen ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die stationär behandelt werden, wieder leicht gestiegen. Aktuell liegen 38 erkrankte Menschen in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, 8 davon benötigen eine intensivimedizinische Betreuung. Die Kapazitäten im Kreis umfassen derzeit 86 Intensivbetten, 30 können im Notfallszenario kurzfristig ergänzt werden.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr 9991 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt, 9039 gesundeten wieder, 207 verstarben in Verbindung mit einer Infektion. Lokal sieht es heute wie folgt aus: Borken hat derzeit 148 Infizierte, Heiden 6, Raesfeld 21, Reken und Velen je 26.

Doch kein zusätzlicher Impfstoff für NRW-Grenzregionen

Montag, 22. März: Bund und Land stellen nun doch keinen zusätzlichen Impfstoff für die Grenzregionen in NRW zur Verfügung. Das erfuhr Landrat Dr. Kai Zwicker am Sonntagabend bei einer Telefonkonferenz mit Dr. Mark Speich, NRW-Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten. Zwicker hatte gemeinsam mit anderen Grenzregionen vor einigen Tagen an das Land NRW appelliert, wegen der höheren Inzidenzen im Grenzbereich mehr impfen zu dürfen. Die zunächst positive Rückmeldung aus Düsseldorf ist nun Makulatur. Die Impfstoffe gehen laut Beschluss der letzten Impfkonferenz von Bund und Ländern ins Saarland sowie in die Regionen an der Grenze zu Tschechien.

Landrat Dr. Kai Zwicker und seine Amtskollegen wollen es aber laut Presserklärung des Kreises nicht dabei bewenden lassen. Dr. Zwicker: “Unsere Forderung halten wir angesichts der hohen Inzidenzzahl bei uns selbstverständlich weiterhin aufrecht!” Der Grenzraum habe schließlich ganz besondere Bedeutung für NRW, denn die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sollen ja weiterhin offenbleiben. Dies müsse aber durch verstärkte Impfangebote für die hier lebende Bevölkerung flankiert werden, da in den beiden Nachbarstaaten die Inzidenzwerte deutlich höher und die Coronavirus-Mutanten außerordentlich stark verbreitet seien. Im Saarland, das nun neben vier weiteren Bundesländern von der zusätzlichen EU-Lieferung profitieren soll, liege die Inzidenz hingegen nur halb so hoch wie etwa in den Kreisen Kleve und Borken. Das Land NRW stehe daher weiterhin in der Pflicht, seine Zusage in die Tat umsetzen, machte der Landrat in seiner Stellungnahme deutlich und erklärte: “Wir bleiben dran!”

Sparkasse nutzt Luca-App

Montag, 22. März: Kunden der Sparkasse Westmünsterland können ab sofort an allen Standorten die „Luca-App“ nutzen. Die App unterstützt und beschleunigt die Kommunikation der Gesundheitsämter mit Menschen, die möglicherweise Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hatten. Die Luca-App und ihre Nutzung sind freiwillig und kostenfrei.


Weiter steigende Zahlen

Sonntag, 21. März: Ein weiterer Tag der deutlich mehr Infektionen (74) als Gesundungen (41) brachte, lässt die Zahl der Infizierten im Kreis Borken auf heute 763 klettern. 267 davon tragen die britische Virus-Mutante. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nahezu unverändert 118,5 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Die sogenannte “dritte Welle” wird seit zehn Tagen stetig größer.

Die höchsten Zuwächse verzeichnete gestern Bocholt (+18), dahinter folgen Ahaus (+13) und Borken (+12), In der Kreisstadt sind heute (Stand 0 Uhr) 154 Menschen infiziert. 5 neue Fälle wurden aus Reken (aktuell 26 Infizierte) gemeldet, 5 neue Fälle aus Raesfeld (22). 2 Neuinfektionen wurden in Velen (26) bekannt. Aus Heiden (6) wurde keine neue Ansteckung gemeldet.


Heute 732 Menschen im Kreis infiziert

Samstag, 20. März: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet steigt weiter. Gestern standen 107 Neuinfektionen 79 Gesundmeldungen entgegen. Damit sind zurzeit (Stand 0 Uhr) 732 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert, 276 davon mit der britischen Variante. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 118,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten Ansteckungen gab es gestern erneut in Borken. 20 neue Infektionen ließen die Zahl der Infizierten auf 153 in der Kreisstadt klettern. Ahaus meldete 18 neue Fälle, Bocholt 15. Je drei neue Fälle gab es Raesfeld (aktuell 19 Infizierte) und Reken (22), je einen Fall in Heiden (7) und Velen (24).

Seit Ausbruch der Pandemie sind nun 9918 bestätige Infektionsfälle im Kreisgebiet erfasst worden, 8.979 Personen gesundeten wieder, 207 starben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

Besuchsverbot für St. Marien-Hospital

Samstag, 20. März: Aufgrund der aktuell in der Stadt Borken deutlich steigenden Anzahl von Neuinfektionen hat sich das St. Marien-Hospital Borken dazu entschlossen, die aktuelle Besucherregelung vorübergehend zu verschärfen. Ab Dienstag gilt in der Klinik zunächst für zwei Wochen wieder ein generelles Besuchsverbot. Das teilt heute Kliniksprecher Tobias Rodig mit.

Soweit medizinische, soziale oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, können nach vorheriger Absprache mit den behandelnden ÄrztInnen im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Eine gesonderte Regelung betrifft den Bereich der Geburtshilfe. Hier sind weiterhin Besuche nur durch den Vater möglich. An den weiteren Krankenhausstandorten im Klinikum Westmünsterland sind bis auf weiteres noch eingeschränkt Besuche möglich.


Wiederaufnahme der Impfungen mit AstraZeneca

Freitag, 19. März: Nach Wiederfreigabe des Impfstoffes von AstraZeneca starten heute wieder die Impfungen damit im Impfzentrum des Kreises in Velen. „Alle für den Tag bereits bestätigten Termine behalten dabei Gültigkeit und über impfen.kreis-borken.de können die berechtigten Berufsgruppen (medizinisches Personal …) wieder Termine buchen. Sollten Personen aus dem berechtigten Personenkreis noch keinen Buchungscode erhalten haben, können sie sich unter folgendem Link registrieren lassen: https://kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen“, schreibt dazu die Pressestelle des Kreises. Die betroffenen Personen bekämen dann nach Prüfung der Zugehörigkeit zur höchsten Impfkategorie eine Termineinladung.

Die Impfungen für das Personal von Kitas, Grund- und Förderschulen werden am morgigen Samstag in den Städten und Gemeinden zu gebuchten Zeiten wieder aufgenommen. Die heute ausgefallenen Termine werden zum Teil bereits morgen nachgeholt – dazu erhalten die betroffenen Personen gesondert Informationen.

141 Infizierte allein in Borken

Freitag, 19. März: Der Kreis Borken verzeichnete auch gestern wieder eine hohe Ansteckungsrate. 77 Neuinfektionen bei 23 Gesundungen ließen die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 703 ansteigen. 243 davon haben die britische Virus-Mutante. Die stärksten Zuwächse (+15) gab es gestern in Bocholt. Aber auch Borken meldete 11 neue Ansteckungen, hier sind aktuell 141 Menschen infiziert. 8 neue Fälle gab es in Reken (aktuell 28 Infizierte), 4 in Raesfeld (16), 2 in Velen 824) und einen in Heiden (10).

Die Lage in den Krankenhäusern im Kreisgebiet ist seit Tagen unkritisch. Aktuell werden 24 Patienten mit Covid-19 stationär behandelt. Fünf davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.


Neuinfektionen steigen weiter

Donnerstag, 18. März: Im Kreis Borken gibt es weiterhin starke Zuwächse bei den Infektionszahlen, kein Ort war gestern ohne neue Ansteckungen. Die meisten gab es in Bocholt (+36). Insgesamt wurden gestern 95 Neuinfektionen registriert, denen standen 54 Gesundungen entgegen. Aktuell sind 644 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus belastet, 239 davon haben die als deutlich ansteckender geltende, britische Mutante. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken auf 102,3 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Wie sieht es lokal aus? Borken meldete gestern 12 neue Ansteckungen, kommt nun auf 132 Infizierte. 8 frische Infektionen gab es in Reken (aktuell 10 infizierte), das in den vergangenen Tagen stets rückläufige Zahlen hatte. Je drei Fälle wurden in Raesfeld (12) und Velen (24) registriert. Nur eine neue Ansteckung gab es in Heiden (9).

Die Lage in den Krankenhäusern ist weiterhin unbedenklich, was die Auslastung angeht. Auf den Stationen liegen 20 Covid-19-Patienten, fünf davon benötigen eine intensivmedizinische Versorgung.

Die Impfungen gehen indessen trotz Aussetzung des Impfstoffes von AstraZeneca weiter. Aktuell werden täglich mehr als 500 Personen gegen das Coronavirus geimpft.


Landrat: Hohe Inzidenz hat vorerst keine neuen Maßnahmen zur Folge

Mittwoch, 17. März: Landrat Dr. Kai Zwicker hat sich heute zur Frage geäußert, wie der Kreis auf die Überschreitung der Inzidenzmarke 100 reagiert. Es werde nicht allein auf die Inzidenz geschaut, sondern die Gesamtlage in den Blick genommen, heißt es in einer Presseerklärung. Dazu zähle insbesondere auch die Situation in den Krankenhäusern. Diese stelle sich im Moment relativ “entspannt” dar (24 COVID-19-Patienten, davon 5 Intensivpatienten). Unter den aktuellen Rahmenbedingungen gehe der Kreis Borken derzeit davon aus, dass bei dem Überschreiten des Inzidenzwertes von 100 noch keine “Regeländerungen” zu erwarten sind, zumal sich eine solche Entwicklung laut Verordnung nachhaltig und signifikant verfestigen müsste.

In der Presserklärung heißt es weiter: „Der Kreis Borken bewertet die Lage tagtäglich neu und stimmt das Vorgehen immer mit den 17 kreisangehörigen Kommunen ab. Zudem gilt es natürlich, die Entwicklungen im Land NRW und in den Niederlanden im Blick zu haben. Rechtlich gesehen können Maßnahmenverschärfungen im Übrigen nur im Einvernehmen mit dem NRW-Gesundheitsministerium erfolgen.“

Besonders wichtig ist Landrat Dr. Kai Zwicker, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger tatsächlich auch an die Hygieneregeln, vor allem das Maskentragen, halten. Nachlässigkeiten im Alltag seien offensichtlich die Infektionstreiber. So sei häufig festzustellen, dass am Arbeitsplatz oder in Fahrgemeinschaften entgegen aller Notwendigkeit doch keine Masken getragen würden.

100er Inzidenz-Grenze durchbrochen

Mittwoch, 17. März: 79 neue Infektionen registrierte das Gesundheitsamt am gestrigen Tag. Das Resultat: Die Inzidenzmarke von 100 wurde erstmals seit dem 10. Januar wieder überschritten. Sie liegt heute (Stand 0 Uhr) bei 104,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohnern. Nach der geltenden Coronoschutzverodrnung werden ab einer 100er-Inzidenz die Schutzmaßnahmen wieder verschärft. Aktuell sind nachweislich exakt 600 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus belastet. Auch das entspricht dem Stand Mitte Januar.

Größter “Treiber” bei den Neuinfektionen ist aktuell Borken. Allein gestern wurden hier 24 neue Fälle gemeldet. Insgesamt sind derzeit 123 Menschen in der Kreisstadt nachweislich mit dem Virus infiziert. Auch in Raesfeld (gesamt 10) gab es sieben neue Fälle, fünf in Velen (25). Heiden (8) und Reken 82) meldeten keine neuen Infektionen.

Leider gibt es in den vergangenen Tagen einen weiteren Todesfall, der jetzt der Statistik zugeordnet wurde. Seit beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres verstarben 207 Menschen im Kreis Borken mit oder infolge einer Infektion mit dem Coronavirus. Insgesamt 9637 Menschen steckten sich nachweislich an, 8830 Infizierte gesundeten wieder.


Schwaches Infektionsgeschehen

Dienstag, 16. März: Auf einen Tag mit nur schwachem Infektionsgeschehen schaut heute das Gesundheitsamt zurück. In der Summe sank die Zahl der aktuell Infizierten gestern um fünf Personen auf nun 547. Die 7-Tage-Inzidenz stieg aber noch einmal leicht auf 91,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Lokal gab es nur eine neue Ansteckung in Borken (aktuell 106 Infizierte). Heiden meldet heute 8 Infizierte, Raesfeld 4, Reken 2 und Velen 20.

Im Kreisgebiet gibt es derzeit 25 Covid-19-Patienten, die eine stationäre Behandlung benötigen, sechs davon liegen auf einer Intensivstation. Die Impfungen gingen bis zur Aussetzung von AstraZeneca gestern gut voran. Stand heute sind 28.731 Menschen mit einer Erstimpfung versorgt worden, 13.646 erhielten bereits die zweite Dosis.


Alle AstraZeneca-Impfungen im Kreis Borken gestoppt

Montag, 15. März: Der Kreis Borken hat heute alle AstraZeneca-Impfungen gestoppt. Das Bundesgesundheitsministerium hat vorübergehend die Aussetzung angeordnet, weil vermehrt in Europa Unverträglichkeiten bekannt wurden. Das Paul-Ehrlich-Institut hatte gewarnt, es spricht von “schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen”. Das Institut weist darauf hin, dass Personen, die den Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, zum Beispiel mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Sofort nach Bekanntwerden der Information des Bundesgesundheitsministeriums seien laut Pressestelle des Kreises die entsprechenden Impfungen im Impfzentrum in Velen sowie durch die mobilen Teams im Kreisgebiet ausgesetzt worden. Dies betreffe sowohl die Erst- als auch die Folgeimpfungen mit AstraZeneca. Bis auf Weiteres fänden damit vor Ort auch keine Impfungen statt von Personen, die in Kitas und in der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in besonderen Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind.

Wichtig: Die gebuchten Impftermine für die Altersgruppe 80+ mit dem Impfstff BioNTec Pfizer im Impfzentrum in Velen behalten ihre Gültigkeit. Der Kreis Borken informiert, wenn sich die Lage ändert.

Zahlen sinken leicht

Montag, 15. März: Am Sonntag wurden aus den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet keine neuen Infektionen gemeldet. Fünf Fälle wurden nachgetragen, insgesamt 41 Menschen konnten planmäßig als gesundet aus der Quarantäne entlassen werden. Somit sanken die Infiziertenzahlen erstmals seit fünf Tagen wieder leicht. Das ist aber möglicherweise nur eine Momentaufnahme, da sonntags weniger gemeldet wird.

Aktuell (Stand 0 Uhr) sind 552 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, knapp ein Viertel davon mit der britischen Mutante. Insgesamt steckten sich seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr 9548 Menschen im Kreis Borken nachweislich an, 8790 gesundeten wieder, aber 206 verstarben mit dem oder am Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 90,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Lokal wurden gestern keine neuen Fälle mehr registriert. Borken hat derzeit 104 Infizierte und damit weiterhin den höchsten Satz im Kreisgebiet. Heiden hat aktuell 8 infizierte Personen, Raesfeld 4, Reken 3 und Velen 21 Personen, die nachweislich mit dem Virus infiziert sind.


Inzidenz bei 89,1

Sonntag, 14. März: Von Samstag auf Sonntag ist die 7-Tage-Inzidenz erneut gestiegen auf nun 89,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Daran Anteil haben auch 65 frische Ansteckungen, denen 39 Gesundungen entgegenstanden. Aktuell sind 588 Personen im Kreis Borken mit dem Coronavirus infiziert, davon 158 mit der britischen Virusvariante.

In Borken gab es erneut zehn Infektionsfälle, insgesamt sind hier derzeit 112 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. In Bocholt steckten sich 15 Menschen neu an (aktuell 107 Infizierte). Je eine Neuinfektionen meldeten Heiden (9), Raesfeld (4) und Reken (3). Zwei neue Fälle gab es in Velen (21).


Impfung für Erzieherinnen und Co. ist angelaufen

Samstag, 13. März: Am gestrigen Freitag haben in allen 17 Städten und Gemeinde des Kreises die Impfungen für Personen begonnen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in besonderen Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind. Von rund 7.800 Impfberechtigten haben sich ca. 7.250 für eine Impfung gemeldet. Alle Personen zwischen 18 und 65 Jahren, ca. 7.000, werden durch die mobilen Teams geimpft. Diese Impfteams werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) gestellt. Die übrigen rund 200 Personen (unter 18 oder über 65 Jahren) werden im Impfzentrum in Velen geimpft. Von den rund 7.000 vor Ort zu Impfenden stammt mehr als die Hälfte aus dem Kita-Bereich (ca. 3.800), etwa 2.700 Beschäftigte der Schulen sind darunter. Zudem werden mehr als 300 Tagespflegepersonen und ca. 200 Personen aus den Jugendhilfeeinrichtungen gemäß § 34 SGB VIII geimpft.

Borken nun unrühmlicher „Spitzenreiter“

Samstag, 13. März: Mit 107 Infizierten führt Borken seit heute die Liste der Städte und Kommunen mit den meisten Infektionen im Kreisgebiet an. Allein gestern kamen 18 Neuinfektionen dazu. Insgesamt kletterte die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet erneut an, wenn auch nur leicht auf nun 536 Personen. Allerdings verbergen sich dahinter 69 frische Ansteckungsfälle, die von 53 Gesundungen aufgewogen werden. Bei 120 der aktuell Infizierten ist die britische Virusvariante nachgewiesen worden. In7-Tage-Inzidenzbeträgt heute 86,7 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal ist die Lage uneinheitlich. Neben Borken verzeichnete auch Velen gestern wieder einige neue Ansteckungen. 7 neue Fälle lassen die Zahl der Infizierten hier auf derzeit 19 ansteigen. Eine neue Infektion gab es in Heiden (aktuell 8). Raesfeld (5) und Reken (4) meldeten gestern keine neuen Infektionen.

Nur Impfungen für Gruppe Ü80

Samstag, 13. März: In den vergangene Tagen ist es dazu gekommen, das Personen unter 80 Jahren mit einem Impftermin beim Impfzentrum des Kreises in Nordvelen aufgetaucht sind. Das Impfzentrum weist darauf hin, dass diese Personen restriktiv abgewiesen werden. Das gelte auch für Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangere, die über die 116117 einen Termin gebucht haben. Die Impftermine seien derzeit ausschließlich für den Personenkreis der über 80-Jährigen reserviert. Personen, die fälschlicherweise einen Termin bei der KVWL vereinbart haben, werden gebeten, diesen abzusagen, damit die Termine von den über 80-Jährigen genutzt werden können.

Wie das Verfahren für pflegende Angehörige sowie weitere Berufs- und Personengruppen aussieht, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Das Landesgesundheitsministerium (MAGS) hat bereits kommunziert, dass die Kontaktpersonen von Schwangeren über die Frauenärzte geimpft werden sollen. Für die Berufsgruppen, die laut der Impfverordnung auch priorisiert zu impfen sind, gibt es die Möglichkeit, sich über die Internetseite des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen über ein Formular für einen Impftermin zu melden.

Die berechtigten Personen (u.a. Ärzt/e/innen, Beschäftigte in Tagespflegen oder Hospizen…) erhalten dann vom Kreis Borken einen QR-Code, über den sie einen Impftermin vereinbaren können. Das ist bereits in vielen Fällen erfolgt. Falls sich Apotheken als Schnellteststelle gemeldet haben, deren Personal aber derzeit noch nicht geimpft wurde, wird vom Kreis Borken automatisch ein Impfangebot gemacht. Sobald es Informationen zum weiteren Vorgehen bei den Impfungen gibt, wird darüber informiert werden.


Inzidenz bei 81,6

Freitag, 12. März: Die Infektionszahlen steigen weiter. Stand heute Nacht 0 Uhr waren 549 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Dahinter stehen 58 Neuinfektionen und 33 Gesundungen. 120 Infizierte tragen die britische Virusmutante, die als deutlich ansteckender gilt. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 81,6 an. Nach längerer Zeit gibt es auch wieder einen Toten. Verstorben ist ein 76-jähriger Mann aus Velen. Insgesamt starben seit Ausbruch der Pandemie 206 Menschen im Kreis infolge einer Coronavirus-Infektion.

Seit einigen Tagen steigt auch in Borken die Zahl der Infektionen stärker an. Gestern waren es 7 neue Fälle, derzeit sind 94 Menschen in der Kreisstadt nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das ist der zweithöchste Wert nach Bocholt (104). Im Umland ist deutlich ruhiger. Lediglich Velen meldete gestern einen neuen Ansteckungsfall, hier sind derzeit 12 Personen infiziert. In Heiden sind es 7, in Raesfeld 6 und in Reken 7.

Die Impfungen schreiten indessen etwas schneller voran, zuletzt wurden im Impfzentrum des Kreises in Velen täglich zwischen 600 und 700 Dosen verabreicht. Insgesamt haben bislang 24.705 Menschen im Kreis ihre erste Impfung erhalten, 12.863 auch schon die zweite Impfung.

Die Zahl der COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises bleibt seit längerem überschaubar. Aktuell befinden sich hier 33 Menschen in stationärer Behandlung, sechs davon benötigen intensivmedizinische Hilfe.

luca-App ab sofort im Kreis Borken im Einsatz

Freitag, 12. März: Schnelle, datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten – das bietet die “luca”-App, die seit gestern im Kreis Borken im Einsatz ist. Mit der App entsteht sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Betriebsinhaberinnen und -inhaber die Möglichkeit, den Aufenthalt in Geschäften, der Gastronomie, Beherbergungsbetrieben usw. unter Einhaltung des Datenschutzes zu registrieren. Gleiches gilt für öffentliche Veranstaltungen und auch private Treffen. Durch das digitale “Einchecken” der Gäste bzw. Kunden per Smartphone werden in der sogenannten “Historie” der Aufenthaltsort und gleichzeitig auch die Kontakte sicher und verschlüsselt im luca-System erfasst. Mittels einer Schnittstelle zwischen der App und dem Borkener Kreisgesundheitsamt kann dann im Falle einer Corona-Infektion die Historie der betroffenen Person mit dem Gesundheitsamt geteilt werden.

Die “luca”-App kann für alle Nutzerinnen und Nutzer in den gängigen Stores kostenlos heruntergeladen und nach Registrierung der persönlichen Daten genutzt werden. Die verschiedenen Funktionsweisen werden auf der Internetseite unter www.luca-app.de/faq/ erklärt.


Mehr Impfdosen für die Grenzregion angekündigt

Donnerstag, 11. März. Das ging schnell! Zwei Tage nach ihrem Schreiben an die Landesregierung NRW haben die Landräte der Grenzkreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie der Städteregion Aachen eine Antwort bekommen. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann und NRW-Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pörtner kündigten mehr Impfdosen für den Grenzraum zu den Niederlanden und Belgien an. Im Schreiben heißt es: “Die Europäische Kommission hat am 10. März angekündigt, vier Millionen zusätzliche Dosen BioNTech-Pfizer-Impfstoff europaweit zur Verfügung zu stellen, die für den Einsatz in Hotspots und insbesondere in Grenzregionen gedacht sind. Als Landesregierung werden wir den nordrhein-westfälischen Anteil an diesen – sowie eventuellen anderen zusätzlichen – Impfdosen prioritär Grenzregionen zur Verfügung stellen.” Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt diese Nachricht ausdrücklich: “Ich finde es toll, dass unser Appell auf offene Ohren gestoßen ist!” Ausdrücklich dankt er der Landesregierung, insbesondere den beiden zuständigen Landesministern, herzlich für die schnelle Entscheidung.

