Symbolfoto: pixabay

BORKEN. Der Kreis Borken hat vom Land Nordrhein-Westfalen in einer einmaligen Aktion medizinische Masken zur Verfügung gestellt bekommen, die an bedürftige Personen (SGB II-Empfänger, Bezieher von Grundsicherung und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) verteilt werden sollen. 6000 Masken davon hat nun die Stadt Borken in Eigenregie an Bedürftige weitergegeben – und das nach eigenen Angaben „sehr schnell und unbürokratisch. Die Masken seien unter Beachtung der hygienischen Vorgaben weiterverpackt und am vergangenen Wochenende über einen Kurier-Dienst ausgeteilt bzw. über städtische Mitarbeiter*Innen in den Asylbewerberunterkünften verteilt worden. Ausgehändigt wurden jeweils drei Masken pro haushaltsangehörige Person ab 14 Jahren. 

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Anlass für die Landes-Aktion ist die Neufassung der Corona-Schutzverordnung, die alle Bürgerinnen und Bürger zum Tragen medizinischer Masken insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften verpflichtet. Ergänzend zu der vom Bund veranlassten kostenlosen Verteilung von FFP2-Schutzmasken an Personen, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen und den bereits übersandten Gutscheinen der Krankenkassen für ältere und vorerkrankte Personen, gab es nun medizinische Masken. (pd/kre)