Bundestagabgeordnete Nadine Heselhaus dankte (v.l.) Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, den Mitarbeitern Leon Kruse und Dennis Hausmann, dem stellvertretenden Leiter des Kreisgesundheitsamtes Michael Heistermann und allen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Foto: pd

KREIS BORKEN. Am gestrigen Mittwoch (05.01.2022) hat sich die Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus (SPD) im Borkener Kreishaus über die Arbeit des Kreisgesundheitsamtes in der Corona-Pandemie informiert. Zunächst ließ sie sich von Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster über die bisherige Entwicklung des Infektions- und Impfgeschehens im Westmünsterland unterrichten.

Zuletzt ist im Kreisgebiet eine sehr hohe Infektionsdynamik feststellbar gewesen. Innerhalb der letzten sieben Tage ließen sich insgesamt 5.948 Bürgerinnen und Bürger boostern, damit haben 65,4 Prozent der Geimpften ihren vollständigen Impfschutz bereits aufgefrischt. 79,1 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kreis haben einen vollständigen Impfschutz. Dies sind bundesweit erfreulich überdurchschnittliche Impfquoten.

Anschließend ließ sie sich aus erster Hand die weiteren, verschiedensten Arbeitsbereiche des Kreisgesundheitsamtes im Zusammenhang mit der Pandemie beschreiben. Dort geht es laut Michael Heistermann, stellvertretender Leiter des Kreisgesundheitsamtes, um die Ermittlung und Erfassung infizierter Personen und ihrer Kontaktpersonen, deren In-Quarantäne-Setzung und die spätere Entlassung aus der Quarantäne sowie verschiedene Spezialaufgaben, wie die Eindämmung von Infektionen in Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern. Außerdem gibt eine Telefon-Hotline Auskünfte zu aktuellen Pandemiefragen der Region. Seit Mitte Oktober 2021 hat der Kreis auch die “Koordinierende Covid-Impfeinheit” (KoCI) eingerichtet, die zusätzlich zu den Haus-, Fach- und Kinderärzten Impfangebote zur Verfügung stellt.

Nadine Heselhaus zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sprach ihnen ausdrücklich Dank und Anerkennung aus für ihren großen Einsatz – nicht selten bis tief in die Abendstunden. Dies sei nicht selbstverständlich. (pd/kre)