840 weitere Impfdosen für Über-80-Jährige

Donnerstag, 11. März: Der Kreis Borken meldet heute Morgen, dass in der Zeit von Montag, 15. März, und Sonntag, 28. März 2021, 840 zusätzliche Impfdosen des BioNTech-Impfstoffes zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) auch 840 freie Termine in diesem Zeitraum für Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre anbieten kann. Die Vergabe der Termine erfolgt weiter über die KVWL entweder telefonisch unter 0800/116 117 02 oder über das Internet unter www.116117.de.

Sprunghafter Anstieg der Infektionen

Donnerstag, 11. März: Nach fünf Tagen mit sinkenden Zahlen sind die Neuinfektionen von gestern auf heute wieder sprunghaft angestiegen. 75 neue Fälle meldeten die Städte und Gemeinden. Denen standen 30 Gesundungen entgegen. Insgesamt sind derzeit 509 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Darin sind auch etliche Nachmeldungen zu Vortagen enthalten. Der abrupte Anstieg lässt auch die 7-Tage-Inzidenz nach oben schnellen – auf nun 78,9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die höchsten Zuwächse verzeichnete gestern Borken. 25 frische Fälle trieben die Zahl der aktuell Infizierten auf 75 hoch. Hohe Zuwächse meldeten auch Bocholt und Vreden mit je 17 neuen Ansteckungen. Rund um Borken sind die nachgewiesenen Neuinfektionen deutlich schwächer ausgeprägt. Je einen neuen Fall meldeten Heiden (aktuell 7 Infizierte) und Raesfeld (6), zwei neue Infektionen gab es in Reken (8), drei in Velen (13).

Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie im März vergangenen Jahres im Kreis Borken nachweislich 9352 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden, 8638 davon gesundeten wieder, 205 Menschen verstarben. Von den 509 aktuell infizierten Personen tragen 121 die agressivere britische Variante.


Infiziertenzahl nahezu unverändert

Mittwoch, 10. März: Gestern 428, heute 427 – im Ergebnis nahezu unverändert ist heute die Zahl der Infizierten im Kreis Borken. 31 neuen Ansteckungsfällen standen 37 Gesundungen entgegen. Die Differenz von sechs ergibt sich aus Nachmeldungen. Insgesamt haben sich (Stand heute 0 Uhr) seit Ausbruch der Pandemie 9247 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 8615 gesundeten wieder, 205 verstarben. Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen auf 67,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal sieht es heute wie folgt aus: Borken hat sechs neue Fälle und aktuell 52 Infizierte. Vier neue Ansteckungen meldete Heiden (7). Keine neuen Infektionen wurden in Raesfeld (6), Reken (6) und Velen (10) bekannt.


Mehr Impfdosen für Grenzkreise gefordert

Dienstag, 9. März: In einem eindringlichen Appell an die Landesregierung fordern die Grenzkreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie die Städteregion Aachen das Land dazu auf, ihnen prioritär mehr Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Federführend für den Brief an MP Armin Laschet und Gesundheitsminister Laumann war Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker. Er und seine Amtskollegen weisen auf die besondere Corona-Lage in der Grenzregion zu den Niederlanden und Belgien hin. Die politisch gewollte Offenhaltung der Grenze führe aufgrund des höheren Infektionsgeschehen in den Nachbarländern zu einem stärkeren Eintrag von Infektionen. Diese könne man mit verstärkten Impfungen in der Grenzregion eindämmen. Ein ähnliches Vorgehen habe in der vergangenen Woche der bayrische Ministerpräsident angekündigt, wonach zeitnah rund 50.000 zusätzliche Impfdosen in Grenzregionen zu Tschechien geschickt werden sollen.

Kita-Beiträge werden im März wieder erhoben

Dienstag, 9. März: Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit, dass bis zu den Ostertagen der eingeschränkte Regelbetrieb mit festen Gruppen beibehalten wird. Man werde die Coronabetreuungsverordnung insoweit nicht ändern, das heißt, dass zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Gruppentrennung weiterhin der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen um 10 Stunden pro Woche gekürzt bleibt. In der Kindertagespflege bleibt der vollständige Betreuungsumfang beibehalten.

Der Kreis Borken hat die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat Februar 2021 in seinem Bezirk vorerst ausgesetzt. Derzeit liegt noch keine Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die Elternbeiträge – wie z.B. für den Januar 2021 – auch für den Monat Februar 2021 vollständig zu erlassen. Sollte diese Entscheidung getroffen werden, würden diese Kosten dann jeweils hälftig vom Land NRW und von den Kommunen übernommen werden. Ab März werden die Elternbeiträge bis auf Weiteres wieder erhoben und abgebucht. Sollten sich im Nachhinein Änderungen seitens des Landes NRW ergeben, werden diese im Nachhinein berücksichtigt bzw. verrechnet. Die Abbuchung der Elternbeiträge erfolgt zum 17. März.

Kaum neue Ansteckungen

Dienstag, 9. März: Der gestrige Tag brachte nur drei Neuinfektionen. Nachmeldungen und Gesundete mit eingerechnet, reduzierte sich die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet leicht auf 428. Die 7-Tage-Inzidenz sank ebenfalls leicht auf 64,4 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. In Borken sind noch 51 Menschen infiziert, in Heiden 3, in Raesfeld 7, in Reken 5 und in Velen 9. Bislang sind im Kreisgebiet 226 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt. 102 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 124 aktive Fälle bekannt. Von 31 Covid-19-Patienten, die stationär in den Krankenhäusern des Kreises versorgt werden, liegen 5 auf einer Intensivstation. Derzeit werden im Impfzentrum des Kreises in Velen täglich etwa 700 Impfungen durchgeführt.

Impfung für Erzieherinnen und Grundschullehrer

Dienstag, 9. März: Die Stadt Borken richtet in der Stadthalle Vennehof eine Impfstelle für ca. 850 Personen aus dem Bereich Kitas und Grundschulen ein. Die entsprechenden Einrichtungen bekommen von der Stadt Terminlisten zugesendet, die sie ausgefüllt zurücksenden müssen. Geimpft wird ab dem kommenden Wochenende, freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags von 12 bis 18 Uhr. Gleiches gilt für die folgenden Kalenderwochen 11 und 12. “Die Impfbereitschaft liegt mit ca. 90 Prozent sehr hoch”, freut sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Laut Landrat Dr. Kai Zwicker werden auch die anderen Städte und Kommunen im Kreis eigene Impfstellen schaffen für Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in Jugendhilfeeinrichtungen gem. § 34 SGB VIII tätig sind.


Zahlen übers Wochenende leicht gesunken

Montag, 8. März: Die Zahl der Infizierten im Kreis Borken ist erneut leicht gesunken auf nun 437 Personen. Am gestrigen Sonntag wurden keine neuen Infektionen aber 25 Gesundungen gemeldet. Die 7.Tage-Inzidenz veränderte sich leicht nach oben auf 66,0 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Auch lokal gingen die Zahlen am Wochenende leicht nach unten. Borken hat derzeit noch 53 Infizierte, Heiden 3, Raesfeld 7, Reken 4 und Velen 10.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich Stand heute (0 Uhr) 9210 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 8568 gesundeten wieder, 205 verstarben. Bislang sind im Kreisgebiet 218 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt. 99 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 119 aktive Fälle bekannt. Erfreulich: In den Krankenhäusern des Kreises werden nur noch 32 Covid-19-Patienten stationär behandelt, drei davon auf Intensivstationen. 22.124 Menschen im Kreis haben bereits eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, 12.014 auch schon die Zweitimpfung.


Inzidenz bei 65,7

Sonntag, 7. März: Die Zahl der Infizierten im Kiresgebiet ist gestern erneut leicht gesunken. 52 neuen Ansteckungen standen 66 Geusndungen gegenüber. Damit sind aktuell 457 Personen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus belastet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 65,7.

Lokal sieht es wie folgt aus: 4 neue Ansteckungen meldete Borken (aktuell 55 Infizierte), je einen neuen Fall gab es in Raesfeld (7) und Velen (10). Keine neuen bekannten Infektionen gab es in Heiden (5) und Reken (4).


Kostenlose Schnelltests beim DRK

Samstag, 6. März: Das DRK wird in den Orten Bocholt, Borken, Gescher und Gronau nun täglich eine Möglichkeit zum kostenlosen Schnelltest anbieten, zudem in 12 weiteren Kommunen freitags und am Wochenende. Es muss dafür aber ein Termin vereinbart werden, eine entsprechende Anmelde-Plattform wird am Sonntag auf der Internetseite www.drkborken.de freigeschaltet. Eine Terminreservierung ist auch telefonisch unter 02861/8029-374 möglich. Der Test ist einmal wöchentlich kostenlos.

Auch eine größere Zahl von Apotheken im Kreis hat Interesse bekundet, als Teststelle zu fungieren. Hier laufen laut Kreisverwaltung noch Abstimmungsgespräche. Zudem sollen Testmöglichkeiten von einzelnen Arztpraxen angeboten werden. Nähere Informationen folgen.

Impfangebot für Erzieherinnen und Co.

Samstag, 6. März: 90 Prozent der rund 7000 Beschäftigten in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in Jugendhilfeeinrichtungen wollen sich impfen lassen. Das hat der Kreis Borken per Abfrage in den Einrichtungen ermittelt. Jetzt bereitet er mit Hochdruck die Impfungen vor. Durchführen sollen sie mobile Impfteams vor Ort in den Konmunen. Die Teams werden derzeit zusammengestellt und geeignete Impf-Örtlichkeiten festgelegt. Der Kreis rechnet damit, dass zum kommenden Wochenende hin mit den Impfungen begonnen werden kann. Über das genaue Vorgehen wird zu gegebener Zeit informiert.

Kreis nutzt Luca-App zur Kontaktverfolgung

Samstag, 6. März: Der Kreis Borken nutzt in Kürze die u.a. durch Smudo von Fanta4 unterstützte LUCA-App. Sie ermöglicht verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung für Gastgeber und ihre Gäste sowie die Kontakt-Nachverfolgung. Sie kann also gut in der Gastronomie und im Kulturbetrieb eingesetzt werden. Laut Pressemitteilung des Kreises, wird das Kreisgesundheitsamt Borken in der kommenden Woche eine Anbindung an die LUCA-App erhalten. Sobald damit der Zugang freigeschaltet ist, werden die Postleitzahlen der kreisangehörigen Kommunen registriert, so dass sie dann genutzt werden kann.

Leicht sinkende Zahlen

Samstag, 6. März: Im Kreis Borken sind derzeit (Stand 0 Uhr) 466 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist erstmals wieder ein leichter Rückgang, der zustande kommt, weil gestern 48 Neuinfektionen 61 Gesundungen entgegenstanden. Die 7-Tage-Inzidenz stieg aber noch einmal um vier Punkte auf 67,3 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die höchsten Zuwächse, nämlich je 10, verzeichneten gestern Bocholt (aktuell 87 Infizierte) und Borken (58). Zwie Neuinfektionen wurden aus Heiden (6) gemeldet, eine aus Reken (5). Keine neuen nachgewiesenen Fälle gab es in Raesfeld (6) und Velen (10).

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 9.156 Kreisbewohner mit dem Coronavirus angesteckt. 8.485 Personen gesundet wieder, 205 verstarben. 21.040 Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, 11.388 auch schon die zweite Impfung.


Neu: „Rest-Impfdosenbörse“ für Impfwillige

Freitag, 5. März: Um zu vermeiden, dass Impfstoff ungenutzt bleibt, hat der Kreis Borken jetzt eine „Rest-Impfdosenbörse“ eingerichtet. Jede im Kreis Borken wohnende impfwillige Person kann sich unter https://impfen.kreis-borken.de registrieren lassen. Hierzu muss man sich selbst anmelden. Bleibt abends im Impfzentrum in Velen Impfstoff übrig, werden Personen aus dem Register angerufen und zur sofortigen Impfung eingeladen. Nur wer direkt zusagt, erhält den Termin und muss binnen 30 Minuten vor Ort sein. Zu beachten ist, dass mit der Registrierung allein kein konkretes Impfangebot verbunden ist und natürlich die Priorisierung der Impfgruppen gemäß Corona-Impf-Verordnung angewendet wird.

Bislang hatte der Kreis Borken übriggebliebene und nicht bis zum Folgetag lagerfähige Impfdosen an Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und an in nahegelegenen Behinderteneinrichtungen wohnende Personen verimpft. Dieser Personenkreis sei inzwischen weitgehend versorgt, so der Kreis in einer Pressemitteilung von heute Mittag.

Aktuell 478 Menschen infiziert

Freitag, 5. März: Den zweiten Tag infolge überwiegt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen (51) deutlich die Zahl der Gesundungen (14). Somit steigt auch die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreis wieder an auf heute 478 Menschen. Die höchsten Zuwächse haben Bocholt (+10) und Ahaus (+8). Einige wenige Kommunen haben Zuwächse von 4 bis 5 Fällen, darunter auch Borken (+5 auf 61 Infizierte). Der Rest besteht aus Einzelfällen, die aber weit gestreut sind. Das gilt auch für das lokale Infektionsgeschehen. Heiden hat aktuell 6 Infizierte, Raesfeld 7, Reken 9 und Velen 11. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte wieder leicht auf nun 63,6 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion sind erneut zwei Menschen verstorben, ein 68-jähriger Mann aus Gronau und eine 35-jährige Frau aus Ahaus. Damit stieg die Zahl der Opfer auf 205 an. Aktuell werden 33 Covid-19-Patienten stationär in den Krankenhäusern des Kreises behandelt, vier davon auf Intensivstationen.

Die erste Infektion im Kreis Borken liegt heute exakt ein Jahr zurück, damals kam eine Bocholter Reisegruppe mit Symptomen aus den Skiferien zurück, die sich als Coronavirusinfektion bestätigten. Seitdem haben sich 9109 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 8426 überstanden die Infektion.

Bislang sind im Kreisgebiet 182 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt. 89 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 93 aktive Fälle bekannt.

Zum Impfstand: 20.453 Menschen im Kreis Borken erhielten bis dato eine Erstimpfung, 11.420 auch schon eine zweite Dosis Impfstoff. Drei Viertel der Geimpften gehören der Gruppe Ü80 an. 23 Prozent haben die Impfung beruflich bedingt bekommen.


Hotline des Kreises korrekt anwählen

Donnerstag, 4. März: Der Kreis Borken hat in Sachen “Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie” seit dem vergangenen Frühjahr eine eigene Hotline für die Bevölkerung freigeschaltet. Unter der Telefonnummer 0 28 61 / 681 16 16 sind montags bis freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr und samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr medizinische Auskünfte zum Coronageschehen erhältlich.

Das Hotline-Team bittet aus aktuellem Anlass darum, die Rufnummer korrekt anzuwählen. Nicht selten landen nämlich Anrufer bei Privatanschlüssen, weil sie versehentlich “Zahlendreher” verursacht oder einzelne Ziffern der Durchwahl weggelassen haben. Diese dann für beiden Seiten ärgerliche Situation solle vermieden werden, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

dm will Schnelltests anbieten

Donnerstag, 4. März: Die Drogeriemarktkette dm hat heute in Karlsruhe ein erstes Schnelltest-Center vorgestellt, das die von der Bundesregierung ab 8. März in Aussicht gestellten kostenfreien Corona-Antigen-Schnelltests durchführt. Geschulte Mitarbeiter und Fachkräfte werden dort Point-of-Care-Antigen-Schnelltests durchführen, wie sie in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen. Nach der Erprobung in Baden-Württemberg sollen schon bald deutschlandweit Schnelltest-Center bei den dm-Märkten eingerichtet werden. Auch in Borken gibt es zwei Märkte der Kette.

Borken will Gutscheine wieder auflegen

Donnerstag, 4. März: Auf Vorschlag des Haupt- und Finanzausschuss soll der Rat der Stadt Borken nochmals 100.000 Euro für Einkaufs-Gutscheine zur Verfügung stellen. Die Borken-Gutscheine gab es bereits im vergangenen Jahr. Sie gelten als wirksames Mittel zur Unterstützung des lokalen Handels. Die Gutscheine werden für 20, 40 und 100 Euro angeboten. Durch den Zuschuss der Stadt erhöht sich ihr Einkaufswert auf 25, 50 bzw. 125 Euro. Einzulösen sind sie nur im lokalen Handel.

Mehr Infizierte, aber niedrigere Inzidenz

Donnerstag, 4. März: Die Zahl der Infizierten ist erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen. Stand 0 Uhr waren 440 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus belastet. 61 Neuinfektionen standen 33 Gesundungen gegenüber. Die höchsten Zuwächse verzeichnete Bocholt (+15), gefolgt von Ahaus (+10) und Borken (+8). Die 7-Tage-Inzidenz sank allerdings auf 61.9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gab es einen weiteren Todesfall, insgesamt der 203. seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr. Verstorben ist zuletzt ein 71-jähriger Mann aus Ahaus.

Mit Ausnahme von Borken (aktuell 58 Infizierte) ist das Infektionsgeschehen lokal schwach ausgeprägt. Je einen neuen Fall meldeten Raesfeld (6) und Reken (10). Keine neuen Fälle gab es in Heiden (6) und Velen (11).

Bislang sind im Kreisgebiet 168 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt geworden. 84 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 84 aktive Fälle bekannt.


Impftermine über 116117 weiterhin nur für Ü80

Mittwoch, 3. März: Nach dem neuen Impfplan der Landesregierung soll in Bälde auch die zweite Priorisierungsgruppe geimpft werden. Dazu gehören neben den über 70-Jährigen auch chronisch Kranke und verschiedene Berufsgruppen. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) weist aber darauf hin, dass aktuell weiterhin nur Termine für Über-80-Jährige vergeben werden. Wann die zweite Gruppe an die Reihe komme, sei derzeit noch nicht zu sagen. „Wir bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, von einer Terminbuchung abzusehen, wenn sie nicht zur entsprechenden Altersgruppe gehören, um die Terminkapazitäten nicht zu blockieren“, so Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL.

Nur wenig neue Ansteckungen

Mittwoch, 3. März: Nach relativ hohen Zahlen vor dem letzten Wochenende hat sich das Infektionsgeschehen wieder deutlich beruhigt. Den fünften Tag infolge sinkt die Zahl der Angesteckten – langsam aber stetig. Gestern meldeten die Städte und Kommunen im Kreisgebiet 23 Neuinfizierte, denen standen 33 Gesundungen entgegen. Nachmeldungen zu vorherigen Tagen eingeschlossen sank die Zahl der aktuell Infizierten auf 402 (Stand 0 Uhr). Die 7-Inzidenz reduzierte sich ebenfalls leicht auf nun 70 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gab es aber ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben ist ein 75-jähriger Mann aus Borken.

Auch lokal ist es ruhig: Lediglich Borken (aktuell 51 Infizierte) und Raesfeld (6) meldeten einen Neuinfizierten. Heiden hat derzeit 6, Reken 10 und Velen 12 Infizierte.


Schnelles Impfangebot für Schulen und Kitas

Dienstag, 2. März: Nach dem gestern vorgelegten neuen Impfplan der Landesregierung werden weiteren Bevölkerungsgruppen Impfangebote gemacht. Dazu zählen vor allem auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie Personen in Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind. Der Kreis Borken hat sich nach Aussage von Landrat Dr. Kai Zwicker daraufhin sofort mit den Städten und Kommunen darauf verständigt, dass diese Impfungen durch mobile Impfteams durchgeführt werden. Die Städte und Gemeinden seien nun bereits dabei, dafür entsprechende, zentral gelegene Örtlichkeiten festzulegen. In einem Schreiben informiert der Kreis derzeit die entsprechenden Schulleitungen und Träger der Kindertageseinrichtungen und fragt die dortige Impfbereitschaft ab. Wenn die Rückmeldungen vorliegen, werden Kreis und Kommunen die Impftermine organisieren.

Vorerkrankte können früher geimpft werden

Dienstag, 2. März: Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht vorerkrankten Menschen, denen bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ein schwerer oder gar tödlicher Verlauf droht, eine vorzeitige Impfberechtigung prüfen zu lassen. Dazu muss ein Antrag an den Kreis gerichtet werden, in dem der Erstwohnsitz liegt. Dem Antrag ist ein fachärztliches Zeugnis des behandelnden Arztes beizufügen. Das Attest darf nicht vor dem 8. Februar 2021 ausgestellt worden sein. Bei der dann folgenden Einzelfallentscheidung wird zwischen einem sehr hohen, hohen oder erhöhtem Gesundheitsrisiko unterschieden. Bei einem positiven Prüfungsergebnis wird mit der Person ein Impftermin im Impfzentrum vereinbart.

Ausgenommen von diesem Verfahren sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken, die in der Corona-Impfverordnung des Bundes bereits anderweitig genannt werden, so das Land NRW in einer Pressemitteilung. Den Personen, die einen Anspruch auf Schutzimpfung mit hoher Priorität haben, soll nach jetziger Planung des Landes voraussichtlich ab Ende März ein Impfangebot gemacht werden. Sobald weitere Informationen zum Verfahren bekannt sind, wird der Kreis nähere Einzelheiten mitteilen. Mehr Informationen unter https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-regelt-einzelfallentscheidungen-bei-coronaschutzimpfungen

Impfung beim Hausarzt und schrittweise Öffnung des Einzelhandels gefordert

Dienstag, 2. März: In ihrer gestrigen Videokonferenz haben sich die Spitzen von Kreis und Kommunen unter anderem um die Umsetzung des neuen Impfplans für NRW unterhalten. Danach soll nun auch Menschen, die gemäß Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, schrittweise ein Impfangebot unterbreitet. Dem Kreis wie den Städten und Gemeinden sei es darüber hinaus aber sehr wichtig, dass schnellstmöglich auch den Ärzten vor Ort das Impfen ermöglicht werde, erklärten Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreisgebiet. Nur so könne in der Fläche ein breites Impfangebot ermöglicht werden und es bleibe kein Impfstoff liegen.

Einhelliger Tenor war es zudem, dass der Einzelhandel eine Öffnungsperspektive erhalten müsse – dies sei für ihn angesichts des Lockdowns von existenzieller Bedeutung. Zudem belaste die als ungerecht wahrgenommene Ungleichbehandlung mit Verkaufsstellen, die ein gemischtes Sortiment anbieten dürfen, wie z. B. den Discountern, enorm. Daher sprechen sich die kommunalen Spitzen auch für ein schrittweises, vorsichtiges Öffnen des Handels aus.

Infiziertenzahl sinkt leicht

Dienstag, 2. März: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet sinkt weiter, wenn auch nur geringfügig. Zehn Neuinfektionen standen gestern 29 gesundete Personen gegenüber. Somit sind aktuell 408 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 74,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal sieht es folgt aus: In Borken gibt es derzeit 51 Infizierte, darunter ein neuer Fall von gestern. Die Zahlen in den umliegenden Orten sanken zuletzt. Heiden hat derzeit 7 Infizierte, Raesfeld 6, Reken 14 und Velen 12.

Leider gibt es einen weiteren Toten, der den vergangenen Tagen zugeordnet wurde. Verstorben ist ein 87-jähriger Mann aus Stadtlohn. Insgesamt sind Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr 201 Menschen im Kreis Borken mit oder am Coronavirus gestorben. 8975 infizierten sich, 8366 gesundeten wieder. Über 18.000 Menschen im Kreis haben die erste Schutzimpfung erhalten, rund 11.000 auch schon ihre zweite Dosis.

