Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut

Die Stadt Borken beabsichtigt in den nächsten vier Jahren sukzessive alle Bushaltestellen, die dem konzessionierten Linienverkehr unterliegen, barrierefrei umzubauen

Aufgrund der zahlreichen Baustellen im Stadtgebiet wurden einige Ersatzhaltestellen eingerichtet. Foto: Pixabay

Borken. Zur Förderung des ÖPNV hat die Stadt Borken bereits in den letzten Jahren damit begonnen den Bahnhof und Omnibusbahnhof in Borken neu zu bauen und barrierefrei zu gestalten. Um die Qualität des ÖPNV weiter zu verbessern, sollen nun die Bushaltestellen im Stadtgebiet erneuert werden. Ein wichtiger Punkt ist hier die Barrierefreiheit der Bushaltestellen, welche aktuell nur teilweise oder gar nicht gegeben ist. Die Stadt Borken beabsichtigt deshalb in den nächsten vier Jahren sukzessive alle 64 Bushaltestellen, die dem konzessionierten Linienverkehr unterliegen, barrierefrei umzubauen. Der Umwelt- und Planungsausschuss hatte dies nun einstimmig beschlossen.

Einstieg wird erleichtert

In diesem Jahr werden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen – Lippe (NWL) und der Baufirma Kanalservice Wansing an der Bocholter Straße und An der Nathe 10 von insgesamt 64 Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Im Rahmen des Umbaus des De-Wynen-Platzes wird die Baufirma Haddick ebenfalls die Haltestellen barrierefrei erstellen. Die Arbeiten beginnen ab sofort und enden spätestens Ende November 2018. Beim Umbau soll der Bus- und Straßenverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Die beidseitigen Baumaßnahmen starten an der Haltestelle Jeanette-Wolf. Es folgen die Haltestellen Sägewerk, Steingrube, Einhaus und An der Nathe. An den vorgenannten Haltestellen werden die Bordsteine durch höhere Busborde ersetzt. Diese ermöglichen einen besseren Ein- und Ausstieg für motorisch eingeschränkte Personen. Die anliegenden Pflasterflächen werden an die neuen Höhen angepasst. Zudem werden Leitsysteme für sehbehinderte Menschen in den Haltestellenbereichen eingebaut.

Die Umbaumaßnahmen werden zu 90 Prozent vom NWL gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Borken beträgt somit 10 Prozent. Für das Jahr 2018 liegt bereits eine Förderzusage des NWL vor. Die geplanten Gesamtkosten für die Maßrahmen in 2018 betragen somit circa 210.000 Euro, wovon die Stadt Borken circa 21.000 Euro als Eigenanteil zu tragen hat. Für den weiteren barrierefreien Umbau von Haltestellen in 2019 wird ein entsprechender Förderantrag beim NWL gestellt. (stadtborken)