BORKEN. Nur durch einen Sprung auf den Gehweg konnte eine Polizeibeamtin sich am Mittwochabend vor einem herannahenden Fahrzeug in Borken retten. Die Beamtin trug reflektierende Kleidung und benutzte eine Taschenlampe sowie eine beleuchtete Polizeikelle, als sie einen 33-Jährigen auf der Ahauser Straße gegen 22.35 Uhr anhalten wollte. Mit unverminderter und augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr der Rekener nach dem Vorfall weiter. Auf einem Tankstellengelände in der Nähe hielt der Autofahrer an, um dort mutmaßlich Besorgungen machen zu wollen. Auf das zuvor Geschehene angesprochen gab der Rekener an, dass er zwar ein rotes Licht bemerkt, aber die Polizistin nicht erkannt habe. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Mann gab an, Bier getrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert, der auf eine Blutalkoholkonzentration von rund 0,8 Promille schließen lässt. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe, um den Alkoholwert exakt nachweisen zu können. Die Beamten stellten den Führerschein sicher, untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Polizeibeamtin blieb bei dem Sprung unverletzt. (pd)

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