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 34 Covi-19-Patienten stationär behandelt. Fünf benötigen eine intensivmedizinische Behandlung. Auch diese Zahlen sinken derzeit stetig.


Inzidenz bei 73,8

Montag, 1. März: 46 Gesundungen lassen die Zahl der Infizierten zum heutigen Montag wieder leicht fallen. Sonntags werden meist keine oder nur wenig neue Infektionen gemeldet, so auch gestern. Aktuell sind 421 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 73,8. Lokal sieht es folgt aus: Borken hat derzeit 51 Infizierte, Heiden 8, Raesfeld 6, Reken 15 und Velen 13.


Impfung im Zweischicht-Betrieb

Sonntag, 28. Februar: Drei Wochen nach dem Start des “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen beginnt dort morgen wie geplant der Zweischicht-Betrieb. Das teilte Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Ab Montag wird das Impfzentrum an sieben Tagen pro Woche von 8 bis 20 Uhr offen sein. Die Erweiterung der Kapazität ist notwendig, weil ab der kommenden Woche Impfberechtigte ihren zweiten Impftermin wahrnehmen können. Außerdem steht ab März mehr Impfstoff zur Verfügung. Dann sollen pro Woche 2.069 Dosen BionTec kommen. Außerdem sind weitere Lieferungen des AstraZeneca-Impfstoffs, zum Beispiel für Beschäftigte in Krankenhäusern und bei ambulanten Diensten, angekündigt. Eine Zurückhaltung bzgl. dieses Impfstoffes hat das Impfzentrum bislang nicht feststellen können. Bis zum 26. Februar sind im Kreis Borken inzwischen 16.871 Menschen erstgeimpft worden. Eine Zweitimpfung haben 10.596 Personen erhalten.

Aktuell 463 Menschen infiziert

Sonntag, 28. Februar: Die Zahl der Infizierten ist von Freitag auf heute (Stand 0 Uhr) leicht gesunken. 90 Neuinfektionen an zwei Tagen standen 120 Gesundungen entgegen. Aktuell sind 463 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 73,5 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal ist das Infektionsgeschehen niedrig. Nur in der Kreisstadt sind die Zuwächse etwas höher (8 Neuinfektionen). Die Infizierten-Zahlen: Borken 53, Heiden 9, Raesfeld 6, Reken 17 und Velen 15.


Freitag, 26. Februar: Leichte Beruhigung beim Infektionsgeschehen. Gestern gab es 44 nachgewiesene Neuinfektionen im Kreisgebiet. Das sind “nur” halb so viele wie am Vortag. Da aber auch nur zwölf Gesundungen gemeldet wurden, erhöhte sich die Zahl der aktuell Infizierten erneut auf nun 478 (Stand 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz stieg entsprechend leicht an auf 74,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Frische Ansteckungen gibt es weiterhin in nahezu jeder Kommune. Einen nicht geringen Anteil daran hat die britische Virusmutante, die bislang 104 Mal in den Laborproben von Kreisbewohnern nachgewiesen wurde.

Die höchste Infiziertenzahl hat weiterhin Bocholt mit aktuell 114. Dahinter folgt schon die Kreisstadt Borken mit 55 Infizierten und zuletzt zwei neuen Ansteckungsfällen. Je zwei neue Infektionen wurden auch aus Heiden (aktuell 10 Infizierte) und Reken (21) gemeldet. Je eine neue nachgewiesene Ansteckung gab es gestern in Raesfeld (6) und Velen (11).

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 8873 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 8195 gesundeten wieder, 200 verstarben. Knapp 17.000 Einwohner haben bislang eine erste Impfung erhalten, knapp 11.000 Einwohner auch schon die Zweitimpfung.


So geht das mit dem Corona-Selbsttests

Donnerstag, 25. Februar: Mitte März sollen in Apotheken, Drogerien und Discountern Corona-Selbsttest verfügbar sein. Das sind vor allem Antigen-Tests. Sie weisen ein Virusteil (Antigen) nach und werden dann positiv, wenn man zu diesem Zeitpunkt eine bestimmte Viruslast mit sich trägt. Ist der Test positiv, sollte er stets mit einem PCR-Test im Labor überprüft werden. Und natürlich sollte man sich solange in Quarantäne begeben.

Ist der Test negativ, soll man laut Experten für die nächsten 24 Stunden nicht ansteckend sein. Der Selbsttest ist also sinnvoll, wenn man ihn vor einem Besuch eines Menschen aus der Risikogruppe wie zum Beispiel den betagten Eltern vornimmt. Auch vor einem Geschäftstermin oder ähnlichen geplanten Begegnungen kann man so Sicherheit gewinnen. Sinnvoll wären solche Tests bspw. auch für Lehrer und Schüler. Wichtig zu wissen: Selbsttests stellen immer nur eine Momentaufnahme dar. Infiziert kann man trotzdem sein. Sie gewähren also nur eine stundenweise Sicherheit.

So funktioniert ein Antigen-Schnelltests: Man benötigt Sekret, das je nach Art des Tests mittels Abstrich an der Nasenwand oder im Rachenraum bzw. per Gurgel-Spuck-Verfahren gewonnen wird. Letzterer ist für Kinder besonders einfach. Das Material wird in eine spezielle Lösung gegeben, die wiederum nach einigen Minuten auf den Tester getröpfelt wird. Der Tester färbt sich rot (positiv) oder grün (negativ). Das gesamte Verfahren dauert insgesamt ca. 15 Minuten.

Weitere Berufsgruppen können Impftermin buchen

Donnerstag, 25. Februar: Im neuesten Erlass des Landes NRW zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 wurde die Priorisierungsstufe 1 erweitert: Demnach können nun auch Personen, die zwar keine Pflegekräfte sind, aber dennoch regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, geimpft werden. Hierzu zählen beispielsweise Physiotherapeut/inn/en, Fußpfleger/innen, Seelsorger/innen sowie das Personal von Hilfsmitteldiensten und Sanitätshäusern. Diese Berufsgruppen müssen von ihrer jeweiligen Pflegeeinrichtung benannt werden und erhalten daraufhin vom Kreis Borken eine Termineinladung, mit der sie einen entsprechenden Impftermin im “Impfzentrum Kreis Borken” buchen können. Viele dieser Einladungen sind seit Beginn der Woche bereits verschickt worden.

Darüber hinaus weist der Kreis Borken darauf hin, dass zu den Impfberechtigten nach dem Erlass nun auch Medizinprodukte-Beraterinnen und –Berater bei der Operationsbegleitung, Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege (zum Beispiel Stoma- und Wundversorgung) sowie Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege zählen. Diese können sich unter www.kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen registrieren und bekommen dann nach Prüfung der Zugehörigkeit zur höchsten Impfkategorie ebenfalls eine Termineinladung.

46 Prozent weniger Gäste durch Corona

Donnerstag, 25. Februar: Den Kreis Borken haben 2020 nur noch rund 169.000 Gäste besucht – das sind 46 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen sank um 37 Prozent auf 400.000. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes mit. „Das Gastgewerbe erlebt eine historisch einmalige Krise, die auch die Beschäftigten mit voller Wucht trifft. Jetzt müssen Bund und Länder endlich einen Plan vorlegen, wie es im März weitergehen soll“, so Helge Adolphs, Geschäftsführer der NGG-Region Münsterland.

IHK fordert konkrete Perspektive für Unternehmen

Donnerstag, 25. Februar: IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer erwartet eine „sehr konkrete Perspektive“ für die vom Lockdown betroffenen Unternehmen. Er setzt auf die Öffnungsstrategie, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in den nächsten Tagen präsentieren will.

Für den erfolgreichen Neustart der Unternehmen sind aus Sicht der IHK nachvollziehbare Kriterien und verständliche Regeln notwendig. „Die Unternehmen müssen wissen, ob es sich beispielsweise lohnt, Frühjahrs- oder Sommermode zu bestellen, und wie groß die Gefahr ist, womöglich erneut auf der Ware sitzen zu bleiben“, erläuterte der IHK-Präsident. Die Kriterien müssten zudem rechtzeitig bekannt sein: „Die meisten Betriebe lassen sich nicht von heute auf morgen öffnen.“

Hüffer machte allerdings auch klar: „Wir werden womöglich mit dem Virus und seinen Mutationen sowie immer wieder aufflammenden Infektionsherden leben müssen. Deshalb wird es auf Dauer nicht funktionieren, wenn wir große Teile der Wirtschaft schließen: Wir brauchen dafür einen Plan.“ Hüffer regt an, verstärkt digitale Möglichkeiten zu nutzen wie Zutritts- und Buchungssysteme sowie automatische Maskenerkennung und Messung der Sicherheitsabstände.

Starker und plötzlicher Anstieg der Infektionen

Donnerstag, 25. Februar. Erschreckend hoch sind die Neuinfektionen, die das Gesundheitsamt gestern erfasste. 90 Menschen im Kreisgebiet steckten sich neu an. Das ist ein Zuwachs, wie in den stärksten Phasen der Pandemie. Ob es nur eine Momentaufnahme ist, müssen die kommenden Tage zeigen. Weil nur 11 Gesundungen gemeldet wurden, stehen heute (Stand 0 Uhr) 437 Infizierte in der Statistik des Kreises. Die 7-Tage-inzidenz sprang entsprechend hoch auf 73,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die Neuinfektionen verteilen sich wie in den Vortagen auf nahezu alle Städte und Kommunen. besonders hohe Zuwächse gab es in Ahaus (+14 auf 33 Infizierte), Stadtlohn (+13 auf 39), Bocholt (+12 auf 113), und Borken (+11 auf 51). Aus umliegenden Gemeinden sticht noch Reken mit 5 Neuinfektionen heraus (aktuell 19 Infizierte). Zwei neue Fälle meldete Velen (11), einen Heiden (9). Keine neuen nachgewiesenen Infektionen gab es in Raesfeld (5).

Durch einen weiteren Todesfall stieg die Zahl der Opfer der Corona-Pandemie auf nunmehr 200. Verstorben ist ein 79-jähriger Mann aus Reken.


Arztpraxen könnten Impfungen beschleunigen

Mittwoch, 24. Februar: Nach Auskunft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung könnte durch Einsatz der Arztpraxen beim Impfen die erwachsene Bevölkerung im günstigsten Fall schon in der ersten Julihälfte eine Erstimpfung erhalten und die vollständige Immunisierung Anfang August abgeschlossen sein. Voraussetzung dafür sei aber die Zulassung weiterer Impfstoffe und die schnellstmögliche Verimpfung aller verfügbaren Impfdosen. 50.000 der bundesweit rund 75.000 Arztpraxen könnten täglich jeweils 20 Impfstoffdosen verabreichen und dadurch mit bis zu 5 Millionen Impfungen in der Woche zügig zur Immunisierung der Bevölkerung gegen das COVID-19-Virus beitragen.

In den 433 Impfzentren konnten laut Meldedaten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zuletzt rund 140.000 Impfungen pro Tag vorgenommen werden. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember 2020 wurden bislang insgesamt 7,5 Millionen Dosen ausgeliefert, von denen rund 5,7 Millionen Einheiten verimpft wurden. Die Länder sehen die Tageskapazität der Impfzentren derzeit bei rund 340.000 Dosen und schätzen, dass diese im März auf über 550.000 gesteigert werden könnte. Trotzdem wird das Kapazitätspotenzial von mehr als einer Million Impfungen pro Tag in den Vertragsarztpraxen zusätzlich genutzt werden müssen, um einen Impfstau zu vermeiden, wenn die zugesagten Impfstoffdosen in den nächsten Wochen wie erwartet ausgeliefert werden. Schafft die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen für das Impfen in Arztpraxen, könnten Anfang Mai bereits 35 Millionen Deutsche mindestens eine Erstimpfung erhalten haben.

Wenig Infektionen, aber fast kein Ort ohne neue Ansteckungen

Mittwoch, 24. Februar: 37 Neuinfektionen und 54 Gesundungen lassen die Zahl der Menschen im Kreisgebiet, die aktuell mit dem Coronavirus belastet sind, erneut leicht sinken – auf nun 345 Infizierte. Ein Blick auf die aktuelle Statistik (Stand 0 Uhr) zeigt allerdings, das es mit Ausnahme von Schöppingen gestern in jeder Kommune im Kreisgebiet frisches Infektionsgeschehen gab. Die höchsten Zahlen hatte dabei Borken mit sieben Neuinfektionen. Insgesamt kommt die Kreisstadt derzeit auf 42 Infizierte. Fünf neue Fälle meldete Bocholt, das mit 94 Infizierten weiterhin die “Rangliste” anführt. Lokal sieht es wie folgt aus: Je drei neue Infektionsfälle gab es in Heiden (aktuell 7 Infizierte) und Reken (14), je einen in Raesfeld (4) und Velen (11).

Die 7-Tage-Inzidenz sank den vierten Tag in Folge erneut leicht auf nun 59.2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Menschen, die seit Ausbruch der Pandemie an oder mit Corona verstarben, liegt bei 199. Zuletzt gab es zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind eine 75-jährige Frau aus Gronau sowie ein 80-jähriger Mann aus Reken. In den Krankenhäusern des Kreises werdne derzeit 45 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sieben davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.


Infiziertenzahl sinkt wieder

Dienstag, 23. Februar: Bis auf Isselburg und Vreden (je +1) sind in allen Kommunen des Kreises gestern die Infiziertenzahlen zurückgegangen bzw. gleich geblieben. Stand Mitternacht waren 360 Personen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus belastet. Zehn Neuinfektionen standen 38 Gesundungen gegenüber. Die Zahlen des Vortages wurden wegen einiger Nachmeldungen korrigiert. Die 7-Tage-Inzidenz sank um 2,7 Punkte auf 60,9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten Corona-Infizierten hat weiterhin Bocholt (99). In Borken sind aktuell 44 Personen Träger des Virus. Heiden hat noch 4 Infizierte, Raesfeld 3, Reken 17 und Velen 10.

Kreis wartet auf Schnittstellen für SORMAS

Dienstag, 23. Februar. Während andernorts in Deutschland noch über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes der bundesweit einheitlichen Corona-Kontaktverfolgungs-Software SORMAS (“Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System”) gestritten wird, meldet Landrat Dr. Kai Zwicker für das Kreisgesundheitsamt Borken: “Wir sind startklar – alle erforderlichen Verträge haben wir abgeschlossen, die Software ist eingerichtet, die Administratoren sind ausgebildet, unser Personal wird mit Verfügbarkeit der Schnittstelle geschult.” Wie auch andere Gesundheitsbehörden wartet die Kreisverwaltung aber auf die Bereitstellung der Schnittstellen zu dem im Gesundheitsamt seit Jahren eingesetzten und bewährtem EDV-Fachverfahren ISGA (“InformationsSystem GesundheitsAmt”) durch den Bund bzw. den Entwicklern von SORMAS.

SORMAS ist eine vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickelte E-Health-Software zur Steuerung von Maßnahmen der Epidemiebekämpfung. Aktuell wurde diese Software um ein COVID-19-Modul erweitert, das die Gesundheitsämter bei der Identifizierung und Überwachung von Kontaktpersonen unterstützen und für ein bundesweit einheitliches Management der Pandemiebekämpfung sorgen soll. Durch die Förderung des Bundesgesundheitsministeriums steht die Software allen Gesundheitsämtern kostenlos zur Verfügung.


Ein Drittel der Ansteckungen im privaten Bereich

Montag, 22. Februar: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken bewegt sich seit gut einem Monat in einem Korridor zwischen knapp unter 50 und mehr als 60 – trotz des harten Lockdowns. Um die Gründe dafür zu ermitteln, hat der Kreis die 427 Coronavirus-Neuinfektionen aus der ersten Februarhälfte exemplarisch analysiert. Das Ergebnis: Ein Drittel der Infektionen passiert im privaten Bereich, fünf Prozent am Arbeitsplatz, weitere fünf Prozent in medizinischen Einrichtungen. Rund 24 Prozent lassen sich keinem Muster zuordnen (diffuses Infektionsgeschehen). Ein weiteres Drittel ist überhaupt nicht erklärbar, mitunter weil die Befragten ausweichend auf Fragen insbesondere zu ihrem Freizeitverhalten reagierten. Die Notbetreuung in den zu 40 Prozent ausgelasteten Kitas und Schulen hat hingegen keine relevanten Infektionsketten oder gar „Cluster“ verursacht.

16 Prozent der analysierten Proben wiesen auf die ansteckendere, britische Mutante hin. Der Kreis setzt hier auf das System der „Typisierung“, dass allerdings nur eine hohe Wahrscheinlich angibt. Die weitaus verlässlichere Gesamtgenomsequenzierung sei sehr zeitaufwendig, so die Verantwortlichen beim Kreis. Es gehe aber um eine schnelle Feststellung einer Mutation, um eine konsequente Testung der Kontaktpersonen zu gewährleisten. Bei den Mutanten gibt es kein Freitesten nach zehn Tagen Quarantäne und zudem einen PCR-Test zum Abschluss, um sicher zu gehen, dass die Betroffenen virusfrei sind.

Leichter Rückgang bei Infizierten

Montag, 22. Februar: 43 Gesundungen lassen die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet wieder sinken. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass in der Regel am Sonntag keine Neuinfektionen gemeldet wurden. Aktuell sind 378 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf 63,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich Stand heute Nacht 0 Uhr 8692 Bewohner des Kreises Borken mit dem Coronavirus angesteckt, 8117 gesundeten wieder, 197 Menschen verstarben. 54 Covid-19-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt, sieben davon benötigen eine intensivmedizinische Versorgung. Bislang sind im Kreisgebiet 85 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante entdeckt worden. 25 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 60 aktive Fälle bekannt.


Weiterhin viele Ansteckungsfälle in Bocholt

Sonntag, 21. Februar: Stand 0 Uhr waren im Kreisgebiet 422 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt registrierte gestern 40 neue Ansteckungsfälle, 37 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 64,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Das lokale Infektionsgeschehen ist niedrig. Sorgen bereitet aber weiterhin die Stadt Bocholt, die seit Tagen hohe Zuwächse verzeichnet. Gestern waren es zehn Neuinfektionen.

Experten führen die derzeit wieder steigenden Zahlen vor allem auf die aggressiveren Mutationen zurück. Im Kreisgebiet ist bislang nur die britische Variante nachgewiesen – allerdings schon in 75 Infektionsfällen. Aktuell sind 61 aktive Fälle bekannt.


54 Neuinfektionen an einem Tag

Samstag, 20. Februar: Erneut mehr Corona-Infizierte verzeichnet das Gesundheitsamt des Kreises am heutigen Samstag (Stand 0 Uhr). 416 Menschen sind aktuell infiziert, 12 mehr als gestern. Das klingt wenig. Dahinter stehen aber 54 Neuinfektionen, denen wiederum 42 Gesundungen gegengerechnet wurden. Außerdem gab es zwei weitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 66,5 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. damit liegt sie höher als der Bundesdurchschnitt (57,8).

Allein Bocholt (aktuell 110 Infizierte) verzeichnete gestern 15 neue Ansteckungsfälle. In Borken (54) steckten sich sieben weitere Menschen an, in Raesfeld (5) und Reken (18) niemand, in Heiden (2) eine Person sowie in Velen (16) zwei Personen.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 8653 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 8040 gesundeten wieder, 197 verstarben.


Drei weitere Tote

Freitag, 19. Februar: Nicht wirklich voran geht es bei den Coroanzahlen im Kreisgebiet. Zumindest hat es den Anschein. Aktuell (Stand 0 Uhr) sind 402 Kreisbewohner nachweislich mit dem Virus infiziert, 42 mehr als gestern. Den höchsten Zuwachs hab es gestern in Bocholt (+13). Auch die Zahl der Gesundungen blieb niedrig. Die 7-Tage-Inzidenz sank nur leicht auf nun 59 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Sorge bereitet auch, dass weiterhin Menschen im Kreisgebiet mit oder am Coronavirus sterben, insgesamt nun schon 195 seit Ausbruch der Pandemie. Zuletzt traf es eine 94-jährige Frau und eine 75-jährige Frau aus Stadtlohn sowie eine 79-jährige Frau aus Borken.

Lokal sieht das Infektionsgeschehen wie folgt aus: Drei neue Ansteckungen gab es gestern in Borken (aktuell 51 Infizierte, zwei in Reken (22). Keine neuen Infektionsfälle meldeten die Kommunen Heiden (4), Raesfeld (8) und Velen (18).


38 Neuinfektionen binnen eines Tages

Donnerstag, 18. Februar: 38 Neuinfektionen im Kreis lassen die Zahl der aktuell Infizierten wieder steigen – auf nunmehr 359 Personen. 15 frische Infektionen entfallen allein auf die Stadt Bocholt, die mit 87 Infizierten auch die mit Abstand höchste Belastung aufweist. 8 neue Fälle meldete Borken (gesamt 48), je eine Raesfeld (9) und Reken (20). Keine nachgewiesenen Neuinfektionen gab es in Heiden (4) und Velen (18).

Die 7-Tage-Inzidenz hat sich zu gestern kaum verändert, sie liegt bei 60,3 Infizierten pro 100.000 Einwohner. 8557 Menschen im Kreis steckten sich im Verlauf der Pandemie mit dem Coronavirus an, 8006 gesundeten, 192 verstarben – zuletzt ein 79-jähriger Mann aus Gronau. 55 Covid-19-Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern des Kreises stationär behandelt, sechs davon intensivmedizinisch.

Ein Fokus hinsichtlich der Ansteckungsgefahr liegt derzeit auf den Mutationen des Virus, die sich aggressiver verbreiten als der ursprüngliche Stamm. Bislang sind im Kreisgebiet laut Angaben des Gesundheitsamtes 73 Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante bekannt. 13 dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 60 aktive Fälle bekannt.

Stand gestern haben 11.542 Menschen im Kreis ihre erste Impfung durch mobile Teams (z.B. im Altenheim) erhalten, 9705 davon auch schon die zweite Impfung. Im Impfzentrum des Kreises in Velen wurden bislang 2436 Menschen geimpft, 39 davon erhielten bereits die zweite Impfdosis.


Schöppingen wieder “coronafrei”

Mittwoch, 17. Februar: In Borken steckten sich gestern erneut sieben Menschen mit dem Coronavirus an. Insgesamt sind hier derzeit 41 Personen nachweislich infiziert. In Heiden ist die Zahl der aktuell Infizierten auf 4 gesunken, in Raesfeld auf 8 und in Reken auf 21. Hier gab es zuletzt keine neuen Infektionen mehr. Velen kommt aufgrund von zwei Neuinfektionen auf 18 Infizierte. Die meisten Infizierten hat zur Zeit Bocholt (75) mit einem Zuwachs von 17 Fällen gestern, dann folgen Borken (41) und Gronau (40). Schöppingen ist die erste und einzige Kommune im Kreis, die wieder “coronafrei” ist.

Im gesamten Kreisgebiet ist das Infektionsgeschehen niedrig. Aktuell gibt es hier 328 Infizierte, leider aber auch zwei weitere Todesfälle, die vorherigen Tagen zugerechnet wurden. Verstorben sind eine 80-jährige Frau aus Ahaus und in einem auswärtigen Hospiz ein Kind aus Gronau.

