Gut verstautes Reisegepäck trägt immens zur Sicherheit der Autoinsassen bei. Foto: AdobeStock

KREIS BORKEN. Zufrieden mit der Sicherheit beim Reisegepäck zeigt sich die Polizei im Kreisgebiet. Sie hatte sich zum Ferienbeginn an einer landesweiten Aktion beteiligt, bei der das richtige und sichere Verstauen des Reisegepäcks kontrolliert wurde. Beamte des Verkehrsdienstes hatten dazu eine Kontrollstelle an einer viel befahrenen Strecke eingerichtet – auf einem Rastplatz an der B54 in Gronau nahmen sie zahlreiche Fahrzeuge unter die Lupe und mussten dabei nur einmal einen Autofahrer wegen lose aufliegender Gepäckstücke verwarnen.

Kontrolliert wurden zahlreiche Pkw, aber auch Reisemobile, Wohnwagen und Anhänger. Das besondere Augenmerk lag auf der Frage, ob das Reisegepäck oder auch Fahrräder ausreichend gesichert und verteilt waren. Eine mobile Radlastwaage eröffnete den Beamten dabei die Möglichkeit, vor Ort das Einhalten der vorgeschriebenen Gewichte zu überprüfen.

Fazit aus Sicht des Verkehrsdienstes: Bei dieser ersten von mehreren vorgesehen gezielten Kontrollaktionen – mindestens drei sind während der Schulferien in Nordrhein-Westfalen geplant – hatten die Kontrollkräfte wenig Grund zur Beanstandung. In mehreren Fällen erübrigten sich erste Verdachtsmomente auf Überladung: Fahrzeuge oder Anhänger wiesen geprüfte und genehmigte technische Veränderungen auf, die eine sogenannte Auflastung zuließen. Die dafür zum Teil erforderlichen besonderen Fahrerlaubnisse für das Fahrzeug oder Gespann waren bei allen Fahrzeugführern vorhanden.

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Thema:
• Schwere Gegenstände und Koffer sollten ihren Platz immer unten und möglichst weit vorn finden, am besten direkt an der Rücksitzlehne.
• Nach oben gehören nur leichte Gegenstände.
• Ein stabiles Laderaumgitter oder auch ein Netz schaffen Sicherheit, wenn die Ladung über die Höhe der Rücksitzlehne ragt.
• Stabilität lässt sich auch erreichen, wenn eine Decke die gesamte Ladung abdeckt, Spanngurte darüber gezogen sind und diese an den Ladungsösen im Kofferraum fixiert werden.
• Sportgeräte und Räder sollten statt im Fahrzeugraum ihren Platz an Trägersystemen oder in einer Dachbox finden.
• Die Rücksitze sollten möglichst aufrecht bleiben – sie dienen als wichtige Abstützung für das Gepäck.
• Gefahrgut wie Gasflaschen oder Benzinkanister ist immer mit Spanngurten zu sichern und durch Schutzkappen oder Sicherheitsverschlüsse zusätzlich zu verschließen. (pd/kre)