Achtung: Brandgefahr!

Auch im Kreis Borken mussten die Feuerwehren bereits einige Male ausrücken, um Brände auf Feldern, Wiesen und in Wäldern zu löschen (Beispielbild).

Borken. Das derzeit schöne Sommerwetter hat auch seine Schattenseiten: aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung sowie der starken Trockenheit wurde für Borken die Warnstufe 4 (von 5) für die Gefahr von Wald- und für Flächenbrände vom Deutschen Wetterdienst ausgerufen.

So mussten die Feuerwehren im Kreis Borken in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Flächenbrände bekämpfen. Am vergangenen Sonntag (2. Juli) um 14.30 Uhr, wurde die hauptamtliche Wache unterstützt von einigen Kräften des Löschzuges Borken und vom Löschzug Gemen. Am Grütlohner Weg wurde ein brennendes Strohfeld gemeldet.
Dort brannte auf einer Fläche von circa 450 Quadratmetern das Strohfeld und weiterhin brannte dort eine Hochdruckballenpresse sowie die angrenzende Böschung des Grütlohner Weges.

Am gestrigen Montag (2. Juli) wurden unter anderem die hauptamtliche Wache sowie der Löschzug Weseke gegen 12.30 Uhr zu einem Böschungsbrand an der Südlohner Straße in Weseke gerufen. Dieses Feuer war schnell abgelöscht. Gegen 15.40 Uhr wurde die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Borken und Gemen, die Löschzüge Raesfeld und Erle sowie die Feuerwehr Heiden zu einem Stoppelfeldbrand an dem Rohlschlatt gerufen. Dort brannte ein Stoppelfeld und drohte auf einen Anliegenden Stall überzugreifen. Dieses hat die Feuerwehr verhindern können, aber auch durch die gute und schnelle Hilfe der Bauern vor Ort. Diese haben mit ihren Treckern eine Schneise gezogen und so eine größere Katastrophe verhindert. Gegen 18.30 Uhr wurde die hauptamtliche Wache und der Löschzug Gemen zu einem Fahrzeugbrand auf dem Roienkamp in Gemen gerufen. Dort brannte eine Hochdruckballenpresse und das umliegende Stoppelfeld. Auch der Löschzug Raesfeld rückte unter anderem zu einem Stoppelfeld nach Homer aus. Dort brannte es auf rund 200 Quadratmetern. Die beiden alarmierten Löschzüge hatten das Feuer schnell gelöscht und konnten früh die Einsatzstelle verlassen.

Aktuell gilt für Spaziergänger in Wäldern:

Offenes Feuer ist verboten und auch das Rauchen ist tabu! Zudem dürfen keine Glasflaschen achtlos in der Natur entsorgt werden, da das Glas das Sonnenlicht reflektieren und trockenes Gras, Stroh oder ähnliches leicht entfachen kann. Bitte verhalten Sie sich umsichtig und rufen Sie beim Entdecken eines Feuers umgehend die Feuerwehr unter Tel. 112.

Aufruf an alle Landwirte:

Die Feuerwehren im Kreis bitten alle Landwirte, mit Wasser gefüllte Güllefässer bereit zu halten und Grubber an ihren Landwirtschafts-Fahrzeugen zu montieren, sodass sie die Feuerwehren bei einem möglichen Brand schnell unterstützen können.