Die 7-Tage-Inzidenz ist allerdings um 6 auf 60,1 Infizierte pro 100.000 Einwohner gestiegen. Ursache dafür ist der Wegfall eines Tages mit niedrigeren Infektionszahlen aus der Berechnung. In diesem Fall ist das 9. Februar, an dem nur 304 Infektionen gemeldet wurden. Zur besseren Einschätzung der Lage ist ein Blick auf die absoluten Zahlen hilfreich. So ist die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet in den letzten sieben Tagen (10. bis 16.2.) um 140 Personen gestiegen. Allein 108 Neuinfektionen an einem Tag gab es zur Hochzeit der Pandemie am 23. Dezember.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie (Stand heute Nacht, 0 Uhr) 8518 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 7999 gesundeten wieder, 191 verstarben.


Nur 21 Neuinfektionen

Dienstag, 16. Februar: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet ist erneut leicht gesunken. Stand heute 0 Uhr waren 322 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus belastet. Es gab gestern 21 Neuinfektionen, denen standen 32 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage-Inzidenz stieg wieder leicht auf 54,1 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner an.

Insgesamt wurden bislang 50 Fälle erfasst, in denen eine Virus-Mutation gefunden wurde. Sechs dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen. Das heißt, es sind derzeit 44 aktive Fälle bekannt.

Leider verstarben in den vergangenen Tagen erneut vier Menschen mit oder am Coronavirus. Verstorben sind ein 74-jähriger Mann aus Gescher, ein 85-jähriger Mann aus Stadtlohn, eine 84-jährige Frau aus Heek und ein 79-jähriger Mann aus Isselburg. In den Krankenhäusern des Kreises werden aktuell 49 Covid-19-Patienten stationär behandelt, acht davon liegen auf einer Intensivstation.

Zur lokalen Situation: Keine neuen Ansteckungsfälle gab es gestern in Heiden (5 Infizierte), Raesfeld (9) und Velen (14). Gleich fünf neue Fälle meldete hingegen Borken (38), drei Neuinfektionen wurden in Reken (22) bekannt.


330 Infizierte im Kreis

Montag, 15. Februar: Über das Wochenende erfasste das Kreisgesundheitsamt rund 50 Neuinfektionen. Mehr als 60 Infizierte wurden als gesundet aus der Quarantäne entlassen. Stand heute Nacht 0 Uhr waren 330 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der nachweislich infizierten Menschen seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Borken beträgt 8454. 7939 Menschen erholten sich von der Ansteckung. 185 verstarben, zuletzt ein 76jähriger Mann aus Vreden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt heute 51.2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Überbuchung bei Impfterminen

Montag, 15. Februar: Fehler in der Terminvergabe-Software der KVWL führten am Samstag dazu, dass 50 Personen mehr zur Impfung erschienen, als erwartet worden waren. Die Kreise Coesfeld und Unna sowie die Stadt Dortmund halfen zügig mit Impfstoff aus. Somit konnten nach etwas Wartezeit auch die nicht erwarteten Personen alle noch geimpft werden. Eine Überbuchung in der Software hatte es in der vergangenen Woche auch schon im Impfzentrum eines anderen Kreises gegeben.


Mehr Impfstoff erwartet

Freitag, 12. Februar: Das Gesundheitsministerium NRW hat die Lieferung von zusätzlichen Impfdosen angekündigt. Ab März wird sich die wöchentliche Lieferung des BioNTech-Impfstoffs von derzeit 1.448 Dosen auf 2.069 Dosen erhöhen. Dies bedeutet, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zusätzliche Impftermine für die Altersgruppe 80+ anbieten kann. Die Termine können weiter ausschließlich über die Internetseite www.116117.de oder die Telefonnummer 0800 / 116 117 02 reserviert werden. Personen, die im Februar 2021 80 Jahre alt geworden sind, können nun ebenfalls Impftermine buchen.

In dieser und der kommenden Woche treffen außerdem rund 2.600 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs im Impfzentrum ein. Dieser Impfstoff ist für Personen bis 65 Jahren vorgesehen, die wegen ihrer Berufstätigkeit nach der geltenden Impfverordnung mit höchster Priorität geimpft werden sollen. Die Koordinierungsgruppe des Impfzentrums hat für die Impfung der Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bereits die Impfungen ab der kommenden Woche geplant. Die Beschäftigten des Rettungsdienstes im Kreis Borken haben gestern und heute ihre Erstimpfung erhalten.

Darüber hinaus führt die neueste Impfverordnung vom 8. Februar weitere Berufsgruppen auf, die mit höchster Priorität vorzugsweise den AstraZeneca-Impfstoff erhalten sollen. Dazu gehören zum Beispiel Beschäftigte von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften, Beschäftigte und Ehrenamtliche aus Hospizen, Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus bestimmten Bereichen sowie das Personal in den Impfzentren. Die Koordinierungsgruppe des Impfzentrums erarbeitet derzeit einen Impfplan für die genannten Berufsgruppen.

Nicht überpünktlich kommen

Freitag, 12. Februar: Das Team des Impfzentrums bittet alle Personen bei der Wahrnehmung ihrer Impftermine im Impfzentrum in Velen, nicht deutlich vor dem gebuchten Impftermin zu erscheinen. Sonst sind längere Wartezeiten nicht zu vermeiden und Personenansammlungen im Bereich des Impfzentrums sind natürlich überhaupt nicht erwünscht. Das Impfzentrum sagt dazu: “Selbst ein Zuspätkommen ist überhaupt nicht schlimm. Jeder mit Termin wird dennoch am betreffenden Tag geimpft.”

Zahlen steigen wieder

Freitag, 12. Februar: Den zweiten Tag in Folge steigt die Zahl der Infizierten. 386 sind es heute im gesamten Kreisgebiet. Insgesamt gab es 47 neue Ansteckungsfälle, aber nur sieben Gesundungen. Leider ist auch ein weiterer Todesfall zu beklagen. Verstorben ist eine 76-jährige Frau aus Gronau. 184 Menschen im Kreis Borken sind seit Ausbruch der Pandemie mit oder an dem Coronavirus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls leicht an auf 53,9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten frischen Infektionen (11) verzeichnet Gronau. Hier sind derzeit 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auch lokal werden weiterhin neue Ansteckungen gemeldet. Gleich sechs gab es gestern in Borken (insgesamt 40 Infizierte), drei in Reken (28) und eine in Velen (21). Keine neuen Fälle gab es in Heiden (10) und Raesfeld (10).

Bislang sind im Kreisgebiet insgesamt 50 Infektionsfälle mit einer Virusmutante bekannt. Drei dieser Personen sind inzwischen wieder gesundet und nach Testung aus der Quarantäne entlassen (d.h. 47 aktive Fälle).

Zur Situation in den Krankenhäusern des Kreises: Aktuell werden hier 56 Covid-19-Patienten stationär versorgt, sieben von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Behandlung.

Stand heute haben fast 12.000 Menschen im Kreisgebiet ihre erste Impfung bekommen, 785 davon im Impfzentrum. Knapp 7500 Personen erhielten bereits die zweite Impfung und haben damit den vollen Schutz.

Kostenlos mit dem Bus zum Impfzentrum

Freitag, 12. Februar: Der Kreis Borken und die Nachbarkreise haben zusammen mit den Verkehrsunternehmen im Münsterland ein kostenloses Bus-Angebot geschaffen, um allen Personen über 80 Jahre zu ermöglichen, ihre Impfzentren zu erreichen. Als Fahrtberechtigung dient der Personalausweis, mit dem die Impfwilligen ihr Alter nachweisen können. Außerdem sollte der Terminnachweis zur Covid-19-Impfung vorgezeigt werden. Eine weitere Person darf die über 80-Jährigen ebenfalls kostenlos begleiten. Das Alter der Begleitperson spielt keine Rolle.

Sofern die Impfzentren abseits einer Buslinie liegen, wurden zusätzliche Fahrtmöglichkeiten geschaffen. Im Kreis Borken etwa wurden zwei TaxiBus-Linien eingerichtet: Die T16 Stadtlohn – Gescher – Velen und die T17 Borken – Ramsdorf – Velen. Sie sind nach telefonischer Voranmeldung nutzbar. Die Fahrpläne sind online unter www.bus-und-bahn-im-muensterland.de einsehbar. Weitere Informationen, auch zur Anfahrt, gibt es auf unserer Internetseite unter www.kreis-borken.de/impfzentrum.


Inzidenz leicht gesunken auf 51,7

Donnerstag, 11. Februar: Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet ist gestern entgegen dem Trend der letzten Tage wieder gestiegen – um 30 auf nun 340 Personen. 40 Neuinfektionen standen nur zehn Gesundungen entgegen. Außerdem gab es einige Nachmeldungen für vorherige Tage. Die 7-Tage-Inzidenz sank dennoch leicht auf nun 51,7 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Lokal ist das Ansteckungsgeschehen unauffällig. In Raesfeld (derzeit 10 Infizierte) und Velen (20) gab es gestern keinen neuen Infektionen, in Heiden (10) und Reken (21) je eine. Einen Ausreißer bildet die Kreisstadt Borken (34) mit sechs neuen Ansteckungsfällen.

Stand heute Nacht 0 Uhr haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März vergangenen Jahres 8335 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 7812 Personen gesundeten wieder, 183 verstarben.


Alte Navis finden u.U. Weg zum Impfzentrum nicht

Mittwoch, 10. Februar: Der Betrieb im “Impfzentrum Kreis Borken” ist gut angelaufen. Die Abläufe haben sich eingespielt, so dass für die zu impfenden Personen der Durchlauf dort – vom “Check In” über das ärztliche Aufklärungsgespräch, die eigentliche Impfung und die “Nachsorge” – in der Regel weniger als eine Stunde dauert. Als etwas schwieriger gestaltet sich offensichtlich für einige wenige die Anfahrt. So haben ältere Navis in Einzelfällen bei Eingabe der Adresse des Impfzentrums “Schlatt 23, 46342 Velen” eine falsche Zielbestimmung vorgenommen, die auf Wirtschaftswege im näheren Umraum des Zentrums führte. Der Kreis Borken bittet daher alle Anreisenden, immer auch die großflächige Ausschilderung zum Impfzentrum im Blick zu haben. So sollten sie bei einer Anfahrt über die B 525 erst dann von der Bundesstraße abfahren, wenn die Hinweis-Tafel “Impfzentrum” dies anzeigt. Im Internet gibt es zudem einen Routenplaner zum Impfzentrum unter https://www.kreis-borken.de/impfzentrum-routenplaner.

Infektionen nehmen weiter ab

Mittwoch, 10. Februar: Die Infektionszahlen sinken weiter. Stand heute 0 Uhr waren 304 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 36 weniger als am Vortag. Das Ergebnis geht vor allem auf 57 Gesundungen zurück, denen lediglich 21 Neuinfektionen entgegenstanden. Die 7-Tage-Inzidenz fällt entsprechend der jüngsten Tendenz auf 52,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Sie dürfte bei ähnlicher guter Weiterentwicklung schon morgen oder übermorgen unter der magischen Grenze 50 liegen.

Die neuen Ansteckungen verteilen sich nahezu auf alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Auch lokal gibt es nach wie vor neue Fälle, je drei in Borken (gesamt 31 Infizierte) und Raesfeld (11), zwei in Heiden (10) sowie je einen neuen Ansteckungsfall in Reken (20) und Velen 821). Sorgen bereitet weiterhin die weitaus ansteckendere, britische Mutante des Coronavirus, die auch lokal aufgetreten ist. Bislang sind im Kreisgebiet 43 Infektionsfälle bekannt. Experten befürchten eine dritte Infektionswelle aufgrund des hohen Potentials der Mutante.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet: Hier werden derzeit 50 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sechs davon intensivmedizinisch.

Zum Stand der Impfungen: Bislang wurden 11.168 Menschen im Kreisgebiet mit einer ersten Dosis des Impfstoffes versorgt, 6.458 erhielten bereits ihre Zweitimpfung. Am ersten aktiven Tag im Impfzentrum des Kreises in Velen wurden 192 Menschen geimpft.


Impftermin an Folgetagen nutzen

Dienstag, 9. Februar: Wer aufgrund der aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse derzeit nicht zum eigentlich gebuchten Impftermin ins “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen kommen möchte, kann in dieser Woche einen anderen Tag nutzen. Das teilt heute Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow mit. Um den Impfbetrieb steuern zu können, bittet sie allerdings darum, dann die gleiche Uhrzeit wie beim ursprünglichen Termin nehmen.

Nur zehn Neuinfektionen

Dienstag, 9. Februar: Das Gesundheitsamt verzeichnete am gestrigen Montag (Stand 0 Uhr) lediglich zehn Neuinfektionen. In Verbindung mit 28 frisch gesundeten Personen sinkt die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreis auf 340. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 59,2 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. In allen Städten und Kommunen des Kreises sind die Zahlen derzeit auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Borken kommt aktuell auf 31 Infizierte, Heiden auf 10, Raesfeld auf 11, Reken auf 20 und Velen auf 21.

Inzidenz gesunken auf 58,2

Montag, 8. Februar: Am Sonntag gab es keine neuen Infektionsmeldungen aus den Städten und Kommunen des Kreises. Allerdings liefen einige Quarantänen aus bzw. wurden Personen als gesundet in die Statistik aufgenommen. Das lässt die Zahl der aktuell Infizierten auf nun 357 sinken. Die 7-Tage Inzidienz liegt bei 58,2 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner.

Stand heute haben sich seit Ausbruch der Pandemie 8264 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert, 7724 gesundeten wieder, 183 Menschen verstarben. Zu den bisher 26 im Kreisgebiet bekanntgewordenen Infektionsfällen mit der britischen Virusmutante sind Stand Sonntag acht weitere hinzugekommen. Sie verteilen sich auf Bocholt (1 Person), Borken (3), Rhede (1), Stadtlohn (1) und Velen (2).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden derzeit 55 Covid-19-Patienten stationär behandelt, elf davon intensivmedizinisch.

Impftermin kann auch morgen wahrgenommen werden

Montag, 8. Februar: Wie geplant starten heute die ersten Impfungen für Personen über 80 Jahre im Impfzentrum des Kreises in Nordvelen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, ist der Impfstoff heute morgen pünktlich eingetroffen. Wer einen Termin hat, aber aufgrund der Witterung nicht kommen kann oder möchte, der kann am morgigen Dienstag zur gleichen Uhrzeit ins Impfzentrum kommen und seine Impfung dann nachholen. Dann müsse man allerdings etwas Wartezeit mitbringen, so die Kassenärztliche Vereinigung, die die Impfung durchführt. Eine extra Ab- oder Anmeldung ist dafür nicht nötig.


Aktuell 381 Infizierte im Kreisgebiet

Samstag, 6. Februar: 42 Neuinfektionen und 69 Gesundungen weist die Corona-Statistik am heutigen Samstag aus. Das führt zu einem Rückgang der Anzahl an aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf nun 381. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte erneut leicht auf nun 63,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider gibt es auch einen weiteren Todesfall, der den vergangenen Tagen zugeordnet wurde. Verstorben ist ein 80-jähriger Mann aus Reken. Insgesamt starben seit Ausbruch der Pandemie 183 Menschen im Kreis Borken, 8222 steckten sich an, 7658 gesundeten wieder.

Auch lokal werden nach wie vor neue Infektionen registriert. Je vier neue Fälle gab es gestern in Borken (aktuell 29 Infizierte) und Velen (22). Raesfeld (16) verzeichnete einen neuen Fall. Keine neuen Infektionen wurden aus Heiden (11) und Reken (23) gemeldet.


Appell der Kommunnen: Innenstädten helfen!

Freitag, 5. Februar: Die Innenstädte im ländlichen Raum brauchen dringend sofortige Hilfe! Mit diesem Appell wendet sich Landrat Dr. Kai Zwicker gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 17 kreisangehörigen Kommunen in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwar. Der Brieg ging auch an die heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten. In ihrer gestrigen Videokonferenz (04.02.) hatten sie über die äußerst schwierige Lage beraten. Übereinstimmend waren sie dabei der Auffassung, dass bei den finanziellen Hilfen dringend nachgebessert werden müsse, um den Unternehmen mehr Planungssicherheit zu geben. Eine gleichermaßen zügige und umfangreiche Unterstützung sei erforderlich, damit auch nach der Corona-Pandemie die Innenstädte im ländlichen Raum noch attraktiv und lebendig bleiben.

Weiterhin neue Ansteckungen im Kreis

Freitag, 5. Februar: 38 Neuinfektionen und nur wenige Gesundungen lassen die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet erneut ansteigen. Stand Mitternacht sind es 443 Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. Der 7-Tage-Wert stieg ebenfalls leicht an. Danach gibt es derzeit innerhalb von sieben Tagen 62,2 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner.

Auch lokal gibt es weiterhin Neuinfektionen. Je zwei neue Fälle meldeten Borken (aktuell 33 Infizierte) und Velen (20), je einen neue nachgewiesene Ansteckung gab es es in Heiden (13), Raesfeld (19) und Reken (35). Insbesondere Reken hat im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl immer noch ungewöhnlich viele Infizierte.

Wegen ihrer deutlich höheren Ansteckungsraten stehen derzeit die Virusmutationen aus Südafrika und England besonders im Fokus. Zu den bisher zehn im Kreisgebiet bekanntgewordenen Infektionsfällen mit der britischen Virusmutante sind inzwischen 13 weitere hinzugekommen: In Bocholt (2 Personen), Borken (1), Gescher (4), Gronau (2), Südlohn (2) und Velen (2). Hierbei handelt es sich um Fälle, die dem Kreis Borken zuvor bereits als positiv gemeldet worden waren.


Zahlen steigen seit drei Tagen wieder an

Donnerstag, 4. Februar: Nachdem die Zahl der Infizierten im Januar deutlich zurückgegangen war, steigt sie seit drei Tagen wieder an, wenn auch nur auf mittelhohem Niveau. Stand heute Nacht um 0 Uhr sind 409 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Inklusive nachgetragener Meldungen sind das 59 mehr als Vortag.

Auch die 7-Tage-Inzidenz spiegelt den jüngsten Zuwachs der Infektionen wider. Sie stieg seit dem 27. Januar, wo sie erstmals wieder unter dem Wert 50 lag (47,4) kontinuierlich an auf heute 60,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 8142 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 7551 gesundeten wieder, 182 verstarben.

Auch das lokale Infektionsgeschehen gibt keinen Anlass zur Entspannung. Je vier neue Fälle meldeten Borken (aktuell 32 Infizierte) und Reken (36). Drei neue Infektionen gab es in Raesfeld (18), je eine neue Ansteckung in Heiden (13) und Velen (18).

Leider ist im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion auch ein weiterer Todesfall zu beklagen. Verstorben ist eine 82-jährige Frau aus Bocholt. In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 49 COVID-19-Patienten stationär behandelt, elf davon benötigen eine intensivmedizinische Behandlung.


Zwei weitere Tote

Mittwoch. 03. Februar: Die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet ist gestern leicht gestiegen, um 12 auf nun 350 Menschen. Insgesamt registrierte das Kreisgesundheitsamt 49 Neuinfektionen und 36 Gesundungen. Leider gibt es auch zwei weitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben sind ein 82-jähriger Mann aus Reken und ein 64-jähriger Mann aus Bocholt.

Leider gibt es auch lokal wieder Zuwächse. Einen neuen Ansteckungsfall gab es gestern in Borken (derzeit 25 Infizierte). Zwei neue Fälle gab es in Heiden (13), drei in Raesfeld (13). Reken (31) meldete sieben Neuinfektionen und Velen (17) vier.

Zur Gesamtlage: Seit Ausbruch der Pandemie steckten sich nachweislich 8102 Menschen mit dem Coronavirus an, 7571 gesundeten, 181 Menschen verstarben. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte zuletzt leicht auf nun 59,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner.


Britische Virus-Mutation im Kreis aufgetaucht

Dienstag, 02. Februar: Erstmals wurde jetzt im Kreis Borken die britische Mutation (B 1.1.7) des Coronavirus nachgewiesen. Insgesamt gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand des Kreisgesundheitsamtes drei unterschiedliche Infektionsgeschehen: eines im Raum Gescher/Velen/Borken, eines im Bereich Rhede/Bocholt und ein weiteres in Ahaus. Das Kreisgesundheitsamt habe sofort die erforderlichen Quarantäne- und Testungsmaßnahmen veranlasst, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Ausgangspunkt waren im ersten Fall mehrere symptomatische Mitarbeiter in einem Betrieb in Gescher, die über Hausärzte getestet wurden. Das beauftragte Labor untersucht seit geraumer Zeit generell auch auf Virusmutanten. So sei dem Kreis Borken der Sachverhalt gemeldet worden, erläutert der Landrat. Alle infizierten Personen sowie deren Kontaktumfeld sind sofort von den zuständigen örtlichen Ordnungsämtern unter Quarantäne gestellt worden. Davon betroffen sind in
Gescher: 1 infizierte Person und 7 Kontaktpersonen
Borken: 1 infizierte Person und 1 Kontaktpersonen
Velen: 5 Infizierte und 11 Kontaktpersonen
Überdies wurden dem Kreisgesundheitsamt Coesfeld 2 in Coesfeld wohnende Kontaktpersonen gemeldet.

In dem zweiten Infektionsgeschehen waren – ebenfalls auf Veranlassung von Hausärzten – Mitarbeiter einer Firma aus Rhede getestet worden, die Krankheitsymptome aufwiesen. Bei der routinemäßigen Sequenzierung der Proben stellte sich heraus, dass 2 Mitarbeiter (1 aus Bocholt, 1 aus Rhede) mit dem Mutanten infiziert sind. Beide sind daraufhin genauso wie 6 Kontaktpersonen aus Bocholt, 1 Kontaktperson aus Rhede und 1 Kontaktperson aus Borken sofort in Quarantäne gesetzt worden.

Zudem hat das Gesundheitsamt Hagen dem Borkener Kreisgesundheitsamt gemeldet, dass sich ein Mann aus Ahaus mit dem britischen Virustyp infiziert habe. Neben dem Infizierten ist dort 1 Kontaktperson in Quarantäne.

Nur fünf Neuinfektionen gestern

Dienstag, 02. Februar: Nur fünf Neuinfektionen meldet das Kreisgesundheitsamt heute. Durch 50 Gesundungen ging die Zahl der aktuell Infiziertenzurück auf nun 337 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt davon zunächst noch unberührt, sie beträgt nach Darstellung des Kreises unverändert 56,8 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Auch lokal sind die Zahlen in den letzten Tagen gesunken. Borken hat derzeit 27 Infizierte, Heiden und Raesfeld je elf, Reken 26 und Velen 13.

Leider ist im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion ein weiterer Mensch verstorben, ein 65-jährige Mann aus Raesfeld. Insgesamt ließen 179 Menschen im Kreisgebiet mit oder aufgrund einer Coronavirus-Infektion seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 ihr Leben. 8053 Personen steckten sich nachweislich an, 7537 gesundeten wieder.

Ein Blick auf die Altersstruktur macht deutlich, dass mehr als zwei Drittel der Ansteckungen bei Menschen zwischen 15 und 60 Jahren stattgefunden haben. Sowohl Kinder unter 15 Jahren (8,9%) als auch Erwachsene im Alter von 60 bis 79 Jahren (13,26%) sowie die Über-80-Jährigen (9,2%) weisen deutlich weniger Infektionen auf. Bei der Sterblichkeit sieht es hingegen anders aus. Hier bilden die Über-80-Jährigen die größte Gruppe mit 121 Verstorbenen (67,6%). Personen zwischen 60 und 79 sind zu 27,93% (50 Verstorbene) betroffen, Personen zwischen 35 und 49 Jahren zu 4,47% (8 Verstorbene).

