Alterssichtigkeit ist keine Krankheit

Themenabend für Fehlsichtigkeit ab 45 Jahren am 28. Mai (Dienstag) um 19 Uhr, in der Augenpraxis Rhede.

Dr. med. Maria Rose informiert zum Thema Fehlsichtigkeit. Foto: Privat

Rhede. Alterssichtigkeit, auch bekannt als Altersweitsichtigkeit oder Presbyopie, beginnt zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Buchstaben erscheinen trotz gewohnter Entfernung zum Text unscharf und sind nicht mehr klar zu erkennen. Damit wir im Nah- und Fernbereich scharf sehen können, verändert unsere Augenlinse dynamisch ihre Brechkraft. Genauso wie der Zoom einer Fotokamera stellt unser Auge das Bild, auf das wir uns fokussieren, scharf. Mit fortschreitendem Alter wird unsere Augenlinse immer unflexibler und die Fähigkeit des “Scharfstellens” lässt immer mehr nach. Bei Weitsichtigen verschlechtert sich die oft schon bestehende Sehschwäche in der Nähe, während Kurzsichtige ihre Brille absetzen müssen, um lesen zu können. Eine Lese- oder Gleitsichtbrille wird notwendig. Wer keine Brille tragen möchte, kann sich eine spezielle Linse implantieren lassen. Moderne Multifokallinsen können gleichzeitig Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigieren.

Ein Themenabend speziell für Interessierte ab 45 Jahren findet am 28. Mai (Dienstag) in der Augenpraxis Rhede, Auf der Kirchwiese 7, statt. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02561-955 55 oder unter www.augenklinik.de. Die Teilnahme ist kostenlos.