Foto: Stadt Borken

BORKEN. Die Arbeiten am Mühlenareal schreiten voran. Der nächste Schritt im Rahmen des Bauprojektes, das voraussichtlich Ende 2022 fertiggestellt werden soll, ist die Errichtung der neuen Stauwehranlage und der Fischtreppe. Um diese Arbeiten durchführen zu können, muss die Borkener Aa Richtung Westen umgeleitet werden, um das alte Stauwehr trockenlegen zu können. Die Öffnung des 45 Meter langen Umleitungskanals stand am vergangenen Montagmorgen (12. Juli an. Mithilfe eines Baggers entfernte das beauftragte Bauunternehmen Hofschröer aus Lingen die Stahlplatte, die bis dahin den Umleitungskanal verschlossen hatte.

“Nun wird unter anderem zunächst routinemäßig eine Kampfmittelsondierung an 50 Stellen durchgeführt”, erklärt Rolf Schulze Dinkelborg, Leiter des Fachbereiches Tiefbau und Abwasserbeseitigung bei der Stadt Borken, die nächsten Schritte. “Diese ist erforderlich, um Gefahren und Schäden durch Kampfmittel bei der Durchführung der Bauarbeiten zu verhindern”, ergänzt er. Danach beginnen die Betonarbeiten. Der Umleitungskanal bleibt so lange bestehen, bis das neue Wehr – dieses wird später in drei individuell steuerbare Bereiche aufgeteilt –, die Fischtreppe sowie eine neue Fußgänger- und Radfahrbrücke fertiggestellt sind. (pd/kre)