Video führt durch das Impfzentrum

Dienstag, 02. Februar: Eine Tour durch das Impfzentrum Kreis Borken am Standort des Interkommunalen Bauhofs des Kreises und der Stadt Gescher in Velen ist jetzt als Video auf YouTube zu sehen. Zuschauer begleiten in dem Kurzfilm eine Testperson und erhalten so Einblicke in die Abläufe im Impfzentrum. Sie erfahren, was sie dort genau erwartet, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Schritt für Schritt wird der Ablauf der Impfung erklärt: von der Ankunft über die Anmelde-, Impf- und Nachbetreuungsbereiche bis zur Abmeldung. Das Video ist auf dem YouTube-Kanal des Kreises über den Link https://youtu.be/ctLOpT6YhB8 und unter https://kreis-borken.de/impfzentrum zu finden.


Impfungen gehen weiter

Montag, 01. Februar: Die mobilen Teams nehmen ab sofort die Erstimpfungen in den nordrhein-westfälischen Alten- und Pflegeheimen wieder auf. Mitte Januar hatte das NRW-Gesundheitsministerium einen zwischenzeitlichen Impfstopp für Neuimpfungen verhängt, da der Pharmahersteller BioNTech seine prognostizierte Impfstoff-Liefermenge reduziert hat. Laut Auswertungen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind im Landesteil Westfalen-Lippe rund 90 Prozent der berechtigten Alten- und Pflegeheime bereits mit Impfstoff für die Erstimpfung versorgt, weitere ca. 20.000 Bewohner und -mitarbeiter werden in den nächsten Tagen und Wochen noch geimpft.

Auch die Mitarbeiterimpfungen im Klinikum Westmünsterland können jetzt fortgesetzt werden. Das St. Marien-Hospital Borken hat heute 270 Impfdosen erhalten, morgen sollen 90 weitere folgen.

374 Menschen aktuell infiziert

Montag, 01. Februar: Über das Wochenende haben sich die Coronazahlen nicht wesentlich geändert. Stand heute O Uhr waren 374 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von Samstag auf heute wurden 64 Neuinfektionen verzeichnet. An Wochenenden gibt es aber stets weniger Meldungen. Die 7-Tage-Inzidenz weist heute 56,8 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner aus. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 8049 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 7497 gesundeten wieder, 178 verstarben.

Betriebskantinen dürfen wieder öffnen

Montag, 01. Februar: Nach einem neuen Beschluss der Landesregierung dürfen Betriebskantinen im Kreis Borken unter Auflagen wieder öffnen. Das teilt die Gewerkschaft NGG mit. „Die bisherige Corona-Verordnung schrieb die komplette Schließung der Kantinen vor. Doch in vielen Industriebetrieben ist der Verzehr von selbst mitgebrachten Speisen nur in diesen Räumen erlaubt. Jetzt herrscht endlich Klarheit: Wenn Mindestabstände eingehalten werden und ein Hygienekonzept vorliegt, darf auch wieder in der Betriebskantine gegessen werden“, sagt NGG-Geschäftsführer Helge Adolphs. Im Kreis Borken profitiere von der Neuregelung ein Großteil der rund 5.300 Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie.


Zahl der Infizierten deutlich gesunken

Samstag, 30. Januar: Aktuell (Stand Mitternacht) sind 379 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert, 83 weniger als am Vortag. Das Kreisgesundheitsamt zählte 35 Neuinfektionen, denen standen 118 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf nun 53,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider einen weiteren Todesfall. Verstorben ist ein 80-jähriger Mann aus Gronau. Damit sind nun 178 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie 7.985 bestätigte Ansteckungsfälle, 7428 Menschen gesundeten wieder.


Zwei Drittel der Impfberechtigten haben schon einen Termin

Freitag, 29. Januar: In Westfalen-Lippe wurden mittlerweile 479.000 Impf-Termine (für die Erst- und Zweitimpfung) vergeben. Das meldet heute die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL). Fast 240.000 impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger in der Region haben dementsprechend einen Impf-Termin erhalten. Das sind fast Zweidrittel der insgesamt ca. 350.000 über 80-jährigen Bürger in Westfalen-Lippe, die Zuhause leben und ein Impfzentrum aufsuchen können. Sowohl heute als auch am kommenden Wochenende werden sukzessive weitere Terminkontingente freigeschaltet. Dies geschieht stets in Abhängigkeit der zugesagten Impfstoffmenge. In Kürze wird zudem das Termin-Buchungsfenster bis Ende April geöffnet, sodass deutlich mehr Termine zur Verfügung stehen werden. Wichtig ist: Es ist ausreichend Zeit und Vorlauf für die Terminvergabe, so dass jeder, der geimpft werden möchte, drankommen wird – wenn auch nicht sofort.

Kreis liegt bei Impfungen vorne

Freitag, 29. Januar: Die mobile Impfung in den Alten- und Pflegeheimen im Kreisgebiet macht trotz des knappen Impfstoffes gute Fortschritte. 10.037 Menschen haben eine Impfung erhalten. Damit liegt der Kreis Borken weiter an der Spitze der Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe. Im Kreis Recklinghausen (9820) und im Kreis Steinfurt (9072) gibt es ebenfalls hohe Impfzahlen, dann folgt bereits mit Abstand die Großstadt Dortmund (7585). Der Kreis Coesfeld hat 4770 Menschen geimpft, der Kreis Warendorf 6209. In Münster haben 6535 Menschen ihre Erstimpfung erhalten. Die Zahlen geben den Stand vom gestrigen Donnerstag (28.1.) wieder.

NRW-Kreise erklären CoronaWarnApp für gescheitert

Freitag, 29. Januar: Die NRW-Kreise fordern Bund und Land auf, Perspektiven für die Zeit nach dem Lockdown zu schaffen. Die CoronaWarnApp sei gescheitert, hieß es im Gespräch der Landräte mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Sie drängen darauf, „umgehend eine neue CoronaAppPlus einzuführen, die echte Kontaktnachverfolgung ermöglicht und Lösungen für Lockerungen eröffnet“, so heißt es in der heutigen Presseerklärung des Landkreistages. Die NRW-Landräte hatten bereits im Dezember 2020 bei Bund und Land dafür geworben.

Zahlen steigen, wenn auch niedrig

Freitag, 29. Januar: Die Zahl der Infizierten im Kreis Borken ist gestern wieder leicht gestiegen auf nun 461 Personen. 23 Neuinfektionen standen nur zehn Gesundungen gegenüber. Damit kletterte auch die 7-Tage-Inzidenz wieder über die 50er-Marke. Sie beträgt Stand Mitternacht 53,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Das Infektionsgeschehen ist verglichen mit den Vorwochen niedrig, aber immer noch weit verbreitet Nur in fünf Orten des Kreises gab es keine frischen Ansteckungen. ALokal sieht es ähnlich aus. Borken verzeichnete vier neue Fälle und hat aktuell 42 Infizierte. Reken (35) zählte drei neue Ansteckungen, Raesfeld (23) zwei. Lediglich in Heiden (13) und Velen (14) wurden gestern keine neuen Fälle gemeldet.

Leider gab es einen weiteren Todesfall, der einem der vorherigen Tage zugerechnet wurde. Verstorben ist eine 93-jährige Frau aus Velen. Insgesamt sind nun 177 Menschen im Kreis Borken mit oder in Folge einer Coronavirus-Infektion verstorben.

In den Krankenhäusern des Kreises werden aktuell 43 Covid-19-Patienten stationär behandelt, zehn davon auf Intensivstationen. Insgesamt stehen 86 Intensivbetten zur Verfügung, im Notfall können 30 weitere Betten ergänzt werden.


Impftermine 8 Wochen im Voraus buchbar

Donnerstag, 28. Januar: Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat heute Abend bekanntgegeben, dass Impftermin-Buchungen derzeit für jeweils acht Wochen im Voraus buchbar sind. Jeden Tag sollen dann fortlaufend weitere Termine freigeschaltet werden. Das geschieht über die Telefonnummer 0800 / 116 117 02 sowie über das Internet unter www.116117.de. Landrat Dr. Kai Zwicker berichtete, die KVWL habe für die kommende Woche einen noch weiter gefassten Zeitrahmen für Buchungen in Aussicht gestellt. Dem Kreis Borken würden vom NRW-Gesundheitsministerium wöchentlich 1.448 Impfdosen zur Verfügung stehen, so der Landrat. Hinzu kämen noch die für die Zweitimpfung reservierten Dosen. Laut täglichem KVWL-Impfbericht (im Internet unter http://www.corona-kvwl.de/impfbericht zu finden) nimmt der Kreis Borken mit 10.037 Erstimpfungen in den Einrichtungen derzeit (Stand 27.01.) die Spitzenstellung unter allen Kreisen und kreisfreien Städten, also auch vor den Großstädten, in Westfalen-Lippe ein.

7-Tage-Inzidenz jetzt bei 47,4

Donnerstag, 28. Januar: Erstmals seit dem 18. Oktober liegt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken wieder unter der Marke 50. Dieser Wert gilt als Grenze hinsichtlich der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten durch die Gesundheitsämter. Nach heutigem Stand stecken sich innerhalb einer Woche statistisch 47,4 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus an.

In realen Zahlen sind es von gestern auf heute 26 Menschen, die sich neu mit dem Virus infiziert haben. Weitere sechs wurden Vortagen zugeordnet. Dem standen gestern in Summe elf Gesundungen entgegen. Aktuell sind 438 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Coronavrius belastet.

Auch lokal gibt es weiterhin Infektionsgeschehen. Borken zählte gestern fünf neue Fälle, insgesamt gibt es aktuell 38 Infizierte in der Kreisstadt. Je eine neue Infektion meldeten Heiden (13) und Reken (32). Jeweils zwei neue Fälle gab es in Raesfeld (21) und in Velen (14).

Leider gibt es zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben sind ein 95-jähriger Mann aus Ahaus sowie eine 69-jährige Frau aus Bocholt. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 176 Menschen mit oder durch eine Coronavirus-Infektion gestorben.


Infos zur Impfung auch in Fremdsprachen erhältlich

Mittwoch, 27. Januar: Das Robert-Koch-Institut hat jetzt Übersetzungen der Aufklärungsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung in verschiedenen Fremdsprachen anfertigen lassen. Diese Texte werden auch auf der Internet-Website des Kreises Borken bereitgehalten. Zu finden sind sie dort entweder unmittelbar über den Link www.kreis-borken.de/corona-uebersetzungen oder über die Internetseite des “Impfzentrum Kreis Borken” www.kreis-borken.de/impfzentrum in der Rubrik “weiterführende Links” – “Informationen und Vordrucke zum Download”.

Impf-Terminvergabe: Zweittermin ist gesichert

Mittwoch, 27. Januar: Die ersten zwei Tage der Impf-Terminvergabe in NRW waren nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KNVL) turbulent. Nach der Freischaltung der Buchungssysteme am Montagmorgen wurden in den ersten Stunden rund 700 Zugriffe pro Sekunde auf die Plattform zur Online-Terminvergabe verzeichnet. Auch die Telefon-Hotlines wurden stark beansprucht, sodass es schließlich zunächst zu einem Systemausfall sowie zu einer Reihe verschiedener technischer Störungen gekommen ist. In einigen Fällen sei es vorgekommen, dass Bürger einen Ersttermin, aber keinen Zweittermin erhalten haben, wie es eigentlich vorgesehen ist. Die KVWL bittet darum, den Ersttermin in jedem Fall wahrzunehmen. Den Zweittermin gebe es dann von der KVWL beim Ersttermin im Impfzentrum. Die Betroffenen müssten nicht selbst aktiv werden.

7-Tage-Indizenz fast bei 50

Mittwoch, 27. Januar: Der Kreis Borken hat die Inzidenz-Grenze von 50 nahezu erreicht. 50,1 Infizierte pro 100.000 Einwohner errechnete das Kreisgesundheitsamt nach Auswertung der gestrigen Meldungen. Nach sieben ununterbrochenen Tagen mit einem Wert unter 50 Stand können theoretisch Gespräche mit dem Land zur Lockerung von Maßnahmen aufgenommen werden. Bislang kommt nur Münster dafür in Betracht, die Stadt will aber keinen Alleingang unternehmen und verzichtet auf diese Möglichkeit.

Stand 0 Uhr waren gestern 406 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 32 weniger als am Vortag. Insgesamt wurden 40 Neuinfizierte gemeldet, denen aber 68 Gesundete gegenüber standen (Nachmeldungen eingeschlossen). Das noch kein Grund zur Sorglosigkeit besteht, zeigt der Blick auf das lokale Infektionsgeschehen. In allen Orten gab es neue Fälle; in Borken vier (aktuell 34 Infizierte), in Reken (31) fünf, in Velen (13) drei und je einen in Heiden (12) und Raesfeld (19).

Auch die Todesfälle geben weiter Anlass zur Sorge. Vier weitere Menschen verstarben in den letzten Tagen mit oder am Coronavirus. Insgesamt hat die Pandemie nun 174 Todesopfer gefordert. Verstorben sind ein 74-jähriger und ein 82-jähriger Mann aus Ahaus sowie ein 85-jähriger Mann aus Gronau und eine 84-jährige Frau aus Gescher.

7880 Menschen im Kreisgebiet steckten sich seit März an, 7300 Menschen überstanden die Infektion. 46 Covid-19 Patienten werden derzeit stationär in Krankenhäusern des Kreises behandelt, 14 davon auf einer Intensivstation.

Bislang wurden 8337 Personen gegen das Coronavirus geimpft, etwa je zur Hälfte Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Menschen aus Berufen (Pflege, Medizin, etc.), die zur ersten Impfwelle gehören. Damit liegt der Kreis Borken auf Platz in Westfalen-Lippe, nur in den Kreisen Steinfurt und Recklingshausen wurden mehr Personen geimpft.


Inzidenz bei 58,7

Dienstag, 26. Januar: Kaum neue Infektionen und einige wenige Gesundungen lassen die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 438 sinken. Die 7-Tage-Inzidenz indessen machte einen etwas deutlicheren Sprung auf nun 58,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Auf ähnlichen niedrigem Niveau lag der Wert zuletzt am 21. Oktober (57,4). Leider gibt es aber drei weitere Tote zu beklagen, die vorherigen Tagen zugeordnet wurden. Verstorben sind ein 78-, ein 79- sowie ein 89-jähriger Mann aus Ahaus.

Lokal gab es gestern nahezu keine neuen nachgewiesenen Ansteckungen, lediglich aus Reken (aktuell 30 Infizierte) wurde ein neuer Fall gemeldet. Borken hat derzeit 39 Infizierte, Heiden 12, Raesfeld 18 und Velen 11.

Vorerst keine evangelischen Gottesdienste

Dienstag, 26. Januar: Solange der bundesweite Lockdown gilt, wollen die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken keine Präsenzgottesdienste in ihren Kirchen anbieten. Darauf verständigten sich die Pfarrerinnen und Pfarrer der 20 Kirchengemeinden auf einer gemeinsamen Pfarrkonferenz. „Wir werden frühestens am 21. Februar wieder Gottesdienste feiern, das ist der erste Sonntag nach dem Lockdown“, so Superintendent Joachim Anicker. „Sobald sich herausstellt, dass der Lockdown verlängert wird, überprüfen wir unsere Entscheidung“, macht der leitende Theologe des Kirchenkreises deutlich. Mit dem Verzicht auf Präsenzgottesdienste folgt der Kirchenkreis der Empfehlung der Landeskirche.

Fast alle Kirchengemeinden bieten jedoch Alternativen an: Online-Gottesdienste, Seelsorgebriefe per E-Mail und Briefe mit Anleitungen für den Gottesdienst zu Hause, Audiopredigten, Andachten zum Mitnehmen usw.. Einige Gemeinden öffnen ihre Kirchenräume auch für Einkehr und Besinnung.

Kreis ist nicht für Impftermine zuständig

Dienstag, 26. Januar: Seit gestern können Personen ab 80 Jahre Impftermine vereinbaren – telefonisch oder über das Internet. Dabei kam bereits morgens zu Serverausfällen und langen Wartezeiten. Der Unmut traf auch die Kreisverwaltung. Die machte gestern Abend deutlich, dass sie weder für die Organisation der Terminvergabe zuständig sei, noch darauf Einfluss nehmen könne. Terminvereinbarungen sind nur unter der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 0800 116 117 02 möglich bzw. auf deren Internetseite www.116117.de. Geimpft wird ab dem 8. Februar im Impfzentrum in Nordvelen.


Zahl der Infizierten sinkt weiter

Montag, 25. Januar: Die Zahl der Infizierten im Kreis sinkt weiter, allerdings sind die Werte vom Wochenende mit Vorsicht zu genießen, da samstags und sonntags weniger gestestet bzw. gemeldet wird. Die heutige Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist keine neuen Infektionen am gestrigen Tag aus. Durch Gesundungen bzw. Beendigung der Quarantäne werden heute nur noch 460 Infizierte aufgeführt. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf 70,3 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Auch lokal gehen die Infiziertenzahlen zurück. Borken hat aktuell noch 42 Infizierte, Heiden 13, Raesfeld 18 und Reken 31. Den stärksten Rückgang verzeichnete gestern Velen, hier sind noch zehn Einwohner (tags zuvor 16) nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Zur Lage in den Krankenhäusern des Kreises: Hier werden derzeit 51 Patienten mit Covid-19 stationär versorgt, 12 davon benötigen eine intenivmedizinische Behandlung. Im Bereich des Klinikums Westmünsterland stehen derzeit 70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) zur Verfügung. 23 können im Notfallszenario noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospital Gronau stehen 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.


Aktuell 500 Menschen im Kreis infiziert

Sonntag, 24. Januar: Stand heute nacht 0 Uhr waren exakt 500 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Inklusive nachgemeldeter Fälle sind heute 50 Personen mehr in der Statistik aufgeführt, 66 werden neu als gesundet geführt. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 7839 Kreisbewohner erwiesenermaßen angesteckt. 7172 Personen überstanden die Krankheit, 167 verstarben an oder mit dem Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz stieg leicht an auf unmehr 70,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal gibt es weiterhin ein neidriges aber nicht zu unterschätzendes Infektionsgeschehen. Borken zählte gestern fünf neue Ansteckungsfälle, kommt auf aktuell 49 Infizierte. Vier neue Anstekungen gab es in Heiden (aktuell 13 Infizierte), drei in Reken (35). Raesfeld (18) meldete einen neuen Fall, aus Velen (16) wurde gestern keine neuen Ansteckungen gemeldet.


Inzidenz bei 67,1

Samstag, 23. Januar: Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist am heutigen Tag (Stand 0 Uhr) 516 infizierte Personen aus, 70 weniger als am Vortag. Insgesamt stieg die Zahl der Personen, die sich seit März mit dem Virus angesteckt haben aber auf 7789. 7106 darunter gesundeten wieder. 167 verstarben, zuletzt eine 84-jährige Frau aus Ahaus. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 67,1 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Bis auf Velen (derzeit 20 Infizierte) gab es gestern lokal überall infektionsgeschehen. Borken (47 Infizierte) und Heiden (8) meldeten je drei neue Fälle. Gleich sieben neue Fälle gab es in Raesfeld (20), einen in Reken (33).


7000 Menschen seit Pandemiebeginn wieder gesundet

Freitag, 22. Januar: Am heutigen Tage sind im Kreisgebiet 586 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 37 Menschen mehr als gestern gemeldet. Darin eingeschlossen sind mehrere Nachmeldungen. Insgesamt stieg die Zahl der Personen, die sich seit März mit dem Virus angesteckt haben auf 7752. Exakt 7000 davon gesundeten wieder. 166 Menschen verstarben infolge oder im Zusammenhang mit einer Infektion. Die heutige Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist zwei neue Fälle auf, die vorherigen Tagen (Sterbedatum) zugerechnet wurden. Verstorben sind ein 84-jähriger Mann aus Bocholt und eine 82-jährige Frau aus Isselburg.

Lokal gab es gestern keine neuen Ansteckungsfälle, einige wenige Nachmeldungen zu Vortagen sorgten aber für veränderte Zahlen. Borken hat derzeit 48 Infizierte, Heiden 6, Raesfeld 15, Reken 46 und Velen 22. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis liegt heute bei 70,6 Infizierten pro 100.000 Einwohner.


Infektionszahlen sinken

Donnerstag, 21. Januar: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter. Nachmeldungen eingerechnet verzeichnete die Statistik des Kreisgesundheitsamtes gestern 53 neue Fälle sowie 78 Gesundungen. Aktuell sind im Kreisgebiet 549 Menschen mit dem Coronavirus belastet. Die 7-Tag-Inzidenz beträgt heute 67.6 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider gibt es vier weitere Todesfälle, die zurückliegenden Tagen zugerechnet wurden. Verstorben sind eine 57-jährige Frau aus Gronau, ein 88-jähriger Mann aus Vreden, ein 93-jähriger Mann aus Stadtlohn und eine 73-jährige Frau aus Ahaus. Damit sind nun 164 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. In den Krankenhäusern des Kreises liegen derzeit 39 Covid19-Patienten, zwölf davon benötigen eine intensivmedizinische Versorgung.

Die höchsten Infektionszahlen haben weiterhin Ahaus (94) und Gronau (75). Lokal gab es gestern nur in Reken neu gemeldete Ansteckungen, vier an der Zahl. Hier sind derzeit 46 Menschen infiziert, vier mehr als in der Kreisstadt Borken (42). Heiden hat noch sechs Infizierte, Raesfeld 14 und Velen 22.


Start der Impfzentren verzögert sich

Mittwoch, 20. Januar: Die Probleme mit dem Nachschub an Impfstoff bei BioNTech/Pfizer schlagen nun auch bis in die Impfzentren in NRW durch. Diese sollten eigentlich am 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen. Die Einladungsbriefe an alle, die 80 Jahre oder älter sind, wurden schon verschickt (HALLO berichtete) – mit falschem Datum. Nun muss der Impfstart eine Woche nach hinten geschoben werden. Auch das “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen könne seinen Betrieb erst am 8. Februar aufnehmen, meldet heute Landrat Dr. Kai Zwicker. Termine sollen aber wie vorgesehen ab dem 25. Januar vereinbart werden können.

Niedrige Zuwächse im gesamten Kreisgebiet

Mittwoch, 20. Januar: Ein verhältnismäßig niedriges Infektionsgeschehen verzeichneten in den letzten 24 Stunden die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Stand heute 0 Uhr sind 578 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Fälle hat Ahaus (97). Hier gab es gestern neun neue Ansteckungen. Die 7-Tage-Inzidenz fiel auf 68,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gibt es zwei weitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion. Verstorben sind eine 88-jährige Frau aus Gescher und ein 52-jähriger Mann aus Gronau.

Während aus Borken (aktuell 59 Infizierte) und Heiden (9) keine neuen Ansteckungen gemeldet wurden, verzeichnete Raesfeld gleich sechs neue Fälle. Hier sind derzeit 15 Menschen nachweislich infiziert. Je zwei neue Ansteckungen gab es in Reken (39) und Velen (24).

Hinweis: Die vom Kreis Borken genannten Fallzahlen werden täglich durch Nachmeldungen korrigiert. Dadurch weichen die tagesaktuellen Zahlen mitunter stark von den an den Vortagen genannten Zahlen ab. Die Inzidenz vom Dienstag beispielsweise wurde nachträglich auf den Wert 80,5 korrigiert.


