Ausbau der OGS- und ÜMI-Betreuung

Nachfrage der Eltern nach verlässlichen Betreuungsangeboten für ihre Grundschulkinder ist gestiegen

Die Zahl der betreuten Kinder in Borken ist gestiegen.

Borken. Nicht nur in den Kindertageseinrichtungen, sondern auch in den Grundschulen steigt die Nachfrage der Eltern nach verlässlichen Betreuungsangeboten für ihre Kinder. Bereits zum Jahresbeginn zeichneten sich Engpässe sowohl bei den Plätzen in der Offene Ganztagsschule (OGS) als auch bei der Übermittagsbetreuung (ÜMI) in der Johann-Walling-Schule, der Remigiusgrundschule und der Cordulaschule ab. Der Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport klärte daher mit den Schulleitungen die Rahmenbedingungen für einen Ausbau der OGS- und ÜMI-Betreuung, berichtet der zuständige Fachbereichsleiter Wolfgang Schlagheck. Während der Sommerferien werden nun in den Grundschulen zum Teil bauliche Maßnahmen durchgeführt und Räume eingerichtet.

Im kommenden Schuljahr betreuen die Träger der OGS und ÜMI in allen Borkener Grundschulen nun insgesamt 463 Schüler in den OGS (420 im Schuljahr 2017/18) und 580 Schüler in den ÜMI´s (532 im Schuljahr 2017/18). Damit steigt die Zahl der betreuten Kinder in den OGS um zehn Prozent und in den ÜMI´s um neun Prozent. Aufgrund der starken Nachfrage nach ÜMI-Plätzen in der Remigiusgrundschule konnte mit der Kirchengemeinde St. Remigus vereinbart werden, dass bis zu 30 Schüler im kirchlichen gemeinwesenorientierten Treff Casa Philip Neri betreut werden. Während die Trägerschaft der ÜMI in der Remigiusgrundschule beim dortigen Trägerverein liegt, übernimmt die Evangelische Jugendhilfe Münsterland e.V. die Trägerschaft am Standort Casa Philip Neri.

Damit stellt die Stadt Borken den Eltern für die Betreuung der Grundschulkinder auch weiterhin ein nachfragegerechtes Betreuungsangebot zur Verfügung.