Ameisensäure läuft in Knüstingbach

Strafverfahren eingeleitet

Im Knüstingbach wurden bereits während der Sachverhaltsaufnahme mehrere tote Fische festgestellt.

Borken. Am Dienstagnachmittag geriet bei Arbeiten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Straße Langestück in Gemen Ameisensäure (55%) in den Knüstingbach. Als ein 29-jähriger Arbeiter aus Borken gegen 16 Uhr den Kunststofftank mit einem Gabelstapler versetzen wollte, beschädigte er diesen versehentlich. Etwa 600 Liter der Säure liefen aus. Obwohl der Borkener zusammen mit dem Hofeigentümer eine Sperre am Gulli sowie am angrenzenden Knüstingbach errichtete, konnten sie nicht verhindern, dass eine unbekannte Menge der Säure in den Bach lief. Die Untere Wasserbehörde sowie die Feuerwehr wurden hinzugezogen und trafen weitere Maßnahmen. Noch während der Sachverhaltsaufnahme
konnten mehrere tote Fische im Bach festgestellt werden. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Borkener ein.

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