Freie Fahrt in den Kreis Recklinghausen

Dienstag, 19. Januar: Die 15-Kilometer-Regelung im Kreis Recklinghausen ist aufgehoben. Damit können sich die Bürgerinnen und Bürger wieder uneingeschränkt über die Kreisgrenze hinausbewegen. Gleiches gilt auch “andersherum”: Personen aus dem Kreis Borken dürfen das Gebiet des Kreises Recklinghausen wieder aufsuchen und dabei den Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze der eigenen Stadt bzw. Gemeinde überschreiten. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen bewegte sich zuletzt deutlich unterhalb des kritischen Wertes von 200.

Impfeinladungen an Ü80-Jährige gehen raus

Dienstag, 19. Januar: Im Kreis Borken leben 23.485 Personen über 80 Jahre. Sie bekommen in diesen Tagen ein Einladungsschreiben für eine Coronaschutzimpfung. Das Schreiben richtet sich in erster Linie an Senioren, die zuhause leben. Sie sind die nächsten in der festgelegten Prioritätenliste für die Impfungen. Vorsorglich würden aber auch die Bewohner von Heimen und anderen Wohnformen angeschrieben, teilte heute Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Diese wurden in der ersten „Impfwelle“ eigentlich schon durch mobile Impfteams versorgt. Das Einladungsschreiben enthält alle wichtigen Informationen. Termine können ab dem 25. Januar 2021 online über www.116117.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 116 117 02 vereinbart werden. Die Impfungen im “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen beginnen am 1. Februar 2021.

551 Infizierte

Dienstag, 19. Januar: Gute Entwicklungen zeigt der heutige Blick auf die Corona-Zahlen. Stand heute Nacht 0 Uhr waren 551 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 28 weniger als am Vortag (Wert korrigiert). Gegenüber dem Vortag gab es nur 20 neue Infektionsmeldungen, aber 67 Gesundungen. Darin eingeschlossen sind einige Meldungen, die vorherigen Tagen zugerechnet wurden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert bei 74,3 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.

Lokal sieht die Lage wie folgt aus. Aus Velen wurden drei neue Ansteckungen gemeldet, hier sind aktuell 25 Menschen infiziert. Einen neuen Fall gab es in Borken, insgesamt zählt die Kreisstadt heute 58 Infizierte. Keine neuen Ansteckungsfälle gab es in Heiden (aktuell 7 Infizierte), Raesfeld (9) und Reken (41). Die höchsten Zahlen haben derzeit Ahaus (94) und Gronau (83).

Leider gab es im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion drei weitere Tote. Verstorben sind eine 94-jährige Frau aus Ahaus, eine 83-jährige Frau aus Gronau und eine 91-jährige Frau aus Gescher. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie nun 158 Tote zu beklagen.


Infektionszahlen scheinen zu sinken

Montag, 18. Januar: Stand Mitternacht waren 557 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. So niedrig waren die Zahlen zuletzt am 26. Oktober. Allerdings gehen an den Wochenende stets etwas weniger Meldungen ein, da auch weniger getestet wird. Seit Freitag gab es nur 68 neue Infektionsfälle, aber 152 Gesundungen. Auch die größeren Städte haben keine dreistelligen Infektionszahlen mehr. Lokal gab es zuletzt überhaupt keine neuen testierten Ansteckungen mehr. Borken hat derzeit 61 Infizierte, Heiden 9, Raesfeld 10, Reken 47 und Velen 22. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 74,9 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

Die Zahlen im Kreisgebiet korrespondieren mit den Zahlen im Bundesgebiet. Auch das RKI meldete heute mit 7141 Neuinfektionen den niedrigsten Wert seit Ende Oktober. “Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren”, schrieb das RKI gestern Abend.

Zur Lage in den Krankenhäusern im Kreis mit Corona-Stationen: Hier werden derzeit 71 Covid 19-Patienten stationär behandelt, neun davon benötigen Intensivmedizin.


Inzidenz jetzt bei 67,6

Samstag, 16. Januar: Stand Mitternacht sind aktuell 641 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert, 85 weniger als am Vortag. Allein 101 Menschen mit einer Infektion konnten gesund aus der Qurantäne entlassen werden. Damit einhergehend sank auch die 7-Tage-Inzidenz auf jetzt 67,6 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Der korrigierte Vortagswert betrug 80,5.

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich im Kreis Borken 7.496 Menschen mit dem Virus infiziert. 6.700 Personen sind inzwischen gesundet. 155 verstarben im Zusammenhang mit einer Ansteckung.

Zur lokalen Lage: In Borken sind derzeit 70 Menschen nachweislich infiziert, in Reken 60. Deutlich weniger Ansteckungsfälle gab es zuletzt in Heiden (aktuell 9 Infizierte), Raesfeld (13) und Velen (23).


Inzidenz nahzu unverändert

Freitag, 15. Januar: Die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet ist gestern wieder leicht gestiegen auf jetzt 715. Darunter sind auch etliche Nachmeldungen zu vorherigen Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nahezu unverändert bei 78,4 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Leider gibt es einen weiteren Todesfall, verstorben ist eine 97-jährige Frau aus Ahaus. Insgesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie 155 Kreisbewohner im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 72 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt, zehn davon benötigen intensivmedizinische Betreuung.

Stand heute sind 5482 Menschen im Kreis einmalig gegen das Coronavirus geimpft worden, 47 Prozent sind Bewohner von Pflegeeinrichtungen, 53 Prozent gehören Berufsgruppen (Ärzte, Pflegerinnen etc.) an, die nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StiKo) ebenfalls in der ersten Impfwelle berücksichtigt werden.

15 km-Regel im Kreis Recklinghausen

Freitag, 15. Januar: Seit dem 12. Januar 2021 gilt im Kreis Recklinghausen wegen dauerhafter Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200 die Regel, dass sich die Bürger nur in einem Umkreis von 15 Kilometern zu ihrem Wohnort aufhalten dürfen. Die Verordnung hat auch Konsequenzen für Bürger des Kreises Borken. Sie dürfen das Gebiet des Kreises Recklinghausen nur aufsuchen, soweit sie dabei nicht einen Umkreis von 15 km Luftlinie ab der Grenze der eigenen Stadt bzw. Gemeinde überschreiten. Das bedeutet zum Beispiel: Rekener dürfen nach Lembeck, Borkener nicht. Es gibt aber Ausnahmen: Erlaubt sind Besuche engster Familienangehöriger, beruflich bedingte Fahrten, Schul- und Arztbesuche sowie diverse weitere Fahrten mit gewichtigen Gründen.


Schwächeres Infektionsgeschehen

Donnerstag, 14. Januar: Ein abschwächtes Infektionsgeschehen kennzeichnet die aktuelle Lage im Kreisgebiet. Stand Mitternacht waren 679 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 70 mehr als Vortag. 35 von ihnen wurden allerdings vorherigen Tagen zugeordnet. Stellt man die Gesundungen (aktuell 36) entgegen, kommt man zu den jetzigen Zahlen.

Bei der Einordnung kann ein Blick auf die absoluten Zahlne helfen, die seit Beginn der Pandemie im März 2020 erfasst werden. Danach haben sich 7421 Menschen im Kreis Borken nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 6588 gesundeten wieder, 154 verstarben im Zusammenhang mit einer Infektion. Die 7-Tage Inzidenz weist heute 78,1 Infizierte pro 100.000 Einwohnern auf, ist also erneut etwas gesunken.

Auch das lokale Infektionsgeschehen ist überschaubar. Je eine neue Ansteckung meldeten Borken (aktuell 67 Infizierte), Raesfeld (14) und Velen (22). Keine neuen Infektionen gab es in Heiden (10) und Reken 865).

Leider müssen mehr Erkrankte stationär behandelt werden. In den Krankenhäusern des Kreises liegen heute 72 Menschen mit Covid-19, neun davon auf einer Intensivstation.


Inzidenz weiter runter auf 87,0

Mittwoch, 13. Januar: Aktuell sind 633 Personen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind 13 mehr als am Vortag. Insgesamt gab es bis heute Nacht 0 Uhr 51 Neuinfektionen, denen standen 38 Gesundungen entgegen. Die 7-Tage-Inzidenz fiel erneut leicht von 93,2 (nachgetragener Wert) auf nun 87,0 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Insgesamt zählte das Kreisgesundheitsamt seit Ausbruch der Pandemie 7.351 bestätigte Fälle, 6.564 Gesundete und 154 Todesfälle. Zuletzt gab es zweitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Verstorben sind eine 96-jährige Frau aus Ahaus und eine 90-jährige Frau aus Bocholt.

Aus dem lokalen Infektionsgeschehen ragt weiterhin Reken mit 13 neuen Fällen und derzeit 65 Infizierten heraus. Unter anderem gibt es mehrere Fälle in einer Behinderteneinrichtung. Je zwei neue Fälle verzeichneten Borken (aktuell 64 Infizierte) und Raesfeld (11). Keine neuen Ansteckungen gab es in Heiden (10) und Velen (18).

Zur Lage in den Krankenhäusern im Kreis Borken: Derzeit werden 65 Menschen mit Covid-19 stationär behandelt, sieben davon benötigen intensivmedizinische Betreuung.


Impftermine werden ab 25. Januar vergeben

Dienstag, 12. Januar: Nach der ersten Impfwelle in Alten- und Pflegeheimen sollen nach Aussage von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ab dem 1. Februar alle weiteren Personen, die 80 Jahre oder älter sind, geimpft werden. Im Kreis Borken steht dafür das Impfzentrum in Nordvelen zur Verfügung. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Die Betroffenen werden voraussichtlich nächste Woche per Brief über die Impfmöglichkeit informiert. Die Schutzimpfung ist freiwillig und kostenlos.

Impftermine werden ab dem 25. Januar online unter www.116117.de sowie telefonisch unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 (täglich von 8 bis 22 Uhr) vergeben. Anrufer sollen am besten Stift und Papier bereit, um den Termin und ggfs. weitere Informationen zu notieren, rät die Kassenärztliche Vereinigung. Die Terminvereinbarung können auch Angehörige oder Vertrauenspersonen übernehmen. Um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten, wird neben dem Termin für die Erstimpfung auch ein weiterer Termin für die zweite Schutzimpfung vereinbart.

Zu Beginn der Terminvergabe kann es aufgrund der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten am Telefon kommen. Die KKV bittet um Geduld. Die Kapazitäten der Impfzentren würden der äußerst dynamischen Entwicklung bei der Impfstoffzulassung und –produktion angepasst und nach und nach ausgeweitet – abhängig vor allem von den zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen, so die KKV.

Infektionsgeschehen derzeit niedrig

Dienstag, 12. Januar: Aktuell ist das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet niedrig. Möglicherweise ist das aber noch ein Folge der wenigen Untersuchungen und Infektionsmeldungen am Wochenende. Stand heute Nacht 0 Uhr sind 604 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Elf mehr als am Vortag. 28 Menschen gesundeten nach Ansteckungen wieder und konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. Leider gibt es aber auch einen weiteren Todesfall, der einem der vergangenen Tagen zugerechnet wurde. Verstorben ist eine 70-jährige Frau aus Vreden. Insgesamt verstarben seit Ausbruch der Pandemie 152 Menschen im Kreisgebiet. 7294 steckten sich mit dem Virus an, 6538 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken, sie liegt heute bei 91,6 Infizierten pro 100.000 Einwohnern.


3286 Menschen bereits geimpft

Montag 11. Januar: Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sind im Kreis Borken bis dato 3286 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Sie verteilen sich etwa hälftig auf die Bewohner von Pflegereinrichtungen (1611 Personen) und Menschen, die aufgrund ihres Berufes (Mediziner, Pfleger etc.) von der Ständigen Impfkommission für die erste Welle der Impfungen empfohlen wurden. Das sind bislang 1675.

Derzeit 600 Infizierte im Kreisgebiet

Montag, 11. Januar: 66 gesundete Personen lassen die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 600 sinken. Am Sonntag gab es keine Meldung über Neuinfektionen, in der Regel werden aber an den Folgetagen Ansteckungsfälle nachgetragen. Die 7-Tage-Inzidenz sank wieder unter die Marke 100. Sie beträgt heute 98,6 Infizierte pro 100.000 Einwohnern.

Die höchsten Infiziertenzahlen haben derzeit Ahaus (102) und Gronau (99). In Bocholt haben sich die Ansteckungen in den letzten Wochen deutlich reduziert. Hier sind aktuell 79 Menschen infiziert. Borken kommt derzeit auf 67 Infizierte. In Heiden (9), Raesfeld (9) und Velen (14) ist die Lage vergleichsweise entspannt. Mit verhältnismäßig hohen Zahlen kämpft immer noch Reken (54).

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet: Hier werden aktuell 64 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sieben davon intensivmedizinisch. 86 Intensivbetten stehen zur Verfügung, 30 könnten kurzfristig ergänzt werden.


Inzidenz bei 106,9

Sonntag, 10. Januar: Erstmals liegt heute die 7-Tage-Inzindez im Kreis Borken wieder höher als 100, exakt bei 106,9 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Die aktuellen Zahlen allerdings sind niedrig. Gegenüber dem Vortag steckten sich 34 Menschen neu mit dem Coronavirus an, 50 gesundeten. Derzeit sind 665 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Da am Wochenende weniger getestet wird, sind die Zahlen allerdings nur bedingt aussagefähig.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich Stand heute 7277 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Voraus angesteckt, 6461 gesundeten wieder, 151 Menschen verstarben im Zusammenhang mit einer Infektion.


Weniger Infizierte, aber höhere Inzidenz

Samstag, 9. Januar: Nach zwei Tagen mit steigenden Ansteckungszahlen gibt es Stand heute 0 Uhr wieder etwas weniger Infizierte im Kreis. 662 Menschen tragen derzeit nachweislich das Coronavirus mit sich. Gestern gab es 52 Neuinfektionen, denen aber 93 Gesundungen entgegenstanden. Das sind 41 weniger Infizierte als am Vortag. Die “7-Tage-Inzidenz”, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, stieg aber. Sie beträgt laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 94,3 pro 100.000 Einwohner.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind eine 82-jährige Frau und ein 81-jähriger Mann aus Ahaus. Insgesamt hat die Pandemie im Kreis seit März 151 Opfer gefordert.


Guter Start für Impfung in Heimen

Freitag, 8. Januar: Nach Auskunft von Landrat Dr. Kai Zwicker sind die Coronavirus-Schutzimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Kreis Borken gut angelaufen. Bis zum 6. Januar seien bereits 2.169 Personen geimpft worden, so der Landrat. Die Einrichtungen hätten sich organisatorisch bestens auf die Impftermine eingestellt, die Impfbereitschaft unter der Heimbewohnerschaft sei mit deutlich über 90 Prozent sehr hoch. Dies hänge sicherlich auch mit dem von der KVWL eingesetzten Ärzte-Teams zusammen: Überwiegend nehmen die in den Heimen bekannten, örtlichen Ärzte die Impfungen vor. Zudem sei auch die Impfbereitschaft bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Einrichtungen im Kreis Borken sehr hoch. Der weitere Impffortschritt in den Heimen ist abhängig von den Zuteilungen der Impfdosen.

Im “Impfzentrum Kreis Borken” in Velen wird nach den Vorgaben des Landes NRW Anfang Februar 2021 mit den Impfungen begonnen. Anmeldungen für Impftermine sind derzeit aber noch nicht möglich. Sobald dem Kreis Borken dazu Informationen vorliegen, wird darüber berichtet.

Infektionszahlen steigen leicht

Freitag, 8. Januar: Erneut gibt es einen Anstieg der Infizierten im Kreisgebiet. 38 neuen Ansteckungen standen 22 Gesundungen gegenüber. Somit sind Stand heute Nacht 0 Uhr 687 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 76,5 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Auch die Zahl der Verstorbenen hat sich erhöht auf nun 149 seit Asubruch der Pandemie. Verstorben ist eine 75-jährige Frau aus Gronau. Der neue Fall wurde einem der vergangenen Tage zugeordnet.

Die 38 Neuinfektionen verteilen sich über das gesamte Kreisgebiet, die meisten gab es gestern in Gronau (+12 auf aktuell 108). Die höchste Anzahl an Infizierten gibt es derzeit in Ahaus (110). Bocholt hat noch 94 Infizierte, aber zuletzt nur geringe Zuwächse.

Wie sieht es lokal aus? In Borken gab es gestern fünf neue Ansteckungsfälle, derzeit sind hier 72 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Reken kletterte die Zahl der aktuell Infizierten um drei auf nun 47. Keine neuen Infektionen wurden aus Heiden (aktuell 12 Infizierte), Raesfeld (13) und Velen (26) gemeldet.


Schule im Distanzunterricht, Kita-Zeiten eingeschränkt

Donnerstag, 7. Januar: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben zunächst bis zum 31. Januar geschlossen. Alle Schüler werden nach den Ferien wieder zu Hause unterrichtet, auch die Abschlussjahrgänge. Für die Klassen eins bis sechs soll es lediglich eine Notbetreuung geben, allerdings nur für Kinder, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.

In den Kitas wird die Betreuungszeit jeweils um zehn Stunden wöchentlich gekürzt. Wenn irgend möglich sollten Eltern ihre Kinder zu Hause behalten. Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte an, dass die Kita-Gebühren während des Lockdowns erlassen werden sollen. Einen Beschluss darüber soll es noch heute geben. Möglicherweise werden Städte und Kommunen auf der einen Seite sowie das Land auf der anderen Seite die Kosten je zur Hälfte übernehmen. Der Kreis Borken hat für seine Kindertagesstätten bereits die Einziehung der Elternbeiträge für Januar gestoppt.

Wieder mehr Infizierte

Donnerstag, 7. Januar: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreisgebiet steigt weiter. Die Statistik des Gesundheitsamtes weist 71 Neuinfektionen gegenüber dem Vortag aus. Dem stehen 25 Gesundungen gegenüber. Damit gibt es aktuelle 624 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Kreisgebiet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt unverändert bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Leider gibt es zwei weitere Tote zu beklagen. Verstorben sind eine 86-jährige Bocholterin und ein 91-jähriger Gronauer. Insgesamt stieg die Zahl der mit oder am Coronavirus verstorbenen Menschen auf 148.

Die höchsten Zuwächse an Neuinfizierten zeigte gestern Ahaus mit 21 neuen Fällen (aktuell 95 Infizierte). Aus Reken (45) wurde 13 Neuinfektionen gemeldet, aus Bocholt (79) zwölf neue Fälle. In den übrigen Orten ist das Infektionsgeschehen derzeit niedrig, in einige orten gibt es auch gar keine neuen bekannten Ansteckungen.


Inzidenz seit sechs Tagen nahezu unverändert

Mittwoch: 6. Januar: Die Zahl der aktuell Infizierten ist gegenüber gestern leicht gestiegen auf nun 537 Personen. Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist für gestern 42 Neuinfektionen und 34 Gesundungen aus. Außerdem wurden erneut einige Daten vorherigen Tagen zugeordnet. Das gilt auch für die Anzahl der Verstorbenen, die um drei auf nunmehr 146 gestiegen ist. Verstorben sind eine 94-jährige Frau aus Borken, eine 82-jährige Frau aus Bocholt und ein 87-jähriger Mann aus Ahaus.

Stand heute nacht 0 Uhr haben sich seit Ausbruch der Pandemie 6987 Menschen in Kreis nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 6304 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohner und damit in etwa auf dem selben Niveau wie in den vergangenen sechs Tagen.

Lokal gibt es ebenfalls einen leichten Anstieg der Infektionen. In Borken steckten sich acht weitere Personen mit dem Virus an, aktuell sind hier 63 Menschen nachweislich infiziert. Je zwei Neuinfektionen gab es in Heiden (aktuell 10 Infizierte), Reken (29) und Velen (22). Raesfeld (12) blieb ohne frische Ansteckungsfälle.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet: Aktuell werden hier 75 Covid-Patienten stationär behandelt, 11 davon intensivmedizinisch. Ingesamt stehen 86 Intensivbetten zur Verfügung, 30 weitere könnten im Notfall ergänzt werden.


Impfzentren starten Anfang Februar

Dienstag, 5. Januar: Anfang Februar sollen laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die 53 Impfzentren in NRW ihre Arbeit aufnehmen. Das gilt auch für das Impfzentrum in Nordvelen/Gescher. Los geht es hier zunächst mit den über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürgern. Sie bekommen ab dem 18. Januar ein entsprechendes Informationsschreiben und können über die Hotline 116 117 der kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren, an dem sie das Impfzentrum aufsuchen. Wegen der notwendigen Kühlung des Impfstoffes von ­Biontech und Pfizer ist ein Aufsuchen der Impfwilligen daheim derzeit nicht möglich.

Auch die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste gehören zur Gruppe derjenigen, die als erste im Impfzentrum geimpft werden sollen. Bereits ab dem 18. Januar soll dem Krankenhauspersonal, das Covid-Patienten betreut, Schutzimpfungen angeboten werden. Das soll weit überwiegend in den Krankenhäusern erfolgen.

In der ersten noch laufenden Phase der Impfung werden die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen geimpft. Trotz Weihnachtsfeiertage und Jahreswechsel hätten schon rund 44.000 Personen in Westfalen-Lippe ihre Impfung erhalten, meldet heute die Kassenärztliche Vereinigung. 800 Heime hätten innerhalb der ersten zehn Tage rund 106.000 Impfdosen bei der KVWL bestellt.

Inzidenz jetzt bei 72,7

Dienstag, 5. Januar: Lediglich 30 Neuinfizierte erfasste das Gesundheitsamt am gestrigen Montag. Denen standen 31 Gesundete entgegen. Damit liegt die durch Nachmeldungen korrigierte Zahl der aktuell Infizierten jetzt bei 509. Die 7-Tage-Inzidenz sank leicht auf 72,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Auch in die Ansteckungen im lokalen Bereich sind überschaubar. Lediglich Reken (aktuell 30 Infizierte) meldete drei neue Fälle, Velen (21) eine neue Ansteckung. Keine nachgewiesenen Neuinfektionen gab es in Borken (57), Heiden (8) und Raesfeld (10).

Leider gab es in den vergangenen Tagen fünf weitere Tote, die jetzt der nachträglich der Statistik zugeordnet wurden. Verstorben sind eine 95-jährige Frau aus Isselburg, eine 100-jährige Frau aus Ahaus, ein 81-jähriger Mann aus Gescher, ein 89-jähriger Mann aus Borken und eine 93-jährige Frau aus Gronau. Damit stieg die Zahl der mit oder am Coronavirus verstorbenen Menschen im Kreisgebiet auf 143.


Zahl der Infizierten unter 500 gesunken

Montag, 4. Januar: Den dritten Tag in Folge ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis deutlich gesunken. Aktuell sind 494 Menschen mit dem Virus belastet. Gestern gab es 28 Neuinfektionen und 73 Gesundungen. Leider verstarben aber auch vier weitere Menschen mit oder am Coronavirus. Verstorben sind eine 63-jährige Frau aus Bocholt, eine 91-jährige Frau aus Vreden, ein 90-jähriger Mann aus Isselburg und eine 89-jährige Frau aus Südlohn. Insgesamt zählte das Gesundheitsamt des Kreises seit Ausbruch der Pandemie 138 Tote im Zusammenhang mit der Pandemie. 6908 Menschen steckten sich an, 6276 gesundeten wieder. Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 73,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

Lokal gibt es derzeit nur wenige Ansteckungen, je zwei in Borken (akuell 57 Infizierte) und Velen (20) sowie eine Ansteckung in Raesfeld (12). Keine neuen Fälle wurden aus Heiden (8) und Reken (27) gemeldet.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: In den Häusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 63 Patienten stationär behandelt, zehn davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen hier zur Verfügung, 23 können im Notfallszenario noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 18 Patienten versorgt, zwei davon auf der Intensivstation. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, sieben können im Notfallszenario noch ergänzt werden.


