GRONAU. Zwischen Führerhaus und Auflieger eines Sattelzuges ist am Montag ein 28-Jähriger bei eisiger Kälte von den Niederlanden in die Bundesrepublik “eingereist”. Der Fahrer des Sattelzuges wurde auf der B 54 von einem Zeugen auf die Situation aufmerksam gemacht und hielt daraufhin auf einem Rastplatz an. Zufällig vor Ort befindliche Zollbeamte nahmen den “blinden Passagier” vorläufig fest und informierten die Polizei. Der Lkw-Fahrer gab an, dass er das letzte Mal vor gut 40 Kilometern eine Pause in den Niederlanden gemacht hätte. Das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, wo der Mann auf die Zugmaschine hätte gelangen können. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Marokkaner, der zur Fahndung ausgeschrieben war, der Bundespolizei übergeben. Von dort erfolgte nach Beendigung der bundespolizeilichen Maßnahmen die Übergabe des Mannes an die niederländischen Behörden. Die Einreise in das Schengengebiet war dem jungen Nordafrikaner nicht erlaubt. (pd)