Inzidenzwert zum Jahresende deutlich gesunken

Donnerstag, 31. Dezember (Silvester): 770 Infizierte meldet das Gesundheitsamt am letzten Tag des Jahres 2020. Nach mehreren Tagen, in den die Zahl der Infizierten stetig sank, ist sie gestern wieder leicht gestiegen, befindet sich aber deutlich unter den Zahlen vor einer Woche. Das spiegelt sich auch in der 7-Tage-Inzidenz. Diese liegt aktuell bei 73 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Zur Erinnerung: Einen Tag vor Heilig Abend war der bisherige Höchstand mit 1204 Infizierten erreicht worden.

Seit Ausbruch der Pandemie im März haben sich im Kreis Borken 6789 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus angesteckt. 5887 gesundeten wieder, aber 132 überwiegend ältere Menschen verstarben an oder mit dem Coronavirus.

In der Region sieht es am Jahresende wie folgt aus: Borken hat derzeit 76 Infizierte, Heiden 14, Raesfeld 19, Reken 63 und Velen 13. Im Verlauf der Pandemie steckten sich in Borken 658 Menschen mit dem Coronavirus an, fünf davon verstarben. In Heiden wurden seit März 123 Ansteckungsfälle erfasst, drei Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Raesfeld zählte 217 Infizierte und drei Tote. In Reken gab es 237 Personen, bei den das Virus nachgewiesen wurde, aber keine Toten. In Velen hingegen verstarben in den vergangenen neun Monaten sechs von 227 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.


Neuer Höchstand an Infizierten

Donnerstag, 24. Dezember: Schlechte Nachrichten zu Heilig Abend. Im Verlauf des gestrigen Tages wurden 178 Neuinfektionen aus dem Kriesgebiet gemeldet. Das mag unter anderem daran liegen, dass viele Menschen sich vor dem Fest noch einmal testen ließen. Weil nur 34 Gesundmeldungen gegengerechnet werden können, erhöht sich die Zahl der aktuell Infizierten (Stand 0 Uhr) auf 1166. Das ist ein neuer Höchststand. in Vielen Kommunen waren die Zuwächse zweistellig. Die 7-Tage Inzidenz stieg entsprechend auf 195,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner an.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Am heutigen Heiligabend und an Silvester ist das Hotline-Team von 9 bis 15.30 Uhr im Dienst, an den beiden Sonntagen (27. Dezember und 3. Januar) jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.


Sechs weitere Tote

Mittwoch, 23. Dezember: Die Zahl der aktuell mit dem Conoaviurs infizierten Menschen im Kreis ist erstmals seit Tagen wieder unter die 1000er Marke gesunken. Stand heute Nacht 0 Uhr sind 989 Personen nachweislich mit dem Virus belastet.Die Statistik des Gesundheitsamtes weist 78 Neuinfektionen und 48 Gesundungen aus. Darüber hinaus wurden nachgemeldete Zahlen, insbesondere Gesundungen, vorherigen Tagen zugerechnet. Die 7-Tage-Inzidenz sank analog dazu leicht auf 175 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Insgesamt haben sich seit März 6282 Personen im Kreis angesteckt, davon gesundeten 5178 wieder.

Leider gab es in den letzten Tagen sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die nun Eingang in die Statistik gefunden haben. Verstorben sind eine 87-jährige Frau aus Bocholt, ein 81-jähriger Mann aus Borken, ein 78-jähriger Mann aus Heiden, ein 80-jähriger Mann aus Stadtlohn, eine 93-jährige Frau aus Ahaus und ein 85-jähriger Mann aus Vreden. Damit sind nun seit Ausbruch der Pandemie im März 115 Menschen im Kreis mit oder am Coronavirus gestorben.

Lokal sieht die Situation heute wir folgt aus: Borken hat elf neue Infektionsfälle und derzeit 135 nachweislich Infizierte. Je eine neue Ansteckung meldeten Heiden (aktuell 24 Infizierte) und Velen (31). Zwei neue Fälle gab es gestern in Reken (55), drei in Raesfeld (46).

Zur Situation in den Krankenhäusern. Derzeit werden 69 Covid19-Patienten im Kreis stationär behandelt. Zehn davon sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation versorgt werden müssen.

Mobile Impfteams starten am Sonntag

Mittwoch, 23. Dezember: Entgegen ersten Meldungen liefert das Land nun im ersten Schritt je 180 Impfdosen des Biontech-Impfstoffs an die Städte und Kreise in NRW. Sie sollen am kommenden Sonntag (27.12.) in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet verimpft werden. Weitere Lieferungen mit größeren Stückzahlen hat das Land für die kommende Woche und Mitte Januar angekündigt. Die Verteilung erfolgt nach dem Einwohnerschlüssel der über 80-Jährigen auf die Städte und Kreise.

Für den Kreis Borken werden nach jetzigem Stand an drei Terminen bis zum Jahresende insgesamt ca. 2.590 Impfdosen erwartet. Mit dem verfügbaren Impfstoff werden zunächst Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie die Mitarbeitenden der Krankenhäuser, die in besonderen Risikobereichen arbeiten, gehören zu der ersten Gruppe und werden baldmöglichst geimpft. Für die Impfung ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig.


53 neue Ansteckungen und 7 weitere Tote

Dienstag, 22. Dezember: Mit Stand von heute Nacht 00 Uhr hat das Gesundheitsamt des Kreises 53 Neuinfektionen und 70 Gesundungen registriert. Nachgemeldete Zahlen eingerechnet sind derzeit 1005 Menschen im Kreisgebiet nachweislich mit dem Coronavirus belastet. Die 7-Tage-Inzidenz ist erstmals wieder deutlicher auf 175 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gab es in den vergangenen Tagen sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind eine 81-jährige Frau aus Vreden, eine 90-jährige Frau aus Stadtlohn, ein 79-jähriger Mann aus Ahaus, eine 82-jährige Frau aus Gescher, ein 88-jähriger Mann aus Gronau, eine 89-jährige Frau aus Heek und ein 83-jähriger Mann aus Vreden. Damit sind nun bereits 109 Menschen aus dem Kreisgebiet mit oder am Coronavirus gestorben. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie im März 6196 Menschen angesteckt, 5082 überstanden die Infektion mehr oder weniger unbeschadet.

Das aktuelle Infektionsgeschehen ist verglichen mit der Vorwoche etwas niedriger. Die meisten neuen Fälle verzeichneten gestern Bocholt und Gronau mit je elf Neuinfizierten. Bocholt hat derzeit auch die meisten nachgewiesenen Virusträger (150), gefolgt von Ahaus (142) und Borken (140). In der Kreisstadt gab es gestern aber nur einen neuen Fall. Sechs nachgewiesene Neuinfektionen zählte Reken (aktuell 54 Infizierte). Keine neuen Ansteckungen gab es in Heiden (24), Raesfeld (47) und Velen (35).

Quarantäne für Einreisende aus GB und Südafrika

Dienstag, 22. Dezember: Aufgrund aktueller Meldungen über mutmaßlich deutlich ansteckendere Mutationen des Coronavirus hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag (20. Dezember 2020) mit einer gesonderten Verordnung für Einreisen aus Großbritannien und Südafrika reagiert. Die neuen Regelungen gelten seit gestern. Einreisende aus Großbritannien und Südafrika müssen sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Zudem müssen sich die betroffenen Personen unmittelbar vor oder bei der Einreise und dann nochmals nach fünf Tagen auf das Coronavirus testen lassen. Fällt der Test nach fünf Tagen negativ aus, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Die Quarantäne gilt auch rückwirkend für alle Personen, die ab dem 11. Dezember aus Großbritannien oder Südafrika eingereist sind.


Zahl der Infizierten gesunken

Montag, 21. Dezember: 134 Gesundmeldungen lassen die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 1026 sinken. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt davon aber nahezu unberührt. Sie ist weiterhin mit 185,8 Infizierten pro 100.000 Einwohnern besorgniserregend hoch. Bocholt (151), Ahaus (148) und Borken (142) haben aktuell die meisten Infizierten.

Lokal sieht es wie folgt aus: Heiden hat aktuell 23 Infizierte, Raesfeld 53, Reken 54 und Velen 36.

Aktuell werden 73 Menschen in den Krankenhäusern des Kreisgebietes gegen Covid 19 behandelt, zehn davon auf der Intensivstation. Insgesamt stehen 86 Intensivbetten zur Verfügung, 30 weitere können im Notfall zusätzlich eingerichtet werden.

Schnelltests beim DRK am Mittwoch und an Heilig Abend möglich

Montag, 21. Dezember: „Test zum Fest“: Unter diesem Motto bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken kurzfristig Corona-Schnelltests an. Am Mittwoch, 23. Dezember, und an Heiligabend können Bürgerinnen und Bürger in fast allen Kommunen im Kreis Borken über erfahrene Rotkreuz-Einsatzkräfte einen Schnelltest machen lassen. Die Ergebnisse liegen innerhalb 30 Minuten vor, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes.

„Schaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht“, ruft das Rote Kreuz dazu auf, das Angebot zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Die jeweiligen Testzentren sind selbst Heiligabend geöffnet. Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt.

Die ersten Tests in Borken am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 fanden schon am ersten Tag große Resonanz. Bis mittags nahmen bereits fast 50 Personen die Möglichkeit wahr, Gewissheit in Sachen Covid-19 zu erhalten. Die Testzeiten variieren von Ort zu Ort. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken. Alle Standorte mit Zeiten und Terminvereinbarung sind auf der DRK-Internetseite einsehbar: http://www.drkborken.de/aktuell/spalte-3/corona-virus/corona-schnelltests.html


Weiterer Todesfall

Sonntag, 20. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 1.158 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 52 mehr als am Vortag. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider einen weiteren Todesfall. Verstorben ist eine 82-jährige Frau aus Raesfeld. Damit sind nun 102 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt bei 6.139. 4.879 Personen sind inzwischen gesundet. Die 7-Tage-Inzidenz“ liegt aktuell bei 185,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.


Aktuell 1106 Menschen infiziert

Samstag, 19. Dezember: Die Kreisverwaltung meldet Stand heute 00 Uhr 1106 infizierte Personen im Kreis. Das sind 25 mehr als am Vortag. Zustande kommt die Zahl der aktuell Infizierten durch 90 neue Ansteckungsfälle, denen 65 Gesundungen entgegenstehen. Durch Nachmeldungen haben sich die Zahlen zum Vortag geändert. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken auf 173,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider gab es im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion in den vergangenen Tagen einen weiteren Todesfall. Verstorben ist eine 49-jährige Frau aus Ahaus.

Auch lokal bleibt die Infektionslage bedenklich. In Borken gab es 14 neue nachgewiesene Ansteckungsfälle, damit sind hier derzeit 133 Personen infiziert. Raesfeld (aktuell 52 Infizierte) verzeichnet neuen neue Fälle, Reken (65) sieben. Je drei Neuinfizierte meldeten gestern Heiden (25) und Velen (40).


Jetzt schon 100 Tote

Freitag, 18. Dezember: 100 Menschen im Kreis Borken sind mittlerweile am oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl ist durch mehrere Nachmeldungen gestiegen, erst gestern gab es zwei neue Todesfälle. Insgesamt wurden fünf nachgetragen. Verstorben sind ein 89-jähriger Mann aus Ahaus, ein 80-jähriger Mann aus Ahaus, eine 89-jährige Frau aus Ahaus, ein 103-jähriger Mann aus Ahaus und eine 66-jährige Frau aus Ahaus.

63 Prozent der 100 Verstorbenen aus dem Kreisgebiet waren 80 Jahre und älter, 33 Prozent zwischen 60 und 79 Jahre alt. Aber auch jüngere Infizierte können sich nicht in Sicherheit wiegen. Immerhin noch vier Prozent der Verstorbenen waren 35 bis 59 Jahre alt.

Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet ist nach wie vor besorgniserregend hoch. Gestern erfasste das Gesundheitsamt erneut 129 neue Ansteckungsfälle. Ihnen stehen 109 Gesundete gegenüber, so dass die Zahl der aktuell Infizierten „nur“ auf 1077 anstieg (Vortag 1059). Das Ausmaß der Lage lässt sich aber gut an der hohen 7-Tage-Inzidenz von derzeit 181,8 Infizierten pro 100.000 Einwohner ablesen. Der Wochenwert ist höher als je zuvor im Kreis und liegt auch leicht über dem NRW-Schnitt von 180,3.

Wo gibt es besonders viele neue Ansteckungen? Nahezu überall im Kreis. Spitzenreiter sind Ahaus (+22 auf 167 Infizierte) und Borken (+19 auf 121). Auch Gescher (+16) und Gronau (+13) hatten gestern hohe Zuwächse. Lokal sieht es unter Einbeziehung der Einwohnerzahlen nicht viel besser aus. In Heiden steckten sich gestern sieben weitere Personen nachweislich mit dem Coronavirus an, insgesamt sind hier aktuell 21 infiziert. Fünf neue Fälle verzeichnete Raesfeld (aktuell 44 Infizierte), sechs gab es in Reken (60) und drei in Velen (46).

Ärztliche Notfalldienstpraxen auch an den Feiertagen geöffnet

Freitag, 18. Dezember: Wer an den bevorstehenden Feiertagen ärztliche Hilfe benötigt, kann sich wie gewohnt an die KVWL-Notfalldienstpraxen in der Region wenden. Auch während der Corona-Pandemie sind sie weiterhin die ersten Anlaufstellen für Patienten, die außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten einen Arzt benötigen, aber keinen Notfall darstellen. Wer klassische Infekt-Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Gliederschmerzen aufweist, wird separat von anderen Patienten behandelt, um die Ausbreitung möglicher Infektionsketten zu unterbinden. Wenn es medizinisch notwendig ist, kann in den meisten Notfalldienstpraxen auch ein Corona-Test durchgeführt werden.

Ausführliche Informationen über die Standorte und Öffnungszeiten der KVWL-Notfalldienstpraxen finden Bürger unter www.kvwl.de/notfalldienst. Am 24.12. und 31.12. gelten dabei die Öffnungszeiten für Feiertage.

Über die Möglichkeiten eines Hausbesuchs informiert der Patientenservice, zu dem auch der ärztliche Bereitschaftsdienst gehört, unter der zentralen Telefonnummer 116117. Zudem erhalten die Patienten dort auch Informationen über die Erreichbarkeiten der fachärztlichen Notfalldienste der Augen-, HNO- und Kinderärzte, die meist dezentral in den Vertragsarztpraxen angeboten werden.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 18. Dezember: Am morgigen Samstag (19.11.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Amin und Janina Osman, Ahauser Str. 117 in Borken (Tel. 02861 9032536), die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Jens und Bianca Winkelmann, Kurfürstenstr. 111 in Bocholt (02871 43926) und die Praxis Dr. med. Khalil Malyar, Kreuzstr. 10 in Ahaus (Tel. 02561 1015). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


128 Neuinfektionen

Donnerstag, 17. Dezember: Ein erneut starkes Infektionsgeschehen treibt die Fallzahlen im Kreis Borken weiter nach oben. Gestern wurden 128 Neuinfizierte erfasst, denen standen 43 Gesundungen gegenüber. Die Gesamtzahl der Infizierten lag heute um 0 Uhr bei 1059. Das sind 85 mehr als gestern. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte auf 167,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Starke Zuwächse gab es in Ahaus (18 Neuinfektionen), Bocholt (17) und Gronau (14). Auch die lokale Entwicklung ist besorgniserregend. In Reken wurden 18 neue Ansteckungen gezählt, hier sind aktuell 59 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 16 neue Fälle gab es in Borken, aktuell tragen hier 104 Personen das Virus mit sich. Auch Raesfeld (43 Infizierte) zeigt mit neun Neuinfektionen deutlich höhere Werte als in den vergangenen Tagen. In Velen (45) gab es zwei neue Fälle, in Heiden (15) eine erfasste Neuinfektion.

Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gab es in den vergangenen Tagen leider zwei weitere Todesfälle. Verstorben sind ein 84-jähriger Mann aus Ahaus und eine 87-jährige Frau aus Stadtlohn. Aktuell werden 62 COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt. Zehn davon befinden sich auf einer Intensivstation.


Impfzentrum für den Kreis Borken kann starten

Mittwoch, 15. Dezember: Das zentrale “Impfzentrum für den Kreis Borken” im Interkommunalen Bauhof des Kreises und der Stadt Gescher an der Ortsgrenze Velen/Gescher nahe der Bundesstraße B 525 ist seit gestern (15.12.) einsatzbereit. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Er lobt den schnellen Aufbau der Einrichtung, der in den kommenden Wochen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Westmünsterland ganz besondere Bedeutung zukommen wird: “Ich danke allen, die dafür Sorge getragen haben – dem Aufbau-Team der Kreisverwaltung, den Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die medizinischen Aufgaben des Zentrums verantwortlich zeichnet, sowie den ehrenamtlichen Kräften der beteiligten Hilfsorganisationen.”

Dr. Zwicker zeigt sich zuversichtlich, dass mit dem Start der Impfungen ein Wendepunkt in der Corona-Krise eintritt. “Damit besteht dann die berechtigte Hoffnung, dass wir die Pandemie alsbald eindämmen und wieder in einen möglichst normalen Alltag zurückkehren zu können.” Mit dem angekündigten Impfstoff werde man endlich in die Lage versetzt, agieren zu können. Bislang habe man in der Corona-Pandemie überwiegend reagieren müssen, betont der Landrat.

Sehr wichtig ist Dr. Zwicker folgender Hinweis: Das Tätigwerden des Impfzentrums sei an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden. Danach sind besondere Personengruppen (siehe unten) vorrangig zu impfen – insbesondere durch mobile Impfteams. Vor diesem Hintergrund können sich derzeit auch noch nicht Privatpersonen für Impftermine im Impfzentrum anmelden.

In der Kürze der vorgegebenen Zeit das Impfzentrum einzurichten und das dafür notwendige Personal zu gewinnen, sei eine große Herausforderung gewesen, erklärt der Landrat weiter. Erfreulicherweise hätten alle Mitwirkenden dabei Hand in Hand gearbeitet. Vorbereitet sind fünf “Impfstraßen” plus eine “Reservestrecke”. Unter “Volllast” – also bei einer vorgesehenen Öffnungszeit täglich von 8 bis 20 Uhr und bei entsprechend vorhandenen Impfstoffmengen – können dort täglich rund 1.500 Personen geimpft werden.

Die organisatorische Leitung des Impfzentrums wird von Andreas Brinkhues vom Kreis Borken, die medizinische Leitung von den beiden Ärzten Jens Eisenack und Dr. Guido Euting übernommen. Die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD und THW sowie die Feuerwehren und die Bundeswehr sind auf verschiedenste Weise in die Aktivitäten des Impfzentrums eingebunden. Am Wochenende wird es nun einen Probedurchgang mit vielen Freiwilligen geben, um die Abläufe zu testen. “Danach kann es aus unserer Sicht losgehen”, unterstreicht Dr. Zwicker.

Der Betrieb des Impfzentrums wird nach derzeitigem Stand in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgen. “Der Impfstoff gegen das Coronavirus wird uns in der ersten Zeit nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen, deswegen können nicht alle, die sich impfen lassen möchten, dies auch direkt tun”, erläutert Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Impfung zunächst vorrangig für Bewohner/innen von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personen im Alter von 80 Jahren und älter, Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten), Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z. B. in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin), Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege und andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern.

7-Tage Inzidenz jetzt bei 158,1

Mittwoch, 16. Dezember: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreisgebiet liegt stand heute 0 Uhr bei 952. Insgesamt gab es gestern 76 nachgewiesene Neuinfektionen sowie 49 Gesundungen. Zahlreiche Nachmeldungen sowohl von Infizierten wie auch von gesundeten Personen werden derzeit in der Statistik des Gesundheitsamtes nachträglich den jeweiligen Tagen zugeordnet. Nicht zuletzt daraus resultiert die hohe 7-Tage-Inzidenz, die jetzt bei 158,1 Infizierten pro 100.000 Einwohner liegt. Die Pandemie „wütet“ also auf hohem Niveau weiter. Ein Absinken der Zahlen aufgrund des Lockdowns dürfte erst in etwa zehn Tagen einsetzen.

Zum Infektionsgeschehen in Borken und Umgebung. In der Kreisstadt wurden gestern neun neue Infektionen erfasst, hier sind derzeit 87 Menschen infiziert. Velen meldete sieben neue Ansteckungsfälle, hier musste eine Kita wegen mehrerer Corona-Fälle geschlossen werden. Aktuell hat die Stadt 46 Infizierte. Je drei neue Fälle gab es in Heiden (gesamt 12), Raesfeld (34) und Reken (43).


Drei weitere Tote

Dienstag, 15. Dezember: Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet ist erneut gestiegen auf nunmehr 964 Personen. 65 Neuinfektionen standen gestern 44 Gesundungen entgegen. Besonders hohe Zuwächse gab es Gronau (+22) und Stadtlohn (+10). Die höchste Zahl aktuell infizierter Menschen hat aber weiterhin Ahaus mit derzeit 174. Die 7-Tage-Inzidenz stieg erneut auf nun 148,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Lokal ist das Ansteckungsgeschehen überschaubar. Borken (aktuell 89 Infizierte), Heiden (9), Raesfeld (26), Reken (42) und Velen (47) meldeten gestern je zwei Neuinfektionen.

Leider gab es in den letzten Tagen drei weitere Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind ein 66-jähriger Mann aus Vreden, eine 77-jährige Frau aus Ahaus und ein 78-jähriger Mann aus Südlohn. Sie wurden jetzt der Statistik zugeordnet. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie im März im Kreis Borken 93 Menschen mit oder an einer Coronavirus-Infektion gestorben. 5505 Menschen steckten sich nachweislich an, 4448 gesundeten wieder.


Remigius-Bücherei geschlossen

Montag, 14. Dezember: Die Remigius Bücherei wird ab Mittwoch, 16.12.2020, ebenso wie der Einzelhandel den Lockdown vollziehen und bis voraussichtlich 10. Januar 2021 geschlossen bleiben. Medien, deren Leihfrist in diesem Zeitraum endet, werden automatisch bis zum 1. Februar 2021 verlängert. Die letzte Ausleih-Gelegenheit in diesem Jahr ist am morgigen Dienstag mit verlängerter Öffnungszeit von 10 bis 18 Uhr, um den Besucherstrom ein wenig entzerren zu können. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich an die maximale Aufenthaltsdauer von 30 Minuten zu halten. Wie es im oder nach dem Lockdown weiter geht, wird zu gegebener Zeit auf der Homepage www.remigius-buecherei.de veröffentlicht.

Inzidenz jetzt bei 143

Montag, 14. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 968 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag gab es nur eine gemeldete Neuinfektionen, aber 16 Gesundungen. Die Abweichungen gegenüber den Infiziertenzahlen an den Vortagen kommen durch zahlreiche Nachmeldungen insbesondere von gesundeten Personen zustande. Die 7-Tage-Inzidenz ist aber weiterhin mit 143 Infizierten pro 100.000 Einwohner sehr hoch.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 5436 Menschen im Kreis nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, bis heute gesundeten 4.378 Personen. 90 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: In den Häusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden derzeit 51 Covid-19-Patienten stationär behandelt, sieben davon befinden sich auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit zehn Patienten, zwei davon auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen 86 Intensivbetten im Kreis zur Verfügung, 30 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.

Verlängerte Öffnungszeiten im Einzelhandel

Montag, 14. Dezember: Heute und morgen sind die Geschäfte in Borken länger geöffnet. Die Einzelhändler haben in enger Absprache mit der Stadt beschlossen, an den verbleibenden verkaufsoffenen Tagen die Öffnungszeiten bis 20 Uhr auszudehnen, um die Käuferströme so gut es geht zu entzerren.


Harter Lockdown beschlossen

Sonntag, 13. Dezember: Heute vormittag hat die Bundeskanzlerin einen harten Lockdown ab Mittwoch, dem 16.12. verkündet. Dann schließen alle Geschäfte mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs wie dem Lebensmittelhandel, Apotheken, Tankstellen etc. Baumärkte müssen schließen. Der Weihnachtsbaumverkauf ist erlaubt. Der Lockdown gilt zunächst bis zum 10. Januar.

Zu Weihnachten dürfen nur Personen aus dem engsten Familienkreis zusammenkommen, ein Hausstand plus vier weitere Personen. Gedacht ist dabei an Erwachsene, die ihre Eltern besuchen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht gezählt. Gottesdienste sind möglich bei Einhaltung des Mindestabstandes, Maskenpflicht und Voranmeldung. Kirchengesang ist untersagt. Vor und nach den Feiertagen gilt die Regel, dass sich maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen.

Bereits ab dem morgigen Montag (14.12.) entfällt die Präsenzpflicht an Schulen. Diese werden möglichst geschlossen. Unterricht findet auf Distanz statt für Schüler ab Klasse 8. Es gibt aber auch eine Notbetreuung. Die KiTas bleiben offen. Kinder sollen aber möglichst daheim betreut werden.

Laut NRW-Ministerpräsident bleiben Betriebe geöffnet, aber die Arbeitgeber sollen Homeoffice oder Urlaub ermöglichen, um auch hier die Kontakte möglichst zu beschränken.

In Alten- und Pflegeheimen ist das Tragen von FFP2-Masken Pflicht für Personal und Besucher. Außerdem müssen negative Tests vorgewiesen werden, die nicht älter als 24 Stunden sind.

Schluss mit Glühwein-Spaziergängen. Der Ausschank und das Trinken von Akohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit des Lockdowns untersagt.

Aktualisierte Zahlen des Kreises

Sonntag, 13. Dezember: Im Kreis Borken sind derzeit 1.023 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahlen zu gestern wurden nachträglich korrigiert. Demnach waren gestern 930 Personen infiziert. Bis heute Nacht 0 Uhr hat es 108 Neuinfizierte gegeben. Dem standen laut aktueller Stastistik des Gesundheitsamtes lediglich 15 Gesundungen entgegen. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen auf nunmehr 141,9 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Leider gibt es auch einen weiteren Todesfall. Verstorben ist ein 58-jähriger Mann aus Ahaus.


Starker Anstieg der Infektionen

Samstag, 12. Dezember: Am Freitag musste das Kreisgesundheitsamt erneut 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registrieren. Denen standen 48 Gesundungen gegenüber. Die Zahl der aktuell Infizierten kletterte somit auf nun 1022. Das sind 61 mehr als Vortag. Auch die 7-Tage-Inzidenz stieg kräftig auf nun 125,2 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die höchsten Ansteckungsraten gab es erneut in Ahaus und Gronau mit je 24 Neuinfizierten. In Bocholt gab es zehn neue nachgewiesene Ansteckungen. Einen hohen Zuwachs verzeichnete Reken, wo nun 16 neue Fälle die Zahl auf aktuell 36 Infizierte hochtreiben. Hier gab es in den vergangenen Tagen einen Ausbruch in einer Kita, der sich nun statistisch niederschlägt. Borken verzeichnet sechs neue Ansteckungsfälle (aktuell 92 Infizierte). Je eine neue Infektion zählten Raesfeld (19) und Velen (54). Heiden (6) blieb ohne neuen Infektionsbefund.


Jetzt doch harter Lockdown

Freitag, 11. Dezember: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich heute für einen schnellen und harten Lockdown noch vor Weihnachten ausgesprochen. Er drängt zudem auf ein schnelles Treffen („lieber Samstag als Sonntag“) mit Kanzlerin und Ministerpräsidenten, um ein gemeinschaftliches Vorgehen abzustimmen.

Die Präsenzpflicht an den Schulen ist ab Montag aufgehoben. Schüler der unteren Stufen können und sollen dann von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen, ältere Schüler ab Klasse acht werden auf Distanz unterrichtet. Die Schulferien werden um zwei Tage verlängert.

Vize-Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte an, die Kitas würden geöffnet bleiben. Er appellierte aber an die Eltern, ihre Kinder bis zum 10. Januar möglichst zuhause zu betreuen.

Bis zum 10. Januar sollen nur noch die Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet bleiben. Alle anderen sollen schnellstmöglich schließen.

Die Lockerungen an Weihnachten und Silvester sollen zurückgenommen werden. Dann dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Hausständen treffen.

Nur leichter Anstieg

Freitag, 11. Dezember: 67 Neuinfektionen und dagegen stehende 61 Gesundungen ließen gestern die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet nur um sechs auf jetzt 954 steigen. Die 7-Tage-Inzidenz fiel leicht auf 108.3 Infizierte pro 100.000 Einwohner. In Borken gab es sechs neue Ansteckungen, aktuell sind hier 87 Menschen nachweislich Virusträger. Hohe Zahlen gibt es weiterhin in Velen. Hier steckten sich erneut fünf Menschen an, aktuell weist die Statistik 55 Infizierte aus. Je einen neuen Fall gab es in Heiden (aktuell 7) und Raesfeld (22). Reken (23) meldete zwei Neuinfektionen.

Die Zahl der COVID-19-Patienten, die stationär behandelt werden müssen, ist wieder gestiegen. Aktuell werden in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn 44 Patienten behandelt, sieben davon intensivmedizinisch. Im St. Antonius-Hospital Gronau sind derzeit sieben COVID-19-Patienten, zwei davon liegen auf der Intensivstation.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 11. Dezember: Am morgigen Samstag (12.12.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Praxis Udo Thebing-Barrier, Bahnhofstr. 18 a in Velen (Tel. 02863/6143), die Praxis Oliver Beutel, Büssinghook 5 in Bocholt (Tel. 02871/182424) und die Praxis Dr. med. Gerald Storcks, Kreuzstr. 7 in Ahaus (Tel. 02561/3312). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


5099 Menschen seit Ausbruch der Pandemie infiziert

Donnerstag, 10. Dezember: Trauriger Rekord in der Corona-Statistik des Kreises. Erstmals kletterte die Zahl der Menschen, die sich seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, über die Marke 5000. Gestern verzeichnete das Gesundheitsamt 109 Neuinfektionen, eine extrem hohe Zahl im Vergleich zu den Vortagen. Zwei weitere Menschen starben mit oder am Coronavirus, eine 87-jährige Frau aus Ahaus und ein 77-jähriger Mann aus Gronau. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte erstmals wieder über 100 auf nun 109,1 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Zahlentreiber waren gestern die Städte Ahaus mit 41, Gronau mit 20 und Bocholt mit 16 Neuinfektionen. Ahaus verzeichnet aktuell auch die meisten Infizierten, 189 an der Zahl. Gronau hat derzeit 163 Fälle, Bocholt 153.

Das lokale Infektionsgeschehen ist weniger dramatisch. Je zwei neue Infektionsfälle gab es in Borken (aktuell 84 Infizierte) und Raesfeld (25). In Velen steckten sich drei Personen neu an (52), in Reken eine (20). Heiden hatte keine neue Ansteckung zu melden, hier sank die Zahl der aktuell Infizierten auf sechs.

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 5099 Menschen im Kreis Borken mit dem Coronavirus angesteckt, 4068 gesundeten wieder, 89 verstarben.


Neuer digitaler Online-Service zum Coronavirus beim Kreis

Mittwoch: 9. Dezember: Kontaktperson vergessen anzugeben? Selbst Kontaktperson? Die „Corona-Warn-App“ schickt ein Rotsignal? Wer in diese Situationen kommt, weiß nicht immer sofort, wie es nun weitergeht. Hilfestellung dazu gibt ab sofort ein neuer Online-Service der Kreisverwaltung.

Bürgerinnen und Bürger können ab sofort drei neue Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung abrufen, die auf diese Situationen eingehen. Der Personenkreis, an den sich das jeweilige Formular richtet, ist im Vorfeld beschrieben. Bürgerinnen und Bürger sollen die Formulare nur dann nutzen, wenn die Beschreibung auf sie zutrifft. Die drei Online-Services stehen im Internet auf www.kreis-borken.de/coronameldung zur Verfügung.

Nachdem das jeweilige Formular mit den entsprechenden Daten ausgefüllt und abgeschickt wurde, wird eine Eingangsbestätigung angezeigt. An dieser Stelle kann die abgesetzte Meldung bei Bedarf abgespeichert werden. Wichtig: Es wird keine Bestätigung per E-Mail versandt. Nach Eingang des jeweiligen Formulars setzt sich das Gesundheitsamt zeitnah mit den Betroffenen in Verbindung.

NRW-Landkreistag fordert CoronaAppPlus

Mittwoch, 9. Dezember: Der Landkreistag NRW fordert die Entwicklung einer CoronaAppPlus, die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung effektiv unterstützt. Sie könnte zudem eine Chance für die zügigere Rückkehr in eine neue Normalität bieten, zumal die Impfaktion für weite Teile der Gesamtbevölkerung erst in mehreren Monaten umgesetzt werden kann.

Die Kontaktnachverfolgung bringt die Gesundheitsämter an ihre Grenzen. Daher rief der Landkreistag NRW (LKT NRW) dazu auf, die CoronaWarnApp fortzuentwickeln, um die digitale Nachverfolgung von Infektionsketten möglich zu machen und die Gesundheitsämter zu entlasten: „Wir könnten die Kontaktnachverfolgung schneller und effektiver machen, wenn wir die Möglichkeiten vorhandener Technologien wirklich nutzen würden. Stattdessen betreiben wir einen riesigen personellen Aufwand, um Menschen hinterher zu telefonieren“, mahnte der Präsident des Landkreistags NRW, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann), bei der Landkreisversammlung des LKT NRW im Märkischen Kreis vor den Delegierten aller 31 NRW-Kreise. „Wir brauchen eine CoronaAppPlus. Nutzerinnen und Nutzer sollten die Möglichkeit erhalten, Daten zur Nachverfolgung von Infektionsketten freizuschalten“, fasste Hendele den vorangegangenen Gremienbeschluss zusammen. Das würde die Kontaktnachverfolgung vereinfachen und die Gesundheitsämter entlasten.

Nahezu überall Ansteckungen

Mittwoch, 9. Dezember: Die Zahl der aktuell infizierten Personen im Kreis Borken ist gestern leicht gesunken. 41 Neuinfektionen standen 65 Gesundungen entgegen. Damit waren zuletzt 873 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Außerdem gab es zwei weitere Tote. Verstorben ist gestern ein 51-jähriger Mann aus Bocholt. Zudem wurde ein Sterbefall aus Raesfeld nachgetragen. Insgesamt sind nun 87 Menschen aus dem Kreis Borken mit oder an dem Virus gestorben.

Nahezu alle Orte im Kreisgebiet haben frisches Infektionsgeschehen. Nur Isselburg, Schöppingen, Südlohn und Velen meldeten gestern keine neuen Fälle. In Reken gab es fünf neue Ansteckungen, aktuell sind hier 22 Menschen infiziert. Borken (aktuell 85) meldete drei neue Fälle, eine Neuinfektion gab es in Heiden (7) und zwei in Raesfeld (22).


Drei weitere Todesfälle

Dienstag, 8. Dezember: Die Corona-Pandemie im Kreis Borken hat drei weitere Tote gefordert. Verstorben sind eine 92-jährige Frau aus Velen, ein 74-jähriger Mann aus Ahaus und ein 65-jähriger Mann aus Heek. Insgesamt gab es imm Zusammenhang mit dem Coronavirus 85 Tote seit März. Das ist der heutigen Statistik des Kreisgesundheitsamtes zu entnehmen.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt Stand Mitternacht bei 898, also auf ähnlichem Niveau wie an den Vortagen. 37 Neuinfektionen stehen 18 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage-Inzidenz hat sich ebenfalls nur wenig verändert. Sie beträgt nun 86,4 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Das höchste Infektionsgeschehen zeigten gestern Gronau mit 14 neuen Ansteckungen (aktuell 162 Infizierte), gefolgt von Ahaus mit zehn neuen Infektionen (156). Lokal gab es kaum neue Infektionen. Je einen neuen Fall meldeten Borken (aktuell 89 Infizierte), Raesfeld (27), Reken (17) und Velen (54). In Heiden blieb es bei sieben Infizierten.


Infektionszahlen relativ stabil

Montag, 7. Dezember: Über das Wochenende haben sich rund 150 Personen im Kreis neu mit dem Coronavirus infiziert. Dem stehen aber rund 135 Gesundungen gegenüber, sodass die Zahl der aktuell Infizierten mit 895 nahezu gleich geblieben ist. Allerdings ist das Niveau der Neuansteckungen weiterhin hoch. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 84,6 Infizierten pro 100.000 Einwohner.

In Borken sind derzeit 89 Menschen nachweislich Träger des Virus, in Velen 57. In Raesfeld gibt es aktuell 28 Infizierte, in Reken 16 und in Heiden 7.

Einheitliche Quarantäne-Regelung

Montag, 7. Dezember: Das Land NRW hat eine Verordnung erlassen, die die Corona-Quarantäne-Regelungen für betroffene Bürgerinnen und Bürger landeseinheitlich regelt. Danach gilt die Quarantänepflicht in den meisten Fällen nunmehr unmittelbar und automatisch. Dies hilft den Betroffenen, die auf ihr Testergebnis warten, die positiv getestet wurden oder die engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Gleichzeitig erleichtert die neue Verordnung die Arbeit der örtlichen Ordnungsämter und des Kreisgesundheitsamtes, da jetzt ganz überwiegend keine individuelle Quarantäneanordnung mehr erforderlich ist. Hier die wichtigsten Punkte:

– Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, müssen bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne.

– Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen für den Zeitraum von zehn Tagen nach der Testung in Quarantäne. In diesen Fällen bedarf es keines weiteren Quarantänebescheides. Das Gesundheitsamt nimmt jedoch mit jedem Betroffenen Kontakt auf und klärt die individuellen Quarantäneregelungen. Die Quarantäne endet nach zehn Tagen nur, sofern man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.

– Personen, die mit positiv Getesteten im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese Quarantäne dauert in der Regel 14 Tage. Eine Verkürzung ist nur bei Symptomfreiheit mit einem negativen Test ab dem 10. Tag möglich. Bei Symptomen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.


Wieder 22 Infizierte mehr

Freitag, 4. Dezember: Nach zuletzt positiven Tendenzen ist die Zahl der Infizierten von gestern 888 Menschen auf heute 897 Personen gestiegen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie 77 Neuansteckungen, denen 55 Gesundungen entgegenstehen. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis stieg entsprechend leicht an auf nun 90,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten neuen nachgewiesenen Ansteckungen gab es in Ahaus (+11), Bocholt (+11) und Gronau (+10). Borken verzeichnete fünf weitere Infizierte und kommt derzeit auf 86 Menschen, die mit dem Virus belastet sind. Auch in Velen gab es fünf neue Fälle, hier sind derzeit 55 Menschen Träger des Coronavirus. In Reken steckten sich vier weitere Menschen an (aktuell 14), während Heiden (10) und Raesfeld (31) keine neuen Fälle meldeten.

Derzeit müssen im Kreis 51 Menschen mit einer COVID-19-Erkrankung stationär behandelt werden, neun davon auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.

Infektionssprechstunde am Samstag

Freitag, 4. Dezember: Am morgigen Samstag (5.12.) gibt es wieder gesonderte Infektions-Sprechstunden von 9 bis 13 Uhr. In der Region geöffnet haben die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Attig und Demes, Ahauser Straße 83 in Borken (Tel. 02861/65001), die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Buß und Kipp, Büssinghook 5,in Bocholt (Tel. 02871/5318) und die Praxis Dr. med. Dr. Sportwiss. Heinz Giesen, Grüner Weg 2, in Ahaus (Tel. 02561/98680). Vor dem Besuch ist eine telefonische Anmeldung notwendig. Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.


Weniger Ansteckungen, aber erneut zwei Tote

Donnerstag, 3. Dezember: Im Kreis Borken waren Stand heute nach 0 Uhr 888 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 44 weniger als am Vortag. Es gab 42 Neuinfektionen, denen stehen 86 Gesundungen gegenüber. Die 7-Tage Inzidenz sank von 95,1 auf nun 84,8 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Leider sind erneut zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben -eine 87-jährige Frau aus Heek und eine 90-jährige Frau aus Bocholt. Damit sind nun 82 Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Von 4686 Menschen, die sich seit Ausbruch der Pandemie angesteckt haben, sind 3.716 Personen wieder gesundet.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln: Das Klinikum Westmünsterland behandelt derzeit in seinen Häusern in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn 40 Patienten stationär, neun davon befinden sich auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau liegen derzeit acht COVID-19-Patienten, einer davon muss intensivmedizinisch behandelt werden.


Zahlen sinken weiter

Mittwoch, 2. Dezember: Erneut ist die Zahl der bis heute Nacht 0 Uhr gemeldeten Neuinfektionen vergleichsweise niedrig ausgefallen. Es waren nur 30. Dafür gab es 105 Gesundungen, so dass die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreisgebiet auf 939 gesunken ist. Das sind 75 weniger als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz sank ebenfalls um rund vier Punkte auf nun 93,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Die meisten Neuinfektionen gab es gestern in Gronau. Hier wurden elf neue Fälle registriert. Aktuell sind hier 166 Menschen nachweislich infiziert, in Bocholt sind es derzeit 167 und in Ahaus 156. In Borken liegt die Zahl der Infizierten bei 95, allerdings gab es gestern sieben neue Ansteckungen. Heiden (aktuell 10 Infizierte, Raesfeld (35) und Reken (12) verzeichneten zuletzt keine neuen Ansteckungen. In Velen gab es zwei neue nachgewiesene Infektionen. Hier liegt die Zahl der Infizierten bei 55 und damit weiterhin relativ hoch.


Inzidenzwert erstmals wieder unter 100

Dienstag, 01. Dezember: Gestern verzeichnete das Gesundheitsamt des Kreises nur 26 Neuinfektionen. 37 Menschen haben ihre Corona-Infektion überstanden. Damit sank die Zahl der aktuell Infizierten im Kreis auf 1091. Die 7-Tage-Inzidenz liegt erstmals wieder unter 100 bei nun 96,7 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Allerdings verstarben zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Verstorben sind ein 77-jähriger Mann aus Ahaus und eine 89-jährige Frau aus Bocholt. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer im Kreis auf 80.

Ab heute gelten neue Schutzmaßnahmen

Dienstag, 01. Dezember: Seit heute gilt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Danach dürfen sich im öffentlichen Raum jetzt nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre werden nicht gezählt. In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann.

Im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften sowie auf zugehörigen Parkplatzflächen und Wegen ist ebenfalls eine Alltagsmaske zu tragen. Für Märkte über 800 Quadratmeter Einkaufsfläche gelten neue Beschränkungen der Besucherzahlen.

Für die kommende Adventszeit und die Feiertage gelten Sonderregelungen. Der Weihnachtsbaumverkauf ist erlaubt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis zum 1. Januar dürfen maximal zehn Personen aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis zusammenkommen, Kinder bis 14 werden nicht mitgerechnet. Im Rahmen des Weihnachtsbesuches darf man auch in Hotels und Pensionen übernachten.

Zum Jahreswechsel sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Lokal kann auch der private Einsatz von Pyrotechnik auf bestimmten Plätzen und Straßen verboten werden, wenn die Behörden hier größere Gruppenbildungen erwarten.

Krankenbesuche wieder möglich

Dienstag, 01. Dezember: Aufgrund der langsam sinkenden Anzahl an Neuinfektionen im Kreis Borken hat sich das Klinikum Westmünsterland dazu entschlossen, wieder eingeschränkte Besuche in den Krankenhäusern zu ermöglichen und das generelle Besuchsverbot aufzuheben. Dies gilt für die Krankenhausstandorte Ahaus, Bocholt, Rhede, Stadtlohn und Vreden ab Mittwoch, den 2. Dezember. Im St. Marien-Hospital Borken sind eingeschränkte Besuche ab Montag, den 7. Dezember wieder möglich – Hintergrund sind hier die bis dahin weitgehend abgeschlossenen Bauarbeiten an der Rampe zum Krankenhaus, die zurzeit zu einem Engpass im Eingangsbereich führen.

Trotz des Aufhebens des Besuchsverbots erzwingt die Corona-Problematik weiterhin eine verschärfte Besucherregelung. So ist pro Tag und Patient maximal ein Besucher erlaubt, der zuvor vom Patienten namentlich benannt werden musste und auch nur nachmittags maximal eine halbe Stunde vor Ort sein darf. Besucher dürfen keine grippalen Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen aufweisen und keinen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt haben. Darüber hinaus sind die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Schulen im Kreis Borken bisher keine Corona-Hotspots

Dienstag, 01. Dezember: Die Schulen im Kreis Borken sind bisher keine Corona-Hotspots. Diese Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine aktuelle statistische Erhebung des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung untermauert. Das teilte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster am Montag (30.11.2020) mit.

Im jetzt zu Ende gehenden Monat November gab es in den heimischen Schulen insgesamt 345 gemeldete Infektionsfälle – bei derzeit rund 55.000 Schülerinnen und Schüler, die Schulen im Kreis Borken besuchen. Ganz überwiegend waren Schülerinnen und Schülerinnen betroffen, die daraufhin – genau wie die wenigen positiv getesteten Lehrkräfte – in Quarantäne gesetzt wurden. Gleichzeitig erfolgte in den Schulen immer eine individuelle Risikoabschätzung, die das Gesundheitsamt zusammen mit den zuständigen Schulleitungen vornahm. Dabei ging es um Sitzordnungen, Maskentragung, Kontaktintensität und -dauer, Mischung von Gruppen u. ä.. In der Regel führte die Risikoabschätzung zu dem Ergebnis, dass sich jeweils nur die direkten Sitznachbarn positiv Getesteter in häusliche Absonderung begeben mussten. Zudem wurden diese mittels PCR-Test überprüft. 773 Mal war das im November der Fall – Ergebnis: Lediglich neun dieser Tests fielen positiv aus. Somit ergeben sich keine Hinweise darauf, dass aus dem unmittelbaren Unterrichtsgeschehen im Kreis Borken bislang Folgeinfektionenen entstanden sind.

Daneben gab es in diesem Monat in den Schulen einige wenige Einzelfälle, in denen es zu umfangreichen Testungen kam. Anlass dafür waren immer besondere Umstände: So ging es beispielsweise um die sensible Schülergruppe einer Förderschule und um lückenhafte Verhaltensregelungen im Bereich einer OGS-Betreuung. Aufgrund derartiger Geschehen wurden weitere 274 Tests veranlasst. Dabei konnten keine Infektionsketten aufgedeckt werden.